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Gedicht zum Thema Lebenseinstellung


von fritz


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Ich möchte nicht am Leben sein
Nicht wie ein Zusatz an ihm kleben
Will mich in seine Tiefen stürzen
Seine Weiten in mir breiten.

Von allen guten Geistern verlassen
Schneid ich mir ins eigene Fleisch
Nicht von schlechten Eltern
Hüte ich den Übermut.

Vor allem komm ich nicht dahinter
Von Sinnen allein find ich Sinn
Jede Ruhe ist schon der Sturm
Frei übergeb ich ins Chaos mich.

Ich will mich nicht befassen:
Aus welcher Fassung bringt es mich?
Ich will mich nicht abfinden:
Auch wenn ich ohne Zweifel mich befinde.

Unter Umständen suche ich Halt
In tiefster Angstflur atme ich.
Ich gebe mich nicht zu
Frieden, als zwischen zwei Kriegen.

Mir ist, als sei ich nicht zu leben
Leichter noch als nicht zu sein
Bevor ich ein Dasein friste
Vergeh ich zu mir hin ein Leben.

Wer stimmt mir zu, ein Gott zu sein?
Wer sehnt in der Wärme noch Feuer?
Wer steigt schon nackt zu Eise?
Dem Leben trotz-erfüllend.

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