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KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von Bergmann



Fr., 15. April
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eje winter


245. Kolumne

Die Bonner Dichterin eje winter arbeitet an einem literarischen Werk, das alle wesentlichen Gattungen umfasst: Lyrik – Prosa, darunter Erzählungen, Reflexionen, Miniaturen, poetische Briefe – Hörspiel/Drama – Roman (Arbeitstitel: „Kaspar“ ist im Entstehen).
Viele Texte publiziert sie in der Literaturzeitschrift DICHTUNGSRING und in anderen Literaturzeitschriften und Anthologien. In den letzten Jahren veröffentlichte sie im Ludwigsburger POP-Verlag ihre wesentlichen Arbeiten.

Nicht alle Texte sind einer einzigen Textgattung zuzuordnen – sie sind nicht etwa übermütig oder überheblich, sondern sie stehen, obwohl primär Prosa, über den Textgattungen. Das wird zum Beispiel in „beginn“ (HYBRIDE TEXTE) deutlich. Diese zwei Seiten lange Parabel wird formal in Versen erzählt. Es ist das kleine Epos einer Reise von unten nach oben, hinauf zum Gipfel des Berges, die Flucht eines Mannes vor den Pflichten und aus den Ebenen eines ehelichen Alltags, weg von der Frau, die er, um sich von ihr zu lösen, zu Fall brachte, die sich wehrte, der er schließlich unterlag. Vielleicht bestieg er sich selbst – aber die Selbstsuche endet im Abendschatten. Da oben in der Nähe des Gipfels, den er offenbar nicht erreichte, „wurde die nacht frisch /“, und im Bilde führt die traumhaft beschriebene Reise in eine (neue) Dunkelheit hinein. Es ist die Geschichte von Mann und Frau, deren Liebe nicht gelingt, und es ist die Geschichte des Mannes, der verzweifelt versucht mündig zu werden.

Hier werden die wesentlichen Themen eje winters deutlich: Vertiefung der Frage, in welchen Realitäten wir stehen, in denen wir leben und uns in der Tat und im Schreiben reflektieren.

Der Text „von der auflösung und der entfaltung des erzählaktes“ (in zwei Teilen: auflösung und entfaltung) – bezeichnet das Folgende als einen Essay, aber der Essay ist angewandtes Erzählen, das der Autor im Konjunktiv enden lässt, in der Vorstellung des Todes... Im zweiten Teil entfalten sich die Vorstellungen in den Wörtern, der Tod, der anscheinend unerzählbare, ist permanent präsent: Immer wieder erscheint der Vers: „einst wird er sterben“, der Ich-Erzähler sieht sich in der Distanz der dritten Person. In der entfalteten Erzählung lebt jede Perspektive – hier erzählt der Erzähler das Unmögliche, seinen eigenen Tod.
Überhaupt ist der Tod ein wichtiges Motiv in eje winters Texten, deren klare und genaue Bilder alle Sinne des Lesers beanspruchen. „farlo. farfallone. (gattungsumspannend)“ = Tu’s! Schmetterling, liebe! (begattungsumspannend) … erzeugt sich in Schachtelungen:

„dieser mann zeugt sich. diese frau gebiert sich. im text. ein doppelakt …“

Zeugungsakt dreifach: Der Autor erzeugt seinen Text, die Figuren entstehen darin, die Figuren lieben sich… Aber dieses Leben vergeht in einem Totentanz – und der Ich-Erzähler „…war nur kronzeuge.“ Leben und Schreibwelt werden ineinander gesteckt in solchen Texten – es ist, als entstehe Dichtung im Beischlaf des Dichters mit der Welt – homo scribens incubus… eje winters Lyrik und Prosa handelt vom Werden und Vergehen, vom ungefähren Begreifen des Lebens, von eros und thanatos als dem Hauptverhältnis des Dichters und aller Lebenden zur Welt – also endet „herzstreit“ so:

„ich bin der lust nachgekommen und habe euch die situation eines ehepaares dargestellt / es ist nun an euch den stoff wie es euch beliebt abzurunden / sagte die erzählerin und legte die hände in den schoß /“

– der Schoß ist eine feine Anspielung auf die zweifache Zeugung: In unseren Köpfen und Körpern. Wir sehen auch: Die Ich-Perspektive verwandelt sich in die dritte Person, vom Subjektiven ins Omnipotente. Der allwissende Erzähler ist am Ende der Leser – er erzählt sich im Lesen das Erzählte neu und er erzählt es sich weiter, so wie er lebt und sich selbst leben muss in seinen Wirklichkeiten.

