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Frei

Innerer Monolog zum Thema Freiheit/ Unfreiheit


von JoePiet

Nein, ich bin nicht frei,
sondern gefangen;
in meinem Körper...
...sogar, wenn dieser Körper selbst nicht Ich-Selbst ist.

Nein, ich bin nicht,
was ich sein möchte;
zu sehr jagen mich die Institutionen:
Finanzamt, Behörden und Vereinigungen, Geldleiher
und die neuen Medien,
die nur mein Bestes wünschen (meine persönlichen Daten).

Und nein, ich fühle mich nicht wie ein Vogel,
der den Horizont anfliegt
und die Kontinente kennt
im Gefühl unendlicher Leichtigkeit und Weite.
Fliegen kostet Kraft und wirkt nur für Zuschauer leicht und frei.

Schließlich: Nein, ich bin kein ungezwungenes Leben
auf diesem Planeten,
der mich überleben lässt,
weil der Kosmos - völlig unwirtlich wie er ist -
mich vergehen ließe wie einen Tropfen auf einem heißen Stein.
Ich bin unfrei und gefangen auf diesem Erdenrund.

Aber letztens:
Ich liebe es genau so zu sein, und ich liebe es immer mehr.
Das macht mich
frei.

 
 

Kommentare zu diesem Text


juttavon
Kommentar von juttavon (29.10.2017)
Beim Lesen widersprach ich gedanklich der Eindeutigkeit dieser Aussagen, denn ich kenne auch entgegengesetzte Erfahrungen. Zum Schluss dann kommt die lösende Dialektik: Liebe hebt die Widersprüche auf (im 3-fachen Bedeutung des Wortes von Erhöhen, Bewahren und Auflösen) in eine andere Qualität von Freiheit.

HG Jutta
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JoePiet meinte dazu am 29.10.2017:
ja, du bist gerade meine Neuentdeckung auf diese Plattform. Ich war schon eine ganze Weile nicht mehr hier. Dann habe ich "dich" gelesen. Tiefgang und Intellekt...gefällt mir sehr gut.
Danke für deinen "freien" Kommentar.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 30.10.2017:
Liebesgedicht eines sog. Reichsbürgers? Interessante Kombination, ich würde es noch bissiger machen, z.B. irgendwas mit Waffen im Keller o.ä.
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