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Seltsame Welt

Songtext zum Thema Gesellschaftskritik


von Stone

Der Morgen dämmert, muss gleich sieben sein;
die Leute schauen alle so belämmert drein;
viele schauen nochmal schnell zur Uhr;
fragen sich "war das mein Bus der da eben fuhr?"
schieben, drängeln, stoßen oder laufen,
nörgeln, nerven, stöhnen oder schnaufen,
irgendwie, irgendwo, irgendwann
kommen sie dann auch an,
nur ein paar, die schaffen es nicht mehr,
die gehen drauf im grossen Menschenverkehr.
 
    Wir leben in ner seltsamen Welt,
    wer nicht verrecken will, der braucht Geld,
    hier leben wir, du und ich
    und alle haben wir irgend einen Stich.
    Wir leben in ner seltsamen Welt,
    wo immer nur jeder sich quält,
    hier leben wir, ich und du,
    mach lieber schnell die Augen zu.

Viele schuften, schaffen, produzieren,
während andere davon profitieren,
denn was zählt, ist nicht der Preis,
sonern nur das man alle Tricks weiß.
Mit Intrigen und verstellt
kam so mancher schon zu seinem Geld.
Opportun und affektiert-
schon ist man glänzend integriert.
Die einen lässt man funktionieren,
die anderen vor sich hin vegetieren.
und wer sich dann dagegen wehrt,
wird einfach irgenwo eingesperrt.
In einigen Ländern moderater,
bei vielen anderen dafür umso rabiater.

    Wir leben in ner seltsamen Welt,
    wer nicht verrecken will, der braucht Geld.
    Hier leben wir, ich und du.
    Mach lieber schnell die Augen zu.

Der Tag wird wieder ganz genutzt,
die Umwelt weiter voll verschmutzt.
Die Zeit vergeht und wird vergehen,
wer kann schon ihren Lauf verstehen.
Im Fernsehen läuft Gewalt und Qual,
erst gespielt und dann real.
In den Nachrichten um acht,
da sieht man, wir habens weit gebracht.
Den anderen geht es noch viel schlechter
doch davon wird es nicht gerechter.
Was hier und auch woanders läuft,
ein Teil drückt, der andere säuft.
Um sich schließlich abzulenken
und nicht zuviel nachzudenken.

      Wir leben in ner seltsamen Welt,
      wer nicht verrecken will, der braucht Geld.
      hier leben wir, ich und du,
      mach lieber schnell die Augen zu.

Kurz vor elf wird ins Bett gegangen,
alle sind in ihrem ich gefangen.
Der Tag geht hin, wohin weiß keiner,
der Lebensraum wird immer kleiner
Wer will denn schon darüber richten,
dass sich die Menschen selbst vernichten.
Denn auch wenn es ihm nicht so scheint,
ist es doch so, dass er auch sich selber meint.
So kann man letztlich nur eines probieren,
drüber schreiben und nutzlos lamentieren.

    Wir leben in ner seltsamen Welt,
    wer nicht verrecken will, der braucht Geld.
    hier leben wir, du und ich,
    und viele von uns haben einen Stich.
    Wir leben in ner seltsamen Welt,
    in der man sich immer noch quält.
    Hier leben wir, ich und du.
    Mach lieber schnell die Augen zu.

Anmerkung von Stone:

Ich habe den Text schon vor einigen Jahren geschrieben und manch einer findet ihn vielleicht zu flach.


Stone
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Veröffentlicht am 17.03.2008, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.05.2012). Textlänge: 431 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.350 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 01.06.2020.
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