Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Simian (18.09.), norbertt (14.09.), Fischteig (13.09.), una (07.09.), Smutje (05.09.), Jaika (30.08.), egomone (27.08.), Merlin_von_Stein (24.08.), VogelohneStimme (12.08.), Eule2018 (12.08.), melmis (11.08.), krähe (11.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Formatierungsmöglichkeiten:
[b]Fettschrift[/b]
[i]Kursivschrift[/i]
[u]Unterstreichung[/u]
[s]durchgestrichen[/s]

[quote]"Zitat"[/quote]
[pre]Monospace[/pre]
[color=red]Farben[/color]
[size=12]Textgröße[/size]

[align=right]rechtsbündig[/align]
[align=center]zentriert[/align]
[align=left]linksbündig[/align]

[text=67010]Link zu Text Nr...[/text]
[autor=name]Link zu Autor[/autor]
[url=werbefrei.php]interner Link[/url]
[exturl=http://abc.de]ext. Link[/exturl]
[email=ab@cd.de]eMail[/email]

Die Verwendung von HTML ist nicht gestattet.
Die vollständige Liste der Codes zur Formatierung ist hier zu finden.
Smileys:
lächelnd:):)
lächelnd:-):-)
schockiert:O:0
traurig:(:(
traurig:-(:-(
grinsend:D:D
Ätsch!:P:P
zwinkernd;-);-)
verärgert:gr::gr:
sorry:oh::oh:
Häääh?:?::?:
cool:cool::cool:
verächtlich:pah::pah:
lachend:lach::lach:
lachend:lol::lol:
gähnend:gaehn::gaehn:
ROFL:rofl::rofl:
keine Ahnung:?::??:

KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von Bergmann



Fr., 01. Juli
Bisher 534x aufgerufen


Lessing und die dramatische Einheit


515. Kolumne

zu Lessings Hamburgischer Dramaturgie


1. Grundlegung der dramatischen Einheit

Form-Inhalt-Konzeption
Zuallererst ist zu klären, auf welchem Boden das dramentheoretische Konzept in der Hamburgischen Dramaturgie steht.
Lessings Begriff von der dramatischen Einheit gründet sich nicht auf normative Poetik.1 Als solche wollte Lessing die Poetik des Aristoteles, der er in wesentlichen Teilen folgt, auch nicht verstanden wissen, obwohl deren normativer Charakter nicht zu leugnen ist. Vielmehr hat er Aristoteles neu reflektiert in der Absicht, das Normative in einer systematischen Poetik zu begründen: Die historisch-dialektische Trennung von Inhalt und Form wird aufgehoben zugunsten einer dialektischen Form-Inhalt-Konzeption, in welcher Form und Inhalt identisch gesetzt werden. So bedeutet „... das absolute Verhältnis des Inhalts und der Form ... das Umschlagen derselben ineinander, sodass der Inhalt nichts ist, als das Umschlagen der Form in Inhalt und die Form nichts als das Umschlagen des Inhalts in Form.“2
Unter dieser Voraussetzung wird klar, dass Lessing unter dramatischer Einheit nicht etwa Formalkriterien versteht, welche die dramatische Wirkung aus sich selbst hervorbringen, sondern inhaltliche Bestimmung und Wirkungsziel des Dramas sind seine wesensmäßigen Maximen, aus denen Formalkriterien erst hergeleitet werden können. Dass diese hergeleiteten Formalkriterien zur dramatischen Wirkung führen, liegt in der Dialektik der Sache: Denn die dramatischen Maximen stehen zunächst außerhalb des Dramas – werden sie dann aber im Drama verwirklicht, so unterliegen sie dem dialektischen Form-Inhalt-Bezug.

Lessings Definition der Tragödie
Reduziere man, schreibt Lessing, alle Eigenschaften der Tragödie auf ihren wesentlichsten Kern, so bleibe
eine vollkommen genaue Erklärung übrig: die nämlich, dass die Tragödie, mit einem Wort, ein Gedicht ist, welches Mitleid erreget. Ihrem Geschlechte nach ist sie die Nachahmung einer Handlung ... ihrer Gattung aber nach die Nachahmung einer mitleidswürdigen Handlung. Aus diesen beiden Begriffen lassen sich vollkommen alle ihre Regeln herleiten: und sogar ihre dramatische Form ist daraus zu bestimmen.3
An dieser Definition ist Folgendes bemerkenswert: Der Katharsis-Gedanke, wie ihn Aristoteles in seiner Definition4 zum Zielgedanken der Tragödie erklärt, wird für Lessing zur Richtschnur all dessen, was die dramatische Einheit verwirklicht. Normativ bezüglich dieser Verwirklichung wird er damit jedoch nicht, die Maxime der Definition steht außerhalb des Dramas; innerhalb des Dramas aber lassen sich keine Normen mehr setzen: Das Drama besitzt eine eigene, ihm immanente Dialektik. Alle dramatischen Mittel beziehen sich zwar auf die außerhalb des Dramas stehende Maxime, ist diese aber erst einmal akzeptiert, dann gibt sich das Drama in Wahrheit seine Form selbst.

Definition der dramatischen Einheit
Genauso ist es nun auch mit der dramatischen Einheit zu halten: Sie wird nicht normativ gesetzt, sondern ruht immanent im Drama selbst. Zudem gründet sich die dramatische Einheit auf das Gesetz, das Drama bzw. die Tragödie sei die „Nachahmung einer Handlung“5. Dabei hat die Nachahmung als Darstellung eines gegenwärtigen, zwischenmenschlichen Geschehens6 die Katharsis zu bewirken7, und zwar mit dem Mittel höchster Illusionierung8 (Lessings Maxime der Tragödie).
Nun habe ich die wichtigsten Voraussetzungen genannt, die zum Verständnis des Begriffs von der Einheit notwendig sind und definiere dramatische Einheit als das Prinzip der Tragödie, welches Lessings Maxime erfüllt. Die folgenden Paragraphen dieser Arbeit sollen diesen Gedanken, der hier noch thesenhaft formuliert erscheint, anhand der Hamburgischen Dramaturgie selbst herausarbeiten und verdeutlichen.


2. Die drei Einheiten
Im Allgemeinen unterscheidet man: Einheit der Handlung, der Zeit und des Ortes. Auch in der Hamburgischen Dramaturgie ist diese Unterscheidung zu finden – und doch existiert nur eine einzige, die dramatische Einheit, wenn man die Einheit der Handlung zum obersten Prinzip erhebt, aus dem sich die anderen beiden Einheiten entwickeln lassen:
Die Einheit der Handlung war das erste dramatische Gesetz der Alten; die Einheit der Zeit und die Einheit des Ortes waren gleichsam nur Folgen jener ...9
Lessing übernimmt dieses Gesetz; er bewundert die „Biegsamkeit“ und den „Verstand“10, mit dem die griechischen Dramatiker sich den Einschränkungen unterwarfen, welche die Einheit der Handlung gebot:
Denn sie ließen sich diesen Zwang einen Anlass sein, die Handlung selbst so zu simplifizieren, alles Überflüssige so sorgfältig von ihr abzusondern, dass sie, auf ihre wesentlichsten Bestandteile gebracht, nichts als ein Ideal von dieser Handlung ward, welches sich gerade in derjenigen Form am glücklichsten ausbildete, die den wenigsten Zusatz von Umständen der Zeit und des Ortes verlangte.11
Aber in der ganzen Hamburgischen Dramaturgie findet sich keine zusammenhängende Bestimmung der Beziehungen zwischen den drei Einheiten, auch beweist Lessing nicht, wie aus der Einheit der Handlung die übrigen herzuleiten wären. Dagegen lassen sich diese Zusammenhänge anhand einzelner Stellen herausarbeiten. Dieser Versuch wird in dieser Arbeit unternommen.


3. Einheit der Handlung und Absolutheit des Dramas
Wenn die Katharsis nach Lessings Maxime das Ziel der Tragödie ausmacht, so muss die Nachahmung einer Handlung so beschaffen, sein, „dass der ohne Unterbrechung betrogene Zuschauer bei der Handlung selbst gegenwärtig zu sein glaubt.“12 So sind alle dramaturgischen Mittel und Kunstgriffe allemal auf die Illusionierung des Zuschauers abgestellt.13 Umgekehrt soll der tragische Dichter „... alles vermeiden, was die Zuschauer an ihre Illusion erinnern kann; denn sobald sie erinnert sind, so ist sie weg.“14 Daraus entstehen nun ganz bestimmte, zum Teil dramaturgische Forderungen an die dramatische Verwirklichung, die ich zusammenfassend dramatische Einheit genannt habe.
Um illusionieren zu können, muss das Drama absolut sein, d. h. nichts darf von außen in es hineingetragen werden. Das bedeutet sowohl, dass der Dramatiker im Drama nicht anwesend sein darf als auch, dass dem Drama alles Epische fremd sein muss.15 Die letzte Forderung erklärt sich daraus, dass jedes epische Element im Drama eine Unterbrechung der Illusion erzeugen würde; die Identifizierung des Zuschauers mit den handelnden Personen16 wäre dahin, weil das Epische die Einheit der Handlung unterbrochen hätte. So kann der Zuschauer die Identifizierung wegen des Absolutheitsanspruchs des Dramas, den die Einheit der Handlung erfüllt, nur vollziehen, wenn er zugleich vollkommen von der Bühne getrennt ist.
Die Einheit der Handlung beeinträchtigen würde auch ein zu komplizierter Aufbau des Dramas, demzufolge die Verwicklungen nicht mehr verstehbar wären17; hier dränge ja das dramatische Konzept der Verwicklung in die Absolutheit der Handlung ein, und die Motivierung des Handelns würde sekundär, wenn nicht gar überflüssig.
Zur Einheit der Handlung gehört, wie schon Aristoteles fordert18, dass die Handlung sich als Ganzes mit Anfang, Mitte und Ende darstellt19, denn das Drama stiftet seine Handlung selbst.20 So formuliert Peter Szondi:
Das Drama ist primär. Es ist nicht die (sekundäre) Darstellung von etwas (Primärem), sondern stellt sich selber dar, ist es selbst. Seine Handlung ist ... „ursprünglich“, wird in ihrem Entspringen realisiert.21




4. Einheit der Zeit
Da hier die Einheit der Handlung von der Absolutheit des Dramas aus verstanden wird, kann leicht auf eine Eigengesetzlichkeit des Dramas geschlossen werden. Dank seiner Autonomie stiftet es sich nicht nur seine Handlung selbst, sondern auch seine Zeit, die ja stets die seiner Gegenwärtigkeit ist.22 Solches leistet der Dialog, der aufs Engste mit der Handlung verknüpft ist: im Dialog schlägt sich alles dramatische Handeln nieder, durch ihn wird das Handeln in dialektische Form gegossen. Hier ist zuerst der Bezug zur Einheit der Zeit zu suchen, wenn man Zeit dialektisch im Gegensatzpaar von Vergangenheit und Zukunft sieht – der dialogische Wechsel der Handelnden schafft sich seinen eigenen Zeitbegriff, und zwar einen Zeitbegriff, der nur immanent in der Handlungsabfolge begründet liegen kann, der also von jedem Zeitbegriff außerhalb des Dramas losgelöst ist (wenn nichts in das Drama hineingetragen wird, was seine Einheit unterbricht, wie z. B. das epische Ich). Demnach ist es logisch, die Einheit der Zeit als Folge der Einheit der Handlung zu sehen.
Aristoteles‘ Forderung, mehrere Vorgänge, die sich gleichzeitig abspielen, dürfe die Tragödie nicht nachahmen23, gründet sich auf den Satz von der Einheit der Handlung. Denn Gleichzeitigkeit mehrerer Vorgänge hätte die Zerrissenheit der Szenen zur Folge; es fehlte dann die nur durch die Handlung selbst zu motivierende Stetigkeit, die erst ein epischer Eingriff wieder beheben könnte. Solches Montieren aber verstößt gegen den Absolutheitsanspruch des Dramas.
Lessing unterstützt diese These vom dramatischen absoluten Zeitbegriff, der mit der Einheit der Handlung einhergeht24, auch in anderer Hinsicht: Nicht die Möglichkeit, dass so und so viel Handlungen in einem bestimmten Zeitraum geschehen, stellt für ihn ein Kriterium ihrer dramatischen Verwirklichung dar, sondern die Wahrscheinlichkeit, die allein zur vollkommenen Illusionierung des Zuschauers taugt.
Es ist an der physischen Einheit der Zeit nicht genug; es muss auch die moralische dazukommen, deren Verletzung allen und jeden empfindlich ist ...25
Daraus erhellt, wie genau die Zeit dem dialogischen Wechsel der Handelnden zu entsprechen hat und nicht umgekehrt26 – denn wenn eine bestimmte Handlungsfülle den Dialog hervorbringen würde, wenn sich also der Dialog lediglich nach einem Handlungspensum richten müsste, dann würde dies als außerhalb des Dramas liegende Konzeption die Illusionierung des Zuschauers zunichtemachen; das war oben angedeutet. Hinzu tritt noch die psychische Komponente: Klaffen Handlungsfolge und dramatisch-dialogische Verwirklichung auseinander, ist also die Handlungsfolge in der dramatisch-dialogischen Verwirklichung nicht genügend psychisch motiviert, dann ist auch die Identifikation Zuschauer - Bühne aufgehoben, die Illusionierung fällt weg. Damit wird wiederholt bestätigt: Die Einheit der Zeit ist ursächlich an die der Handlung gebunden.


5. Wahrscheinlichkeit und Einheit der Handlung
Die Begriffe Wahrscheinlichkeit und Motivierung spielen bei Lessing nicht nur im Zusammenhang mit der Einheit der Zeit eine Rolle; beide sind Kriterien der Immanenz, die dem Drama innewohnt, sind letztlich wieder Kriterien der Einheit der Handlung und weisen in den Bereich der dramatischen Form.
Die Wahrscheinlichkeit ... auf die es vielleicht in einer Erzählung so sehr nicht ankömmt, ist in einem dramatischen Stücke unumgänglich nötig.27
Auszugehen ist dabei von einer „formalen“ und einer dem dramatischen Stoff „immanenten“ Wahrscheinlichkeit: Die formale Wahrscheinlichkeit trägt der Dramatiker ins Drama hinein, sie liegt primär in der dramaturgischen Konzeption begründet. Im Drama selbst hat sie sich bloß rational nach dem Grundsatz „natura non facit saltus“28 niederzuschlagen. Es ist dies nichts anderes als die konsequente Forderung, die Illusionierung des Zuschauers würde als dramatisches Prinzip schon in der formalen Anlage des Dramas gewährleistet sein, um hernach die Katharsis bewirken zu können. Im Sinne Lessings entspräche diese nur formale Wahrscheinlichkeit aufs Genaueste dem „physischen“ Begriff von der Einheit der Zeit als conditio sine qua non.
Wie verhält es sich nun aber mit der Einheit der Handlung? An die Seite der formalen Wahrscheinlichkeit tritt in der dramatischen Verwirklichung nun das, was Lessing mit „innerer Wahrscheinlichkeit“ bezeichnet.29 Sie lässt sich unter vier Gesichtspunkten näher bestimmen:
Erstens bezieht Lessing die innere Wahrscheinlichkeit auf ein dramatisches Handeln, das dem Zuschauer beurteilbar und einsichtig bleibt. Damit wird zugleich schon ausgesagt, dass dieses Handeln stets seine ihm gemäße Motivierung erfährt, es muss dem Zuschauer nachvollziehbar sein, und zwar in dem Maße, wie er selbst handeln würde30, stünde er an Stelle der handelnden dramatischen Person.31 Wieder zielt dieser Aspekt einzig und allein auf die Illusionierung des Zuschauers ab und begründet damit wieder einmal die Absolutheit des Dramas, die sich in der Einheit der Handlung manifestiert.
Zweitens hat innere Wahrscheinlichkeit in einem durch und durch motivierten Handlungsverlauf zu ruhen. Jede Handlung entspringt der vorausgegangenen und bringt die nachfolgende aus sich hervor. Denn alles nicht Motivierte dränge von außen ins Drama ein. So ist innere Wahrscheinlichkeit wesentlich die zwangsläufige Folge, die sich aus der Einheit der Handlung ergibt, sie ist hier einerseits ihr emotionales Kriterium – direkt auf die Illusionierung zielend – andererseits ergeben sich aus ihr ganz bestimmte formale Gesichtspunkte hinsichtlich Szenenfolge oder Akteinteilung. Darauf wird noch einzugehen sein. Festzuhalten wäre noch, dass auch hier innere Wahrscheinlichkeit zur dramatischen Form, in der sie sich ja niederschlagen soll, in einem dialektischen Verhältnis steht.
Drittens gehört zur inneren Wahrscheinlichkeit die „Überstimmung“ der Charaktere:
Nichts muss sich in den Charakteren widersprechen; sie müssen immer einförmig, immer sich selbst ähnlich bleiben; sie dürfen sich itzt stärker, itzt schwächer äußern, nachdem die Umstände auf sie wirken; aber keine von diesen Umständen müssen mächtig genug sein können, sie von Schwarz auf Weiß zu ändern.32
Diese Forderung wird einsichtig, wenn man die dramatische Handlung als dem Drama immanent versteht. Schließlich ist es nicht die außerhalb des Dramas stehende Konzeption des Dramatikers, welche im Drama selbst offensichtlich werden soll, sondern die Charaktere stiften die Handlung und nicht etwa umgekehrt die Handlung die Charaktere. Die Illusionierung des Zuschauers würde zerstört, wenn die dramatischen Personen ihrem Charakter zuwider handelten; ein solcher Widerspruch würde das Mitempfinden des Zuschauers verhindern. Spätestens an dieser Stelle wird offenbar, dass der Absolutheitsanspruch der dramatischen Handlung nicht etwa in einer Diktatur der Handlung bestehen kann. Vielmehr wurzelt er in der dialektischen Spannung, dass die Charaktere die Handlung und umgekehrt die Handlung die Entschlüsse der Charaktere bestimmen. Dem liegt als Maßstab die innere Wahrscheinlichkeit zugrunde. Auch dies fällt unter den Begriff der Einheit der Handlung.
Viertens bestimmt Lessing innere Wahrscheinlichkeit mit den beiden Begriffen der „poetischen Wahrheit“33 und „Allgemeinheit“34. Mit poetischer Wahrheit soll ausgedrückt werden, dass die dramatische Verwirklichung der Charaktere Eigengesetzlichkeit besitzt; es reicht zur Illusionierung der Zuschauer hin, wenn die Charaktere im Drama selbst wahr sind, ohne damit absoluten Wahrheitsanspruch erheben zu wollen. So schreibt Lessing:
... die Gesinnungen müssen in dem Drama dem angenommenen Charakter der Person, welche sie äußert, entsprechen; sie können also das Siegel der absoluten Wahrheit nicht haben; genug wenn sie poetisch wahr sind, wenn wir gestehen müssen, dass dieser Charakter, in dieser Situation, bei dieser Leidenschaft, nicht anders habe urteilen können 35
Zum einen erhärtet dieser Beleg das, was unter Viertens behauptet wurde, zum andern legt er fest, wo die Motivierung der handelnden Personen zu erfolgen hat: nicht außerhalb, sondern innerhalb des Dramas, da Einheit der Handlung nur innerhalb des Dramas realisierbar ist.
Das „Allgemeine“ will Lessing nun nicht wie die poetische Wahrheit als die Wahrscheinlichkeit bezeichnen, dass die Charaktere stets mit sich übereinstimmend handeln – gemeint ist hier vielmehr die wahrscheinliche Reaktion der Handelnden:
Das Allgemeine ... ist, wie so oder so ein Mann nach der Wahrscheinlichkeit oder Notwendigkeit sprechen und handeln würde.36
Noch klarer wird dies an einer anderen Stelle:
... alle Personen der poetischen Nachahmung ohne Unterschied sollen sprechen und handeln, nicht wie es ihnen einzig und allein zukommen könnte, sondern so wie ein jeder von ihrer Beschaffenheit in den nämlichen Umständen sprechen oder handeln würde und müsste.37
Worum es Lessing hier geht, ist: Die Motivierung der Handlung soll in einem wahrscheinlichen Verhältnis zur Reaktion des handelnden Charakters stehen. Ich fasse auch diesen Aspekt unter den Begriff der Einheit der Handlung:


