Lange Nächte

Kurzgedicht zum Thema Zwiespalt

von  Georg Maria Wilke

Lange Nächte – atemlose Nächte
ausgeglühte Dunkelheit
Erinnerungen werden Worte
Schweigen ufert in die Zeit
ausgedehnte Rufe
kein Echo
blasse Vergangenheit

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Kommentare zu diesem Text


 SapphoSonne (29.09.13)
kein Echo
Das bricht abrupt den Fluss und stört mich ein bisschen. Inhaltlich gefällt es mir sehr gut.
LG Sappho

 Georg Maria Wilke meinte dazu am 29.09.13:
Oftmals reizt mich eine abrupte Zeile, um den Leser(in) aus diesem Lesefluß zu reißen, ihn zu stören, ihn aus diesem Fließenden heraus zu bringen, damit er vielleicht nachhaken kann.....vielleicht auch nur eine Marotte.
Liebe Grüße, Georg

 SapphoSonne antwortete darauf am 29.09.13:
Naja, immerhin hast du mich damit zum Grübeln und "umdichten" gebracht. Also Ziel erreicht

 AZU20 schrieb daraufhin am 29.09.13:
Ich denke auch, dass es hier passt, eionen Augenblick aus dem Leserhythmus zu kommen. LG

 susidie (29.09.13)
Gefällt mir ausgesprochen gut. Ich empfinde schon Zwiespalt beim Lesen. Aber eins ist eindeutig, Gedicht ist genial. Verdienter Doppel*. Ich liebe den abrupten Schluß. Lieben Gruß von Su :)

 styraxx (29.09.13)
Wo Glut war ist nun Dunkelheit, wo Erinnerungen waren sind Worte und das Schweigen ufert in die Zeit. Spätestens mit den ausgedehnten Rufen, die nicht widerhallen verblasst das Vergangene, so wie ich es lese, mitunter gänzlich. Aber ich sehe darin auch eine Art Versöhnung mit dem was war. LG
MarieM (55)
(01.10.13)
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