Gesammelte Schüttelreime

Schüttelreim

von  HerrSonnenschein

Bleib schön wech von Teichen, Leila! 

An manchen wohnt ein Leichenteila.


Viele kleine krumme Sachen 

lassen,s in der  Summe krachen. 


Ist des Bauern Weide Schund,

machtś Vögeln dort die Scheide wund.


Das Pferd war weg, der Hänger leer. 

Das man es sah, ist länger her.


Man kann beim Hinterbackenkneten, 

wenn Knochen krachend knacken, beten!


Nägel durch den Lattenrahmen 

lässt nachts die Monsterratten lahmen.


Weil auf dem Friedhof Leichen wohnen, 

kann sich des Nachts das Weichen lohnen.


Es lebt im Löhner Bürgerwald 

ein schröcklich schöner Würger bald.


Beim Chicken ficken knicken Dödel, 

trotz superduber dicken Knödeln.


Im BH trug Heide Bügel. 

Sie schmiegten sich um beide Hügel.


Wenn Kinder mal beim Lernen stocken,

kann man ihr Herz mit Sternen locken.

Es kann sie dann in Räume tragen,

aus denen ihre Träume ragen.

Den Geist in weite Fernen lassen,

so lässt sich vielleicht Lernen fassen.


Es ist fast nie auf Deichen warm. 

Ganz anders in ‘nem weichen Darm.


Man hört nie die, die klotzend meckern, 

doch sieht oft die, die motzend kleckern.


Sei hart, so hört man Steine werben. 

Ein Mensch wird ohne Weinen sterben.


Beim Lachen von hellwachen Leichen

wird Schaudern deinem Lachen weichen.


So manche Liebeslieder nagen 

am Herzen so wie Niederlagen.


Als er ins Gras der Schären biss, 

biss er in einen Bärenschiss.


Ich habe einen Wahnzeh. 

Der denkt, er hätte Zahnweh.


Das Schöne ist an Wassernixen, 

sie können wirklich nasser wixen.


Es steckt in allen Kleidern Leben, 

auch wenn sie manchmal leider kleben.


Herr Merz: 

Mehr Herz!


Ich find ja so ein Klo schon prima, 

doch Scheisse fressen wär pro Klima.


He, Mama, das ist meine Butter! 

Ich mache dir gleich Beine, Mutter!


Schüttelreime machen Lust, 

weil du nicht selten lachen musst.


Die Weihnachtskerzen glimmen kitschig, 

vor Rührung werden Kimmen glitschig.


Ob sich am Leben kleben lohnt, 

wo man doch heut schon Leben klont?


Du weißt, das dich dein Gatte liebt, 

wenn er dir seine Latte gibt.


Auch wenn sie Panikrocker heißen, 

mich  könn‘ sie nicht vom Hocker reißen.


Wer sich allein um Weisse schert, 

der ist, pardon, nur Scheisse wert.


Kaum einer, der das Geben liebt, 

auch gern für was sein Leben gibt. `


Manch Reim erscheint wie schlichtes Dichten 

und ist in Wahrheit dichtes Schlichten.


Es traf beim Schrei der Bayer Fiss, 

als ihn wer bei der Feier biss.


Einer weint, es lachen sieben. 

Was Arschlöcher für Sachen lieben.


Erst sah man sie im Kriege siechen. 

Und später dann zum Siege kriechen.


Wer Kleinwüchsige und Moppel disst, 

ist doof und macht auch Doppelmist.


So ohne festen Bodenhalt, 

verlierst du deine Hoden bald. 

So sprach der Hai zu einem Schwimmer. 

Ach, ging es so Dreckschweinen immer.


Was man sich getrost Schenken darf: 

Zu glauben, Menschen denken scharf.


Wo ich den Po der Nonne sah,

war ich sofort der Sonne nah. 

Der war sehr geil, echt heisser Scheiss, 

da wurd ich alter Scheisser heiss.


Zum Liebesspiel in Sachen Flex:

schnell hat man, wörtlich, flachen Sex.


Manch Irrer sticht in Teiche Lanzen.

Er sieht am Grund ne Leiche tanzen.


Ist mal ein kleiner Scheißer heiß, 

ist das kein echter heißer Scheiß.


Drummer: Boah, was für’n geiles Gitten Teil! 

Gitarrist: Ich find ja eher Titten geil.


Jetzt gibt’s, pro einmal Gender sagen, 

von manchem Fernsehsender Gagen.


Auch von Champagner, diesem Fusel, 

bekommt man einen fiesen Dusel.


Es teilt sich eine Mutter besser

 mit Hackebeil und Buttermesser.


Pillen, die nach Scheisse schmecken, 

dringend nach dem schmeißen checken!


Paradox beim Nonne sein: 

Gott ist das Licht! Doch Sonne? Nein!


Am Vatertag ist Männerkotzen. 

Davor ist Alleskenner-Motzen.


Erst sah man sie beim Spatzen kucken. 

Und nach dem Fraß die Katze spucken. 


Wenn ich mit Bier in Rosen hock, 

zerreißt es mir den Hosenrock.