6. Motivierung und Einheit der Handlung
Die Motivierung der Handlung war bis jetzt vornehmlich unter dem Gesichtspunkt der Wahrscheinlichkeit beobachtet worden. Im Folgenden ist sie selbst Gegenstand der Erörterung, und zwar hinsichtlich ihrer Rolle als wesentliches Moment der dramatischen Einheit. Das führt schließlich auch noch zu einigen formalen Anforderungen an das Drama und zur Einheit des Ortes hin.
Lessing bestimmt das Drama als Nachahmung einer Handlung, die sich als eine „Reihe von Ursachen und Wirkungen“38 zu erweisen hat. Das bedeutet für die Handlungsabfolge natürlich, dass jede Begebenheit ihren Vorläufer in einer anderen hat und selbst den Keim zu einer neuen in sich trägt.39 Nur eine solche „Kette von Ursachen und Wirkungen“ wird sich zur Illusionierung des Zuschauers eignen, welche den „natürlichsten, ordentlichsten Verlauf“ nimmt, sodass
... wir bei jedem Schritte ... bekennen müssen, wir würden ihn, in dem nämlichen Grade der Leidenschaft, bei der nämlichen Lage der Sachen, selbst getan haben.40
Eben damit wird die Identifizierung des Zuschauers mit den handelnden Personen als Voraussetzung der Illusion bestimmt. Alles kommt also auf die richtige Motivierung der Handlungsfolge an. D. h. die Motivierung darf nicht als Plan des Dramatikers im Drama offenbar werden – das würde die Illusionierung unterbrechen, da das Bewusstsein des Zuschauers, eben noch dem Stück zugewandt, der Handlung entrissen würde: an Stelle der Illusionierung träte die Reflexion. Vielmehr taugen zur Eigengesetzlichkeit des Dramas und damit zur Verwirklichung seiner Wesensbestimmung, wie sie Lessing in seiner Definition der Tragödie dargelegt hat, nur Handlungen,
... die ineinander gegründet sind, nur Ketten von Ursachen und Wirkungen. Dies auf jene zurückzuführen, jene gegen diese abzuwägen, überall das Ungefähr auszuschließen, alles was geschieht, so geschehen zu lassen, dass es nicht anders geschehen können:41


7. Illusionierung und Einheit der Handlung
Noch ein Wort zur Illusionierung des Zuschauers. Sie ist, das war anfangs angezeigt, das wesentliche Charakteristikum der Tragödie, welches für die „Nachahmung einer mitleidswürdigen Handlung“ gültig ist, um die Katharsis zu ermöglichen. Illusionierung beschreibt den Vorgang der dramatischen Wirkung auf den Zuschauer und diese Wirkung, die sich im Mitempfinden des Zuschauers42 niederschlägt, kann nur im Einklang jeder dramatischen Mittel und Grundsätze erzielt werden, die im Verlaufe dieser ganzen Erörterung beschrieben wurden – alle münden sie ein in das Postulat von der Einheit der Handlung.
Wenn Lessing von der „Stetigkeit der Handlung“43 spricht, dann meint er dies immer im Hinblick auf eben dies Postulat – das steht in knappster Form bereits im 1. Stück der Dramaturgie:
... die Leidenschaft nicht beschreiben, sondern vor den Augen des Zuschauers entstehen und ohne Sprung in einer so illusorischen Stetigkeit wachsen zu lassen, dass dieser sympathisieren muss, er mag wollen oder nicht: das ist es, ...44


8. Einheit des Ortes
Es führte zu weit, alle sich daraus ergebenden formalen Bestimmungen der Tragödie zu erörtern, soweit Lessing selbst auf sie eingeht. Als wichtigste seien jedoch zumindest genannt: Das motivierte Auftreten und Abgehen der handelnden Personen.45 Die richtige Verbindung der Szenen, die ebenfalls in der „illusorischen Stetigkeit begründet liegt.46 Die richtige Akteinteilung: hier polemisiert Lessing gegen die antidramatische Konzeption, den dritten und vierten Akt bloß zu schließen, damit der vierte und fünfte wieder anfangen könne.47 Letztlich möchte man dann auch leicht mit der Einheit des Ortes fertigwerden: sie liegt im motivierten Geschehenszusam-menhang ebenso begründet wie in der richtigen Szenenverbindung. Jeder Ortswechsel setzt schließlich das epische Ich voraus, das den Sprung zwischen altem und neuem Ort überbrücken helfen muss – mag der Ortswechsel auch durch die Handlung selbst motiviert sein, er gefährdet allemal die Illusionierung. So will Lessing den (durch die Handlung motivierten) Ortswechsel erst dann vornehmen, wenn der nach einem Aktschluss fallende Vorhang die Illusionierung ohnehin unterbricht.48 Die Einheit des Ortes, das kann man nun zusammenfassend sagen, wird von all jenen Mitteln und Grundsätzen vorgeschrieben, welche auch die Einheit der Handlung bewirken.


9. Schluss
Als Summe der Erörterungen steht als wesentliches Ergebnis die Bestätigung der These, dass die Einheit der Handlung sowohl die Einheit der Zeit als auch die Einheit des Ortes umgreift: die dramatische Einheit.

