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KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von Bergmann



Mittwoch, 02. September 2015, 13:50
Bisher 878x aufgerufen


BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (6)


477. Kolumne

6


lieber Damonte,
Dank für die so prompte Ausführung zu Textur 9. Schön, dass es Ihrer Frau deutlich besser geht. Ich denke, das erleichtert für Sie alles. Es gibt auch von der Mannheimer Kreiszeitung einen Artikel zum 19.12. Aber eher blass, liebenswürdig und doch wenig sagend. Nichts zur literarischen Qualität der Textur 7. Das war enttäuschend. Vergessen wir's lieber... Ja, gut, das Marbacher Urteil liegt mir wie ein Stein im Magen; ein wenig lähmt es. Aber ich muss den Blick nach vorne halten: die Zukunft ist alles. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass keine Publikationen Gnade findet im Marbacher Olymp. Ich denke, das eine oder andere werden sie gut heißen; da müsst ich mich schon sehr täuschen, aber auch damit müsst ich leben. Schönen Samstag
Ihr Fabian André

Lieber Fabian André,
das glaube ich auch: Dass manche Bücher gut ankommen in Marbach, etwa Fritz' Gedichte, die schwarzen Erzählungen A.R.', auch Zurbarans Tagebuch-Erinnerungen... und die TEXTUR-Bände... Mein Bruder liest mit einigem Vergnügen LATTE MACCHIATO... sehen Sie, jeder liest anders. Ich lese allerdings alles, als gings um alles. Jetzt häng ich im Korrekturstress drin. Da versiegt mir die Mail-Sprache. Ihnen zwei glückliche Hände, im Kopf und überall. Herzlichst Ihr Damonte


... Besonderes, lieber Damonte, aber 1000 Mal gedruckt, das war supermutig! aber was wäre man ohne die eigenen Euphorien, etwas Vermessenheit gehört halt auch dazu. Immerhin, jetzt ein Schreiben vom Oberbürgermeister der Stadt Lbg., die Textur wird endlich wahrgenommen, geschätzt, und sie wird höchstwahrscheinlich gefördert. Kein großer Betrag, aber immerhin: ich kann einen Antrag stellen! Es geht bergauf, wenn auch nicht steil... Gehen Sie nicht in den Korrekturen unter, aber ich weiß: da müssen Sie durch. Schönen Tag noch! Ihr Fabian André

Lieber Fabian André,
ich gratuliere schon mal zur Aussicht auf Fördermittel! Dann können Sie ja bald denen, denen Sie diese Förderung letztlich verdanken, saftige Honorare zahlen... ich meine vor allem die Autoren in der Spitze des Alphabets... Mit LATTE MACCHIATO ist das nun mal so eine Sache - Sie schätzen das Buch aus besonderen Gründen, mein Bruder, der ganz anders gestrickt ist als ich, mag alle die Details, die mich eher langweilen... Ihnen weiteren Aufstieg in LB, in der Region, in Schwaben, in Süddeutschland, Deutschland und im deutschsprachigen Europa! Herzlichst: Ihr Damonte


und ich habe, riskant genug mein verlegerisches Schicksal (auch) gerade an diesen Roman gebunden. Aber nun schütteln Sie bitte nicht zu sehr den Kopf.
Großer Sieg! Das Literaturarchiv Marbach hat fast alle Titel der Edition Barocco fest angekauft, nur Teufel, Lehn und Tamm nicht, aber das war vorauszusehen. Man zeigt auch weiter freundliches Interesse an meinem Programm. Ich gönne mir jetzt für einige Augenblicke sehr glücklich zu sein, denn ein Durchfallen in Marbach wäre für mich als Verleger eine Katastrophe gewesen... Herzlichst Ihr Fabian André PS Freuen Sie sich mit mir...

Lieber Fabian André,
natürlich freue ich mich mit Ihnen - zumal ich mit drin hänge im Urteil, oder hat Marbach die TEXTUR nicht gekauft? Außerdem, wenn bei Ihnen der Rubel rollt, wie gesagt, dann gestaltet sich ja auch die Honorarfrage neu... darauf haben Sie in ihrem Jubel noch nicht geantwortet... Herzlichst: Ihr Damonte

Lieber Damonte,
die Textur ist von Marbach fest abonniert, das ist richtig. Inzwischen auch von der Stadtbibliothek Stuttgart. Die Edition Barocco ist eine etwas andere Baustelle, und es ging langfristig fast um mehr. Ihr Statement zur Honorarfrage hatte ich fast als Scherz aufgefasst, darum blieb dies ohne Anwort. Leider geht es meinem Verlag finanziell sehr schlecht, nicht weil ich kaufmännisch blöd wäre, sondern weil die Branche kränkelt, und ich wie so mancher andere Kleinverleger um das bloße Überleben kämpfe, das es sowieso nicht gäbe, hätte ich nicht noch meinen Brotberuf. Insofern stellen sich mir derzeit weniger Honorarüberlegungen, sondern wie ich die Edition Barocco etwa vom Niveau höher ansiedeln kann. Und das ist nicht so einfach. Marbach jetzt - d. i. ein Achtungserfolg, man zollt Respekt den Büchern, den Autoren, meiner Verlagsarbeit. Wie aber den Rubel rollen lassen, d. i. eine Frage, die ich mir tagtäglich stelle, ohne dass sich mir eine schlüssige Antwort anböte... Wüsste ich's, so würd ich's keinem verraten... Und nun noch schöne Bücher machen. Ihnen noch einen schönen Tag
Ihr Fabian André

Lieber Fabian André,
klar, die Honorarfrage war nur spielerisch und etwas stichelnd gestellt... Ich kenne ja Ihre Lage grundsätzlich gut. Wichtig ist, dass es Ihnen (und mir) gelingt, in gut gemachten Literaturzeitschriften und Büchern über uns und unser alltägliches Leben hinauszuwachsen, uns zu transzendieren - und das ist insbesondere von verlegerischer Seite her gesehen ein schwerer Balanceakt. Aber da gelingt Ihnen (zunehmend) doch einiges. Die von Ihnen genannten Abos sind in der Tat eine Anerkennung für Ihre Arbeit. Sie haben mir noch nicht verraten, was Sie brotberuflich machen. Ich habe keine Ahnung. Sie machten nur mal eine vage Andeutung... aber darauf konte ich mir nichts reimen. Ich will auch nicht raten. Sie sind da schwer einzuschätzen. Sie lieben Geschichte, aber auch die Kunst - und doch könnte Ihr Geldberuf damit vielleicht nichts z tun haben. Verraten Sie es mir? Ihnen alles Gute in diesen Schneetagen! Ihr Damonte

lieber Damonte,
das fast alles nur noch in klingender Münze zu sehen vermag. Gestern waren wir in einem Zentrum des schwäbischen Geistes. Lesung von Inhagen im Weinsberger Kernerhaus. Wieder überrascht über die Aura dieses Dichter-Museums, in dem eigentlich ein/e Stadtschreiber/in sein Domizil haben müsste, um Inspirationen aufzufangen, die evtl. nur hier kommen.
Mein Brotberuf ist ganz einfach, ich bin stv. Cheflektor in einem hiesigen Verlags- und Druckhaus, das Zeitungen, Zeitschriften und Bücher herausgibt. Und das seit bald 25 Jahren. Am 8.8. habe ich mein 25jähriges. Da rollt dann auch der Rubel, ein wenig wenigstens. Ich mache dort im Grunde nichts anderes, inklusive Werbetexten, die ich auch für meinen Verlag mache. An manchen Tagen sind das dann bei einem 12-Std.-Tag schon viele Buchstaben, die an mir vorbeiwandern. Vielleicht erklärt sich so meine Fernseh-/Bilder-Sucht... Da ich auch noch privat ganz gerne meine Autoren lese, die einfach so nach meinem Gusto sind, muss ich es fast begrüßen, dass meine Ehe nach dem verflixten 7. Jahr in die Brüche ging... Zu Hause verfüge ich über Muße und beinahe schon Friedhofsruhe. Ein stressiges Eheleben könnte ich mir nicht mehr leisten - das müsste dann schon ein Engel, etwas ganz Harmoniesüchtiges sein...
Der Witz ist, dass ich sozusagen ein Verlag im größeren Verlag bin oder ein Lektor in einem größeren Lektorat. Man könnte es einen Maulwurf nennen, ein Tier, dem ich Respekt zolle, auch wenn ich ihn als Hobbygärtner bekriege. Sie werden sicher den wunderbaren Krimi "Der Maulwurf" mit Lino Ventura kennen. Ihnen noch einen angenehmen Samstag wünschend Ihr Fabian André


Lieber Fabian André,
in der Anlage sende ich Ihnen den Korrekturausdruck für TEXTUR 9 zurück.
Bis zum 17.2. bin ich noch unter meiner alten Adresse und Telefonnummer zu erreichen.
Ich freue mich sehr auf den Umzug nach Bonn, der ja eine Rückkehr ins gelobte Land ist. Bonn ist meine Heimat seit letzten Kindertagen. Es ist vor allem eine Heimat, die ich selbst wählte, nachdem ich mich in die Stadt am Rhein verliebt hatte, die meiner Geburtsstadt Halle an der Saale in manchem so ähnlich ist. Das war 1954, da sah ich meinen Vater zum ersten Mal. Er kam aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück. Als ich 10 Jahre alt war, wurde ich gefragt, ob ich zu meinem Vater nach Bonn gehen oder bei meiner Mutter in Halle bleiben wolle. Ich entschied mich, zumal meine Großmutter (Mama Louise), die ich mehr liebte als meine Mutter, die DDR verließ und auch nach Bonn zog. Mein Vater musste in Bonn noch sein Medizinstudium beenden, und so wohnte ich erst mit meinen Großeltern in der Kaiserstraße, dann, ein halbes Jahr später, wohnten wir mit meinem Vater zusammen in drei armen Zimmern auf drei Etagen in einem gräflichen Haus. Es wurde die schönste Zeit meiner Kindheit. Ich spielte mit den neuen Freunden wild im nahen Wald und fuhr viel mit dem Rad. Wir spielten Monopoly und Mau-Mau. Mit Ankersteinbaukästen, meinen Rittern und Indianern, Märklin-Eisenbahn und Lego. Ich las Prinz Eisenherz, Huckleberry Finn, Quo vadis?, Ben Hur, Désirée, Ein Kampf um Rom, die Lederstrumpf-Romane, Tatanka Yotanka, Die Schatzinsel, Moby Dick, und jeden Donnerstag das neue Micky-Maus-Heft. Ich ging aufs Päda, das Pädagogium Otto-Kühne-Schule, damals noch ein reines (evangelisches) Jungengymnasium mit Lateinpaukerei (ich beherrsche heute noch alle Formen der Deklinationen und Konjugationen...) und fuhr mit dem Rad durch die Straßen des Viertels, in dem ich nun wohne. Ich habe in Bonn 1955-1959, 1966-1974, 1978-1992 gewohnt, die meiste Zeit also in und bei Bonn - abgesehen von meiner frühen Kindheit (Halle/Saale) und in der Zeit meiner langen Pubertät (Neuenbürg/Enz und Birkenfeld bei Pforzheim, dann Bundeswehr in Roth bei Nürnberg und in Leipheim bei Ulm).
Ihnen alles Gute! Herzlichst: Ihr Damonte


