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Text


von aNna17

Wenn ich dich so ansehe, in deine Augen, die immer aufgeweckt, aber traurig aussehen, so bin ich in der Lage meine eigenen Vorstellungen, mein eigenes Ich, das, was ich immer geglaubt habe, zu relativieren.
Weil in mir die Sehnsucht dich glücklich zu machen größer ist. Weil ich daran glaube, dass dein Glück meines ist. Nicht, weil ich auf diese romantische Schiene anspielen will. Nicht, weil ich an eine Einheit glaube. Sondern weil ich mir sicher bin, dass dein Glück wichtiger ist. Weil du mal welches hattest oder irgendwie davon überzeugt warst, es vielleicht gefühlt hast. Ich hingegen bin es gewohnt kein Glück zu haben. Ich glaube daran, dass alles vorbestimmt ist. Ich glaube daran, dass geschrieben steht, dass ich jetzt atmen soll. Und wenn da als nächstes stehen würde, dass ich nicht mehr atmen soll, so werde ich es nicht mehr tun. Aber dann bist da noch du. Mit deinen Augen. Und deinen Fehlern. Und mit dieser schrecklichen, immer existenten latenten Traurigkeit. Ich habe immer nach Glück gesucht. Ich habe immer versucht das Glück festzuhalten. Und irgendwann begriff ich, dass mein Glück von Prüfungen abhängt. Von den Glückserlebnissen des Bestehens und vielleicht von Bildung oder zumindest dem Versuch. Und egal welche Richtung ich einschlage. Ich empfinde nie Zufriedenheit. Vielleicht ist es mein Glück, wenn ich die Basis bilde für Glück. Vielleicht ist es dein Glück, dass ich kein Glück empfinden kann und vielleicht rede ich absolute Scheiße. Aber im Moment ist es für mich fast unerträglich in Ruhe einzuatmen, weil jeder Atemzug mich daran erinnert immer Falsches zu tun. Obwohl es möglich wäre. Obwohl du möglich wärest.

 
 

Kommentare zu diesem Text


ungesagt
Kommentar von ungesagt (20.10.2010)
der ist reif,liebchen.das ist nicht mehr anna17.das ist meine ana.
und die zu lesen hat eine beruhigende wirkung auf mich.und du weißt:dass bei mir immer alles beUNruhigend ist.
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Ingmar
Kommentar von Ingmar (24.10.2010)
am rande notiert: jetzt hab ich mich gerade beim ersten satz von dir verlesen, ein n zuviel im besten sinn: "Wenn ich dich so ansehe, in deinen Augen, ..."
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aNna17 meinte dazu am 24.10.2010:
Falsch.
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Ingmar antwortete darauf am 24.10.2010:
aber besser.
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aNna17 schrieb daraufhin am 24.10.2010:
Als würde es darum gehen.
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Ingmar äußerte darauf am 25.10.2010:
mir gehts um den text; lass mir doch die freude. grössere probleme hab ich jenseits des virtuellen selbst genug.
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aNna17 ergänzte dazu am 25.10.2010:
In Ordnung.
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Ingmar meinte dazu am 25.10.2010:
schön. danke.
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Ingmar
Kommentar von Ingmar (25.10.2010)
Vielleicht ist es mein Glück, wenn ich die Basis bilde für Glück.
--> amélie

und ja, der falsche weg ist das sicher nicht. für die ich-erzählerin, und auch das 'du' dürrfte oberflächlich was davon haben erstmal, davon, dass da jemand versucht sie/ihn glücklich zu machen. aber seien wir ehrlich, weil darum gehts, anna, nicht wahr. die ich-erzählerin wird das glück des anderen (mit ihrer eigenen unfähigkeit glücklich sein zu können) unweigerlich zerstören. weil es nunmal nicht glücklich macht, wenn jemand da ist, der unglücklich ist. mein kumpel, ein alter griesgram und kaum fähig zu echter freude, wurde kürzlich von seiner freundin ausgeladen, als er mit ihr an ein bestimmtes rockkonzert wollte. sie sagte, sie gehe lieber allein oder mit nem kumpel oder ner freundin, aber nicht mit ihm, ihrem freund, weil der die party, die sie an diesem konzert mit bestimmtheit haben werde, mit seiner notorischen unzufriedenheit nur kaputtmachen tät. tja.

ingmar
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aNna17 meinte dazu am 25.10.2010:
Amélie kenn ich nicht.

Also: Von mir aus, Ingmar.
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Ingmar meinte dazu am 25.10.2010:
Die fabelhafte Welt der Amélie (Originaltitel: Le fabuleux destin d’Amélie Poulain, dt. Das fabelhafte Schicksal der Amélie Poulain) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2001 von Jean-Pierre Jeunet mit Audrey Tautou in der Titelrolle:

Während im Fernsehen der Tod von Lady Diana gemeldet wird, entdeckt Amélie durch Zufall hinter einer losen Badezimmerfliese ein kleines Kästchen, das die Schätze eines Jungen aus den 1950er-Jahren enthält. Sie fasst den Entschluss, die Schachtel ihrem Besitzer zurückzubringen und, falls dieser sich freuen sollte, ihr Leben damit zu verbringen, anderen Menschen zu helfen. Tatsächlich kann sie Dominique Bretodeau ausfindig machen und ihm das Kästchen zukommen lassen. Als dieser sich tief bewegt zeigt, findet Amélie Gefallen an ihrer neuen Aufgabe. So entwendet sie heimlich den Gartenzwerg ihres Vaters und übergibt ihn einer Freundin, die als Stewardess arbeitet. Fortan erhält Amélies Vater aus allen Teilen der Welt Fotos seines Gartenzwerges, was ihn schließlich selbst dazu bewegt, endlich auf Reisen zu gehen. Außerdem rächt sich Amélie auch an Monsieur Collignon, dem herrischen Besitzer des Gemüseladens, der seinen Mitarbeiter immer schlecht behandelt, und verkuppelt Georgette, die eingebildete Kranke, mit dem eifersüchtigen Joseph.

grüsse in die nacht hinein,
ingmar
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aNna17
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Veröffentlicht am 20.10.2010. Textlänge: 267 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.639 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.11.2019.
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