----------

Anmerkungen

1 vgl. Mann XXCI, XXXV
2 Hegel 303; vgl. Schiller 472 f.
3 HD (77) 302. Das betreffende Stück der Hamburgischen Dramaturgie (HD) ist in Klammern gesetzt; die nachfolgende Zahl bezeichnet die Seite.
4 Aristoteles 30
5 HD (77) 302
6 Szondi 74
7 HD (47) 11; vgl. Mann XXIII ff. und Schiller 461, 473
8 HD (97) 374, HD (47) 11; vgl. Schiller 461, 466
9 HD (46) 183; vgl. HD (46) 184
10 HD (46) 184
11 HD (46) 184
12 HD (84) 331; Lessing lässt hier Diderot seinen eigenen Standpunkt vertreten,
vgl. (48) 191
13 HD (97) 374
14 HD (42) 170; vgl. Schiller 461, 466. Walter Benjamin nennt S. 25 f. solche die
Illusion zerstörenden Momente „Unterbrechung“.
15 Aristoteles 68; HD (49) 194, HD (53) 212; Schiller 462
16 HD (32) 128; Schiller 462, 468
17 HD (12) 53
18 Aristoteles 33 f.
19 HD (35) 142, HD (38) 152 f.; vgl. Schiller 465
20 Daher auch die Forderung, die Exposition geschickt in die Handlungsabfolge zu verlegen; HD (49) 194
21 Szondi 16
22 HD (24) 331, HD (36) 144; vgl. Schiller 465, 468
23 Aristoteles 60
24 HD (45) 179 ff.
25 HD (45) 181; vgl. (9) 39
26 HD (85) 333
27 HD (34) 139. Lessing zitiert hier in seinem Sinne die „französischen Kunstrichter“; vgl. Aristoteles 36
28 Brecht 117
29 HD (19) 77 im Zusammenhang mit der Historie; aber das ist auch allgemein relevant. Vgl. auch (34) 135.
30 HD (32) 128
31 HD (97) 375
32 HD (34) 136. Das hat auch Aristoteles S. 44 gefordert. Vgl. zudem HD (2) 11.
33 HD (2) 14
34 HD (89) 347
35 HD (2) 14. Vgl. Aristoteles 45; Schiller 470
36 HD (89) 347
37 HD (89) 347 und HD (2) 11
38 HD (32) 128 wie auch Aristoteles 30
39 HD (32) 128 und (30) 120; vgl. Aristoteles 33 f. und 45
40 HD (32) 128
41 HD (30) 120. Das sagt Lessing in seiner Gegenüberstellung von „Genie“ und „Witz“; dieser „Witz“ verhindert als von außen ins Drama hineingetragener Reiz zur Reflexion die eigengesetzlich-dramatische Verwirklichung.
42 HD (48) 191. Was Lessing in diesem Stück über die „epische Ausnahme“ bei Euripides (die Unterrichtung des Zuschauers) schreibt, führt allerdings von der Einheit der Handlung ab. Dass er hier die „große Annahme gelten lässt, beweist aber gerade sein nicht-normatives Denken, das ihn hier als Empiriokritizisten erscheinen lässt. – Übrigens scheint mir das 48. Stück im Zusammenhang mit den Stücken über die Geister auf der Bühne (10-12) ein Beweis für Lessings Vorliebe für Shakespeare zu sein, der etwa im King Lear oder im King Henry VI mithilfe von Vorausdeutung und Prophetie der Handlung Keime setzt; durch nichts anderes schließlich als die Unterrichtung des Zuschauers. Da, wo sie dramatisch motiviert ist, kann also dieser scheinbar epische Einbruch ins Drama auch dem Grundsatz von der Einheit der Handlung nichts anhaben.
43 HD (45) 181, vgl. HD (10) 44, (44) 177
44 HD (1) 7
45 HD (16) 68
46 HD (45) 181
47 HD (45) 183, vgl. (13) 54
48 HD (44) 178



Literaturverzeichnis

Lessing, G. E., Hamburgische Dramaturgie (HD); kritisch durchgesehene Gesamtausgabe mit Einleitung und Kommentar von Otto Mann, Stuttgart 21963

Aristoteles, Poetik, Übersetzung, Einleitung und Anmerkungen von Olof Gigon, Stuttgart 1961

Benjamin, Walter, Was ist das epische Theater? Zweite Fassung; Versuche über Brecht (hg. Von Rolf Tiedemann), S. 22-30, Frankfurt/M. 21967

Brecht, Bert, Anmerkungen zur Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Gesammelte Werke, London 1938, Bd. I, 153 f.: „Gewichtsverschiebungen vom dramatischen zum epischen Theater“.

Hegel, Wissenschaft der Logik. Sämtliche Werke, Jubiläumsausgabe Bd. 8

Mann, Otto, Einleitung zur HD

Schiller, Über die Tragische Kunst. Schillers sämtliche Werke in zwölf Bänden, Elfter Band S. 447-474, Stuttgart und Tübingen 1838