Lieber Fabian André,
honorig meinte ich natürlich eher ideell... Was Sie da mit dem Forum Literatur unternehmen, ist eine honorige Sache. Mir ist klar, dass Sie da kaum etwas verdienen, schon gar nicht unter dem Gesichtspunkt, dass Sie Ihre Arbeit, die Sie in die TEXTUR und in die Buchreihen stecken, vergütet bekommen. Und darum geht es Ihnen nicht primär, das weiß ich, Sie sagten es einmal vor einem Jahr, glaube ich. Sie deuteten das jedenfalls an. Sie müssen sehen, sagten Sie, dass Ihr Verlag schwarze Zahlen schreibt. Sie wissen, dass mir das Schreiben viel bedeutet, und damit konsequenterweise auch das Veröffentlichen. Die Reaktionen auf meine Sachen sind wichtig: Was wird genommen, was nicht, wer lehnt ab, wer nimmt meine Texte... Sind das junge Leute, was für eine Art Literaturzeitschrift ist das, soll ich dort publizieren, oder werde ich funktionalisiert? Ich will meine Texte möglichst weit verbreiten, und bisher gelingt das ganz gut. Insbesondere erscheinen meine Texte im KRAUTGARTEN, St. Vith, Belgien (eine überregionale deutschsprachige Zs. im Raum Eupen - Köln - Koblenz - Trier - Aachen, aber auch darüber hinaus. Oder im ORT DER AUGEN, Magdeburg; MUSCHELHAUFEN; NDL u. a.
Mir sind die Lit.Zss. wichtiger als Buchveröffentlichungen (nur im Fall der „Arthurgeschichten“ mache ich eine Ausnahme, sie liegen mir unbegreiflich am Herzen und daher breche ich hier meinen Grundsatz für Veröffentlichungen keinen Druckkostenbeitrag zu zahlen, allerdings darf jeder Autor in bestimmten Fällen im Eigenverlag oder in ähnlichem Rahmen veröffentlichen) - es sei denn, ich könnte in einem großen, bundesweiten Verlag erscheinen, aber das liegt in weiter unendlicher Ferne, da hätte ich nur mit einem Roman, der einschlägt, Chancen. Aber Schlager schreibe ich nicht. Obwohl ich finde, dass manche meiner kleinen Erzählungen nicht üble Filmideen abgäben. Aber das sehe nur ich, weil ich wahrscheinlich dazu neige, meine Texte falsch einzuschätzen. Allerdings überschätze ich mich und meine Arbeit insgesamt nicht, glaube ich. Ich bin ein drittklassiger Schriftsteller, wenn überhaupt, schon quantitativ gesehen. Die Tatsache, dass ich neben dem Beruf schreibe, stört mich im Hinblick auf meinen Status nicht, das war bei Kafka, Kleist und Goethe und vielen anderen Dichtern bis in unsere Gegenwart nicht anders. Ich fing auch arg spät an. Ich war 43 Jahre alt, als ich richtig zu schreiben begann. Mein erzählerisches Werk ist noch ziemlich klein, unter 500 Buchseiten (rund einhundert kleine Erzählungen ohne die Arthuriana), nichterzählende Prosa vielleicht ebenso, die Gedichte sind unbedeutend. Das ist nicht viel. Aber ich arbeite weiter. Ich habe in den letzten 8 Jahren bestimmt drei Mal soviel geschrieben wie in den ersten 8 Jahren. Vor allem der Roman soll gelingen. Ich habe noch einmal 16 Jahre, wenn ich gesund bleibe, in denen ich schöpferisch bin und wahrscheinlich noch mit den Kräften wachse. Damit Sie mich aber nicht falsch verstehen, ich bin auch mit der Situation, wie sie jetzt ist, zufrieden, das Geschriebene genügt mir durchaus. Ich weiß ja auch nicht, ob und wie ich weiterkomme im Schreiben. Mich interessiert aber der Prozess und mich interessieren die Themen und die Schreib-Techniken, die ich für mich entwickle, egal wie modern diese sind. Mein Erzählen ist tonal, manche Texte sind aber sicherlich nicht immer leicht zu lesen, das merke ich an mir selber, weil ich manche Stellen, die ich nach Jahren lese, nicht mehr so begreife wie vorher, denn ich stocke und erinnere mich nicht mehr genau an das, was ich damals im Kopf hatte. Natürlich kann das auch daran liegen, dass vieles, was ich schreibe, nur durch mich als Medium hindurchgeht. Trotzdem rationalisiere ich immer zumindest die ästhetische Form meiner Texte. Also: In der Sache, um die es hier geht, sind wir uns einig: Die belletristische Literatur.
Sie fassen sich als passionierter Leser (und Lektor und Vermittler, Verleger) auf. Schreiben Sie selber auch belletristische Texte?
Interessant, was Sie über Ihre Ehe und Ihren derzeitigen Status schreiben. Mit der Ehe habe ich Glück. Meine Frau interessiert sich zwar für Kunst und Musik und die Oper (und wir unternehmen zusammen viel auf diesem Sektor), aber für meine Literatur, die ich lese, viel weniger, für die die ich schreibe, überhaupt nicht. „Ich kenn dich doch“, sagt sie dazu. Aber diese Antwort reicht natürlich nicht. Sie will nicht. Auch mein Sohn liest mich nicht. Den Kollegen gebe ich absichtlich nichts mehr. Die gehen an das was ich schreibe heran, als wären das Texte, die sie für den Unterricht bearbeiten. So ist das. Unter den Freunden gibt es aber mehr Interesse und Verständnis. Aber in meiner Altersklasse ist das Verständnis geringer als bei jüngeren Leuten. (Meine Schüler halte ich jedoch wohlbedacht vollkommen heraus.)
Zurück zum partnerschaftlichen Leben. Ich habe einen Freund, der ist Maler, Schüler von HAP Grieshaber, Otto Eberhardt, Schwetzingen, der verlor seine Frau wegen der Kunst. Übrigens war er bis vor einigen Jahren auch Lehrer und machte Schülertheater wie ich.
Wenn Sie sich in Ihrer Existenzform wohlfühlen, ist es gut. Ich weiß nicht, ob es wirklich so ist. Ich lebte nicht gern allein.
Anbei ein Text von mir, den Sie in TEXTUR 4,2002 druckten, hier in schwachneuhochdeutscher Fassung, nur so zum Spaß: Ich wollte sehen, wie Englisch auf deutsch klingt...
Ihnen alles Gute! Herzlichst Ihr Damonte

De Konzert

De konzert beginnt. De dirigent hebt de stab und bricht es über de knie, de orchester steht auf de dünn eis decke von e drei meteren hoch wasser würfel in gläsern wanden. De musikeren stellt ihr gehirnen um. Langsam zerlegt de musikeren ihr instrumenten, nach genau plan, dann zieht se de kleiden aus, dreht se zu dick seilen. Wie oft habt se de einmalig gelegenheit übt, immer un immer wieder, jed bewegung von de komplex zusammspiel, auf achtel noten genau! Se bleibt genau in de takt, se dürft nich zu schnell sich ganz hingeb an de werk, se müsst ihr leb hinaus zöger. In de proben war all nur schein, zehn jahren lang sim ert un spielt se wie interpreten, welch de lösungen sucht un nich findet, se probt de tod wie jed lebend, nur mehr intensiv, mehr bewusst. Se sehnt sich nach de tag von dis konzert, se wollt de ganz sinn, se wollt nich mehr spiel. Jetzt werdet es endlich ernst.
Se löst de saiten aus de groß harf, de violinen, celli, bratschen un contrabassen, dann deDamonteert se de klavier. Jed einzeln aktion habt e bestimmt bezug zu de end, das spürt jed in de ausverkauft halle, se durchschaut all de partitur von de prozess, welch auch ihr leb betrefft, das fühlt se. Se fesselt schon mit ihr augen de dirigent, bevor de streicheren de miteinander verknüpft saiten wie netzen über en werft, dann bindet se sich selb an armen, beinen un halsen, vernetzt un verdraht sich zu ein körper, zu ein instrument, welch immer mehr harmonisch spielt. Aus de munden tönt de schmerz, de gesang fließt über de haut von de instrument. De publikum war erst unsicher, raun mischt sich für e kurz zeit in de körper gesangen un verschmelzt mit ihnen. Dann tretet stille ein, entsetzlich stille, de instrument explodiert, de musikeren strebt heftig auseinander, lauft hart bis zu de vier randen von de glas körper, welch ihr stern war, un zieht de saiten immer mehr eng zu. Se fallt auf de eis, de blut schießt durch de herz, se beißt de knirschend zahnen fest in de seilen an de rand von ihr stern. Da werdet es mehr leis. Ihr lied geht nach innen.