Der Tod ist anwesend auch in den Geschichten „mariechen warum weinest du“, wo der Priester in allerkonsequentester Nächstenliebe mit einer Sterbenden schläft, oder in dem Text „ach mutter erzähl“ – darin fordert das Kind die Mutter auf zu erzählen von seiner Geburt und von ihrem Tod:

„ach mutter / erzähl wie’s dir ging als du starbst / und die mutter sprach / … mit der zeit holte der tod mich ein / als er mich lächelnd berührte sah ich wem er glich / er glich dir und mir / mein kind /“

Nicht immer dominiert das Todesmotiv: Die „experimentelle romanze in achtzehn botschaften oder immerhin zärtliche beweisführung über die unmöglichkeit des möglichen“ – eine Art balladeskes Stationen-Gedicht – ist ein ‚heller’ Text, in dem ein wirklich mögliches und zugleich unmögliches Leben voller Liebe und Erleben, Gefühle und Reflexionen mit einigen humoresken Spitzen erzählt wird, bis zum Schluss dann wieder, aber ganz leise, kaum übersetzbar, die Botschaft vom Ende steht:

„denkopfnachtwach / überschrifttagkalt / die kniehauttaub / bleichichohngefühl /“

eje winters Gedichte und Texte sind in einer subtilen Weise über-mütig: Sie versuchen mit dem Tod fertig zu werden. Am klarsten zeigt das der letzte Text des Bandes, „der ort der verwandlung“. Er beginnt so:

„ich möchte dir einen ort zeigen, der in dieser welt liegt. … der ort befindet sich fernab jeder straße. drei arten, ihn zu erreichen, sind mir bekannt.“

Die Lebensreise führt hinauf zum Gipfel, zur Selbsterkenntnis. Oder über den Berg – hinab ins Vergessen. Oder, die leichteste: Zu zweit mit einer Seilbahn hinauf, ins Leben hinein, ins Jetzt, in die Buchstabenwelt, in den Konjunktiv, der Leben und Tod umfasst. Und erst im Tod werden die Liebenden sich so nah, wie sie es im Leben nicht durften und nicht konnten. In der Erde,

„nun, im april, traten uns die ameisen aus den augen, zart und lebhaft, tränen gleich, daß wir geburtstag feiern konnten wie tote.“

Sehr deutlich wird an der zitierten Sprache und den beschriebenen Textstrukturen und Schreibmodi, wie artifiziell und zugleich einfach und prägnant Sprache und Inhalt den Leser erreichen. Es ist im übrigen eine Sprache, die sich besonders in den Gedichten oft auch neuartig formiert, in Neologismen und unerhörten Bildern (LIEBESLAND).

In den „lettres poétiques“ (BLATTGOLD EIN ÜBERN ANDERN TAG) wird deutlich, dass die lyrische Schreibart auch in den wirklichen Briefen an ausgewählte Freunde sich wie von selbst konstituiert, obwohl kein Brief im Hinblick auf Veröffentlichung geschrieben wurde. In den Briefen ist die Sprache besonders einfach - und sie wirkt dort im knappen Zitieren von Weltstücken besonders berührend. Das liegt zum Teil an der Form, der Dreiteilung Motto und Anrede, Mitteilung, Schlussformel. Die behutsame Redaktion lässt den Brief-Dokumenten ihre Authentizität. Die Auswahl der Briefe und ihre Themen (mit der Literatur und dem Tod im Mittelpunkt), der Verzicht auf den Brief-Dialog leuchtet sofort ein. Die Anonymisierung der Namen und Orte wurde vollkommen konsequent durchgeführt, um nicht abzulenken vom Wesentlichen des Ichs, seinen Gedanken und Gefühlen.

lieber p.

hab ganz vielen dank für deinmein gedicht
die renovierungsarbeiten sind so umfangreich
daß die wohnung frühestens nach weihnachten wieder
gesäubert werden und vielleicht an umzug gedacht
werden kann
m. und ich schreinern zwar nicht
versorgen aber rund um die uhr ein zuweilen drei bis
vierköpfiges arbeitsteam mit essen und trinken
also mutter einer garküche zu sein ist auch nicht ganz
einfach wie ich nun erfahren darf
du wirst zum schriftsteller und ich kann den prozeß
mitverfolgen
so lange kennen wir uns jetzt schon
das finde ich sehr schön
ob ein schriftsteller wie ein fallensteller ist die wörter
jagend und fangend und ausstellend in der kleinen
arena des dorfzirkus
die sonne soll dir helfen ab sofort die dunklen stunden
aufzuhellen
bis bald
mit ganz vielen herzlichen wünschen
dich verschüttend

deine e.