Szondi, Peter, Theorie des modernen Dramas, Frankfurt/M. 41967


Ulrich Bergmann

-


KLICKS UND CLIQUEN
Maßlos (20.09.19)
Nichts Halbes und nichts Ganzes (13.09.19)
Vive la différance (06.09.19)
Welcome to the Pleasure Dome (30.08.19)
Vernissage (23.08.19)
L'art pour l'art (16.08.19)
Schöne teure Welt (09.08.19)
Daily mirror (02.08.19)
Weiß auf Weiß (26.07.19)
Tautologie (19.07.19)
Rauchzeichen (12.07.19)
contrat sociale (05.07.19)
Nur Einen Sommer ... (28.06.19)
Meine derzeitige Leseliste (2018/19) (21.06.19)
Rae's Tiger (14.06.19)
Kopernikanische Wendungen (07.06.19)
Kleine Unterschiede (31.05.19)
Ich bin ich (24.05.19)
Diogenes und Alexander (17.05.19)
Des langen Redens kurzer Sinn (10.05.19)
Urknall (03.05.19)
Der zweite Traum (26.04.19)
Gar nicht so dumm (19.04.19)
Du bist dein Herr, dein Gott (12.04.19)
Errare humanum est (05.04.19)
Die Lösung (22.03.19)
Drive in (15.03.19)
Durchschnittlich schön (08.03.19)
Ich, Arthur (01.03.19)
Narrenmode (22.02.19)
Wanderseelen (15.02.19)
Minimal art (08.02.19)
L'idée vient en parlant (01.02.19)
Doppelphönix (25.01.19)
Klippen (18.01.19)
pars pro toto (11.01.19)
Zeitnot (04.01.19)
Doch doch (28.12.18)
Definitionssachen (21.12.18)
Vom Reichen des Wassers (14.12.18)
L'origine du monde (07.12.18)
Der König von kv (30.11.18)
Auge in Auge (23.11.18)
Vollkommen unvollkommen (16.11.18)
Jamaikanisch (09.11.18)
Distanzierte Nähe (02.11.18)
Konsequent inkonsequent (26.10.18)
Relativ tief (19.10.18)
Panta rhei (12.10.18)
Selbstbehauptung (05.10.18)
Ein Mordsleben (28.09.18)
Gefragte Antworten (21.09.18)
Kleine Wende (14.09.18)
Freier Fall (07.09.18)
Auf der Zunge des Herzens (31.08.18)
Letzter Wille (24.08.18)
Mord und Totschlag (17.08.18)
Ohne Titel (10.08.18)
Werkstattgespräch (03.08.18)
Deus ex macho (27.07.18)
Gute Anlage (20.07.18)
Geschlossene Gesellschaft (13.07.18)
Gut gestrandet (06.07.18)
Ex (29.06.18)
nature morte (22.06.18)
Kanon (15.06.18)
Blindekuh (08.06.18)
Besser überdacht (01.06.18)
Guten Abend, gute Nacht! (25.05.18)
Bonmot (18.05.18)
Espressivo (11.05.18)
Déjà vu (04.05.18)
Ich bin Babel (27.04.18)
La rose en vie (20.04.18)
opus posumum (13.04.18)
Ur-Sachen (06.04.18)
Vita omnis mortis hora (30.03.18)
Dialektik (23.03.18)
Die Geburt der Venus (16.03.18)
Blickwinkel (09.03.18)
Arthuresk (02.03.18)
out of joint (23.02.18)
Das Original und die Fälschung (16.02.18)
Kein Vergleich (09.02.18)
Trompe-l'œil (02.02.18)
s. t. (26.01.18)
Etikette (19.01.18)
Todsicheres Leben (12.01.18)
Natürliche Fabel (05.01.18)
Trophäe (29.12.17)
Hunger ist der beste Koch (22.12.17)
Es muss sein (15.12.17)
Satzbauten (08.12.17)
Flüchtige Begegnung (01.12.17)
Fragliche Antwort (24.11.17)
Galgenstück (17.11.17)
Das Blaue vom Himmel (10.11.17)
Die Würfelfalle (03.11.17)
Taube Augen (27.10.17)
Flambiertes Ego (20.10.17)
Über alle Gipfel (13.10.17)
Trinke mich satt! (06.10.17)
Ich sage nichts ... (29.09.17)
Challenge and response (22.09.17)
Stiller Teilhaber (15.09.17)
Vorhang zu (08.09.17)
O Fortuna (01.09.17)
Massenattraktion (25.08.17)
Salto saltato (18.08.17)
Der Koffer des Sisyphos (11.08.17)
Nach wie vor (04.08.17)
Salz und Zucker (28.07.17)
Auf der Lebenspyramide (21.07.17)
Tinnitus (14.07.17)
impressis verbis (07.07.17)
Komische Elegie (30.06.17)
Corriger la fortune (23.06.17)
Teile und herrsche! (16.06.17)
Hermetischer Zirkel (09.06.17)
Vice versa (02.06.17)
Gute Nacht, gute Nacht (26.05.17)
Verspielt (19.05.17)
100 soucis (12.05.17)
L.H.O.O.Q. (05.05.17)
In dubio pro dubio (28.04.17)
Aufgabe des Gepäcks (21.04.17)
Sunt pueri pueri ... (14.04.17)
Do ut des (07.04.17)
Alles oder nichts (31.03.17)
Bücherprostitution (24.03.17)
Schizorealphrenie (17.03.17)
Echt gefälscht (10.03.17)
Das Angebot der Nachfrage (03.03.17)
post scriptum (24.02.17)
Sophisticated (17.02.17)
Le quattro stagioni (10.02.17)
In der Galerie (03.02.17)
Schlussverkauf (27.01.17)
Selbstinventur (20.01.17)
Carpe noctem (13.01.17)
Göttliche Komödie (06.01.17)
Comédie humaine (30.12.16)
Aus Arthurs Tagebuch (23.12.16)
Der Glanz der Kloake (16.12.16)
Mein lieber junger Freund (09.12.16)
Schwarz auf Schwarz und Weiß auf Weiß (02.12.16)
Solipsismus (25.11.16)
Persona grata (18.11.16)
Wenn Gott tot ist (11.11.16)
Nachsicht (04.11.16)
Einbildung (28.10.16)
Wibeau II. und das Klausner-Schiff (21.10.16)
Sum ergo cogito sim (14.10.16)
John Bock: Spielzeit (07.10.16)
Abrechnung mit Brecht (30.09.16)
Erinnernde Verse - Marlies Schmidl. Lyrik (51) (23.09.16)
On verra (16.09.16)
Poetischer Imperativ (09.09.16)
ZAUBERPARK oder SALZBAUM? (02.09.16)
Dolli & Molli - Hommage an Tom & Jerry (26.08.16)
Das Auge der Welt - Hommage an Pratchett (19.08.16)
Diktat in der Oberstufe (12.08.16)
Seins Sinn (05.08.16)
wortmaler (29.07.16)
Zwischen Bonn und Bejing - Wolfgang Kubin. Lyrik (50) (22.07.16)
Lohengrin (von Peter Braun) (15.07.16)
Memento mori unterm chinesischen Mond (08.07.16)
Lessing und die dramatische Einheit (01.07.16)
Treibhaus unterm Himmel (Clara Viebig) (24.06.16)
Ophelia sum ergo cogito (Heiner Müller, Hamletmaschine) (17.06.16)
Kritische Pirouetten (Carl Einstein: Bebuquin) (10.06.16)
Die Kunst und das Leben (03.06.16)
Politisch Lied (27.05.16)
Elegie (20.05.16)
Hellenthal (13.05.16)
Ovid - für Lothar Schüssler (loslosch) (06.05.16)
Endlich entdeckt: unangepasste - Lyrik (49) (29.04.16)
El tango es ... (22.04.16)
... der Horizont kippt: Cantalurp (Julia Trompeter) - Lyrik (48) (15.04.16)
Tod in Venedig. Ein Beitrag zur Kunsttheorie (08.04.16)
Einschlafgeschichten (01.04.16)
Julia Trompeter (Cantalurp) (25.03.16)
Was ich nicht glaube (18.03.16)
Eine vorgestrige Lesung (11.03.16)
Was ich nicht bin (04.03.16)
Über den Konjunktiv (26.02.16)
Wo die Ballade anfängt und aufhört, ... (19.02.16)
Höhenlinien (12.02.16)
Avanti! (05.02.16)
Ecce Eco! (29.01.16)
Robert Schaus (1939-2015) (Lyrik 47) (22.01.16)
Über Schatten und Nebel - Ines Hagemeyer (Lyrik 46) (15.01.16)
Tresenkraft und Kiezkauz - ein Nekrolog? - Florian Günther (Lyrik 45) (08.01.16)
Pflotsch! - Prosa (33) (01.01.16)
Reise(e)nde - Karin Posth (Lyrik 44) (25.12.15)
Politische Cartoons in der Mao-Zeit (18.12.15)
Zu Heidegger (11.12.15)
Spieltrieb = Triebspiel ? (04.12.15)
Tempora mutantur et nos in illis mutamur (27.11.15)
Maranatha. Ein Besuch bei Peter Bares (20.11.15)
Matrizen und Matratzen der Design-Welt (13.11.15)
Der Bücherschrank in der Poppelsdorfer Allee (06.11.15)
Poetry-Polis (30.10.15)
Verteidigung des Irren (23.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (8) (16.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (7) (09.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (6) (02.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (5) (25.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (4) (18.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (3) (11.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (2) (04.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (1) (28.08.15)
