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Gedicht zum Thema Leben/Tod


von fritz


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Kurz bevor die Bahn dort war wo sie
Sprang die Krähe von den Gleisen,
hüpfte mehr
Fast so als wollte sie
noch im Zugeständnis der Sterblichkeit
deren tiefen Ernst überhüpfen
(wie die Amsel auf dem Grabstein
ihre Lieder singt im Sonnenschein).
Als hätte sie nur aus einer Laune heraus
sich für das Weiterleben entschieden.

Und der das schreibt?

Ist auch oft schon den Schlangen
von ihren Todessspuren gesprungen
(zu weilen halfen Schutzengel in Zivil)
Fast so als habe
der Logik zum Trotz, ihr folgend
dass er nicht mehr sei, ihm gar nichts an.
Als müsste man im Leben erst noch
Gründe für das Leben finden.

So viel bleibt stehen:

Für sich allein vermag er
einfach
nicht zu leben.

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