„das versenden des ich“, schreibt eje winter, „... kein geringerer als novalis sprach davon, dass ‚der wahre brief’, also der nicht nur der reinen kommunikation dienende, ‚seiner natur nach poetisch’ sei. der wahre brief soll das gemüt des adressaten erregen und hat natürlich beim verfassen auch das gemüt des briefschreibers erregt, denn ‚poesie ist’ nach novalis ‚gemüthserregungskunst’...“

In geheimer Weise korrespondieren die Bücher eje winters miteinander: LIESBESLAND, KUNSTWÖRTER und HYBRIDE TEXTE antworten dialektisch auf das Briefbuch.

Ich sehe in der erregenden Schönheit des Worts immer auch die Wahrheit und den zu Erkenntnis treibenden Anstoß. Schmerzliche Lebensumstände sind nicht ausgeklammert und stehen in einem Spannungsverhältnis zur metaphorisch beschriebenen Natur von Welt und Umwelt, das immer wieder reflektiert wird.

Oft sind die Bildgedanken wie Perlen aneinandergereiht. Motive kehren in anderen Briefen wieder, manches wiederholt sich absichtlich – wie der Himmel, der sich von uns Menschen entfernt, wenn wir ihn plündern.

Das ist in den Gedichten nicht anders als in den poetischen Briefen. Wenn das lyrische Ich den Himmel mit Händen fassen will, schwebt das Gedicht und wird leicht, dann gelingt es und pflügt wie ein Segelschiff mit tiefem Kiel die Wolken, was der Segelnde nicht spürt. Am Ende stürzt der Fliegende ab, kaum hat er sich in den Himmel verliebt, als wäre er die Erde. Das ist wahr, weil es zeigt, dass das lyrische Ich genauso gut sterben kann, wie es lebt.

Immer lassen sich die Gedichte – mal mehr, mal weniger explizit – auch wie poetologische Abhandlungen lesen, es sind kleine, sehr feine Vorlesungen, die sich der Leser selbst geben kann.

eje winter legt schon jetzt ein bedeutendes dichterisches Lebenswerk vor. Dabei hat die 69-Jährige ihren Roman, „Kaspar“, noch gar nicht vollendet. Vielleicht wird dieser ihr opus magnum. In dem Roman geht es um Erzeugung und Selbsterzeugung von Figuren und Wirklichkeiten, um Erzeugung und Selbsterzeugung von Dichtung, da schreibt ein episches Ich um sein Leben, und der Leser wird hineingezogen in diesen Malstrom von autopoesis und dunklen und hellen Erkenntnissen.
Es ist liegt im Werk der Dichterin eine erstaunlich einfache und zugleich komplexe Sprache vor, die das Lyrische und Epische miteinander verflochten erscheinen lässt, das Dramatische oder Dialogische schwingt immanent mit, das betrifft auch die metaphorischen Inventionen und die Welthaltigkeit des Geschriebenen, Themen und Realitätsebenen.

