Metamorphosen

Alltagsgedicht zum Thema Einsicht

von  Roger-Bôtan

Πολλαὶ γίνονται πανταχοῦ μεταλλαγαὶ
ἐπὶ γῆς μελαίνης τῆςδε καὶ κάτω χθονός.
Οὐκ ἔστι θνητῶν ὅστις οὐκ ἀμείβεται.
Ἦ μὴν τὸ νῦν ὡς τὸ πρὶν οὐνομάζομαι,
ἄλλ’ οἷος εἰμὶ νῦν ἐγὼ χθὲς οὐκ ἔα,
ὁμός τ’ἴσος τε δὴν μένεσκον οὔποτε,
ἀλλάσσεται γὰρ μοὶ φύσις τε καὶ νόος.
Μὰ Ζῆν’, ὅσους δὴ τοῦδε σώματος νέκυς
ἀπέτμαγόν γε τοῖς κόραξιν ἐμβαλὼν,
εὖ δρᾶν θέλων καὶ δηρὸν εἰσορᾶν φάος.

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text

Graeculus (76)
(15.11.20)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
Graeculus (76) meinte dazu am 15.11.20:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Roger-Bôtan antwortete darauf am 16.11.20:
Ja, klar, warum nicht.
Graeculus (76) schrieb daraufhin am 16.11.20:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Roger-Bôtan äußerte darauf am 16.11.20:
Erst jetzt sind mir unverzeihliche Fehler aufgefallen: Der Akut an der falschen Stelle in den zweien Infinitiven in der vorletzten Zeile. Richtig ist τετμηκέναι, βεβληκέναι.
Graeculus (76) ergänzte dazu am 16.11.20:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Roger-Bôtan meinte dazu am 16.11.20:
Klappt nicht, vielleicht bin ich zu dumm. Korrigiere es bitte selber.
Graeculus (76) meinte dazu am 16.11.20:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
Graeculus (76) meinte dazu am 16.11.20:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 AlmaMarieSchneider (22.10.21)
Hallo ihr Beiden, wäre eine Übersetzung zu viel verlangt?
Bitte, bitte... Ich bin doch auch neugierig.
LG
Alma Marie

 Roger-Bôtan meinte dazu am 23.10.21:
Die ziemlich wortwörtliche Übersetzung lautet so:
Viele Veränderungen geschehen überall auf dieser schwarzen Erde und darunter. Keiner der Sterblichen bleibt unverändert. Fürwahr, ich heiße heute so, wie ich vorher geheißen hatte, doch bin ich jetzt nicht der gleiche wie gestern; nie blieb ich lange derselbe und der gleiche, denn meine Natur und mein Geist sich verändern. Bei Zeus, wie viele Tote habe ich tatsächlich von diesem (meinem) Körper abgetrennt und den Raben hingeworfen! Denn ich will, dass es mir gut geht und dass ich lange das Licht (des Lebens) sehen kann.
Man findet sie auch hier: https://www.albertmartin.de/altgriechisch/forum/?view=6512

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 23.10.21:
Wunderbar. Ich danke Dir.
Erinnert mich etwas an Hegel. Es darf ja auch nichts bleiben wie es ist.
LG
Alma Marie
Zur Zeit online: