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Keine Liebe ohne Drama.InhaltsverzeichnisI. Licht vom Licht

Mittsommernacht

Lyrischer Prosatext zum Thema Verliebtheit


von Dieter Wal

Wie Walderdbeeren,
der Geruch nach frisch gemähtem Gras,
das Lächeln einer Frau,
wenn ich gedankenverloren dein Gesicht betrachte,
ist der Weg an deiner Hand.

Es gab einen Ort in meinem Garten,
den nur du betreten hast.
Dort flüstern die Bäume in meiner Sprache,
dort höre ich Ameisen laut denken,
dort habe ich dich in der Johannisnacht
nackt im Mondlicht baden sehen.

Hier erzählen Fußstapfen
von den jahrmillionenalten Spaziergängen der Saurier.
Manchmal atmet die Erde hier wie ein Blasebalg.
Was hast du nur mit mir angestellt?
Mich verzaubert,
dass ich im Mondschein auf dich warte.

Anmerkung von Dieter Wal:

Für Heidrun Hoffmann


21.05.1998.


Der Volksglaube besagt, dass Paare, die in dieser Nacht gemeinsam über das Johannisfeuer springen, ihr Leben miteinander verbunden bleiben.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von janna (61) (25.06.2010)
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Dieter Wal meinte dazu am 26.06.2010:
Liebe janna,

danke für deinen Kommentar. Blasebalg etc. illustrieren eine magische Welt im Garten.

Herzlich
Dieter
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Sylvia
Kommentar von Sylvia (25.06.2010)
Huhu Dieter,

ich finde es für "Verliebtheit" passend und berührend. Es hat etwas mystisches, wie es in dem Gefühlstaumel wohl auch ist...wer verliebt ist, der schwebt ja bekanntlich auch etwas über dem Boden...

Beim lesen hatte ich das Gefühl, dass ein Kreis sich schließt....
lieben Gruß
Sylvia
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Dieter Wal antwortete darauf am 26.06.2010:
Huhu Sylvia,

danke. Manche Menschen berühren Dinge, die vorher schliefen.

Gruß
Dieter
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princess
Kommentar von princess (25.06.2010)
…„Wie Walderdbeeren,
der Geruch nach frisch gemähtem Gras…
ist der Weg an deiner Hand.“ …
ja, Dieter, das erzählt mir vom Sommer und trifft sehr schön das Schwärmerische des Verliebt-Seins. Die Saurier und der Blasebalg in der dritten Strophe wirken auf mich im Zauber des Mondlichtes hingegen doch eher unzart... Dankbar war ich für die Anmerkung, die mir das Verständnis des Textes erleichterte. Ich bin nämlich eine olle Brauchtums-Nichtwisserin!
Liebe Grüße, Ira
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Dieter Wal schrieb daraufhin am 26.06.2010:
Liebe Ira,

du hast niemals die Zärtlichkeit der Saurier erlebt, fürchte ich. Und um der Wahrheit hier die Ehre zu geben, ich ebensowenig. (Ach nee! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Sache mit dem Johannisfeuer erzählte mir vorgestern eine Freundin. Ich wusst sie trotz Staublis Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens rauf und runter auch nicht.

Herzlich
Dieter
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Kommentar von Traumtänzerin (27) (02.07.2010)
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Dieter Wal äußerte darauf am 08.07.2010:
Liebe Traumtänzerin,

meinst du statt dem 2. Vers die 2. Strophe? Selbst rieche ich wenig lieber als "frisch gemähtes Gras", aber dass das bei dir Gänsehaut verursacht, würde mich verblüffen. Dass dich das Gedicht begeistert, nichts Schöneres für einen Poeta Minora. Das find ich ganz bestimmt nicht platt. Das freut natürlich. Vielen Dank auf jeden Fall für deine erste positive Rückmeldung.

Herzlich
Dieter
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Traumtänzerin (27) ergänzte dazu am 14.07.2010:
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Kommentar von Queen (70) (15.08.2010)
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Keine Liebe ohne Drama.InhaltsverzeichnisI. Licht vom Licht
Dieter Wal
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes «Unser Segen wachse wie Zedernbäume.» Texte der Liebe..
Veröffentlicht am 25.06.2010, 10 mal überarbeitet (letzte Änderung am 25.01.2016). Textlänge: 94 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.956 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.04.2019.
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