Ulrich Bergmann


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


Kommentar von Werner Blanke (62) (05.04.2014)
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Kommentar von 9lYRQf arqwumaleepu, [url=http://citvbpkdpphk.com (9) (23.06.2014)
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KLICKS UND CLIQUEN
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5MM (08.08.14)
Reale Traumspielerei (01.08.14)
Ypsilon. Karlyce Schreiber - Ein kleiner Nachruf (25.07.14)
Konstambul (18.07.14)
Jesus-Deklination (11.07.14)
Nur jetzt bin ich alles (04.07.14)
Strophismen (27.06.14)
Am Abgrund (20.06.14)
Ode an die Gänse (13.06.14)
Flying into the light of hope (06.06.14)
Es ächzt im deutschen Seelenschelf (30.05.14)
Außenpolitik gestern und heute (23.05.14)
Thomas Mann, Vollender (16.05.14)
Kunstbeliebigkeit (09.05.14)
Perspektivenfrage (02.05.14)
Zwischen Kosmos und Kosmetik (25.04.14)
Schammanie (18.04.14)
Schreiben und das übrige Leben (11.04.14)
Heiße Vernichtung (04.04.14)
Die Natur ist das eigentliche Geschehen (28.03.14)
Die Grattänze der Administranten (21.03.14)
Nietzsches "Zarathustra" (14.03.14)
György Asvany (07.03.14)
Si(g)na (28.02.14)
Ästhetisierung des Schrecklichen (21.02.14)
Die andere Welt (14.02.14)
Was bedeutet mir kv? (07.02.14)
GraSS: ... und fürchte mich immer noch vor der schwarzen Köchin (31.01.14)
Holger Benkel im twilight garden (24.01.14)
Heinz Küpper, Minten und ich (17.01.14)
Generation Doof (10.01.14)
Gedanken zur Amoralität des Schönen (03.01.14)
Zu Arthur Breinlingers Prosaminiaturen (Prosa 32) (27.12.13)
Anstrengende Bewusstseinsströme (20.12.13)
Gedanken über die Kunst (13.12.13)
Ein paar Phrasen zur Kunst (06.12.13)
Statement 69 (29.11.13)
Wo alles der Einen welt zustrebt (22.11.13)
Im Dschungel der Kriterien (15.11.13)
Update meiner Bücherliste (08.11.13)
Einige meiner Lieblingsstücke moderner Musik (01.11.13)
Thesen zum Klima auf KV (25.10.13)
Dilemma (18.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Zurück vom Ring? (04.10.13)
Vita contemplativa (27.09.13)
Lyrik im Digital (20.09.13)
Unbedeutend. Grabbe (Stücke 19) (13.09.13)
Frauen-Vordergründe und ihre Männer-Hintergründe. von Düffel (Stücke 18) (06.09.13)
Der Gott des freien Menschen. Gorki (Stücke 17) (30.08.13)
Die reichen Ratten (23.08.13)
Endlich auch. erasmus. Lyrik (41) (16.08.13)
Korrespondenz und Tagebuch (09.08.13)
Mann macht Macht, Macht macht kaputt. Lorca (Stücke 16) (02.08.13)
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Büchner (Stücke 15) (26.07.13)
Lears Leere und Lehre. Shakespeare (Stücke 14) (19.07.13)
Zur Dialektik des Opferns. Theresia Walser (Stücke 13) (12.07.13)
Parsifal - Übermensch & Erlöser? (05.07.13)
Schöne neue Welt ... Goethe (Stücke 12) (28.06.13)
An der Kasse des Schicksals. Lausund (Stücke 11) (21.06.13)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider. Wedekind (Stücke 10) (14.06.13)
Trockenkurs. Dorst (Stücke 9) (07.06.13)
Eine wunderbare Arthur-Geschichte. Purcell (Stücke 8) (31.05.13)
Vom Wasser haben wirs gelernt. Jelinek (Stücke 7) (24.05.13)
Zeitgewinn. Proust (Stücke 6) (17.05.13)
Angst und Schrecken: Tod (Woody Allen) (Stücke 5) (10.05.13)
Melancholische Lebensbejahung: Unsere kleine Stadt (Stücke 4) (03.05.13)
Zur dialogischen Natur des Aphorismus (26.04.13)
Im Dickicht der Städte II (19.04.13)
Евгений Александрович Евтушенко (12.04.13)
