gesammelte sonettjes & ein paar gedichte rund um den Z*W*E*R*G*E*N*K*Ö*N*I*G - ebenso phänomenal wie lang

Sonett zum Thema Fantasie

von  harzgebirgler


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des zwergenkönigs krone war ne kleine
kaum größer wirklich als ein fingerhut
doch wünschte er sich insgeheim längst eine
die auf seim kopf weit mehr hermachen tut

ihm ward dann eine dediziert zum tragen
nur rutschte ihm das teil stets auf den kragen -
der platzte ihm nach kurzer zeit deswegen
das hat an seim zu kleinen kopf gelegen...

*


...des zwergenkönigs krönchen war verschwunden
geklaut hatte sie wer echt über nacht
der langfinger ward jedoch schnell gefunden
und prompt kurzer prozeß mit ihm gemacht

der zwergenkönig ließ ihn teer'n und federn
- schon das war ein recht abschreckendes bild -
und anschließend nun zwar nicht grade rädern
was noch als weitaus abschreckender gilt

doch durch sein ganzes reich in ketten führen
damit die zwerge sah'n was einem droht
sollte er je auf diebstahl lust verspüren

dann sah der zwergenkönig nämlich rot -
sein krönchen kam ihm auch nie mehr abhanden
weil nachts fortan zwei wächter davor standen...

*

der zwergenkönig hatte eine buhle
die stammte in der tat aus istanbul
und ging dort ein paar jahre auch zur schule
doch zog es sie dann fort nach poggenpfuhl

wo sie den zwergenkönig kennenlernte
der fraß ihr binnen kurzem aus der hand
selbst pflaumen die er nicht einmal entkernte
was mancher schon echt mehr als gaga fand

die buhle wickelte ihn um den finger
er las ihr von den lippen jeden wunsch
das war'n bisweilen ausgefall'ne dinger

und ward der nicht erfüllt zog sie n flunsch -
mit solchen launen muß ein lover leben
ansonsten sollt' er ihr den laufpass geben...

*

...der zwergenkönig hatte dicke eier
noch nie in seinem leben so wie jüngst
die buhle stand vor ihm und rief "MENSCH MEIER
WIE DU SO TEILE BLOSS ZUSTANDE BRINGST?!

ES WÄR' NUR SCHÖN WÜRD' ANDERES AUCH STEHEN
DOCH DARAN HAPERT'S JA SEIT LANGEM SCHON!"
das ließ ihr majestät nun nicht durchgehen
denn schließlich hatte er die illusion

ein steher echt zu sein vor gott dem herren
und lief rot an und kriegte voll die wut
und ließ die buhle ins gefängnis sperren

der umstand dämpfte ihren übermut -
sie kriegte um die augen trauerränder
und schwor "ICH LIEBE DICH SELBST OHNE STÄNDER!"

*

der zwergenkönig ließ die puppen tanzen
wenn es sich so ergab einstmals sehr gern
zum leidwesen von seines hofes schranzen
lag ihm das aber mittlerweile fern

denn eine puppe ne besonders kesse
die tanzte ihm mal auf der nase rum
bei denkend sicher heimlich „meine fresse
wie ist doch dieser zwergenkönig dumm!“

im gegenteil - dem platzte voll der kragen
weil er des nasentanzes inne ward
nach kurzer zeit sprich binnen zwei drei tagen

und sie erlebte eine „schlittenfahrt“
dann nicht durch winterwald, bildschön vereisten,
daß ihr echt die gesichtszüge entgleisten...

*

ne hexe braucht um richtig scharf zu schiessen
ja kein gewehr und auch kein' waffenschein
selbst kugeln muß sie dafür keine giessen
und trotzdem stellt sich voll die wirkung ein

der zwergenkönig konnt' das jüngst erleben:
er kam mit einer hexe schwer in streit
und wollt' ihr grad eins auf die schnauze geben
doch hat das augenblicklich echt bereut

ganz ohne einen finger nur zu rühren
schoß ihm die hexe magisch ins gesäß
und ließ ihn ihren zorn leibhaftig spüren

sein hofstaat staunte bauklötz' unterdes
denn majestät bat schmerzgekrümmt um gnade
die sie gewährt', doch mancher dachte  !SCHADE! ...
 