Mao Zedong – Der Lange Marsch und die Lyrik (21.08.15)
vita brevis ars longa (14.08.15)
Daxue und Zhongyong – Die Große Lehre, Maß und Mitte (07.08.15)
Ich stehe voll hinter mir. Ein paar Ausreißer (31.07.15)
Modismen der Theater- und Opernregie (24.07.15)
Gib mir einen Angelpunkt außerhalb der Welt! (17.07.15)
Alexis Zorbas ad infinitum? (10.07.15)
China auf der Suche nach der optima res publica? (2/2) (03.07.15)
China auf der Suche nach der optima res publica? (1/2) (26.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (11/11) (19.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (10/11) (12.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (9/11) (05.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (8/11) (29.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (7/11) (22.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (6/11) (15.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (5/11) (08.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (4/11) (01.05.15)
Qingdao - eine neue Welt (3/11) (24.04.15)
Qingdao - eine neue Welt (2/11) (17.04.15)
Qingdao - eine neue Welt (1/11) (10.04.15)
Unser Los ist unser Untergang - Stamatis Polenakis. Lyrik (44) (03.04.15)
Schreibantrieb (27.03.15)
Steigen und Fallen der Bilder - Kubin. Lyrik (43) (20.03.15)
Isoliertes = freies Denken? (13.03.15)
Maskeraderie (06.03.15)
Der Zauberpark (27.02.15)
Cremaster (20.02.15)
Altern (13.02.15)
An eine tief liegende Seele (06.02.15)
Falter und Fische - W-M. Lyrik (42) (30.01.15)
Kafka und die DDR (23.01.15)
Figuren (16.01.15)
Atonales Erzählen (09.01.15)
Gedanken zur Montage-Technik (02.01.15)
Bloch und das Matterhorn (26.12.14)
Lesestatistik (19.12.14)
Über-List (12.12.14)
Welt-Atems Schwellgesang - Versuch über Wagner (05.12.14)
Traum vom Sattel (28.11.14)
Zauberberg-Hörbuch (21.11.14)
Unsere Geschichte - zwei Aspekte (14.11.14)
Drachenfels (07.11.14)
Gedanken zur Reichs-Idee (31.10.14)
Die Ameisen von Boris Vian (24.10.14)
Brief an einen älteren Herrn (17.10.14)
Goetheanum (10.10.14)
Bob Dylan ctd. (03.10.14)
Satyagraha (26.09.14)
Intelligente Musik der Kälte (19.09.14)
Mein Bonn (12.09.14)
Twitterie (05.09.14)
Kirchenkram: Una sancta ... (29.08.14)
Martin Walser und Gott und die Welt (22.08.14)
Wir suchen Figuren (15.08.14)
5MM (08.08.14)
Reale Traumspielerei (01.08.14)
Ypsilon. Karlyce Schreiber - Ein kleiner Nachruf (25.07.14)
Konstambul (18.07.14)
Jesus-Deklination (11.07.14)
Nur jetzt bin ich alles (04.07.14)
Strophismen (27.06.14)
Am Abgrund (20.06.14)
Ode an die Gänse (13.06.14)
Flying into the light of hope (06.06.14)
Es ächzt im deutschen Seelenschelf (30.05.14)
Außenpolitik gestern und heute (23.05.14)
Thomas Mann, Vollender (16.05.14)
Kunstbeliebigkeit (09.05.14)
Perspektivenfrage (02.05.14)
Zwischen Kosmos und Kosmetik (25.04.14)
Schammanie (18.04.14)
Schreiben und das übrige Leben (11.04.14)
Heiße Vernichtung (04.04.14)
Die Natur ist das eigentliche Geschehen (28.03.14)
Die Grattänze der Administranten (21.03.14)
Nietzsches "Zarathustra" (14.03.14)
György Asvany (07.03.14)
Si(g)na (28.02.14)
Ästhetisierung des Schrecklichen (21.02.14)
Die andere Welt (14.02.14)
Was bedeutet mir kv? (07.02.14)
GraSS: ... und fürchte mich immer noch vor der schwarzen Köchin (31.01.14)
Holger Benkel im twilight garden (24.01.14)
Heinz Küpper, Minten und ich (17.01.14)
Generation Doof (10.01.14)
Gedanken zur Amoralität des Schönen (03.01.14)
Zu Arthur Breinlingers Prosaminiaturen (Prosa 32) (27.12.13)
Anstrengende Bewusstseinsströme (20.12.13)
Gedanken über die Kunst (13.12.13)
Ein paar Phrasen zur Kunst (06.12.13)
Statement 69 (29.11.13)
Wo alles der Einen welt zustrebt (22.11.13)
Im Dschungel der Kriterien (15.11.13)
Update meiner Bücherliste (08.11.13)
Einige meiner Lieblingsstücke moderner Musik (01.11.13)
Thesen zum Klima auf KV (25.10.13)
Dilemma (18.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Zurück vom Ring? (04.10.13)
Vita contemplativa (27.09.13)
Lyrik im Digital (20.09.13)
Unbedeutend. Grabbe (Stücke 19) (13.09.13)
Frauen-Vordergründe und ihre Männer-Hintergründe. von Düffel (Stücke 18) (06.09.13)
Der Gott des freien Menschen. Gorki (Stücke 17) (30.08.13)
Die reichen Ratten (23.08.13)
Endlich auch. erasmus. Lyrik (41) (16.08.13)
Korrespondenz und Tagebuch (09.08.13)
Mann macht Macht, Macht macht kaputt. Lorca (Stücke 16) (02.08.13)
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Büchner (Stücke 15) (26.07.13)
Lears Leere und Lehre. Shakespeare (Stücke 14) (19.07.13)
Zur Dialektik des Opferns. Theresia Walser (Stücke 13) (12.07.13)
Parsifal - Übermensch & Erlöser? (05.07.13)
Schöne neue Welt ... Goethe (Stücke 12) (28.06.13)
An der Kasse des Schicksals. Lausund (Stücke 11) (21.06.13)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider. Wedekind (Stücke 10) (14.06.13)
Trockenkurs. Dorst (Stücke 9) (07.06.13)
Eine wunderbare Arthur-Geschichte. Purcell (Stücke 8) (31.05.13)
Vom Wasser haben wirs gelernt. Jelinek (Stücke 7) (24.05.13)
Zeitgewinn. Proust (Stücke 6) (17.05.13)
Angst und Schrecken: Tod (Woody Allen) (Stücke 5) (10.05.13)
Melancholische Lebensbejahung: Unsere kleine Stadt (Stücke 4) (03.05.13)
Zur dialogischen Natur des Aphorismus (26.04.13)
Im Dickicht der Städte II (19.04.13)
Евгений Александрович Евтушенко (12.04.13)
Bilder des inneren und äußeren Wahnsinns: „Zerbombt“ (Stücke 3) (05.04.13)
Alles im Arsch. "Maria Stuart" (Stücke 2) (29.03.13)
Zufall und Nichts als Helden: „Warten auf Godot“ (Stücke 1) (22.03.13)
die sieben briefe. Francisca Ricinski. Lyrik (40) (15.03.13)
Schnodderton (Benn) (08.03.13)
Paradise lost (Ringelnatz) (01.03.13)
Goethe Schiller Jandl Bergmann ;-) (22.02.13)
Die Faschismus-Keule (15.02.13)
Monsieur le gourmet de la littérature aux serpents (08.02.13)
Dasselbe ist nicht das Gleiche (01.02.13)
Ein kleines Wort zur Lage auf kv (25.01.13)
Im Dickicht der Städte I (18.01.13)
Consolatio theatri mundi (11.01.13)
Parerga und Paralipomena zur angewandten Ästhetik der Bockwurst (04.01.13)
Zettels Traum und Konsorten (28.12.12)
Der Schreibtisch meines Großvaters (21.12.12)
Perpetuum mobile (14.12.12)
Nocturne (07.12.12)
Das Leben - ein Märchen (30.11.12)
Verschachtelter LuJa. Lyrik (39) (23.11.12)
Kopflose Zeit (16.11.12)
Zwischen Rhein und Ruhr und Niederrhein (09.11.12)
So gehen wir unter! (02.11.12)
Goldmund an Narziss (26.10.12)
Ein Beispiel zur Kommentarkultur (19.10.12)
Das Vollkommene spiegelt sich am reinsten im Fragment (12.10.12)
