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KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von Bergmann



Fr., 13. November
Bisher 2.834x aufgerufen


Unter dünner Haut - Isaban. II. Lyrik (32)


171. Kolumne
[Das Zitieren von 5 Gedichten ist mit Isaban abgesprochen.]

Isabanisch

für Isaban

Wie Sisyphos hau ich mich hart in Stein,
der Marmor wird mein Bild, so kann ich mich erkennen.
Doch bald wird es mir fremd, ich muss mich von ihm trennen.
Ich stoß den Spiegel weg - und lass es sein.

Ich habe alle Gedichte von Sabine Römmer gelesen, mit dem Ziel, eine Auswahl der nach meiner Auffassung besten herauszufiltern. Aus 300 Gedichten! Fünf sollen es sein, die sprachlich schönsten, mir war egal, ob ich so alle Themen erfasse. Fünf Gedichte wie die fünf Finger einer Hand. Ich habe die Gedichte alle gern gelesen, sie sind technisch alle gelungen, haben Seele und Geist.

Ich will meine Auswahl kurz erläutern: Die Gedichte, in denen mir die Metaphorik besonders überraschend erschien, zog ich in die engere Wahl. Weitere Kriterien: Wortwitz, Neuschöpfungen, Normenverstöße (etwa beim Sonett), Binnenreime, natürliche Artistik, Klang und Rhythmus, Ausstrahlung, also Stimmung durch Vokale und Schlüsselmetaphern, syntaktische Eigenwilligkeiten. Wichtig war mir auch, dass die Gedichte sich nicht zu sehr an frühere Epochen anlehnen, sondern in unserer Gegenwart bestehen, was Sprache und Problemaktualität angehen. Da zog ich die Gedichte vor, die überzeitlich, also zeitlos und zugleich gegenwärtig formuliert - also archetypisch sind. Davon gibt es viel mehr als fünf, ich tat mich schwer im Streichen.

Anthrazit

Heut ist ein Tag, um Schwarz zu tragen.
Womöglich geht auch Aschegrau.
Hoch oben rändert Ruhrpottblau;
hier unten glimmt das Unbehagen.

Mich fühle ich unsäglich flau.
Unsäglich. Das schlägt auf den Magen
und schreit nach Schweigen. Nichts mehr sagen.
Verwortung macht die Kehle rau,

doch ändert nichts.
So blöd war ich! Wird Frau je schlau?
Wie konnte ich so dämlich fragen,

obwohl die Flöze offen lagen -
die Antwort kannte ich seit Tagen.
Was ich nicht bin weiß ich jetzt zu genau.

[13.2.2009]

Das schwarze Sonett thematisiert die Kollision einer Frau mit der Männerwelt, entweder in der Arbeitswelt oder in der Liebe. Trauer ist angesagt. Ein Tod, ein Abschied. Ein Feuer ging aus: Aschegrau. Über der traurigen Angelegenheit gibt der blaue Himmel (immerhin!) nur den Rand, den trügerischen Rahmen. Ruhrpott und Unbehagen deutet auf Arbeitswelt.
Im zweiten Quartett wird das näher erläutert: Das weibliche Ich ist deprimiert und zieht sich in sich selbst zurück, ist unfähig, etwas zu sagen, so niederschmetternd war die Enttäuschung. Kein Wort lohnt sich, weil es nichts ändert. Dieses Ich ist machtlos angesichts der erlittenen Gewalt des Verlusts. Kündigung der Liebe oder der Arbeit, beides geht, beides ist schlimm. In den beiden Terzetten wird der Grund der persönlichen Katastrophe angedeutet: Das weibliche Ich hat sich nicht eingefügt in die gegebene Hierarchie. Sie hat sich angemaßt, mit ihrem Gegenüber (Chef oder Geliebter) auf gleicher Augenhöhe zu sein. Obwohl die Flöze offen lagen: Sie hätte es wissen müssen, sie kannte das unterirdische System, die ungeschriebenen Regeln, sie wusste vorher, dass die Liebe (oder die Zusammenarbeit) nicht gelingen konnte, jetzt weiß sie es mit dem ganzen Körper.
Mir gefällt an diesem Sonett - das der dialektischen Struktur gehorcht, aber frei bleibt im Metrum - die Ambivalenz der Aspekte Arbeit und Liebe. Mir gefällt der politische Inhalt in einer Elfenbeinturmform, mir gefällt die Klarheit der Kritik: Wer kann die Flöze dieses Unbehagens abbauen? Diese Selbstverständlichkeit der Ungleichheit?