Musst du dein Rad durch Löhne schieben, 

lernst du in Ruh das Schöne lieben.


Ich breche euch die Kiefer, Letten, 

sprengt ihr mir meine Lieferketten.


Es steigt mein Hengst, der Gute, steiler, 

wird seine Lieblingsstute geiler.


Es ist wie stets das gleiche Lied : 

Man sieht nie steif der Leiche Glied.


Es zwitschern munter Spatzen keck. 

Manch einer ist bald Katzenspeck.


Zum Glück bringt diese Brise Licht, 

sagt er sehr zart, wenn Liese bricht.


Sieht er eine Made, beißt er. 

Der Fisch! Doch nicht der Bademeister!


Eine große Menge Strolche

sind heut furchtbar strenge Molche.


Als meine Hos, oh Schande, riss, 

ich gerade - nur am Rande - schiss. 


Siehst scheisse aus mit Brille, Kuno. 

Du auch, wenn ich dich kille, Bruno.


Worüber können Möwen lachen? 

Übers Gebrüll, das Löwen machen.


Hört ihr sie in der Kammer jazzen? 

Es klingt, pardon, nach Jammerkatzen.


Bei Sturm und Schnee als Reisewetter 

braucht es im Ernstfall weise Retter.


Man sah sie mit der Meute heucheln, 

die Leute, die dich heute meucheln.


Welche Menschen gleichen Lücken? 

Das kann nur Lebendleichen glücken.


Liegen auf dem Rasen Nymphen, 

sieht man manches Nasenrümpfen.


Hätten Ärsche keine Backen, 

würd man sich auf die Beine kacken.


Wenn Männer sich am Hoden reißen, 

kann das auch Sackwald roden heißen.


Dem Wachsen kleiner Bäume trauen, 

heißt auf die Lebensträume bauen.


Warum ich’s Haar nicht bleichen lass? 

Ich bin schon so fast leichenblass.


Niemals Glied und Scheide baden, 

wird auf Dauer beidem schaden.


Du fällst gleich in die Tiefe, Schöne, 

Singst du noch weiter schiefe Töne.


Es sind sehr oft die Morgen - Sachen,

die vielen Menschen Sorgen machen. 

Es würd das Herz der Leute heben,

wenn sie mehr hier und heute leben.


Jesus nicht beim pieseln dissen.

Vielleicht kann er ja Diesel pissen. 


Man kommt nicht weit bei rauen Flegeln 

mit Heititei und flauen Regeln.


Man kann nichts gegen Herne sagen.

Doch Gottes Segen gerne Hagen.


Er singt recht schön und seine Kehle

hat Stimmgewalt. Doch keine Seele.


Nur die Eber freien Sauen. 

Des Mannes Sauen seien Frauen.


Ein großes Maul hält seinen Rand, 

stopft man es voll mit reinem Sand.


Oh, zeig mir deine Beine, Lilly!“ 

“Sieh mich nicht an! Zieh Leine, Billy!“


Im Heute immer morgen sagen, 

macht morgen einen Sorgenmagen.


Vom Friedhof hört man brausend Tote: 

Zehn Fässer Bier! Und tausend Brote!


Bei Nebel, Schnee und Regenwetter

braucht es auf allen Wegen Retter.


Wie nicht nur die Frau Holle weiß:

Man wäscht niemals die Wolle heiß!


Beim Anblick einer hohlen Birne: 

Ist dies des Dieter Bohlens Hirne?


Ich schere deinen Pudel nackt, 

wenn er sich meine Nudel packt!


Es ist, Pardon, zum Kotzen, Mann, 

das mancher Mann nur motzen kann.


Es ist dem Mensch oft Schlichten recht, 

denn manche Richter richten schlecht.


Wenn Köche deinen Pimmel hacken, 

kannst du schon für den Himmel packen.


Die Nonnensicht zu Sonnenlicht: 

Echt fromme Nonnen sonnen nicht!


Mit Daten machen Hacker Kasse. 

Oh, wie ich diese Kacker hasse!


Es kann der Mensch beim flachen Liegen 

mit einem kleinen Lachen fliegen.


Was kann Herz und Hosen reißen? 

Die Antwort müsste Rosen heißen.


Ein Plektrum im Rektum 

steckt fest durch den Speck drum.


Beim Sex sah ich am Boden Heide . 

Und von der Seite Hoden. Beide.


Manch Musiker, der Noten kannte, 

das Kacken vornehm Koten nannte.


Erst trafen ihn sehr taffe Worte.

Dann ins Gesicht die Waffe Torte.


Wenn sie aus Helmen Grützen schaben,

ist Mittagszeit im Schützengraben.


Man sollte nach dem Kacke bauen 

sie nie in seiner Backe kauen.


Wenn Zwerge sieben Särge borgen, 

gibts hinter sieben Bergen Sorgen.


Wenn einer gut fünf Meter pisst, 

liegt es daran, das Peter misst.


Der eine sieht gern Conny posen, 

die andre will das Pony kosen.


Manch Mann glaubt, wenn der Zipfel geigt,

sich gerad des Lebens Gipfel zeigt.


Und dann zerhack ich deinen Schwarm 

und pack ihn dir in Schweinedarm.


