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Alltagsgedicht zum Thema Vergänglichkeit


von creative16

Dereinst da war es am Theater, auf den Spuren seines Vaters,
so spielte er in großer Gruppe, trug die Handlung durch die Stücke.
Schaffte Lachen, schaffte Weinen, großes Grinsen, Tränelein,
das Publikum, das riss er mit, ganz beflügelt, ach gar entrückt!

Doch sein Weg ging nicht für immer geradeaus,
irgendwann endete er vor dem hehren Haus.
Letzter Vorhang gefallen, das Theater dicht,
Menschen gegangen, Erinnerung bleibt zurück.

Eine Wendeltreppe steil und eng, hinab, hinab, hinab!
Bis die Mittel fehlten und es keine neue Stelle gab -
noch gab es einen Rückzugsraum, zur Besinnung, sich zu trau'n,
neue Wege zu beschreiten, Feuer im Rücken, stolz zu bleiben.

Heute sitzt er zwischen schalen Bänken, dass Menschen ihm ein Lächeln schenken,
vielleicht ne Münze oder zwei, muss nicht viel zum Tagesheil.
Damit er halb wohlig schlafen mag und an Altes denken kann.
Beständig dreht die Welt sich weiter - und im Bahnhof seine Leier.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (25.03.2021)
Tach,

die Leierkastendee finde ich gut.
Aus meiner Sicht ist der Text aber zu sehr in seine (rapartige?) Form gepresst; es fehlt ihm deshalb an Leichtigkeit.
Wie wäre es mit:

Es war am Theater, auf den Spuren des Vaters,
er spielte in großer Gruppe, trug die Handlung durch die Stücke.
Schaffte Lachen, schaffte Weinen, großes Grinsen, Tränelein,
das Publikum, das riss er mit, ganz beflügelt, ja, entrückt!

Sein Weg ging nicht für immer geradeaus,
und endete bald vor dem hehren Haus:
Letzter Vorhang gefallen, das Theater dicht,
Menschen gegangen, Erinnerung zurück.

Die Wendeltreppe steil und eng, hinab, hinab.
Bis die Mittel fehlten und es keine neue Stelle gab -
keinen Rückzugsraum zur Besinnung, kein Sich-Traun
neue Wege zu beschreiten, Feuer im Rücken, stolz zu bleiben.

Heute sitzt er zwischen Bänken, hofft, dass Menschen ihm ein Lächeln schenken,
vielleicht ne Münze oder zwei, muss nicht viel sein zum Tagesheil.
Damit er ruhig schlafen kann und an Altes denken mag-

Beständig dreht die Welt sich weiter - und im Bahnhof seine Leier.

.
Vielleichtmöchtest du auf diese oder ähnliche Weise nacharbeiten?
Wenn nicht, isses auch ok.

Liebe Grüße
der8.
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creative16 meinte dazu am 05.04.2021:
Guten Abend Achter,

vielen Dank für Deinen Kommentar und die Verbesserungsvorschläge. Der ein oder anderen Zeile wird definitiv ein anderes, freieres Gefühl verliehen mit deiner ausgestalteten Form.

Ich werde mir die beiden Varianten nebeneinander wohl etwas durch den Sinn gehen lassen, Verbesserungspotential hast du mir gezeigt, danke dafür!
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creative16
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Veröffentlicht am 24.03.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 24.03.2021). Textlänge: 149 Wörter; dieser Text wurde bereits 55 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.05.2021.
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