Das folgende Gedicht greift den Faden des Sonetts auf, der mit der Erkenntnis zu tun hat: Ich will wirklich verstehen, warum die Verhältnisse sind, wie sie sind. Das Pergament ist meine Haut, das Geschriebene, meine Sprache ist meine Haut! Ich will verstehen, ich will mich beschreiben. Ich will meine Haut wie mein darauf Geschriebenes, Gedachtes, Gefühltes verstehen. Nicht nur ich beschreibe mich, sondern auch die Welt beschreibt mich. Das will ich verstehen als ganze Person, mit Lippen, Zunge, Mund. Wieder ist es ambivalent: Liebe und Lebensbehauptung. Lieben ist Leben! Und umgekehrt. Ich will glauben: Ich will übereinstimmen mit meinem Körper und der Welt, die ich liebe wie den Geliebten, mit dem ich mich verstehen will - als trügen wir Gelebtes nicht / und unter dünner Haut: Das ist wieder ein Doppeltes - Verdrängung dem Leben zuliebe, ich stehe nicht unter der Last des Erlittenen, des Gelebten, ich bin frei zu Neuem, und umgekehrt: Meine Haut ist so dünn, dass ich nichts verberge, nichts unterdrücke. Es ist die Bedingung für den Liebenden wie den Dichtenden! Diese Ambiguität macht das Gedicht so wertvoll:

Pergament

Und wie zum ersten Mal berührt
will ich Gesagtes neu verstehn
will glauben was wir tun
mit Lippen Zunge Mund
als trügen wir Gelebtes nicht
und unter dünner Haut

[6.12.2008]


„Zwielicht“ thematisiert die Ambiguität des Lebens! Wir sind im paradiesischen und zugleich höllischen twilight garden - der Dualismus von Leben und Tod wird stark relativiert im Bild von Tag und Nacht, die sich ineinander schieben in unendlichen Nuancierungen. Es gilt nichts absolut. Tod schimmert schon auf im Leben - vielleicht kann Leben im Tod wieder erglimmen. Hegels dialektische Methode ins Synästhetisch-Impressionistische gewendet! Farben und Geräusche verschmelzen im nächtlichen Lebenstag:


Zwielicht

Zweilichtern, Schattierung,
fein bläulich zum Morgen,
verschleichendes Weichen,

Konturen weichzeichnen,
anheimelnd, unheimelnd
zum Umschlag ins Dunkel;

die Stunde, die wispert,
wie flüsternd zerbildert,
Geräusche verkleidet

und Farbtupfen wildert,
verschiebt uns ganz sacht,
hin zum Tag und zur Nacht.

[2.12.2008]


„Binnenreime“ - ein Gedicht der Liebe, ganz eindeutig nun: Ich sagt du, reflektiert die Liebe. Ich erinnere mich, ich erkenne im Erinnern, bin jetzt nicht mehr blind, ich sehe dich endlich, wie du bist, ich sehe, wie wir sind - Neben Gelingendem war immer gleich auch das Scheitern der Liebe, das Wahre und Echte, und das Ungereimte. Ich gab für unsere Liebe meinen Verstand auf, das war falsch, ich sehe jetzt, wie du mich betrügst, wie ich blind war im Taumel meiner Liebe zu dir, die eine Obsession war, mehr eine Projektion, die du ausnutztest, die dich nicht befriedigte - ich denke das Gedicht beim Interpretieren weiter - so verlorst du mich, so verlor ich dich, so verloren wir uns, ich rede nicht von deiner Schuld, ich stelle die Bedingungen unseres Scheiterns fest. Übrig bleibt mein Selbstbetrug und dein Betrügen, ich weiß nicht, was schlimmer ist.

Binnenreime

Ich hab dich heut gelesen, du
und viel von dem erkannt,
was eklatant und immerzu,
was echt und pur, was damals nur,

was wirklich tief und voll daneben war.
Die Leichtigkeit, das Darfichnicht,
die vielen Wege bis nach Rom,
das unerhörte, gar nicht wahre,

unerträglich unnahbare,
ungereimte, klipp und klare
Kriegmichdoch, der noch und noch
Totalverlust von Logik und Verstand,

der elegant zu Bette rief.
Ich roch an deinem Brief
und fragte mich, wer wohl seitdem
in deinen Worten schlief.