De nackt körperen glüht weiß un grell. Se blendet de augen. De saiten zergliedert de körperen in nie seht art, un in de bewegung erscheint de stück wie de summe von all möglich akten. Kein bildhauer seht bisher so de menschlich körper. So schön un reizvoll erscheint de flut von de hauten, de schwellung von de muskelen, de drehung von de glieden - weil se in de schmerz klingt. Fein drahten verstärkt elektronisch de summ von de haut, de reibung von de luft, de schlagend herz, de rasend blut. De körper musik dringt in de ohren un verteilt sich in de kopfen von de höreren, welch sich entkleidet. Ein nehmt de scharf spitzt stimm gabel un stecht se in de aufreißt augen von de nachbar, aus welch de zersplittert bilden von sein leb heraus fall, wie glas scherben in de harsch kratzend eis. Ein ander reiß de geig bog hoch un ramm es in de gurgel von de schön neben ihm, er zieh de bog rauf un runter, spiel e schwarz thema, zersäg de rach, de luft röhr, de lung zu lauter neu melodien. Noch ein ander setz de flöt an de after von e kniend un stoß se ihr so heftig in de darm, dass spitzig tonen auf de eis spritz.

Von de rand zurück stürzt se zu de mitte von de eis. In de zusamm prall e einzig schrill schrei, tierisch jetz. Se lauft wieder auseinander, zu de rand von de glas, zu de ufer von de tod. Nun schlagt de schritten in de hin un her e melodisch rhythmus aus de eis, aus de spannt saiten un zerfasert stimm banden. Zuletz springt se mit de ganz kraft, welch se für de letzt bewegung aufhebt habt, in all himmel richtungen über de glas klippen in de tief. Langsam schrumpft de lungen, se gebt e leis chorisch zisch, bis in de zuschnürt kehlen de letzt saiten reißt, klein kornen fallt aus de weit öffnet munden.
De publikum war immer noch bewusstlos, aber in de lang fermat von de letzt takt fallt de zuhöreren wie domino steinen, reih um reih, starr zu boden. De aufschlag von de nackt leiben war de applaus. De hinschmettert schädelen platzt, reißt auf, perkussion von jagend pulsen, zitternd nerv strangen, innen trommelt de körperen. Nur e klein weil. Hirn gesang. Stille. Stockdunkel mit ein schlag.
Sela.


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


Bergmann
Kommentar von Bergmann (04.10.2015)
Für dich hast du sicherlich recht. Und: Du musst es nicht lesen.
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Über Schatten und Nebel - Ines Hagemeyer (Lyrik 46) (15.01.16)
Tresenkraft und Kiezkauz - ein Nekrolog? - Florian Günther (Lyrik 45) (08.01.16)
Pflotsch! - Prosa (33) (01.01.16)
Reise(e)nde - Karin Posth (Lyrik 44) (25.12.15)
Politische Cartoons in der Mao-Zeit (18.12.15)
Zu Heidegger (11.12.15)
Spieltrieb = Triebspiel ? (04.12.15)
Tempora mutantur et nos in illis mutamur (27.11.15)
Maranatha. Ein Besuch bei Peter Bares (20.11.15)
Matrizen und Matratzen der Design-Welt (13.11.15)
Der Bücherschrank in der Poppelsdorfer Allee (06.11.15)
Poetry-Polis (30.10.15)
Verteidigung des Irren (23.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (8) (16.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (7) (09.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (6) (02.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (5) (25.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (4) (18.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (3) (11.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (2) (04.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (1) (28.08.15)
Mao Zedong – Der Lange Marsch und die Lyrik (21.08.15)
vita brevis ars longa (14.08.15)
Daxue und Zhongyong – Die Große Lehre, Maß und Mitte (07.08.15)
Ich stehe voll hinter mir. Ein paar Ausreißer (31.07.15)
Modismen der Theater- und Opernregie (24.07.15)
Gib mir einen Angelpunkt außerhalb der Welt! (17.07.15)
Alexis Zorbas ad infinitum? (10.07.15)
China auf der Suche nach der optima res publica? (2/2) (03.07.15)
China auf der Suche nach der optima res publica? (1/2) (26.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (11/11) (19.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (10/11) (12.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (9/11) (05.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (8/11) (29.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (7/11) (22.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (6/11) (15.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (5/11) (08.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (4/11) (01.05.15)
Qingdao - eine neue Welt (3/11) (24.04.15)
Qingdao - eine neue Welt (2/11) (17.04.15)
Qingdao - eine neue Welt (1/11) (10.04.15)
Unser Los ist unser Untergang - Stamatis Polenakis. Lyrik (44) (03.04.15)
Schreibantrieb (27.03.15)
Steigen und Fallen der Bilder - Kubin. Lyrik (43) (20.03.15)
Isoliertes = freies Denken? (13.03.15)
Maskeraderie (06.03.15)
Der Zauberpark (27.02.15)
Cremaster (20.02.15)
Altern (13.02.15)
An eine tief liegende Seele (06.02.15)
Falter und Fische - W-M. Lyrik (42) (30.01.15)
Kafka und die DDR (23.01.15)
Figuren (16.01.15)
Atonales Erzählen (09.01.15)
Gedanken zur Montage-Technik (02.01.15)
Bloch und das Matterhorn (26.12.14)
Lesestatistik (19.12.14)
Über-List (12.12.14)
Welt-Atems Schwellgesang - Versuch über Wagner (05.12.14)
Traum vom Sattel (28.11.14)
Zauberberg-Hörbuch (21.11.14)
Unsere Geschichte - zwei Aspekte (14.11.14)
Drachenfels (07.11.14)
Gedanken zur Reichs-Idee (31.10.14)
Die Ameisen von Boris Vian (24.10.14)
Brief an einen älteren Herrn (17.10.14)
Goetheanum (10.10.14)
Bob Dylan ctd. (03.10.14)
Satyagraha (26.09.14)
Intelligente Musik der Kälte (19.09.14)
Mein Bonn (12.09.14)
Twitterie (05.09.14)
Kirchenkram: Una sancta ... (29.08.14)
Martin Walser und Gott und die Welt (22.08.14)
Wir suchen Figuren (15.08.14)
5MM (08.08.14)
Reale Traumspielerei (01.08.14)
Ypsilon. Karlyce Schreiber - Ein kleiner Nachruf (25.07.14)
Konstambul (18.07.14)
Jesus-Deklination (11.07.14)
Nur jetzt bin ich alles (04.07.14)
Strophismen (27.06.14)
Am Abgrund (20.06.14)
Ode an die Gänse (13.06.14)
Flying into the light of hope (06.06.14)
Es ächzt im deutschen Seelenschelf (30.05.14)
Außenpolitik gestern und heute (23.05.14)
Thomas Mann, Vollender (16.05.14)
Kunstbeliebigkeit (09.05.14)
Perspektivenfrage (02.05.14)
Zwischen Kosmos und Kosmetik (25.04.14)
Schammanie (18.04.14)
Schreiben und das übrige Leben (11.04.14)
Heiße Vernichtung (04.04.14)
Die Natur ist das eigentliche Geschehen (28.03.14)
Die Grattänze der Administranten (21.03.14)
Nietzsches "Zarathustra" (14.03.14)
György Asvany (07.03.14)
Si(g)na (28.02.14)
Ästhetisierung des Schrecklichen (21.02.14)
Die andere Welt (14.02.14)
Was bedeutet mir kv? (07.02.14)
GraSS: ... und fürchte mich immer noch vor der schwarzen Köchin (31.01.14)
Holger Benkel im twilight garden (24.01.14)
Heinz Küpper, Minten und ich (17.01.14)
Generation Doof (10.01.14)
Gedanken zur Amoralität des Schönen (03.01.14)
Zu Arthur Breinlingers Prosaminiaturen (Prosa 32) (27.12.13)
Anstrengende Bewusstseinsströme (20.12.13)
Gedanken über die Kunst (13.12.13)
Ein paar Phrasen zur Kunst (06.12.13)
Statement 69 (29.11.13)
Wo alles der Einen welt zustrebt (22.11.13)
Im Dschungel der Kriterien (15.11.13)
Update meiner Bücherliste (08.11.13)
Einige meiner Lieblingsstücke moderner Musik (01.11.13)
Thesen zum Klima auf KV (25.10.13)
Dilemma (18.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Zurück vom Ring? (04.10.13)
Vita contemplativa (27.09.13)
Lyrik im Digital (20.09.13)
Unbedeutend. Grabbe (Stücke 19) (13.09.13)
Frauen-Vordergründe und ihre Männer-Hintergründe. von Düffel (Stücke 18) (06.09.13)
Der Gott des freien Menschen. Gorki (Stücke 17) (30.08.13)
Die reichen Ratten (23.08.13)
Endlich auch. erasmus. Lyrik (41) (16.08.13)
Korrespondenz und Tagebuch (09.08.13)
Mann macht Macht, Macht macht kaputt. Lorca (Stücke 16) (02.08.13)
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Büchner (Stücke 15) (26.07.13)
Lears Leere und Lehre. Shakespeare (Stücke 14) (19.07.13)
Zur Dialektik des Opferns. Theresia Walser (Stücke 13) (12.07.13)
Parsifal - Übermensch & Erlöser? (05.07.13)
Schöne neue Welt ... Goethe (Stücke 12) (28.06.13)
An der Kasse des Schicksals. Lausund (Stücke 11) (21.06.13)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider. Wedekind (Stücke 10) (14.06.13)
Trockenkurs. Dorst (Stücke 9) (07.06.13)
Eine wunderbare Arthur-Geschichte. Purcell (Stücke 8) (31.05.13)
Vom Wasser haben wirs gelernt. Jelinek (Stücke 7) (24.05.13)
Zeitgewinn. Proust (Stücke 6) (17.05.13)
Angst und Schrecken: Tod (Woody Allen) (Stücke 5) (10.05.13)
Melancholische Lebensbejahung: Unsere kleine Stadt (Stücke 4) (03.05.13)
Zur dialogischen Natur des Aphorismus (26.04.13)
Im Dickicht der Städte II (19.04.13)
Евгений Александрович Евтушенко (12.04.13)
Bilder des inneren und äußeren Wahnsinns: „Zerbombt“ (Stücke 3) (05.04.13)
Alles im Arsch. "Maria Stuart" (Stücke 2) (29.03.13)
Zufall und Nichts als Helden: „Warten auf Godot“ (Stücke 1) (22.03.13)
die sieben briefe. Francisca Ricinski. Lyrik (40) (15.03.13)
Schnodderton (Benn) (08.03.13)
Paradise lost (Ringelnatz) (01.03.13)
Goethe Schiller Jandl Bergmann ;-) (22.02.13)
Die Faschismus-Keule (15.02.13)
Monsieur le gourmet de la littérature aux serpents (08.02.13)
Dasselbe ist nicht das Gleiche (01.02.13)
Ein kleines Wort zur Lage auf kv (25.01.13)
Im Dickicht der Städte I (18.01.13)
Consolatio theatri mundi (11.01.13)
Parerga und Paralipomena zur angewandten Ästhetik der Bockwurst (04.01.13)
Zettels Traum und Konsorten (28.12.12)
Der Schreibtisch meines Großvaters (21.12.12)
Perpetuum mobile (14.12.12)
Nocturne (07.12.12)
Das Leben - ein Märchen (30.11.12)
Verschachtelter LuJa. Lyrik (39) (23.11.12)
Kopflose Zeit (16.11.12)
Zwischen Rhein und Ruhr und Niederrhein (09.11.12)
So gehen wir unter! (02.11.12)
Goldmund an Narziss (26.10.12)
Ein Beispiel zur Kommentarkultur (19.10.12)
Das Vollkommene spiegelt sich am reinsten im Fragment (12.10.12)
Freie Schulen, freie Lehrer, freie Schüler? (05.10.12)
Brief in D-Dur (28.09.12)
natura facit saltus (von loslosch) (21.09.12)
Zur Dialektik der Politik (14.09.12)
Rede für eine Freundin (07.09.12)
Hiddensee (31.08.12)
sine tempore. Hommage an P.B. (24.08.12)
Psalm der Hyper-Hydra (17.08.12)
Nonlineare Narration (10.08.12)
Gedehnte Erweckungen (03.08.12)
dxiii (27.07.12)
Circumzision (20.07.12)
Schland (13.07.12)
Nieder mit dem Inszenierungs-Manierismus! (06.07.12)
Sisyphos auf der Tellermine (29.06.12)
Cézanne à Aix (22.06.12)
Politische Gedanken (15.06.12)
Marginalien zur Kunst unserer Tage (08.06.12)
Magna cum laude (01.06.12)
Unendliche Minimalismen (25.05.12)
Literarische Sozialisation (18.05.12)
Theater Theater! (300. Kolumne) (11.05.12)
Richard Wagner und die Ironie (04.05.12)
Ein Romankonzept (27.04.12)
Nachts toben die Worte sich aus mit den Eulen. wepunkt/mmazzurro. Lyrik (38) (20.04.12)
Noch einmal aus den Vaga-Kommentaren (13.04.12)
Toscana (06.04.12)
Aus den Vaga-Kommentaren (30.03.12)
Der Mensch im Jahr 2000 (23.03.12)
Reifeprüfung (16.03.12)
Apoll und Dionysos auf kv (09.03.12)
Nosce te ipsum! (02.03.12)
Aus der Südsee der Kommentare: Vaga (24.02.12)
Ein Wort für Wagner (17.02.12)
Aus den Kommentaren ctd. (10.02.12)
Brief an Kalliope (03.02.12)
HASTE SCHON MAL INSERIERT? - (von loslosch) (27.01.12)
Gut gestimmt (20.01.12)
Epilog im Himmel (13.01.12)
Von der Erft bis an die Elbe (06.01.12)
Eine Juristische Plauderei meines Großvaters (30.12.11)
Kautskys Nachtgesang. Materialien zur Entstehung (23.12.11)
Illuminierte Schwarzweißmalerei. Dan Brown, Illuminati (16.12.11)
Allà! - Hommage an Otto Eberhardt (09.12.11)
O felix culpa! (02.12.11)
Die Natur der Kunst und die Kunst der Natur (25.11.11)
Ignatius von Loyolas Fundament der Fundamente (18.11.11)
Kurze Rede zum langen Abschnitt oder Von Büchern und Menschen (11.11.11)
Haben wir nicht am nächsten Donnerstag Latein? (04.11.11)
Der Raucher oder Dicke Luft. Ein bürgerliches Trauerspiel (28.10.11)
Unter dem Himmel von Berlin (21.10.11)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider (14.10.11)
Palindrome (07.10.11)
Rossini, Rossini (30.09.11)
Ich, Übergott (23.09.11)
Kleine Wahrheit (16.09.11)
Terrorismus ist die Umsetzung des Willens mit allen Mitteln (09.09.11)
Tautologie (02.09.11)
Metaprozesse (26.08.11)
Und Pollock? Zum Form-Inhalt-Problem (19.08.11)
Seine Todesstunde zu wissen ist wie ständiges Sterben (12.08.11)
Der gefrorene Sturm (05.08.11)
Stammeln (29.07.11)
Et ego in Arcadia (22.07.11)
totenschädel (15.07.11)
Kosmischer Schnipsel (08.07.11)
FRANK WEDEKINDS LULU AUF DER BONNER BÜHNE AUSGEWEIDET (von erasmus) (01.07.11)
Brief halb an mich selbst (24.06.11)
Mein Schultheater (17.06.11)
Das deutsche Gymnasium ist viel besser als sein Ruf (10.06.11)
Sakrileg? Bemerkungen zu Dan Browns "Da Vinci Code" (03.06.11)
Ein paar Gedanken zum Lesen (27.05.11)
Vor dem Zentralabitur (20.05.11)
Januar 1967 (13.05.11)
BECKETT: GLÜCKLICHE TAGE (von erasmus) (06.05.11)
Reimnis Keimnis (aus Briefen HEL/UB 6) (29.04.11)
UND DIE LIEBE HÖRET NIMMER AUF (von erasmus) (22.04.11)
eje winter (15.04.11)
DIE REGEL DER REGEL (von loslosch) (08.04.11)
Walpurgisnacht im Zauberberg (01.04.11)
Das spielende Hirn (aus Briefen HEL/UB 5) (25.03.11)
Zwissn: Original und Kopie - mondenkind. Lyrik (37) (18.03.11)
Vulgärhedonismus (aus Briefen HEL/UB 4) (11.03.11)
Rote Fäden. Goethes Wahlverwandtschaften minimiert (04.03.11)
Babylonik (aus Briefen HEL/UB 3) (25.02.11)
Verbale Boulimie (aus Briefen HEL/UB 2) (18.02.11)
Trostlose Erkenntnisse (von loslosch) (11.02.11)
Nirgends ist Schlaf in der Welt (Fernando Pessoa) (04.02.11)
N8hall - octave. Lyrik (36) (28.01.11)
Cicero auf schwankendem Grund (von loslosch) (21.01.11)
Enigmatisches Scherzo? - tausendschön. Lyrik / Prosa (35) (14.01.11)
Zweiter Offener Brief (07.01.11)
Adorno und Celans Todesfuge (31.12.10)
Im Netz der Bürokratie. (24.12.10)
Die eine Wirklichkeit braucht die andere (17.12.10)
Über Ich (10.12.10)
Meine Musik. Eine Erinnerung (03.12.10)
Flache Gewässer (26.11.10)
SIND TRÄUME SCHÄUME? (von loslosch) (19.11.10)
Traum des Lehrers von seinen Schülern (12.11.10)
Brechts Radwechsel (05.11.10)
Alte Sonette von jungen Leuten (29.10.10)
Schreibhemmung (22.10.10)
Apocalypso (aus Briefen HEL/UB 1) (15.10.10)
Der amerikanische Traum von der Geschichte (08.10.10)
Drei Erfindungen zu Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe (01.10.10)
ÜBERLEGUNGEN ZUR STERBLICHKEIT (von loslosch) (24.09.10)
Im Taumel der Stille. Eine Lesung (17.09.10)
GRÜNBEIN IN WEIMAR (von Elias) (10.09.10)
Drastische Ermahnungen eines Großvaters (03.09.10)
ANMERKUNGEN ZUR INTELLIGENZFORSCHUNG (von loslosch) (27.08.10)
Entwurf und Endfassung (20.08.10)
UNGESICHERTES WISSEN (von loslosch) (13.08.10)
Über Analyse und Interpretation (06.08.10)
Die Verse sind dem Nichts ein schönes Kleid - Gedanken zum Sonett. Dominik Riepe. Lyrik (34) (30.07.10)
Mann im Dunkel (23.07.10)
Bergmann und der Zauberberg an der Lahn (16.07.10)
Zur Entstehung einer Erzählung (09.07.10)
Zwei innere Dialoge (02.07.10)
Ein wunderbarer Liebesbrief (25.06.10)
Eskapismus - Verwandlung der Welt (18.06.10)
Meine Wurzeln (11.06.10)
Epilog im Himmel (04.06.10)
Zorn. Zum Uranos-Mythos (28.05.10)
Kafkas Katze (21.05.10)
Borden (14.05.10)
Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne und Schwerkraft (07.05.10)
Tanzstunde vor 7 x 7 Jahren (30.04.10)
EINE REISE NACH PEKING (von AZU20) (23.04.10)
Im Kunstgebiet (16.04.10)
Sospiri (09.04.10)
Ein gescheiterter Romanbeginn (02.04.10)
Vier Blinde im zweiten Versuch. Zur Leipziger Messe 2010 (26.03.10)
DAS PHÄNOMENALE SELBSTMODELL (von AZU20) (19.03.10)
DRASTISCHE SYNÄSTHESIEN (von erasmus) (12.03.10)
Aneurismischer Wortkollaps (05.03.10)
EGO-EXPERIMENT (von AZU20) (26.02.10)
Befreite Rollen (19.02.10)
Ego sum, ergo cogito (12.02.10)
Gelungene Kommentare (05.02.10)
Le Menu: Poème éternel (29.01.10)
Vom Segen wiederholten Lesens (22.01.10)
Grand Canyon Letter (15.01.10)
Logeleien (08.01.10)
THE BEST OF BEST OF THREADS OF VERMISSTENANZEIGEN (01.01.10)
Consilium discendi causa (25.12.09)
Todessymbolik - Thomas Mann ad infinitum (18.12.09)
Immer wieder Thomas Mann (11.12.09)
Melancholische Heiterkeit - Owald. II. Lyrik (33) (04.12.09)
Enzensbergers dumme Schafe - Zwanziger zu Ende D-ENKE-N! (27.11.09)
Via Cinquelotti. Ein Brief (20.11.09)
Unter dünner Haut - Isaban. II. Lyrik (32) (13.11.09)
Kommunika(t)ze - theatralisch. Lyrik / Prosa (31) (06.11.09)
PASSIONATA (30.10.09)
ICH-ZUSTAND (23.10.09)
SPLITTERSTAUB (16.10.09)
DOPPELPHÖNIX (09.10.09)
NACH DER WAHL IST VOR DER WAHL (02.10.09)
DIE WAHL DER QUAL (25.09.09)
ÜBERGEGENSÄTZLICHES (18.09.09)
Der Tag von Manhattan (11.09.09)
Georg Büchners Philosophie (04.09.09)
GEGEN MICH (28.08.09)
USCHS TAGEBUCH (21.08.09)
Brief eines 11-Jährigen an Hölderlin (14.08.09)
MAMA LOUISE. Memoiren meiner Großmutter 1889-1969 (07.08.09)
SCHNITTERWUNDE (31.07.09)
Wirklichkeitsplagiat? Peeperkorn (24.07.09)
MEINE SONETTE (17.07.09)
LIRUM LARUM (10.07.09)
BRIEFE AN KARL SEEMANN (03.07.09)
KV, HEGELS DIALEKTIK UND SCHRÖDINGERS KATZE (26.06.09)
Die Moni-Schlange und der Nubi (19.06.09)
AXEL UND JOHANNA (12.06.09)
NACHTASYL HEUTE (05.06.09)
DIE KLEINEN BIESTER (29.05.09)
ÜBER DAS RAUCHEN (22.05.09)
ARCHE INTERNET (15.05.09)
SCHULÜBUNG (08.05.09)
FRÜHE STILÜBUNGEN (01.05.09)
GENERATION ROLLKOFFER (24.04.09)
DIE UNRUHE DER JUGEND (17.04.09)
ZERLÖSCHT (10.04.09)
THOMAS MANNS FAUST (03.04.09)
SCHREIBE BARBARISCH! (27.03.09)
SCHREIB WIE DU WILLST, ABER... (20.03.09)
DER THEATERMACHER (13.03.09)
GEWONNENE ZEIT (06.03.09)
NORA (27.02.09)
ALLES IM ARSCH (20.02.09)
WIR LEBEN NUR, ZU STERBEN (13.02.09)
HIDDENSEE (06.02.09)
HABE MUT DICH ZU ERZÄHLEN! (30.01.09)
THESEN ZUR LITERATUR UND ZUR KRITIK DER LITERATUR (23.01.09)
DISZIPLIN UND KREATIVITÄT (16.01.09)
Liebe Genieleser! (09.01.09)
DE RATIONIBUS ARTIUM GRAMMATICARUM ET MATHEMATICARUM EXSTANTIBUS (02.01.09)
AUF DER SUCHE NACH DER ANDERSWELT - Holger Benkel. II. Lyrik (30) (26.12.08)
ÄSTHETISCHE BRÜCHE (19.12.08)
Zur Poesie der Leerzeile (12.12.08)
Literarische Parodien (05.12.08)
Seichtgebiete (28.11.08)
BRIEF AN EINE JUNGE LYRIKERIN (21.11.08)
Schwachdeutsch (14.11.08)
Ma! Dame (07.11.08)
Dr. Benn - Original und Parodie (31.10.08)
Der Künstler zieht das Publikum herab! (24.10.08)
Charonade - I. Prosa. Anonymus (8) (17.10.08)
http://www.garteninfos.de/wildobst/Dipl2-5.html (10.10.08)
Neptuns Tintenfass - André Schinkel. II. Lyrik (29) (03.10.08)
66 Thesen zur akuten Kunst (26.09.08)
Qualitätssicherung auf KV (19.09.08)
Lyriker aller Länder, vereinigt euch! - shagreen II. Lyrik (28) (12.09.08)
Hermetische Literatur. Eine Diskussion (05.09.08)
Erwachen - zum Problem des Romanbeginns (29.08.08)
Voilà! Eine Traumdeutung (22.08.08)
TOTALE FRAGMENTE - Jovan Jovanovic. Lyrik (27) (15.08.08)
ZYKLISCH: Bergmann. Lyrik (26) (08.08.08)
Multiples Erzählen - I. Prosa. Dominic Angeloch (7) (01.08.08)
Rotalgen und Nesselwunden - Muninn. II. Lyrik (25) (25.07.08)
Der schwarze Rohrstock (18.07.08)
DON MOMBASA IN MEMORIAM (11.07.08)
die worte zerbrechen schon am mund - Katrin Stange. II. Lyrik (24) (04.07.08)
Aztekisch? - I. Prosa. Mitternachtslöwe (6) (27.06.08)
Zweikörpertheorie - Holger Benkel. II. Lyrik (23) (20.06.08)
pistaziengrün - I. Prosa. plastique (5) (13.06.08)
Traumperlen - I. Prosa. KeinB (4) (06.06.08)
Im Namen des Sturms - beneelim. II. Lyrik (22) (30.05.08)
Buntgemalte Schulterblätter - mondenkind. II. Lyrik (21) (23.05.08)
hier und hier und hier - ReneKain. II. Lyrik (20) (16.05.08)
Zwei Himmel - locido. II. Lyrik (19) (09.05.08)
VOM RABEN WAS - I. Prosa. Arthur Breinlinger (3) (02.05.08)
Erste Gedichte (25.04.08)
argotmente - Aus den Kommentaren II (18.04.08)
Vagas Schlange - Aus den Kommentaren I (11.04.08)
Mutterherz-Verse (04.04.08)
Latium. Fünf Elegien im alten Stil (28.03.08)
Ich kann euch nur die Tür zeigen, durchgehen müsst ihr selber… (21.03.08)
Kaiserplatz (14.03.08)
Woytyla (07.03.08)
(29.02.08)
FALLEN... (22.02.08)
Meine Seele eine blaue Schrift - II. Lyrik (18) (15.02.08)
Als ob die Welt ein Fallen ist - Elias. Lyrik (17) (08.02.08)
Toll verkirscht - scalidoro. II. Lyrik (16) (01.02.08)
Durchgezogene Grüße - II. Lyrik (15) (25.01.08)
Zur Kritik der reinen Literatur (18.01.08)
Frostmund - conejo. II. Lyrik (14) (11.01.08)
ÜBER DIE WAHRHEIT DES ERZÄHLENS (04.01.08)
BEKENNTNIS (28.12.07)
Theo Breuer (21.12.07)
ÜBER NIETZSCHE (14.12.07)
WAS IST (SCHREIB)KUNST? (07.12.07)
ZUR KOMMENTAR-KULTUR (30.11.07)
HYMNE VOM ENDE DER LEI(S)TUNG (23.11.07)
12 Thesen zu KV (16.11.07)
Ausschreibung (09.11.07)
ALS OB... INDIKATIV ODER KONJUNKTIV? (02.11.07)
VON HARTZ IV zu MATRIX IV (26.10.07)
ICH HABE VON DIR GETRÄUMT (19.10.07)
VERSUCH EIN GEDICHT ZU VERSTEHEN (12.10.07)
DICHTUNGSRING (05.10.07)
OTHELLO.THERAPIE (28.09.07)
MEINE LIEBLINGSBÜCHER (21.09.07)
ÜBERSETZUNGEN (14.09.07)
d IIIII IIIII II (07.09.07)
DIE SCHÖNHEIT DER PERFEKTION (31.08.07)
Wir sind die Kinder Shakespeares, Ionescos und Thomas Manns (24.08.07)
AM ANFANG STAND EIN FRAGEZEICHEN (17.08.07)
No sports! (10.08.07)
Mein Ich - wie es in mir schreibt (03.08.07)
Arthur Breinlinger (27.07.07)
SOMMERLOCH (20.07.07)
WORTSCHERBEN (06.07.07)
ZWISCHEN ZWANG UND ZWISCHENFALL (29.06.07)
DAS GEHEIMNIS DES MINIMALISMUS (22.06.07)
AUS EINEM TOTENLEBEN - I. Prosa. Barbara Mundt (2) (15.06.07)
KLITARTOZISMUS (08.06.07)
TIRA MI SU ! (01.06.07)
Eine einfache Interpretation (25.05.07)
Selbstkritik (18.05.07)
BERNSTEIN (11.05.07)
ARTHURISMUS (04.05.07)
IM ANTLITZ DER NACHT (27.04.07)
Zentrale Lyrik (20.04.07)
Die Ordnung des Absurden - Lyrine. II. Lyrik (13) (13.04.07)
Die Farben der Melancholie - Janet Klemm. II. Lyrik (12) (06.04.07)
Suche mit Worten nach Worten - Andrea Miesenböck. II. Lyrik (11) (30.03.07)
An der Schmerzgrenze - seelenliebe. II. Lyrik (10) (23.03.07)
au’äumst’s au’äumte – Bergmann. II. Lyrik (9) (16.03.07)
Laszive Irrungen - mondenkind. Dressedinblack. II. Lyrik (8) (09.03.07)
"MEIN TITEL BIN I!" Eskapistische Sprachspiele - Jovanovic. Lyriker (7) (02.03.07)
herzkomatös – LunAe (Malinia). Marla. II. Lyrik (6) (23.02.07)
ZEREBRALE SINNLICHKEIT – Vaga. II. Lyrik (5) (16.02.07)
ALPHABETISMUS - Alpha. alois5 (beneelim). AlmaMarieSchneider. II. Lyrik (4) (09.02.07)
TAGSCHLÄFERIN - Ravna. II. Lyrik (3) (02.02.07)
EDELPLASTE - darkjoghurt. II. Lyrik (2) (26.01.07)
DIAMANTENSCHAUM - jaccolo (Carmina). II. Lyrik (1) (19.01.07)
GIGANTISCHE MINIATUREN - I. Prosa (1) (12.01.07)
Zauberbergmann (05.01.07)
KOMMENTARKULT (29.12.06)
LOB DER FREIHEIT. Ein kurzer Jahresrückblick (22.12.06)
IN THE GUTTER (15.12.06)
STARKULT AUF KV (08.12.06)
KEIN GESPENST GEHT UM IN KV (01.12.06)
LANGE SCHATTEN. ANNA ROMAS - LETZTE BRIEFE (24.11.06)
EMOTIONAL CONTRA RATIONAL - RATIONAL CONTRA EMOTIONAL (17.11.06)
Bergmanns Nachtgesang (10.11.06)
Brigitte *G* - madama intercommunicationistica (03.11.06)
KV, c'est moi! (27.10.06)
OKTOBERGEDANKEN (20.10.06)
TRENDY & NEO (13.10.06)
DER UNENDLICHE LESER UND DAS ENDLICHE LEBEN (06.10.06)
KLEINE VISIONEN (29.09.06)
Zuviel Ich auf KV (22.09.06)
WIIO (08.09.06)
SELF IMAGE (01.09.06)
Selbstbeschreibung (25.08.06)
AM ARSCH DER WELT (18.08.06)
SOMMERLOCH (11.08.06)
ÜBER MUT ZUR UNFREUNDLICHKEIT (04.08.06)
Die neue Freiheit (14.07.06)
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