Manch Arsch nennt betteln lungern heute. 

Doch wahr ist oft, da hungern Leute.


Warum bist du so leichenblass?“ 

“Das kommt, weil ich mich bleichen lass.“


Die Hoden in der langen Hose 

warn frei wie Wind. Sie hangen lose.


Trink ich auf der Mauer Bier, 

sinkt mein Niveau auf Dauer mir.


So manche Winzer schaffen Wein, 

für den braucht man ‘nen Waffenschein.


Ist der Schoß bei Liebe trocken, 

kann man mit Gleitcreme Triebe locken!


Musst du an Weihnachtsfesten reiern,

kannst du Neujahr mit Resten feiern.


Willst du an deinen Träumen bauen,

lern Wellen, Wind und Bäumen trauen.


Nicht beim feiern rasten! 

Doch nach dem reiern fasten.


Man sollte nicht in Scheren beißen. 

Und auch nicht in die Beeren scheißen.


Am Anfang kann der Zaster locken. 

Am Ende steht ein Laster: Zocken.


Es ist mehr Glaube als mein Wissen: 

Beim tot sein würd ich Rotwein missen.


Es kann schnell aus dem Ruder laufen, 

wenn schwer betrunkne Luder raufen.


Dem Wildschwein wird im kühlen Wald

ein wenig auch trotz wühlen kalt.


Wenn statt zu laufen Nasen rennen, 

dann kann man das auch Rasen nennen.


Ein Schüttelreim zum Ficken dichten, 

führt, zwangsläufig, zu dicken Fichten.


Stets trug er eine graue Mütze. 

Darunter munter maue Grütze.


Ich zieh auf einen Feuerstern. 

So halt ich mir die Steuer fern.


Unter einer Lodenhose

trägt man seine Hoden lose.


Die Sonne wirft die Schatten weit 

beim Untergang in Wattenscheid.


Jetzt mach hier nicht den Harlekin. 

Los, an die Arbeit, Karle! Hin!


Es war heut Hummels neben Lahm 

der Dortmunds Sturm das Leben nahm.


Zarte Küsse in den Nacken 

helfen harte Nüsse kacken.


Es stimmt nicht, das der Scheichen Lenden 

die weichen, bleichen Leichen schänden.


Der Gatte hatte Rattenschiss, 

sah er der Ratte Schattenriss.


Das Publikum mag Längen hassen, 

doch gilt dies nicht beim Hängen lassen.


Wenn Geier über Gaben reiern, 

sieht man manchmal die Raben geiern.


Ob der, der es zu Geben liebt, 

wohl gerne auch sein Leben gibt?


Heute gibt es Hitzefrei, 

sonst wird noch Fischers Fritze high.


Schöne Gräber werben still, 

um den, der endlich sterben will.


Heut kann man ja zum Kinder taufen 

den Kindern schon mal Tinder kaufen.


Wenn Norbert nackte Nonnen sah, 

dann fühlte er sich sonnennah.


Wovon wir mal ne Menge hatten: 

In jeder Länge Hängematten.


Lass dich nicht vom Kratzen plagen! 

In schlimmen Fällen platzen Kragen.


Ich möcht nicht wie ein Schotte lieben, 

Ich möcht Nummern mit Lotte schieben!


Das Leben geht viel besser meist,

wenn man nicht in sein Messer beißt.


Geht es mal deiner Kasse mies, 

bringt Bankraub eine Masse Kies.


Ich habe meinen Ständer gern. 

Noch mehr als einen Genderstern.


Er ließ sich gern im Leben necken. 

Das war sein Liebstes. Neben Lecken.


Erst pilgern sie zum Taufensee, 

dann zum Cafe und saufen Tee.


Dass seine Gunst bei Damen sank 

war seiner lahmen Samen Dank.


Als sie dann schön im weichen lagen,

da lagen sie im Leichenwagen.


Wo sieht man die schönsten Titten wippen?

Ich würde mal auf Witten tippen.


Einst schmausten sie auf Mali Ente.

Heut grausen ihn die Alimente.


Ragen aus den Scharten Zinken,

mach aus den Nasen zarten Schinken.


Esse Fraß.

Fresse Aas.








Anmerkung von HerrSonnenschein:

Meine gesammelten Schüttelreime der letzten Jahre aus dem Musikerboard
Alles schnell geschüttelt, daher ist manchmal etwas daneben gegangen… :D

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Kommentare zu diesem Text

Agnete (66)
(19.06.23, 19:43)
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Teolein (70) meinte dazu am 19.06.23 um 22:54:
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 HerrSonnenschein antwortete darauf am 20.06.23 um 00:08:
Danke für eure kritische Wertschätzung. Ja, sind tatsächlich echt ein bisschen viele. 
Wie gesagt, über Jahre gesammelt, alle aus der Hüfte geschrieben. Ich hab mir dann gedacht, das sie hier erstmal gut aufgehoben sind und vielleicht ein wenig Spaß machen.
Ich schüttel tatsächlich schon sehr lange. Macht mir riesig Spaß und ist ein prima Warm Up für konzentriertes Schreiben..
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