[18.8.2008]


Das dunkelste, aber wahrste Gedicht setze ich an den Schluss. Ich weiß, ich habe für meine Rezension keine strahlenden, warmen Gedichte ausgewählt, von denen Sabine Römmer so viele geschrieben hat, aber mir stehen diese hier näher, ich finde sie (noch) gültiger.
Die Idee des Gedichts „Greifreflex“ ist eine einfache Überlegung, aber eine harte Wahrheit. Hier wägt die Dichterin ab: Wie soll ich leben? Soll ich mich achtzig Jahre und mehr abmühen - oder soll ich im kurzen Rausch dahinfliegen? Ich will nicht durchs Leben humpeln, sondern fliegen! Aber das Gedicht sagt auch, dass dieser Flug nur Einbildung sein kann, ich falle von Anbeginn an. Ich lebe lau und langsam auf meinen garantierten Tod hin, ich bin Angestellter bei Quelle oder in einem Ministerium - oder ich stürze heiß in meinem Leben zum schnellen Tod, ich bin ein Freikletterer an der steilsten Lebenswand. Ach, wir haben keine Wahl! Unser Leben hat so oder so etwas Suizidales. Wer will da urteilen, was besser ist, Fallend fliegen oder halbtot humpeln? Es geschieht alles von allein. Greifreflex! Der Körper handelt, will leben, so - oder so.

Greifreflex

Stell dir mal vor,
du lässt ganz einfach los
und fällst ins Ungewisse.
Die Augen zu und durch.

Es ist ein Fall,
ja klar, es ist ein Fall.
Man fällt zudem
recht selten wieder hoch.

Und doch:
Bis kurz vorm Boden
ist es fast wie Fliegen.
Es sieht viel leichter aus
als all das Klammern an den Rand.

[11.8.2008]


Diese fünf Gedichte haben es in sich, denke ich. Sie sind - zum Glück! - nicht derart komplex und subtil wie die drei Erstplatzierten im Lyrikwettbewerb „7 Minuten Leidenschaft“, sie zitieren viel weniger Literaturgeschichte und sind daher viel primärer, gerade weil sie sich den Modernismen verweigern. Ich will nicht missverstanden werden: Die Sieger-Gedichte des Wettbewerbs „7 Minuten Leidenschaft“ sind gelungen, ich will sie auch nicht verurteilen als Konstrukte eines fragwürdigen Zeitgeists (Modernismen…), ich schätze Isabans Lyrik wegen ihrer unmittelbaren Wirkung, die auf Einfachheit beruht. Ihre Gedichte haben oft etwas Liedhaftes, sind also der Musik nahe. Obwohl die Metaphorik der Gedichte immer klar ist (also nicht ungekonnt verschwommen, nicht verloren in kognitiven Labyrinthen), trifft sie in unsere Seele, erreicht unser Gemüt und hebelt das Irrationale heraus aus uns. Sabine Römmers Sprache bedient sich gängiger Jargons ebenso wie der Hochsprache, wagt das Unerhörte und wendet sich an alle Leserschichten, an die akademisch veredelten oder versauten Köpfe wie an einfachere Gemüter, ohne populistisch zu sein. Im Gegenteil, sie verlangt jedem Leser einiges ab. Sie fordert und unterhält zugleich. Es sind Existenzgedichte - schimmernd unter dünner Haut.