Bilder des inneren und äußeren Wahnsinns: „Zerbombt“ (Stücke 3) (05.04.13)
Alles im Arsch. "Maria Stuart" (Stücke 2) (29.03.13)
Zufall und Nichts als Helden: „Warten auf Godot“ (Stücke 1) (22.03.13)
die sieben briefe. Francisca Ricinski. Lyrik (40) (15.03.13)
Schnodderton (Benn) (08.03.13)
Paradise lost (Ringelnatz) (01.03.13)
Goethe Schiller Jandl Bergmann ;-) (22.02.13)
Die Faschismus-Keule (15.02.13)
Monsieur le gourmet de la littérature aux serpents (08.02.13)
Dasselbe ist nicht das Gleiche (01.02.13)
Ein kleines Wort zur Lage auf kv (25.01.13)
Im Dickicht der Städte I (18.01.13)
Consolatio theatri mundi (11.01.13)
Parerga und Paralipomena zur angewandten Ästhetik der Bockwurst (04.01.13)
Zettels Traum und Konsorten (28.12.12)
Der Schreibtisch meines Großvaters (21.12.12)
Perpetuum mobile (14.12.12)
Nocturne (07.12.12)
Das Leben - ein Märchen (30.11.12)
Verschachtelter LuJa. Lyrik (39) (23.11.12)
Kopflose Zeit (16.11.12)
Zwischen Rhein und Ruhr und Niederrhein (09.11.12)
So gehen wir unter! (02.11.12)
Goldmund an Narziss (26.10.12)
Ein Beispiel zur Kommentarkultur (19.10.12)
Das Vollkommene spiegelt sich am reinsten im Fragment (12.10.12)
Freie Schulen, freie Lehrer, freie Schüler? (05.10.12)
Brief in D-Dur (28.09.12)
natura facit saltus (von loslosch) (21.09.12)
Zur Dialektik der Politik (14.09.12)
Rede für eine Freundin (07.09.12)
Hiddensee (31.08.12)
sine tempore. Hommage an P.B. (24.08.12)
Psalm der Hyper-Hydra (17.08.12)
Nonlineare Narration (10.08.12)
Gedehnte Erweckungen (03.08.12)
dxiii (27.07.12)
Circumzision (20.07.12)
Schland (13.07.12)
Nieder mit dem Inszenierungs-Manierismus! (06.07.12)
Sisyphos auf der Tellermine (29.06.12)
Cézanne à Aix (22.06.12)
Politische Gedanken (15.06.12)
Marginalien zur Kunst unserer Tage (08.06.12)
Magna cum laude (01.06.12)
Unendliche Minimalismen (25.05.12)
Literarische Sozialisation (18.05.12)
Theater Theater! (300. Kolumne) (11.05.12)
Richard Wagner und die Ironie (04.05.12)
Ein Romankonzept (27.04.12)
Nachts toben die Worte sich aus mit den Eulen. wepunkt/mmazzurro. Lyrik (38) (20.04.12)
Noch einmal aus den Vaga-Kommentaren (13.04.12)
Toscana (06.04.12)
Aus den Vaga-Kommentaren (30.03.12)
Der Mensch im Jahr 2000 (23.03.12)
Reifeprüfung (16.03.12)
Apoll und Dionysos auf kv (09.03.12)
Nosce te ipsum! (02.03.12)
Aus der Südsee der Kommentare: Vaga (24.02.12)
Ein Wort für Wagner (17.02.12)
Aus den Kommentaren ctd. (10.02.12)
Brief an Kalliope (03.02.12)
HASTE SCHON MAL INSERIERT? - (von loslosch) (27.01.12)
Gut gestimmt (20.01.12)
Epilog im Himmel (13.01.12)
Von der Erft bis an die Elbe (06.01.12)
Eine Juristische Plauderei meines Großvaters (30.12.11)
Kautskys Nachtgesang. Materialien zur Entstehung (23.12.11)
Illuminierte Schwarzweißmalerei. Dan Brown, Illuminati (16.12.11)
Allà! - Hommage an Otto Eberhardt (09.12.11)
O felix culpa! (02.12.11)
Die Natur der Kunst und die Kunst der Natur (25.11.11)
Ignatius von Loyolas Fundament der Fundamente (18.11.11)
Kurze Rede zum langen Abschnitt oder Von Büchern und Menschen (11.11.11)
Haben wir nicht am nächsten Donnerstag Latein? (04.11.11)
Der Raucher oder Dicke Luft. Ein bürgerliches Trauerspiel (28.10.11)
Unter dem Himmel von Berlin (21.10.11)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider (14.10.11)
Palindrome (07.10.11)
Rossini, Rossini (30.09.11)
Ich, Übergott (23.09.11)
Kleine Wahrheit (16.09.11)