*

der zwergenkönig hatte wilde träume
vom strippen mit ner heissen stripperin
und träumte daß sich hoch was an ihm bäume
doch war es meilenweit entfernt vom kinn

die stripperin begann im nu zu lachen
ja kriegte sich fast gar nicht wieder ein
"willst du jetzt ferkeleien mit mir machen?
mein lieber schwan bist du vielleicht ein schwein!"

der zwergenkönig fing prompt an zu grunzen
und klomm ihr bein empor zum venusberg
die stripperin war urplötzlich am strunzen

und schwemmte glatt hinweg den geilen zwerg -
der wachte auf und lag in einer lache
nur ahnte reinweg nichts von der ursache...

*

...bald hatte majestät mehr wirre träume
darin schritt er als riese durch die welt
klein schienen gegen ihn selbst mammutbäume
die ragen schon recht hoch zum himmelszelt

doch wenn der zwergenkönig dann erwachte
gewahrte er wie klein er wirklich war
was ihm das leben voll zur hölle machte
und er bekam vor gram längst schütt'res haar

sein krönchen konnte ihn nicht mehr erheitern
die schranzen kitzelten ihm zwar den bauch
und brauchten dazu klar nie jemals leitern

denn winzig so wie sie war er ja auch -
als ihm der tischler gar noch stelzen brachte
bekam er tollwut bloß der hofstaat lachte...



...die stelzen mußte man sogleich verfeuern
der tischler ward zum hofnarren erwählt
und alle war'n dem könig am beteuern
daß er obzwar nur klein als großer zählt

da konnte selbst der könig wieder lachen
und träumte fortan kein so wirren kram
was will wer gegen zwergentum auch machen
wenn's schon genetisch nicht zu wachstum kam

die untertanen mußten aber buckeln
der könig wirkte größer so als sie
ließ sie zudem an seinen zehen nuckeln

nur ganz so schmackhaft war'n die leider nie -
dem zwergenkönig machte das vergnügen
doch wehe wer war brechreiz bei am kriegen...

*


des zwergenkönigs buhle stand auf sprotten
er selber stand auf backfisch aber mehr
und war in diesem punkt auch hartgesotten -
die buhle haßte backfisch deshalb sehr

sie fing dann an auf tolle hechts zu stehen
das stieß dem zwergenkönig sauer auf
denn außer sich noch tolle hechts zu sehen
versetzte ihn in wut und im verlauf

der länger währenden beziehungskrise
ward aller fisch verbannt vom speiseplan
die buhle schrie "!DU BIST JA ECHT NE FIESE

MÖPP!" und ließ den könig nicht mehr ran -
doch majestät konnt' das kein stück verdrießen
und war jetzt junge hühner am genießen...

*

des zwergenkönigs leibarzt rümpft die nase
beim schnüffeln am urin des hohen herrn
"ihr habt es majestät schwer an der blase!"
das hört der zwergenkönig gar nicht gern

denn schließlich hat er ja auch keine schmerzen
der leibarzt aber macht die pferde scheu
"damit oh majestät ist nicht zu scherzen!"
und läßt ihn noch mal pissen schiff ahoi

"mir scheint" sagt er nach neuerlichem riechen
"hier kräftig schröpfen wirklich angebracht
da schwörten einst schon drauf die alten griechen!"

doch hat die rechnung ohne wirt gemacht:
der könig wurde wild und brüllte "SCHRÖPFEN?!
MICH SCHRÖPFT HIER KEINER!" und ließ ihn glatt köpfen...

*

...des zwergenkönigs leibarzt trieb sein wesen
noch kopflos eine weile dann als geist
so kann man es in alten schriften lesen
und trieb es demnach überdies recht dreist:

roch leidenschaftlich gern - da kriegst die motten! -
an geisterpinkelpötten - unerhört! -
die geister taten sich zusammenrotten
denn war'n über solch schnüffelei empört

sie waren zwar nun eh nicht mehr am leben
insofern war belanglos wie was roch
nur wollt' sich blößen selbst jetzt keiner geben

und duftstarker urin ist eine doch -
man jagte drum vom medicus die reste
zum teufel und das war auch echt das beste!