Ulrich Bergmann, 3.11.2009


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


Bergmann
Kommentar von Bergmann (19.11.2009)
Ja. Ich denke an Owald. Weitere Pläne (ohne Reihenfolge): poena, mathis, mmazzurro, neinneigung, Zeder, woelfin, Schrybyr, Ingmar, Cantalurp.
Danach vielleicht: Leander, Wupperzeit, Erebus, Weltenwandler.
Bestimmt entdecke ich bis dahin noch andere Autoren.
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Nietzsches "Zarathustra" (14.03.14)
György Asvany (07.03.14)
Si(g)na (28.02.14)
Ästhetisierung des Schrecklichen (21.02.14)
Die andere Welt (14.02.14)
Was bedeutet mir kv? (07.02.14)
GraSS: ... und fürchte mich immer noch vor der schwarzen Köchin (31.01.14)
Holger Benkel im twilight garden (24.01.14)
Heinz Küpper, Minten und ich (17.01.14)
Generation Doof (10.01.14)
Gedanken zur Amoralität des Schönen (03.01.14)
Zu Arthur Breinlingers Prosaminiaturen (Prosa 32) (27.12.13)
Anstrengende Bewusstseinsströme (20.12.13)
Gedanken über die Kunst (13.12.13)
Ein paar Phrasen zur Kunst (06.12.13)
Statement 69 (29.11.13)
Wo alles der Einen welt zustrebt (22.11.13)
Im Dschungel der Kriterien (15.11.13)
Update meiner Bücherliste (08.11.13)
Einige meiner Lieblingsstücke moderner Musik (01.11.13)
Thesen zum Klima auf KV (25.10.13)
Dilemma (18.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Zurück vom Ring? (04.10.13)
Vita contemplativa (27.09.13)
Lyrik im Digital (20.09.13)
Unbedeutend. Grabbe (Stücke 19) (13.09.13)
Frauen-Vordergründe und ihre Männer-Hintergründe. von Düffel (Stücke 18) (06.09.13)
Der Gott des freien Menschen. Gorki (Stücke 17) (30.08.13)
Die reichen Ratten (23.08.13)
Endlich auch. erasmus. Lyrik (41) (16.08.13)
Korrespondenz und Tagebuch (09.08.13)
Mann macht Macht, Macht macht kaputt. Lorca (Stücke 16) (02.08.13)
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Büchner (Stücke 15) (26.07.13)
Lears Leere und Lehre. Shakespeare (Stücke 14) (19.07.13)
Zur Dialektik des Opferns. Theresia Walser (Stücke 13) (12.07.13)
Parsifal - Übermensch & Erlöser? (05.07.13)
Schöne neue Welt ... Goethe (Stücke 12) (28.06.13)
An der Kasse des Schicksals. Lausund (Stücke 11) (21.06.13)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider. Wedekind (Stücke 10) (14.06.13)
Trockenkurs. Dorst (Stücke 9) (07.06.13)
Eine wunderbare Arthur-Geschichte. Purcell (Stücke 8) (31.05.13)
Vom Wasser haben wirs gelernt. Jelinek (Stücke 7) (24.05.13)
Zeitgewinn. Proust (Stücke 6) (17.05.13)
Angst und Schrecken: Tod (Woody Allen) (Stücke 5) (10.05.13)
Melancholische Lebensbejahung: Unsere kleine Stadt (Stücke 4) (03.05.13)
Zur dialogischen Natur des Aphorismus (26.04.13)
Im Dickicht der Städte II (19.04.13)
Евгений Александрович Евтушенко (12.04.13)
Bilder des inneren und äußeren Wahnsinns: „Zerbombt“ (Stücke 3) (05.04.13)
Alles im Arsch. "Maria Stuart" (Stücke 2) (29.03.13)
Zufall und Nichts als Helden: „Warten auf Godot“ (Stücke 1) (22.03.13)
die sieben briefe. Francisca Ricinski. Lyrik (40) (15.03.13)
Schnodderton (Benn) (08.03.13)
Paradise lost (Ringelnatz) (01.03.13)
Goethe Schiller Jandl Bergmann ;-) (22.02.13)
Die Faschismus-Keule (15.02.13)
Monsieur le gourmet de la littérature aux serpents (08.02.13)
Dasselbe ist nicht das Gleiche (01.02.13)
Ein kleines Wort zur Lage auf kv (25.01.13)
Im Dickicht der Städte I (18.01.13)
Consolatio theatri mundi (11.01.13)
Parerga und Paralipomena zur angewandten Ästhetik der Bockwurst (04.01.13)
Zettels Traum und Konsorten (28.12.12)
Der Schreibtisch meines Großvaters (21.12.12)
Perpetuum mobile (14.12.12)
Nocturne (07.12.12)
Das Leben - ein Märchen (30.11.12)
Verschachtelter LuJa. Lyrik (39) (23.11.12)
Kopflose Zeit (16.11.12)
Zwischen Rhein und Ruhr und Niederrhein (09.11.12)
So gehen wir unter! (02.11.12)
Goldmund an Narziss (26.10.12)
Ein Beispiel zur Kommentarkultur (19.10.12)
Das Vollkommene spiegelt sich am reinsten im Fragment (12.10.12)
Freie Schulen, freie Lehrer, freie Schüler? (05.10.12)
Brief in D-Dur (28.09.12)
natura facit saltus (von loslosch) (21.09.12)
Zur Dialektik der Politik (14.09.12)
Rede für eine Freundin (07.09.12)
Hiddensee (31.08.12)
sine tempore. Hommage an P.B. (24.08.12)
Psalm der Hyper-Hydra (17.08.12)
Nonlineare Narration (10.08.12)
Gedehnte Erweckungen (03.08.12)
dxiii (27.07.12)
Circumzision (20.07.12)
Schland (13.07.12)
Nieder mit dem Inszenierungs-Manierismus! (06.07.12)
Sisyphos auf der Tellermine (29.06.12)
Cézanne à Aix (22.06.12)
Politische Gedanken (15.06.12)
Marginalien zur Kunst unserer Tage (08.06.12)
Magna cum laude (01.06.12)
Unendliche Minimalismen (25.05.12)
Literarische Sozialisation (18.05.12)
Theater Theater! (300. Kolumne) (11.05.12)
Richard Wagner und die Ironie (04.05.12)
Ein Romankonzept (27.04.12)
Nachts toben die Worte sich aus mit den Eulen. wepunkt/mmazzurro. Lyrik (38) (20.04.12)
Noch einmal aus den Vaga-Kommentaren (13.04.12)
Toscana (06.04.12)
Aus den Vaga-Kommentaren (30.03.12)
Der Mensch im Jahr 2000 (23.03.12)
Reifeprüfung (16.03.12)
Apoll und Dionysos auf kv (09.03.12)
Nosce te ipsum! (02.03.12)
Aus der Südsee der Kommentare: Vaga (24.02.12)
Ein Wort für Wagner (17.02.12)
Aus den Kommentaren ctd. (10.02.12)
Brief an Kalliope (03.02.12)
HASTE SCHON MAL INSERIERT? - (von loslosch) (27.01.12)
Gut gestimmt (20.01.12)
Epilog im Himmel (13.01.12)
Von der Erft bis an die Elbe (06.01.12)
Eine Juristische Plauderei meines Großvaters (30.12.11)
Kautskys Nachtgesang. Materialien zur Entstehung (23.12.11)
Illuminierte Schwarzweißmalerei. Dan Brown, Illuminati (16.12.11)
Allà! - Hommage an Otto Eberhardt (09.12.11)
O felix culpa! (02.12.11)
Die Natur der Kunst und die Kunst der Natur (25.11.11)
Ignatius von Loyolas Fundament der Fundamente (18.11.11)
Kurze Rede zum langen Abschnitt oder Von Büchern und Menschen (11.11.11)
Haben wir nicht am nächsten Donnerstag Latein? (04.11.11)
Der Raucher oder Dicke Luft. Ein bürgerliches Trauerspiel (28.10.11)
Unter dem Himmel von Berlin (21.10.11)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider (14.10.11)
Palindrome (07.10.11)
Rossini, Rossini (30.09.11)
Ich, Übergott (23.09.11)
Kleine Wahrheit (16.09.11)
Terrorismus ist die Umsetzung des Willens mit allen Mitteln (09.09.11)
Tautologie (02.09.11)
Metaprozesse (26.08.11)
Und Pollock? Zum Form-Inhalt-Problem (19.08.11)
Seine Todesstunde zu wissen ist wie ständiges Sterben (12.08.11)
Der gefrorene Sturm (05.08.11)
Stammeln (29.07.11)
Et ego in Arcadia (22.07.11)
totenschädel (15.07.11)
Kosmischer Schnipsel (08.07.11)
FRANK WEDEKINDS LULU AUF DER BONNER BÜHNE AUSGEWEIDET (von erasmus) (01.07.11)
Brief halb an mich selbst (24.06.11)
Mein Schultheater (17.06.11)
Das deutsche Gymnasium ist viel besser als sein Ruf (10.06.11)
Sakrileg? Bemerkungen zu Dan Browns "Da Vinci Code" (03.06.11)
Ein paar Gedanken zum Lesen (27.05.11)