Freie Schulen, freie Lehrer, freie Schüler? (05.10.12)
Brief in D-Dur (28.09.12)
natura facit saltus (von loslosch) (21.09.12)
Zur Dialektik der Politik (14.09.12)
Rede für eine Freundin (07.09.12)
Hiddensee (31.08.12)
sine tempore. Hommage an P.B. (24.08.12)
Psalm der Hyper-Hydra (17.08.12)
Nonlineare Narration (10.08.12)
Gedehnte Erweckungen (03.08.12)
dxiii (27.07.12)
Circumzision (20.07.12)
Schland (13.07.12)
Nieder mit dem Inszenierungs-Manierismus! (06.07.12)
Sisyphos auf der Tellermine (29.06.12)
Cézanne à Aix (22.06.12)
Politische Gedanken (15.06.12)
Marginalien zur Kunst unserer Tage (08.06.12)
Magna cum laude (01.06.12)
Unendliche Minimalismen (25.05.12)
Literarische Sozialisation (18.05.12)
Theater Theater! (300. Kolumne) (11.05.12)
Richard Wagner und die Ironie (04.05.12)
Ein Romankonzept (27.04.12)
Nachts toben die Worte sich aus mit den Eulen. wepunkt/mmazzurro. Lyrik (38) (20.04.12)
Noch einmal aus den Vaga-Kommentaren (13.04.12)
Toscana (06.04.12)
Aus den Vaga-Kommentaren (30.03.12)
Der Mensch im Jahr 2000 (23.03.12)
Reifeprüfung (16.03.12)
Apoll und Dionysos auf kv (09.03.12)
Nosce te ipsum! (02.03.12)
Aus der Südsee der Kommentare: Vaga (24.02.12)
Ein Wort für Wagner (17.02.12)
Aus den Kommentaren ctd. (10.02.12)
Brief an Kalliope (03.02.12)
HASTE SCHON MAL INSERIERT? - (von loslosch) (27.01.12)
Gut gestimmt (20.01.12)
Epilog im Himmel (13.01.12)
Von der Erft bis an die Elbe (06.01.12)
Eine Juristische Plauderei meines Großvaters (30.12.11)
Kautskys Nachtgesang. Materialien zur Entstehung (23.12.11)
Illuminierte Schwarzweißmalerei. Dan Brown, Illuminati (16.12.11)
Allà! - Hommage an Otto Eberhardt (09.12.11)
O felix culpa! (02.12.11)
Die Natur der Kunst und die Kunst der Natur (25.11.11)
Ignatius von Loyolas Fundament der Fundamente (18.11.11)
Kurze Rede zum langen Abschnitt oder Von Büchern und Menschen (11.11.11)
Haben wir nicht am nächsten Donnerstag Latein? (04.11.11)
Der Raucher oder Dicke Luft. Ein bürgerliches Trauerspiel (28.10.11)
Unter dem Himmel von Berlin (21.10.11)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider (14.10.11)
Palindrome (07.10.11)
Rossini, Rossini (30.09.11)
Ich, Übergott (23.09.11)
Kleine Wahrheit (16.09.11)
Terrorismus ist die Umsetzung des Willens mit allen Mitteln (09.09.11)
Tautologie (02.09.11)
Metaprozesse (26.08.11)
Und Pollock? Zum Form-Inhalt-Problem (19.08.11)
Seine Todesstunde zu wissen ist wie ständiges Sterben (12.08.11)
Der gefrorene Sturm (05.08.11)
Stammeln (29.07.11)
Et ego in Arcadia (22.07.11)
totenschädel (15.07.11)
Kosmischer Schnipsel (08.07.11)
FRANK WEDEKINDS LULU AUF DER BONNER BÜHNE AUSGEWEIDET (von erasmus) (01.07.11)
Brief halb an mich selbst (24.06.11)
Mein Schultheater (17.06.11)
Das deutsche Gymnasium ist viel besser als sein Ruf (10.06.11)
Sakrileg? Bemerkungen zu Dan Browns "Da Vinci Code" (03.06.11)
Ein paar Gedanken zum Lesen (27.05.11)
Vor dem Zentralabitur (20.05.11)
Januar 1967 (13.05.11)
BECKETT: GLÜCKLICHE TAGE (von erasmus) (06.05.11)
Reimnis Keimnis (aus Briefen HEL/UB 6) (29.04.11)
UND DIE LIEBE HÖRET NIMMER AUF (von erasmus) (22.04.11)
eje winter (15.04.11)
DIE REGEL DER REGEL (von loslosch) (08.04.11)
Walpurgisnacht im Zauberberg (01.04.11)
Das spielende Hirn (aus Briefen HEL/UB 5) (25.03.11)
Zwissn: Original und Kopie - mondenkind. Lyrik (37) (18.03.11)
Vulgärhedonismus (aus Briefen HEL/UB 4) (11.03.11)
Rote Fäden. Goethes Wahlverwandtschaften minimiert (04.03.11)
Babylonik (aus Briefen HEL/UB 3) (25.02.11)
Verbale Boulimie (aus Briefen HEL/UB 2) (18.02.11)
Trostlose Erkenntnisse (von loslosch) (11.02.11)
Nirgends ist Schlaf in der Welt (Fernando Pessoa) (04.02.11)
N8hall - octave. Lyrik (36) (28.01.11)
Cicero auf schwankendem Grund (von loslosch) (21.01.11)
Enigmatisches Scherzo? - tausendschön. Lyrik / Prosa (35) (14.01.11)
Zweiter Offener Brief (07.01.11)
Adorno und Celans Todesfuge (31.12.10)
Im Netz der Bürokratie. (24.12.10)
Die eine Wirklichkeit braucht die andere (17.12.10)
Über Ich (10.12.10)
Meine Musik. Eine Erinnerung (03.12.10)
Flache Gewässer (26.11.10)
SIND TRÄUME SCHÄUME? (von loslosch) (19.11.10)
Traum des Lehrers von seinen Schülern (12.11.10)
Brechts Radwechsel (05.11.10)
Alte Sonette von jungen Leuten (29.10.10)
Schreibhemmung (22.10.10)
Apocalypso (aus Briefen HEL/UB 1) (15.10.10)
Der amerikanische Traum von der Geschichte (08.10.10)
Drei Erfindungen zu Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe (01.10.10)
ÜBERLEGUNGEN ZUR STERBLICHKEIT (von loslosch) (24.09.10)
Im Taumel der Stille. Eine Lesung (17.09.10)
GRÜNBEIN IN WEIMAR (von Elias) (10.09.10)
Drastische Ermahnungen eines Großvaters (03.09.10)
ANMERKUNGEN ZUR INTELLIGENZFORSCHUNG (von loslosch) (27.08.10)
Entwurf und Endfassung (20.08.10)
UNGESICHERTES WISSEN (von loslosch) (13.08.10)
Über Analyse und Interpretation (06.08.10)
Die Verse sind dem Nichts ein schönes Kleid - Gedanken zum Sonett. Dominik Riepe. Lyrik (34) (30.07.10)
Mann im Dunkel (23.07.10)
Bergmann und der Zauberberg an der Lahn (16.07.10)
Zur Entstehung einer Erzählung (09.07.10)
Zwei innere Dialoge (02.07.10)
Ein wunderbarer Liebesbrief (25.06.10)
Eskapismus - Verwandlung der Welt (18.06.10)
Meine Wurzeln (11.06.10)
Epilog im Himmel (04.06.10)
Zorn. Zum Uranos-Mythos (28.05.10)
Kafkas Katze (21.05.10)
Borden (14.05.10)
Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne und Schwerkraft (07.05.10)
Tanzstunde vor 7 x 7 Jahren (30.04.10)
EINE REISE NACH PEKING (von AZU20) (23.04.10)
Im Kunstgebiet (16.04.10)
Sospiri (09.04.10)
Ein gescheiterter Romanbeginn (02.04.10)
Vier Blinde im zweiten Versuch. Zur Leipziger Messe 2010 (26.03.10)
DAS PHÄNOMENALE SELBSTMODELL (von AZU20) (19.03.10)
DRASTISCHE SYNÄSTHESIEN (von erasmus) (12.03.10)
Aneurismischer Wortkollaps (05.03.10)
EGO-EXPERIMENT (von AZU20) (26.02.10)
Befreite Rollen (19.02.10)
Ego sum, ergo cogito (12.02.10)
Gelungene Kommentare (05.02.10)
Le Menu: Poème éternel (29.01.10)
Vom Segen wiederholten Lesens (22.01.10)
Grand Canyon Letter (15.01.10)
Logeleien (08.01.10)
THE BEST OF BEST OF THREADS OF VERMISSTENANZEIGEN (01.01.10)
Consilium discendi causa (25.12.09)
Todessymbolik - Thomas Mann ad infinitum (18.12.09)
Immer wieder Thomas Mann (11.12.09)
Melancholische Heiterkeit - Owald. II. Lyrik (33) (04.12.09)
Enzensbergers dumme Schafe - Zwanziger zu Ende D-ENKE-N! (27.11.09)
Via Cinquelotti. Ein Brief (20.11.09)
Unter dünner Haut - Isaban. II. Lyrik (32) (13.11.09)
Kommunika(t)ze - theatralisch. Lyrik / Prosa (31) (06.11.09)
PASSIONATA (30.10.09)
ICH-ZUSTAND (23.10.09)
SPLITTERSTAUB (16.10.09)
DOPPELPHÖNIX (09.10.09)
NACH DER WAHL IST VOR DER WAHL (02.10.09)
DIE WAHL DER QUAL (25.09.09)
ÜBERGEGENSÄTZLICHES (18.09.09)