*

des zwergenkönigs leibkoch kochte grütze
und hatte sich dafür an herd gestellt
und trug dabei die hohe weiße mütze
damit ja bloß kein haar ins töpfchen fällt

sonst würde er verdammten ärger kriegen
der könig stand auf mahl nicht mit haar drin
auch zutaten galt's exakt abzuwiegen
nein pi mal daumen kam koch nie in' sinn

die grütze, rot, mit soße von vanille
ward stets serviert auf feinstem porzellan
so war es halt der königliche wille

und gegen den kam ja nun niemand an -
der koch selbst aß am liebsten linsensuppe
doch das war klar dem könig völlig schnuppe...

*

der zwergenkönig, seines zeichens schütze,
hatte mit pfeil und bogen nichts am hut
hingegen stand er voll auf rote grütze
die man bekanntlich auch kaum schiessen tut

der zwergenkönig selber war zum schiessen
wenn er mit lätzchen lecker grützchen aß
so zwei drei teller schmatzend zu geniessen
war pflicht wobei er’s rülpsen nie vergaß

sein krönchen fiel ihm manchmal in die grütze
das war natürlich dann erst recht ein bild
und kriegt’ vom king glatt voll eins auf die mütze

ja echt da wurde der fuchsteufelswild
zumal sein hofstaat schadenfreudig lachte
was majestät erst richtig wütend machte...

*

des zwergenkönigs mundschenk mußte furzen
und schenkte grad dem könig glühwein ein
der wollte aber lieber einen kurzen
des mundschenks furz durft' drum kein langer sein

er hat ihn sich jedoch dann voll verkniffen
man furzt auch nicht in königs gegenwart
sein vorgänger hatte das nie begriffen
und die bestrafung war entsprechend hart:

die majestät ließ selber einen fahren
der fuhr dem armen kerl voll in die nas'
betäubend wie sonst faulgase nur waren

daß er am ende nicht mehr von genas
und tat sich aus dem kellerfenster stürzen -
das kann passier'n nach königlichen fürzen...

*

des zwergenkönigs mundschenk war verschieden
an königlichem abgas fast erstickt *
und ruhte höchstwahrscheinlich nicht in frieden
denn wurde noch als geist im schloß erblickt

ganz kurz nur nächtens manchmal, weiss wie kreide,
die uhr schlug zwölf und dann ließ er sich seh’n
tat dabei aber keinem was zuleide
doch mocht’ wem schon das haar zu berge steh’n --

die küchenmagd betrauerte ihn lange
sie liebte ja den alten mundschenk sehr
ihr war vor seinen launen zwar stets bange

die gab es allerdings nun auch nicht mehr
und selbst sein geist der hatte wirklich keine
bloß geist zu sein war ja vielleicht ne kleine...

*

des zwergenkönigs hofstaat war am grübeln
denn majestät fühlte sich echt nicht wohl
und mußte schon seit stunden ständig kübeln
die blaublütigen wangen wirkten hohl

verdorben hatte er sich scheint's den magen
oder sich mit was heiklem angesteckt
ein virus wollt' ihm vielleicht an den kragen
die schranzen bangten daß er gar verreckt

wer sollte dann das zwergenreich regieren
ein nachfolger stand leider nicht parat
wie konnte man den kübler bloß kurieren -

der alte kammerdiener schritt zur tat
und tat sein' herrn mit zaubersprüchs besprechen
oh wunder prompt vorüber ging's erbrechen...


*

die zwergenschule hatte mal geschlossen:
ihr einz'ger lehrer wurde pensioniert.
das hat die zwergenschüler schwer verdrossen
und alle haben lautstark protestiert.

dem zwergenkönig kam das schnell zu ohren.
er gab dann selbst ne weile unterricht,
doch war ja mehr zum anherrschen geboren -
drum mochten ihn die zwergenschüler nicht.

ein nachfolger fand für den pensionisten
sich aber vorerst keiner weit und breit.
weil alle zwergenschüler ihn vermissten

erklärte der sich kurzerhand bereit
den unterricht einstweilen fortzuführen
ohne des königs anherrscherallüren...


...die zwergenschule hatte einen neuen
pauker bald und der paukte voller lust
und alle zwergleins waren sich am freuen
weil keines mehr als pauken machen mußt'

sie paukten laut gemeinsam in der schule
das ging dem zwergenkönig gegen' strich
der stand noch nie auf krach und auf bambule
weshalb er harsch befahl "!SO GEIHT DAT NICH!"

und schmiß den pauker raus samt allen pauken
die zwergleins fanden das nicht ganz so toll
ihr nächster pauker stammte aus gertlauken

war auch im bilde was er machen soll:
niemalen weder pauken noch trompeten -
das hatte majestät sich strikt verbeten!...

*

zu ritter rums kam einst der zwergenkönig
und forderte tolldreist von ihm tribut
prompt lachte ritter rums na klar nicht wenig
was zwar kein wicht doch stets ein ritter tut

denn was will schon ein zwergenkönig machen
der einem ritter kaum zum knöchel reicht
bricht dieser aus in krachdonnerndes lachen
und siehe da : der königszwerg erbleicht’

mit ritter rums war nämlich nicht zu spaßen
obwohl er selbstverständlich spaß verstand
wenn zwerge gegen ihn sich frech vermassen

zumal er die noch nie sympathisch fand -
so kleinwuchs kommt ja nicht von ungefähr
und geht sehr gern mit hinterlist einher...

*

der zwergenkönig saß auf seinem throne
den wer mal mit nem spielzeugstuhl verglich
prompt fiel dem king ein zacken aus der krone
und das ging ihm erst recht gegen den strich

denn auch die krone war ja nur ne kleine
was wunderbar zu barbiepuppen paßt
doch zacken fallen den aus kronen keine
weshalb der zwergenkönig puppen haßt’

ließ gern zwar welche tanzen nach belieben
tat gern die feste feiern wie sie fall’n
bloß zacken die aus kronen fall’n die trieben

ihn auf die palme und seine vasall’n
mußten ihm dann als blitzableiter dienen
weil die dazu ja wie geschaffen schienen...

*

der zwergenkönig ließ mal einen fahren
der fuhr in seinem auftrag um die welt
und kam auch an den großen hof des zaren
der sich noch heut’ die nase vor zuhält

berichteten zumindest augenzeugen
dem zwergenkönig der das lustig fand
sie mußten sich ganz tief vor ihm verbeugen
wobei dem einen selbst etwas entschwand

das fuhr zwar nicht so weit doch war nicht ohne
der zwergenkönig fiel betäubt vom thron
zu dicht am zentrum der gefahrenzone

und sagte ziemlich lange keinen ton -
als er dann zur besinnung kam da waren
die augenzeugen längst zurück beim zaren...

*

der zwergenkönig liebte kurze worte
sprach die zudem gern überraschend aus:
„du bäckst mir jetzt mal eine hochzeitstorte
und gnade dir sie wird kein gaumenschmaus!“

befahl er seinem bäcker und konditor
dem fuhr in seine glieder voll der schreck
denn hochzeitstorte kam bislang noch nie vor:
der zwergenkönig stand mehr auf gebäck

wie keks, dacht’ auch an heirat nicht die bohne
nein wollte einfach so ne torte seh’n
sie herzustellen war durchaus nicht ohne

und mochte fast als meisterwerk durchgeh’n -
der zwergenkönig fand sie wohlgeraten
bevor sich alle an ihr gütlich taten...

*

der zwergenkönig hatte schlechte laune
sein hofstaat nahm sich deshalb voll in acht
vor heimlichem getuschel und geraune
wie es so schranzenpack sonst gerne macht

doch eine schranze konnt' ihr maul nicht halten
prompt fuhr der zwergenkönig aus der haut
und war die schranze am zusammenfalten
denn kaum wer hatt'  das sich jemals getraut

danach schien aller zorn wie nie gewesen
des zwergenkönigs laune voll im lot
es fräße aber keiner drauf n besen

weil dann vielleicht der nächste ausbruch droht' -
zum mittagsmahl gab's eh auch besen keine
sondern lecker ragout vom wilden schweine...