Vor dem Zentralabitur (20.05.11)
Januar 1967 (13.05.11)
BECKETT: GLÜCKLICHE TAGE (von erasmus) (06.05.11)
Reimnis Keimnis (aus Briefen HEL/UB 6) (29.04.11)
UND DIE LIEBE HÖRET NIMMER AUF (von erasmus) (22.04.11)
eje winter (15.04.11)
DIE REGEL DER REGEL (von loslosch) (08.04.11)
Walpurgisnacht im Zauberberg (01.04.11)
Das spielende Hirn (aus Briefen HEL/UB 5) (25.03.11)
Zwissn: Original und Kopie - mondenkind. Lyrik (37) (18.03.11)
Vulgärhedonismus (aus Briefen HEL/UB 4) (11.03.11)
Rote Fäden. Goethes Wahlverwandtschaften minimiert (04.03.11)
Babylonik (aus Briefen HEL/UB 3) (25.02.11)
Verbale Boulimie (aus Briefen HEL/UB 2) (18.02.11)
Trostlose Erkenntnisse (von loslosch) (11.02.11)
Nirgends ist Schlaf in der Welt (Fernando Pessoa) (04.02.11)
N8hall - octave. Lyrik (36) (28.01.11)
Cicero auf schwankendem Grund (von loslosch) (21.01.11)
Enigmatisches Scherzo? - tausendschön. Lyrik / Prosa (35) (14.01.11)
Zweiter Offener Brief (07.01.11)
Adorno und Celans Todesfuge (31.12.10)
Im Netz der Bürokratie. (24.12.10)
Die eine Wirklichkeit braucht die andere (17.12.10)
Über Ich (10.12.10)
Meine Musik. Eine Erinnerung (03.12.10)
Flache Gewässer (26.11.10)
SIND TRÄUME SCHÄUME? (von loslosch) (19.11.10)
Traum des Lehrers von seinen Schülern (12.11.10)
Brechts Radwechsel (05.11.10)
Alte Sonette von jungen Leuten (29.10.10)
Schreibhemmung (22.10.10)
Apocalypso (aus Briefen HEL/UB 1) (15.10.10)
Der amerikanische Traum von der Geschichte (08.10.10)
Drei Erfindungen zu Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe (01.10.10)
ÜBERLEGUNGEN ZUR STERBLICHKEIT (von loslosch) (24.09.10)
Im Taumel der Stille. Eine Lesung (17.09.10)
GRÜNBEIN IN WEIMAR (von Elias) (10.09.10)
Drastische Ermahnungen eines Großvaters (03.09.10)
ANMERKUNGEN ZUR INTELLIGENZFORSCHUNG (von loslosch) (27.08.10)
Entwurf und Endfassung (20.08.10)
UNGESICHERTES WISSEN (von loslosch) (13.08.10)
Über Analyse und Interpretation (06.08.10)
Die Verse sind dem Nichts ein schönes Kleid - Gedanken zum Sonett. Dominik Riepe. Lyrik (34) (30.07.10)
Mann im Dunkel (23.07.10)
Bergmann und der Zauberberg an der Lahn (16.07.10)
Zur Entstehung einer Erzählung (09.07.10)
Zwei innere Dialoge (02.07.10)
Ein wunderbarer Liebesbrief (25.06.10)
Eskapismus - Verwandlung der Welt (18.06.10)
Meine Wurzeln (11.06.10)
Epilog im Himmel (04.06.10)
Zorn. Zum Uranos-Mythos (28.05.10)
Kafkas Katze (21.05.10)
Borden (14.05.10)
Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne und Schwerkraft (07.05.10)
Tanzstunde vor 7 x 7 Jahren (30.04.10)
EINE REISE NACH PEKING (von AZU20) (23.04.10)
Im Kunstgebiet (16.04.10)
Sospiri (09.04.10)
Ein gescheiterter Romanbeginn (02.04.10)
Vier Blinde im zweiten Versuch. Zur Leipziger Messe 2010 (26.03.10)
DAS PHÄNOMENALE SELBSTMODELL (von AZU20) (19.03.10)
DRASTISCHE SYNÄSTHESIEN (von erasmus) (12.03.10)
Aneurismischer Wortkollaps (05.03.10)
EGO-EXPERIMENT (von AZU20) (26.02.10)
Befreite Rollen (19.02.10)
Ego sum, ergo cogito (12.02.10)
Gelungene Kommentare (05.02.10)
Le Menu: Poème éternel (29.01.10)
Vom Segen wiederholten Lesens (22.01.10)
Grand Canyon Letter (15.01.10)
Logeleien (08.01.10)
THE BEST OF BEST OF THREADS OF VERMISSTENANZEIGEN (01.01.10)
Consilium discendi causa (25.12.09)
Todessymbolik - Thomas Mann ad infinitum (18.12.09)
Immer wieder Thomas Mann (11.12.09)
Melancholische Heiterkeit - Owald. II. Lyrik (33) (04.12.09)