Terrorismus ist die Umsetzung des Willens mit allen Mitteln (09.09.11)
Tautologie (02.09.11)
Metaprozesse (26.08.11)
Und Pollock? Zum Form-Inhalt-Problem (19.08.11)
Seine Todesstunde zu wissen ist wie ständiges Sterben (12.08.11)
Der gefrorene Sturm (05.08.11)
Stammeln (29.07.11)
Et ego in Arcadia (22.07.11)
totenschädel (15.07.11)
Kosmischer Schnipsel (08.07.11)
FRANK WEDEKINDS LULU AUF DER BONNER BÜHNE AUSGEWEIDET (von erasmus) (01.07.11)
Brief halb an mich selbst (24.06.11)
Mein Schultheater (17.06.11)
Das deutsche Gymnasium ist viel besser als sein Ruf (10.06.11)
Sakrileg? Bemerkungen zu Dan Browns "Da Vinci Code" (03.06.11)
Ein paar Gedanken zum Lesen (27.05.11)
Vor dem Zentralabitur (20.05.11)
Januar 1967 (13.05.11)
BECKETT: GLÜCKLICHE TAGE (von erasmus) (06.05.11)
Reimnis Keimnis (aus Briefen HEL/UB 6) (29.04.11)
UND DIE LIEBE HÖRET NIMMER AUF (von erasmus) (22.04.11)
eje winter (15.04.11)
DIE REGEL DER REGEL (von loslosch) (08.04.11)
Walpurgisnacht im Zauberberg (01.04.11)
Das spielende Hirn (aus Briefen HEL/UB 5) (25.03.11)
Zwissn: Original und Kopie - mondenkind. Lyrik (37) (18.03.11)
Vulgärhedonismus (aus Briefen HEL/UB 4) (11.03.11)
Rote Fäden. Goethes Wahlverwandtschaften minimiert (04.03.11)
Babylonik (aus Briefen HEL/UB 3) (25.02.11)
Verbale Boulimie (aus Briefen HEL/UB 2) (18.02.11)
Trostlose Erkenntnisse (von loslosch) (11.02.11)
Nirgends ist Schlaf in der Welt (Fernando Pessoa) (04.02.11)
N8hall - octave. Lyrik (36) (28.01.11)
Cicero auf schwankendem Grund (von loslosch) (21.01.11)
Enigmatisches Scherzo? - tausendschön. Lyrik / Prosa (35) (14.01.11)
Zweiter Offener Brief (07.01.11)
Adorno und Celans Todesfuge (31.12.10)
Im Netz der Bürokratie. (24.12.10)
Die eine Wirklichkeit braucht die andere (17.12.10)
Über Ich (10.12.10)
Meine Musik. Eine Erinnerung (03.12.10)
Flache Gewässer (26.11.10)
SIND TRÄUME SCHÄUME? (von loslosch) (19.11.10)
Traum des Lehrers von seinen Schülern (12.11.10)
Brechts Radwechsel (05.11.10)
Alte Sonette von jungen Leuten (29.10.10)
Schreibhemmung (22.10.10)
Apocalypso (aus Briefen HEL/UB 1) (15.10.10)
Der amerikanische Traum von der Geschichte (08.10.10)
Drei Erfindungen zu Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe (01.10.10)
ÜBERLEGUNGEN ZUR STERBLICHKEIT (von loslosch) (24.09.10)
Im Taumel der Stille. Eine Lesung (17.09.10)
GRÜNBEIN IN WEIMAR (von Elias) (10.09.10)
Drastische Ermahnungen eines Großvaters (03.09.10)
ANMERKUNGEN ZUR INTELLIGENZFORSCHUNG (von loslosch) (27.08.10)
Entwurf und Endfassung (20.08.10)
UNGESICHERTES WISSEN (von loslosch) (13.08.10)
Über Analyse und Interpretation (06.08.10)
Die Verse sind dem Nichts ein schönes Kleid - Gedanken zum Sonett. Dominik Riepe. Lyrik (34) (30.07.10)
Mann im Dunkel (23.07.10)
Bergmann und der Zauberberg an der Lahn (16.07.10)
Zur Entstehung einer Erzählung (09.07.10)
Zwei innere Dialoge (02.07.10)
Ein wunderbarer Liebesbrief (25.06.10)
Eskapismus - Verwandlung der Welt (18.06.10)
Meine Wurzeln (11.06.10)
Epilog im Himmel (04.06.10)
Zorn. Zum Uranos-Mythos (28.05.10)
Kafkas Katze (21.05.10)
Borden (14.05.10)
Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne und Schwerkraft (07.05.10)
Tanzstunde vor 7 x 7 Jahren (30.04.10)
EINE REISE NACH PEKING (von AZU20) (23.04.10)
Im Kunstgebiet (16.04.10)
Sospiri (09.04.10)
Ein gescheiterter Romanbeginn (02.04.10)
Vier Blinde im zweiten Versuch. Zur Leipziger Messe 2010 (26.03.10)
