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Hommage an Wolf Wondratscheks Gedicht "Weicher Computer"

Gedichtgedicht zum Thema Abenteuer


von Caracaira

Lax

Zwei Dekaden sind diese Worte in mich eingeprägt geblieben: "Was ich jetzt brauche ist ein wenig Sicherheit
Die Sicherheit von einer sicheren Million
Die Freiheit war der falsche Mann für dich",
zwei Dekaden sind sie ein Symbol für meine Position, Freiheit begegnet Freiheit, gewesen.
Gerade volljährig das wiederholt wortgewaltig bebend laut lesend, war mir völlig klar,
einen Mann will ich, der nicht wie die beschriebene Frau ist.
Die 18jährige, die den Rückblick eines Freiheitsgewissen liest,
auf damals einundzwanzig und dann auf vierundzwanzig,
die sich ausmalt, wie sie zurückblicken wird
auf einmal einundzwanzig und dann auf vierundzwanzig
die sich ausgemalt haben wird, ihre Seele bebildert haben wird.
Weiche Computer sind die Menschen in ihrem Land,
weiche Ziele, targetisiert als wären sie programmierbar,
es wandeln weiche Massenmenschen umher und fragen bei der Partnerwahl,
wieviel Rente sie mal bekommen werde
irgendwo ins Smartphone
Sie ging in ein anderes Land, traf Menschen aus Aller Welt, die nicht so waren,
da war nur die Zeit nicht reif, einen Partner zu finden,
Sie geht in ein weiteres Land, wo alte Seelen mehr sein sollen.
Die Zeit zeigt, ob die Freiheit die richtige Frau für Dich ist.
""...denn ohne stabiles Verhältnis mit finanziellen Mitteln ist es unrealistisch, da ich 44 bin."
schreibt der Aktuelle in Skype
Das ist so eine Altweltler-Denke, und stimmt einfach nicht.

Die Zeit zeigt, ob die Freiheit die richtige Frau für Dich ist.






[Gedicht entsteht ]

Anmerkung von Caracaira:

Hommage an das Gedicht "Weicher Computer" von Wolf Wondratschek:

"Weicher Computer
Du kamst zu mir
Ein wildes Tier verläßt den überfüllten Dschungel
Weicher Computer
Weicher Computer
Wir haben nichts getan
Wir hatten wirklich keine Zeit was anderes zu machen
Wir haben jede Nacht die ganze Welt verlacht
Wir haben uns die Sterne auf die Jeans gestickt
Wir haben uns als Träume mit der Post verschickt
Wir haben trips geschluckt und nachgedacht
und rumgefickt
Wir haben nichts getan
Wir hatten damals keine Zeit was anderes zu machen
Du kamst zu mir
Du warst ein wildes wunderbares Tier
Weicher Computer
Weicher Computer
Die Freiheit war der falsche Mann für dich
Du bist jetzt einundzwanzig und schon ziemlich alt
Versteh mich recht schreit sie drei Jahre später
irgendwo ins Telefon
Was ich jetzt brauche ist ein wenig Sicherheit
Die Sicherheit von einer sicheren Million
Die Freiheit war der falsche Mann für dich"


 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (22.05.2019)
In hundert Jahren werden alle Erdenbürger und rinnen, Millionäre sein,
und doch am Hungertuch nagen, weil in allen Körper statt ein Herz ein Geldschein klebt.
Weiche Computer werden längst schon ausgestorben sein,
davon träumen nur noch kleine Mädchen.

Gut geschrieben liebe Caracairi .

Liebe Grüße

Von
Franky
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (23.05.2019)
Na, da hast Du aber nicht gerade eines von Wondratscheks Glanzlichter ausgesucht!
Finde ich aber grundsätzlich gut, sich hier mal nicht von den eigenen Depressionen, sondern von Werk eines etablierten Dichters inspirieren zu lassen.

Kommentar geändert am 23.05.2019 um 10:20 Uhr
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Caracaira meinte dazu am 23.05.2019:
Danke. Glanzlichter Wondratscheks liegen auch im Auge des Betrachters. - Es gibt so Zeilen, die mir eingeschrieben sind, wie auch:
"Was kann ich dafür, dass nur Frauen Beine haben?"
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Veröffentlicht am 22.05.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.05.2019). Textlänge: 234 Wörter; dieser Text wurde bereits 37 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.06.2019.
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