Enzensbergers dumme Schafe - Zwanziger zu Ende D-ENKE-N! (27.11.09)
Via Cinquelotti. Ein Brief (20.11.09)
Unter dünner Haut - Isaban. II. Lyrik (32) (13.11.09)
Kommunika(t)ze - theatralisch. Lyrik / Prosa (31) (06.11.09)
PASSIONATA (30.10.09)
ICH-ZUSTAND (23.10.09)
SPLITTERSTAUB (16.10.09)
DOPPELPHÖNIX (09.10.09)
NACH DER WAHL IST VOR DER WAHL (02.10.09)
DIE WAHL DER QUAL (25.09.09)
ÜBERGEGENSÄTZLICHES (18.09.09)
Der Tag von Manhattan (11.09.09)
Georg Büchners Philosophie (04.09.09)
GEGEN MICH (28.08.09)
USCHS TAGEBUCH (21.08.09)
Brief eines 11-Jährigen an Hölderlin (14.08.09)
MAMA LOUISE. Memoiren meiner Großmutter 1889-1969 (07.08.09)
SCHNITTERWUNDE (31.07.09)
Wirklichkeitsplagiat? Peeperkorn (24.07.09)
MEINE SONETTE (17.07.09)
LIRUM LARUM (10.07.09)
BRIEFE AN KARL SEEMANN (03.07.09)
KV, HEGELS DIALEKTIK UND SCHRÖDINGERS KATZE (26.06.09)
Die Moni-Schlange und der Nubi (19.06.09)
AXEL UND JOHANNA (12.06.09)
NACHTASYL HEUTE (05.06.09)
DIE KLEINEN BIESTER (29.05.09)
ÜBER DAS RAUCHEN (22.05.09)
ARCHE INTERNET (15.05.09)
SCHULÜBUNG (08.05.09)
FRÜHE STILÜBUNGEN (01.05.09)
GENERATION ROLLKOFFER (24.04.09)
DIE UNRUHE DER JUGEND (17.04.09)
ZERLÖSCHT (10.04.09)
THOMAS MANNS FAUST (03.04.09)
SCHREIBE BARBARISCH! (27.03.09)
SCHREIB WIE DU WILLST, ABER... (20.03.09)
DER THEATERMACHER (13.03.09)
GEWONNENE ZEIT (06.03.09)
NORA (27.02.09)
ALLES IM ARSCH (20.02.09)
WIR LEBEN NUR, ZU STERBEN (13.02.09)
HIDDENSEE (06.02.09)
HABE MUT DICH ZU ERZÄHLEN! (30.01.09)
THESEN ZUR LITERATUR UND ZUR KRITIK DER LITERATUR (23.01.09)
DISZIPLIN UND KREATIVITÄT (16.01.09)
Liebe Genieleser! (09.01.09)
DE RATIONIBUS ARTIUM GRAMMATICARUM ET MATHEMATICARUM EXSTANTIBUS (02.01.09)
AUF DER SUCHE NACH DER ANDERSWELT - Holger Benkel. II. Lyrik (30) (26.12.08)
ÄSTHETISCHE BRÜCHE (19.12.08)
Zur Poesie der Leerzeile (12.12.08)
Literarische Parodien (05.12.08)
Seichtgebiete (28.11.08)
BRIEF AN EINE JUNGE LYRIKERIN (21.11.08)
Schwachdeutsch (14.11.08)
Ma! Dame (07.11.08)
Dr. Benn - Original und Parodie (31.10.08)
Der Künstler zieht das Publikum herab! (24.10.08)
Charonade - I. Prosa. Anonymus (8) (17.10.08)
http://www.garteninfos.de/wildobst/Dipl2-5.html (10.10.08)
Neptuns Tintenfass - André Schinkel. II. Lyrik (29) (03.10.08)
66 Thesen zur akuten Kunst (26.09.08)
Qualitätssicherung auf KV (19.09.08)
Lyriker aller Länder, vereinigt euch! - shagreen II. Lyrik (28) (12.09.08)
Hermetische Literatur. Eine Diskussion (05.09.08)
Erwachen - zum Problem des Romanbeginns (29.08.08)
Voilà! Eine Traumdeutung (22.08.08)
TOTALE FRAGMENTE - Jovan Jovanovic. Lyrik (27) (15.08.08)
ZYKLISCH: Bergmann. Lyrik (26) (08.08.08)
Multiples Erzählen - I. Prosa. Dominic Angeloch (7) (01.08.08)
Rotalgen und Nesselwunden - Muninn. II. Lyrik (25) (25.07.08)
Der schwarze Rohrstock (18.07.08)
DON MOMBASA IN MEMORIAM (11.07.08)
die worte zerbrechen schon am mund - Katrin Stange. II. Lyrik (24) (04.07.08)
Aztekisch? - I. Prosa. Mitternachtslöwe (6) (27.06.08)
Zweikörpertheorie - Holger Benkel. II. Lyrik (23) (20.06.08)
pistaziengrün - I. Prosa. plastique (5) (13.06.08)
Traumperlen - I. Prosa. KeinB (4) (06.06.08)
Im Namen des Sturms - beneelim. II. Lyrik (22) (30.05.08)
Buntgemalte Schulterblätter - mondenkind. II. Lyrik (21) (23.05.08)
hier und hier und hier - ReneKain. II. Lyrik (20) (16.05.08)
Zwei Himmel - locido. II. Lyrik (19) (09.05.08)
VOM RABEN WAS - I. Prosa. Arthur Breinlinger (3) (02.05.08)