DAS PHÄNOMENALE SELBSTMODELL (von AZU20) (19.03.10)
DRASTISCHE SYNÄSTHESIEN (von erasmus) (12.03.10)
Aneurismischer Wortkollaps (05.03.10)
EGO-EXPERIMENT (von AZU20) (26.02.10)
Befreite Rollen (19.02.10)
Ego sum, ergo cogito (12.02.10)
Gelungene Kommentare (05.02.10)
Le Menu: Poème éternel (29.01.10)
Vom Segen wiederholten Lesens (22.01.10)
Grand Canyon Letter (15.01.10)
Logeleien (08.01.10)
THE BEST OF BEST OF THREADS OF VERMISSTENANZEIGEN (01.01.10)
Consilium discendi causa (25.12.09)
Todessymbolik - Thomas Mann ad infinitum (18.12.09)
Immer wieder Thomas Mann (11.12.09)
Melancholische Heiterkeit - Owald. II. Lyrik (33) (04.12.09)
Enzensbergers dumme Schafe - Zwanziger zu Ende D-ENKE-N! (27.11.09)
Via Cinquelotti. Ein Brief (20.11.09)
Unter dünner Haut - Isaban. II. Lyrik (32) (13.11.09)
Kommunika(t)ze - theatralisch. Lyrik / Prosa (31) (06.11.09)
PASSIONATA (30.10.09)
ICH-ZUSTAND (23.10.09)
SPLITTERSTAUB (16.10.09)
DOPPELPHÖNIX (09.10.09)
NACH DER WAHL IST VOR DER WAHL (02.10.09)
DIE WAHL DER QUAL (25.09.09)
ÜBERGEGENSÄTZLICHES (18.09.09)
Der Tag von Manhattan (11.09.09)
Georg Büchners Philosophie (04.09.09)
GEGEN MICH (28.08.09)
USCHS TAGEBUCH (21.08.09)
Brief eines 11-Jährigen an Hölderlin (14.08.09)
MAMA LOUISE. Memoiren meiner Großmutter 1889-1969 (07.08.09)
SCHNITTERWUNDE (31.07.09)
Wirklichkeitsplagiat? Peeperkorn (24.07.09)
MEINE SONETTE (17.07.09)
LIRUM LARUM (10.07.09)
BRIEFE AN KARL SEEMANN (03.07.09)
KV, HEGELS DIALEKTIK UND SCHRÖDINGERS KATZE (26.06.09)
Die Moni-Schlange und der Nubi (19.06.09)
AXEL UND JOHANNA (12.06.09)
NACHTASYL HEUTE (05.06.09)
DIE KLEINEN BIESTER (29.05.09)
ÜBER DAS RAUCHEN (22.05.09)
ARCHE INTERNET (15.05.09)
SCHULÜBUNG (08.05.09)
FRÜHE STILÜBUNGEN (01.05.09)
GENERATION ROLLKOFFER (24.04.09)
DIE UNRUHE DER JUGEND (17.04.09)
ZERLÖSCHT (10.04.09)
THOMAS MANNS FAUST (03.04.09)
SCHREIBE BARBARISCH! (27.03.09)
SCHREIB WIE DU WILLST, ABER... (20.03.09)
DER THEATERMACHER (13.03.09)
GEWONNENE ZEIT (06.03.09)
NORA (27.02.09)
ALLES IM ARSCH (20.02.09)
WIR LEBEN NUR, ZU STERBEN (13.02.09)
HIDDENSEE (06.02.09)
HABE MUT DICH ZU ERZÄHLEN! (30.01.09)
THESEN ZUR LITERATUR UND ZUR KRITIK DER LITERATUR (23.01.09)
DISZIPLIN UND KREATIVITÄT (16.01.09)
Liebe Genieleser! (09.01.09)
DE RATIONIBUS ARTIUM GRAMMATICARUM ET MATHEMATICARUM EXSTANTIBUS (02.01.09)
AUF DER SUCHE NACH DER ANDERSWELT - Holger Benkel. II. Lyrik (30) (26.12.08)
ÄSTHETISCHE BRÜCHE (19.12.08)
Zur Poesie der Leerzeile (12.12.08)
Literarische Parodien (05.12.08)
Seichtgebiete (28.11.08)
BRIEF AN EINE JUNGE LYRIKERIN (21.11.08)
Schwachdeutsch (14.11.08)
Ma! Dame (07.11.08)
Dr. Benn - Original und Parodie (31.10.08)
Der Künstler zieht das Publikum herab! (24.10.08)
Charonade - I. Prosa. Anonymus (8) (17.10.08)
http://www.garteninfos.de/wildobst/Dipl2-5.html (10.10.08)
Neptuns Tintenfass - André Schinkel. II. Lyrik (29) (03.10.08)
66 Thesen zur akuten Kunst (26.09.08)
Qualitätssicherung auf KV (19.09.08)
Lyriker aller Länder, vereinigt euch! - shagreen II. Lyrik (28) (12.09.08)
Hermetische Literatur. Eine Diskussion (05.09.08)
Erwachen - zum Problem des Romanbeginns (29.08.08)
Voilà! Eine Traumdeutung (22.08.08)
TOTALE FRAGMENTE - Jovan Jovanovic. Lyrik (27) (15.08.08)
ZYKLISCH: Bergmann. Lyrik (26) (08.08.08)
Multiples Erzählen - I. Prosa. Dominic Angeloch (7) (01.08.08)
Rotalgen und Nesselwunden - Muninn. II. Lyrik (25) (25.07.08)
