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Neu: Frisch aus der Feder von ginTon stammt EISMEER (Sonett). Der Text beginnt so: "Worte zur Kunst: Romantik / EISMEER (Blankosonett) / am Eismeer liegt mein Herz, im Schnee begraben / zweischichtig aufgetürmt im Q U E R F O R..." weiterlesen!
Kommentar: S4SCH4 hat gerade einen Kommentar zum Text . dies irae, dies illa . von kirchheimrunner geschrieben: "Ein besonders inspirierendes Dies irae (Tag des Zorns) Requiem ist durch Mozart ins Leben gerufen worden, der sich, bei Umsetzung dieses Werkes, welches durch einen anfangs unbekannten Auftraggeber initiiert wurde, in einen Wahn eines Vergifteten hereinsteigerte, so dass er dieses Werk als Totenmesse schließlich für sich selbst schrieb. Er verstarb schließlich im Zuge des Schaffens und es blieb unvollendet. Mozarts Requiem (KV 626); daraus (auf deutsch): „Welch ein Zittern wird sein, wenn der Richter kommen wird, um alles streng zu prüfen!“ Diese Begebenheit lese ich im Hintergrund des vorliegenden Gedichtes mit. Das lyrische ich begibt sich gleich zu beginn in die Apokalypse („grenzenlose Trockenheit“), ihm dürstet es nach einem Garten und nach genug Lebensmittel für das Kommende, das Bleibende. Das ihm die „Jubellieder fehlten“ bekennt er vor dem göttlichen Richter sodann und nennt sie „die Lieder der Erlösten“, was die Hoffnung auf Erlösung stande pede umsetzt. Die nächsten Zeilen („Denn Ich allen bin viel zu viele, …“) stellen das Zittern („um mir das Zittern über meine Zukunft zu bringen,“), das vor dem göttlichen Richter gemäß des Mozart Requiem ebenso stattfindet, und damit omnipräsent scheint, hervor. Eine weitere Lesart ließe ebenso die Deutung zu, dass jener Richter nichts anderes ist als „…die sich gegen mich vereinen – gemeinsam gegen mich heranziehen…). Die „Wehen einer erst-gebärenden Frau“ wirken dann unschuldig, unverbraucht und schmecken nach einem ´nicht wissen, was kommt´. Nachdem Garten und Lebensmittel nun erbeten sind, die Lieder eines Erlösten an den Richter herangetragen wurden und das Zittern, der Gott und die Geburt nun in etwas münden, das selbst gemacht scheint und ´von eigenem Fleisch, aus dem eigenem Fleisch kommt´ drängt sich folgerichtig die Notwendigkeit einer Bleibe auf, die diesen einenden, vereinten und wohl niemals-vereinbar-seienden Aspekt tragen könne…er hadert mit dem Menschsein, mit eigener Glorie und als jemand „für den Himmel und die Erde eins sind“ mit Demut und Gerechtigkeit, mit dem Geschehen und dem Ungeschehenen. Ein grandioses Werk, das die Zerrissenheit und den Glauben mit Bezug auf den Tag aller Tage mitreißend in Verse packt. PS. lsw_hjNQpeM"
Aktuelle Diskussion: niemand hat gerade eine Antwort zu einem Kommentar zum eigenen Text Zeitnah geschrieben.
Tipp: minimum empfiehlt zur Lektüre: Unspektakulär von niemand
Kommentar: S4SCH4 hat gerade einen Kommentar zum Text . dies irae, dies illa . von kirchheimrunner geschrieben: "Ein besonders inspirierendes Dies irae (Tag des Zorns) Requiem ist durch Mozart ins Leben gerufen worden, der sich, bei Umsetzung dieses Werkes, welches durch einen anfangs unbekannten Auftraggeber initiiert wurde, in einen Wahn eines Vergifteten hereinsteigerte, so dass er dieses Werk als Totenmesse schließlich für sich selbst schrieb. Er verstarb schließlich im Zuge des Schaffens und es blieb unvollendet. Mozarts Requiem (KV 626); daraus (auf deutsch): „Welch ein Zittern wird sein, wenn der Richter kommen wird, um alles streng zu prüfen!“ Diese Begebenheit lese ich im Hintergrund des vorliegenden Gedichtes mit. Das lyrische ich begibt sich gleich zu beginn in die Apokalypse („grenzenlose Trockenheit“), ihm dürstet es nach einem Garten und nach genug Lebensmittel für das Kommende, das Bleibende. Das ihm die „Jubellieder fehlten“ bekennt er vor dem göttlichen Richter sodann und nennt sie „die Lieder der Erlösten“, was die Hoffnung auf Erlösung stande pede umsetzt. Die nächsten Zeilen („Denn Ich allen bin viel zu viele, …“) stellen das Zittern („um mir das Zittern über meine Zukunft zu bringen,“), das vor dem göttlichen Richter gemäß des Mozart Requiem ebenso stattfindet, und damit omnipräsent scheint, hervor. Eine weitere Lesart ließe ebenso die Deutung zu, dass jener Richter nichts anderes ist als „…die sich gegen mich vereinen – gemeinsam gegen mich heranziehen…). Die „Wehen einer erst-gebärenden Frau“ wirken dann unschuldig, unverbraucht und schmecken nach einem ´nicht wissen, was kommt´. Nachdem Garten und Lebensmittel nun erbeten sind, die Lieder eines Erlösten an den Richter herangetragen wurden und das Zittern, der Gott und die Geburt nun in etwas münden, das selbst gemacht scheint und ´von eigenem Fleisch, aus dem eigenem Fleisch kommt´ drängt sich folgerichtig die Notwendigkeit einer Bleibe auf, die diesen einenden, vereinten und wohl niemals-vereinbar-seienden Aspekt tragen könne…er hadert mit dem Menschsein, mit eigener Glorie und als jemand „für den Himmel und die Erde eins sind“ mit Demut und Gerechtigkeit, mit dem Geschehen und dem Ungeschehenen. Ein grandioses Werk, das die Zerrissenheit und den Glauben mit Bezug auf den Tag aller Tage mitreißend in Verse packt. PS. lsw_hjNQpeM"
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Tipp: minimum empfiehlt zur Lektüre: Unspektakulär von niemand
Lesenswert und doch lange nicht gelesen: bergmanns-weisheit von harzgebirgler ist vielleicht mal wieder einen Blick wert.
Heute haben Geburtstag:
Erdbeerkeks, PeterSorry. Herzlichen Glückwunsch!
Neue Literaturwettbewerbe: Schreibwettbewerb "Deine Story zur Kunst" (Einsendeschluss: 25.10.26), Putlitzer Preis 2027 (Einsendeschluss: 15.10.26), Walter-Kempowski-Literaturpreis (Einsendeschluss: 30.09.26)... zur Übersicht aller aktuellen Wettbewerbe und Stipendien