Erste Gedichte (25.04.08)
argotmente - Aus den Kommentaren II (18.04.08)
Vagas Schlange - Aus den Kommentaren I (11.04.08)
Mutterherz-Verse (04.04.08)
Latium. Fünf Elegien im alten Stil (28.03.08)
Ich kann euch nur die Tür zeigen, durchgehen müsst ihr selber… (21.03.08)
Kaiserplatz (14.03.08)
Woytyla (07.03.08)
(29.02.08)
FALLEN... (22.02.08)
Meine Seele eine blaue Schrift - II. Lyrik (18) (15.02.08)
Als ob die Welt ein Fallen ist - Elias. Lyrik (17) (08.02.08)
Toll verkirscht - scalidoro. II. Lyrik (16) (01.02.08)
Durchgezogene Grüße - II. Lyrik (15) (25.01.08)
Zur Kritik der reinen Literatur (18.01.08)
Frostmund - conejo. II. Lyrik (14) (11.01.08)
ÜBER DIE WAHRHEIT DES ERZÄHLENS (04.01.08)
BEKENNTNIS (28.12.07)
Theo Breuer (21.12.07)
ÜBER NIETZSCHE (14.12.07)
WAS IST (SCHREIB)KUNST? (07.12.07)
ZUR KOMMENTAR-KULTUR (30.11.07)
HYMNE VOM ENDE DER LEI(S)TUNG (23.11.07)
12 Thesen zu KV (16.11.07)
Ausschreibung (09.11.07)
ALS OB... INDIKATIV ODER KONJUNKTIV? (02.11.07)
VON HARTZ IV zu MATRIX IV (26.10.07)
ICH HABE VON DIR GETRÄUMT (19.10.07)
VERSUCH EIN GEDICHT ZU VERSTEHEN (12.10.07)
DICHTUNGSRING (05.10.07)
OTHELLO.THERAPIE (28.09.07)
MEINE LIEBLINGSBÜCHER (21.09.07)
ÜBERSETZUNGEN (14.09.07)
d IIIII IIIII II (07.09.07)
DIE SCHÖNHEIT DER PERFEKTION (31.08.07)
Wir sind die Kinder Shakespeares, Ionescos und Thomas Manns (24.08.07)
AM ANFANG STAND EIN FRAGEZEICHEN (17.08.07)
No sports! (10.08.07)
Mein Ich - wie es in mir schreibt (03.08.07)
Arthur Breinlinger (27.07.07)
SOMMERLOCH (20.07.07)
WORTSCHERBEN (06.07.07)
ZWISCHEN ZWANG UND ZWISCHENFALL (29.06.07)
DAS GEHEIMNIS DES MINIMALISMUS (22.06.07)
AUS EINEM TOTENLEBEN - I. Prosa. Barbara Mundt (2) (15.06.07)
KLITARTOZISMUS (08.06.07)
TIRA MI SU ! (01.06.07)
Eine einfache Interpretation (25.05.07)
Selbstkritik (18.05.07)
BERNSTEIN (11.05.07)
ARTHURISMUS (04.05.07)
IM ANTLITZ DER NACHT (27.04.07)
Zentrale Lyrik (20.04.07)
Die Ordnung des Absurden - Lyrine. II. Lyrik (13) (13.04.07)
Die Farben der Melancholie - Janet Klemm. II. Lyrik (12) (06.04.07)
Suche mit Worten nach Worten - Andrea Miesenböck. II. Lyrik (11) (30.03.07)
An der Schmerzgrenze - seelenliebe. II. Lyrik (10) (23.03.07)
au’äumst’s au’äumte – Bergmann. II. Lyrik (9) (16.03.07)
Laszive Irrungen - mondenkind. Dressedinblack. II. Lyrik (8) (09.03.07)
"MEIN TITEL BIN I!" Eskapistische Sprachspiele - Jovanovic. Lyriker (7) (02.03.07)
herzkomatös – LunAe (Malinia). Marla. II. Lyrik (6) (23.02.07)
ZEREBRALE SINNLICHKEIT – Vaga. II. Lyrik (5) (16.02.07)
ALPHABETISMUS - Alpha. alois5 (beneelim). AlmaMarieSchneider. II. Lyrik (4) (09.02.07)
TAGSCHLÄFERIN - Ravna. II. Lyrik (3) (02.02.07)
EDELPLASTE - darkjoghurt. II. Lyrik (2) (26.01.07)
DIAMANTENSCHAUM - jaccolo (Carmina). II. Lyrik (1) (19.01.07)
GIGANTISCHE MINIATUREN - I. Prosa (1) (12.01.07)
Zauberbergmann (05.01.07)
KOMMENTARKULT (29.12.06)
LOB DER FREIHEIT. Ein kurzer Jahresrückblick (22.12.06)
IN THE GUTTER (15.12.06)
STARKULT AUF KV (08.12.06)
KEIN GESPENST GEHT UM IN KV (01.12.06)
LANGE SCHATTEN. ANNA ROMAS - LETZTE BRIEFE (24.11.06)
EMOTIONAL CONTRA RATIONAL - RATIONAL CONTRA EMOTIONAL (17.11.06)
Bergmanns Nachtgesang (10.11.06)
Brigitte *G* - madama intercommunicationistica (03.11.06)
KV, c'est moi! (27.10.06)
OKTOBERGEDANKEN (20.10.06)
TRENDY & NEO (13.10.06)
DER UNENDLICHE LESER UND DAS ENDLICHE LEBEN (06.10.06)
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