Blumenwiese, frühmorgens

Prosagedicht zum Thema Trennung

von  Tatzen

der tau auf dieser wiese
der auf den sonnenschein lauert
im dräuenden morgen; –

diese nächtlichen tränen
verweilen
auf kleeblüte und distel

im dräuenden morgen verweilen
auch unsere blicke verschränkt
auf unserer wiese
um von diesem
polternden strahl auf-
gelöst zu werden.

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Kommentare zu diesem Text

wa Bash (47)
(03.04.18)
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 Tatzen meinte dazu am 04.04.18:
Vielen Dank, auch für die Empfehlung!
Falstaff (76)
(03.04.18)
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 Tatzen antwortete darauf am 04.04.18:
Vielen Dank - soweit ich weiß, habe ich das nicht geklaut, aber wenn man viel liest, bleibt auch mal was hängen, also ohne Gewähr.
Ich bin auf die ethymologisch ältere Version von "drohen" ausgewichen, weil es m.E. noch mehr aussagt: "da braut sich was zusammen" ist in etwa die Konnotation, die ich dazu habe. Außerdem ist es fast lautmalerisch.

 Isaban (03.04.18)
Ufo?

 Tatzen schrieb daraufhin am 04.04.18:
Meinst du den polternden Strahl? Ich dachte da eher an die Sonne, die die Zweisamkeit stört...
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