Der schwarze Rohrstock (18.07.08)
DON MOMBASA IN MEMORIAM (11.07.08)
die worte zerbrechen schon am mund - Katrin Stange. II. Lyrik (24) (04.07.08)
Aztekisch? - I. Prosa. Mitternachtslöwe (6) (27.06.08)
Zweikörpertheorie - Holger Benkel. II. Lyrik (23) (20.06.08)
pistaziengrün - I. Prosa. plastique (5) (13.06.08)
Traumperlen - I. Prosa. KeinB (4) (06.06.08)
Im Namen des Sturms - beneelim. II. Lyrik (22) (30.05.08)
Buntgemalte Schulterblätter - mondenkind. II. Lyrik (21) (23.05.08)
hier und hier und hier - ReneKain. II. Lyrik (20) (16.05.08)
Zwei Himmel - locido. II. Lyrik (19) (09.05.08)
VOM RABEN WAS - I. Prosa. Arthur Breinlinger (3) (02.05.08)
Erste Gedichte (25.04.08)
argotmente - Aus den Kommentaren II (18.04.08)
Vagas Schlange - Aus den Kommentaren I (11.04.08)
Mutterherz-Verse (04.04.08)
Latium. Fünf Elegien im alten Stil (28.03.08)
Ich kann euch nur die Tür zeigen, durchgehen müsst ihr selber… (21.03.08)
Kaiserplatz (14.03.08)
Woytyla (07.03.08)
(29.02.08)
FALLEN... (22.02.08)
Meine Seele eine blaue Schrift - II. Lyrik (18) (15.02.08)
Als ob die Welt ein Fallen ist - Elias. Lyrik (17) (08.02.08)
Toll verkirscht - scalidoro. II. Lyrik (16) (01.02.08)
Durchgezogene Grüße - II. Lyrik (15) (25.01.08)
Zur Kritik der reinen Literatur (18.01.08)
Frostmund - conejo. II. Lyrik (14) (11.01.08)
ÜBER DIE WAHRHEIT DES ERZÄHLENS (04.01.08)
BEKENNTNIS (28.12.07)
Theo Breuer (21.12.07)
ÜBER NIETZSCHE (14.12.07)
WAS IST (SCHREIB)KUNST? (07.12.07)
ZUR KOMMENTAR-KULTUR (30.11.07)
HYMNE VOM ENDE DER LEI(S)TUNG (23.11.07)
12 Thesen zu KV (16.11.07)
Ausschreibung (09.11.07)
ALS OB... INDIKATIV ODER KONJUNKTIV? (02.11.07)
VON HARTZ IV zu MATRIX IV (26.10.07)
ICH HABE VON DIR GETRÄUMT (19.10.07)
VERSUCH EIN GEDICHT ZU VERSTEHEN (12.10.07)
DICHTUNGSRING (05.10.07)
OTHELLO.THERAPIE (28.09.07)
MEINE LIEBLINGSBÜCHER (21.09.07)
ÜBERSETZUNGEN (14.09.07)
d IIIII IIIII II (07.09.07)
DIE SCHÖNHEIT DER PERFEKTION (31.08.07)
Wir sind die Kinder Shakespeares, Ionescos und Thomas Manns (24.08.07)
AM ANFANG STAND EIN FRAGEZEICHEN (17.08.07)
No sports! (10.08.07)
Mein Ich - wie es in mir schreibt (03.08.07)
Arthur Breinlinger (27.07.07)
SOMMERLOCH (20.07.07)
WORTSCHERBEN (06.07.07)
ZWISCHEN ZWANG UND ZWISCHENFALL (29.06.07)
DAS GEHEIMNIS DES MINIMALISMUS (22.06.07)
AUS EINEM TOTENLEBEN - I. Prosa. Barbara Mundt (2) (15.06.07)
KLITARTOZISMUS (08.06.07)
TIRA MI SU ! (01.06.07)
Eine einfache Interpretation (25.05.07)
Selbstkritik (18.05.07)
BERNSTEIN (11.05.07)
ARTHURISMUS (04.05.07)
IM ANTLITZ DER NACHT (27.04.07)
Zentrale Lyrik (20.04.07)
Die Ordnung des Absurden - Lyrine. II. Lyrik (13) (13.04.07)
Die Farben der Melancholie - Janet Klemm. II. Lyrik (12) (06.04.07)
Suche mit Worten nach Worten - Andrea Miesenböck. II. Lyrik (11) (30.03.07)
An der Schmerzgrenze - seelenliebe. II. Lyrik (10) (23.03.07)
au’äumst’s au’äumte – Bergmann. II. Lyrik (9) (16.03.07)
Laszive Irrungen - mondenkind. Dressedinblack. II. Lyrik (8) (09.03.07)
"MEIN TITEL BIN I!" Eskapistische Sprachspiele - Jovanovic. Lyriker (7) (02.03.07)
herzkomatös – LunAe (Malinia). Marla. II. Lyrik (6) (23.02.07)
ZEREBRALE SINNLICHKEIT – Vaga. II. Lyrik (5) (16.02.07)
ALPHABETISMUS - Alpha. alois5 (beneelim). AlmaMarieSchneider. II. Lyrik (4) (09.02.07)
TAGSCHLÄFERIN - Ravna. II. Lyrik (3) (02.02.07)
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