Der Tag von Manhattan (11.09.09)
Georg Büchners Philosophie (04.09.09)
GEGEN MICH (28.08.09)
USCHS TAGEBUCH (21.08.09)
Brief eines 11-Jährigen an Hölderlin (14.08.09)
MAMA LOUISE. Memoiren meiner Großmutter 1889-1969 (07.08.09)
SCHNITTERWUNDE (31.07.09)
Wirklichkeitsplagiat? Peeperkorn (24.07.09)
MEINE SONETTE (17.07.09)
LIRUM LARUM (10.07.09)
BRIEFE AN KARL SEEMANN (03.07.09)
KV, HEGELS DIALEKTIK UND SCHRÖDINGERS KATZE (26.06.09)
Die Moni-Schlange und der Nubi (19.06.09)
AXEL UND JOHANNA (12.06.09)
NACHTASYL HEUTE (05.06.09)
DIE KLEINEN BIESTER (29.05.09)
ÜBER DAS RAUCHEN (22.05.09)
ARCHE INTERNET (15.05.09)
SCHULÜBUNG (08.05.09)
FRÜHE STILÜBUNGEN (01.05.09)
GENERATION ROLLKOFFER (24.04.09)
DIE UNRUHE DER JUGEND (17.04.09)
ZERLÖSCHT (10.04.09)
THOMAS MANNS FAUST (03.04.09)
SCHREIBE BARBARISCH! (27.03.09)
SCHREIB WIE DU WILLST, ABER... (20.03.09)
DER THEATERMACHER (13.03.09)
GEWONNENE ZEIT (06.03.09)
NORA (27.02.09)
ALLES IM ARSCH (20.02.09)
WIR LEBEN NUR, ZU STERBEN (13.02.09)
HIDDENSEE (06.02.09)
HABE MUT DICH ZU ERZÄHLEN! (30.01.09)
THESEN ZUR LITERATUR UND ZUR KRITIK DER LITERATUR (23.01.09)
DISZIPLIN UND KREATIVITÄT (16.01.09)
Liebe Genieleser! (09.01.09)
DE RATIONIBUS ARTIUM GRAMMATICARUM ET MATHEMATICARUM EXSTANTIBUS (02.01.09)
AUF DER SUCHE NACH DER ANDERSWELT - Holger Benkel. II. Lyrik (30) (26.12.08)
ÄSTHETISCHE BRÜCHE (19.12.08)
Zur Poesie der Leerzeile (12.12.08)
Literarische Parodien (05.12.08)
Seichtgebiete (28.11.08)
BRIEF AN EINE JUNGE LYRIKERIN (21.11.08)
Schwachdeutsch (14.11.08)
Ma! Dame (07.11.08)
Dr. Benn - Original und Parodie (31.10.08)
Der Künstler zieht das Publikum herab! (24.10.08)
Charonade - I. Prosa. Anonymus (8) (17.10.08)
http://www.garteninfos.de/wildobst/Dipl2-5.html (10.10.08)
Neptuns Tintenfass - André Schinkel. II. Lyrik (29) (03.10.08)
66 Thesen zur akuten Kunst (26.09.08)
Qualitätssicherung auf KV (19.09.08)
Lyriker aller Länder, vereinigt euch! - shagreen II. Lyrik (28) (12.09.08)
Hermetische Literatur. Eine Diskussion (05.09.08)
Erwachen - zum Problem des Romanbeginns (29.08.08)
Voilà! Eine Traumdeutung (22.08.08)
TOTALE FRAGMENTE - Jovan Jovanovic. Lyrik (27) (15.08.08)
ZYKLISCH: Bergmann. Lyrik (26) (08.08.08)
Multiples Erzählen - I. Prosa. Dominic Angeloch (7) (01.08.08)
Rotalgen und Nesselwunden - Muninn. II. Lyrik (25) (25.07.08)
Der schwarze Rohrstock (18.07.08)
DON MOMBASA IN MEMORIAM (11.07.08)
die worte zerbrechen schon am mund - Katrin Stange. II. Lyrik (24) (04.07.08)
Aztekisch? - I. Prosa. Mitternachtslöwe (6) (27.06.08)
Zweikörpertheorie - Holger Benkel. II. Lyrik (23) (20.06.08)
pistaziengrün - I. Prosa. plastique (5) (13.06.08)
Traumperlen - I. Prosa. KeinB (4) (06.06.08)
Im Namen des Sturms - beneelim. II. Lyrik (22) (30.05.08)
Buntgemalte Schulterblätter - mondenkind. II. Lyrik (21) (23.05.08)
hier und hier und hier - ReneKain. II. Lyrik (20) (16.05.08)
Zwei Himmel - locido. II. Lyrik (19) (09.05.08)
VOM RABEN WAS - I. Prosa. Arthur Breinlinger (3) (02.05.08)
Erste Gedichte (25.04.08)
argotmente - Aus den Kommentaren II (18.04.08)
Vagas Schlange - Aus den Kommentaren I (11.04.08)
Mutterherz-Verse (04.04.08)
Latium. Fünf Elegien im alten Stil (28.03.08)
Ich kann euch nur die Tür zeigen, durchgehen müsst ihr selber… (21.03.08)
Kaiserplatz (14.03.08)
Woytyla (07.03.08)
(29.02.08)
FALLEN... (22.02.08)
Meine Seele eine blaue Schrift - II. Lyrik (18) (15.02.08)
Als ob die Welt ein Fallen ist - Elias. Lyrik (17) (08.02.08)
Toll verkirscht - scalidoro. II. Lyrik (16) (01.02.08)
Durchgezogene Grüße - II. Lyrik (15) (25.01.08)
Zur Kritik der reinen Literatur (18.01.08)
Frostmund - conejo. II. Lyrik (14) (11.01.08)
ÜBER DIE WAHRHEIT DES ERZÄHLENS (04.01.08)
BEKENNTNIS (28.12.07)
Theo Breuer (21.12.07)
ÜBER NIETZSCHE (14.12.07)
WAS IST (SCHREIB)KUNST? (07.12.07)
ZUR KOMMENTAR-KULTUR (30.11.07)
HYMNE VOM ENDE DER LEI(S)TUNG (23.11.07)
12 Thesen zu KV (16.11.07)
Ausschreibung (09.11.07)
ALS OB... INDIKATIV ODER KONJUNKTIV? (02.11.07)
VON HARTZ IV zu MATRIX IV (26.10.07)
ICH HABE VON DIR GETRÄUMT (19.10.07)
VERSUCH EIN GEDICHT ZU VERSTEHEN (12.10.07)
DICHTUNGSRING (05.10.07)
OTHELLO.THERAPIE (28.09.07)
MEINE LIEBLINGSBÜCHER (21.09.07)
ÜBERSETZUNGEN (14.09.07)
d IIIII IIIII II (07.09.07)
DIE SCHÖNHEIT DER PERFEKTION (31.08.07)
Wir sind die Kinder Shakespeares, Ionescos und Thomas Manns (24.08.07)
AM ANFANG STAND EIN FRAGEZEICHEN (17.08.07)
No sports! (10.08.07)
Mein Ich - wie es in mir schreibt (03.08.07)
Arthur Breinlinger (27.07.07)
SOMMERLOCH (20.07.07)
WORTSCHERBEN (06.07.07)
ZWISCHEN ZWANG UND ZWISCHENFALL (29.06.07)
DAS GEHEIMNIS DES MINIMALISMUS (22.06.07)
AUS EINEM TOTENLEBEN - I. Prosa. Barbara Mundt (2) (15.06.07)
KLITARTOZISMUS (08.06.07)
TIRA MI SU ! (01.06.07)
Eine einfache Interpretation (25.05.07)
Selbstkritik (18.05.07)
BERNSTEIN (11.05.07)
ARTHURISMUS (04.05.07)
IM ANTLITZ DER NACHT (27.04.07)
Zentrale Lyrik (20.04.07)
Die Ordnung des Absurden - Lyrine. II. Lyrik (13) (13.04.07)
Die Farben der Melancholie - Janet Klemm. II. Lyrik (12) (06.04.07)
Suche mit Worten nach Worten - Andrea Miesenböck. II. Lyrik (11) (30.03.07)
An der Schmerzgrenze - seelenliebe. II. Lyrik (10) (23.03.07)
au’äumst’s au’äumte – Bergmann. II. Lyrik (9) (16.03.07)
Laszive Irrungen - mondenkind. Dressedinblack. II. Lyrik (8) (09.03.07)
"MEIN TITEL BIN I!" Eskapistische Sprachspiele - Jovanovic. Lyriker (7) (02.03.07)
herzkomatös – LunAe (Malinia). Marla. II. Lyrik (6) (23.02.07)
ZEREBRALE SINNLICHKEIT – Vaga. II. Lyrik (5) (16.02.07)
ALPHABETISMUS - Alpha. alois5 (beneelim). AlmaMarieSchneider. II. Lyrik (4) (09.02.07)
TAGSCHLÄFERIN - Ravna. II. Lyrik (3) (02.02.07)
EDELPLASTE - darkjoghurt. II. Lyrik (2) (26.01.07)
DIAMANTENSCHAUM - jaccolo (Carmina). II. Lyrik (1) (19.01.07)
GIGANTISCHE MINIATUREN - I. Prosa (1) (12.01.07)
Zauberbergmann (05.01.07)
KOMMENTARKULT (29.12.06)
LOB DER FREIHEIT. Ein kurzer Jahresrückblick (22.12.06)
IN THE GUTTER (15.12.06)
STARKULT AUF KV (08.12.06)
KEIN GESPENST GEHT UM IN KV (01.12.06)
LANGE SCHATTEN. ANNA ROMAS - LETZTE BRIEFE (24.11.06)
EMOTIONAL CONTRA RATIONAL - RATIONAL CONTRA EMOTIONAL (17.11.06)
Bergmanns Nachtgesang (10.11.06)
Brigitte *G* - madama intercommunicationistica (03.11.06)
KV, c'est moi! (27.10.06)
OKTOBERGEDANKEN (20.10.06)
TRENDY & NEO (13.10.06)
DER UNENDLICHE LESER UND DAS ENDLICHE LEBEN (06.10.06)
KLEINE VISIONEN (29.09.06)
Zuviel Ich auf KV (22.09.06)
WIIO (08.09.06)
SELF IMAGE (01.09.06)
Selbstbeschreibung (25.08.06)
AM ARSCH DER WELT (18.08.06)
SOMMERLOCH (11.08.06)
ÜBER MUT ZUR UNFREUNDLICHKEIT (04.08.06)
Die neue Freiheit (14.07.06)
Seite von Bergmann
Aktive Kolumnen
Kolumnen-Archiv

Kolumne melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de