*

des zwergenkönigs stallknecht hatte fieber:
er fieberte voll nach der küchenmagd
doch diese mocht’ die kaltmamsell weit lieber
was liebeskranken weniger behagt -

dem zwergenkönig kam der fall zu ohren
der ja ein kind von traurigkeit nie war
prompt rief zu sich die magd hochwohlgeboren
und machte ihr unmißverständlich klar

daß er sie jetzt höchstselbst bereiten wollte
und tat das glatt im nächsten augenblick
wobei die magd zwar anfangs etwas schmollte

bekam aber alsbald den richt’gen kick -
der zwergenkönig ritt auch volle kanne
und gab ihr dann den stallknecht schön zum manne...

**

des zwergenkönigs beine
die waren krumm und schief
und außerdem ganz kleine
sogar wenn er tief schlief

das war er gern am machen
denn tiefschlaf ist gesund
und ließ es bei auch krachen:
furzt’ sich den hintern wund

war er dann wieder munter
tat ihm derselbe weh
er ließ die hose runter
und sagte sich "!ICH SEH’

DA JETZT MAL NACH DEM RECHTEN!"
prompt kam ein furz heraus
und keiner von den schlechten -
ein echter nasenschmaus

der zwergenkönig aß dann
nur noch was nicht so bläht
die kam beim hintern gut an
blähstoffarme diät...

*

der zwergenkönig saß auf seinem thron
und war perplex und sagte keinen ton
denn vor ihm stand ein vogel strauß und steckte
sein’ kopf nicht in den sand oh nein er reckte

ihn vor dem zwergenkönig richtig hoch -
die höhe, fand der, war das wirklich doch
weil alle sich vor seiner krone beugten
und sich dabei auch wechselweis beäugten

wie weit ihm wohl noch wer in’ hintern kroch -
dem vogel strauß der längst den braten roch
ging solch gebar’n am seinigen vorbei -
auf zwerge pellte er sich voll ein ei...

*

der zwergenkönig aß oft ne terrine
bohneneintopf abends solo auf
und furzte seiner hübschen konkubine
dann die nase voll im nachtverlauf

bis sie kackfrech sagte majestät
“so wie euer furz im zimmer steht
wünscht' ich mir sollt' endlich mal was stehen
statt es an euch hängen bloß zu sehen!”

draufhin war zwar mit bohneneintopf schluss
doch nicht mit konkubinchens hangverdruss
was einen schönen tages dazu führte
daß es sich mit andern amüsierte

darüber war der zwergenkönig froh
denn liebte ja doch bohneneintopf so...

*

der zwergenkönig ist im netz
und mailt dem reich "!ja ja ich setz
inzwischen auf modernität
weil ohne die echt nichts mehr geht

alles kann man dort leicht kaufen
muß von pontius nicht laufen
bis pilatus in der stadt
wo’s kaum platz zum parken hat

munter läßt sich da auch chatten
surfen pokern oder wetten
ja das netz ist ein gewinn
und wir sind da jetze drin!"...


*


der zwergenkö- der zwergenkö-
nigte oftmals peu à peu
selbst beim gang zum stuhle ein
ja das konnte durchaus sein

wenn er im noch frühen jahr
quasi laufend müde war
und hielt sich mit ach und krach
dann auch hinterher nur wach

kurz nach seiner mittagsruh
fielen ihm die augen zu
abermals und er schlief tief
bis der sommer „schluss jetzt!“ rief...


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Kommentare zu diesem Text

Agnete (66)
(22.07.23, 19:55)
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 harzgebirgler meinte dazu am 23.07.23 um 09:52:
:) :) 
mit zwergen hat kaum wer groß was am hut
doch kölles heinzelmännchen find' ich gut! :D 
lg mit <3 lichem schmunzeldank vom harzer

 lugarex (18.08.23, 07:08)
ist es ein politisches Gedicht?

elgö luga
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