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ROFL:rofl::rofl:
keine Ahnung:?::??:

KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von Bergmann



Fr., 15. Januar
Bisher 2.717x aufgerufen


Grand Canyon Letter


180. Kolumne


Bright Angel Creek, 16.September 1970

Der Entschluß, drei Tage länger im Grand Canyon zu bleiben, fiel mir nicht schwer. Der Grand Canyon übertrifft alles, was ich mir vorstellen konnte, er ist das Non plus ultra meiner Amerika-Reise. Schauer der Erregung liefen mir den Rücken herunter, als ich die ersten Meter des Bright Angel Trails hinter mir hatte. Ich konnte erst gar nicht glauben, was ich sah. Und was ich sah, war zugleich schön, groß, mächtig – bi-zarr, trostlos, wüst. Ich schrieb in englischen Versen ein Gedicht über das was ich hier sah. Diese Schluchten-Landschaft begriff ich als ein un-geheuerliches und zugleich schönes Bild der Gegensätzlichkeiten und der politischen Zerrissenheit der Vereinigten Staaten von Amerika.

Grand Canyon

when you see the red rocks
fingers and torsos broken living stones
growing up toward a blue empty firmament -
can you see the whole
written history of mankind?

when your eyes
wandering from rim to rim, from blue to yellow
from a smashed tree dying in an exhausting
air of brutal colors to a deep hole of illusions
when they become cameras which shoot
a picture for your scheme of life -
can you feel your unwritten history?

when your cries in a red yellow
darkness of rock loneliness
come back as echos of a living theater
made by your own bright thoughts -
can you hear the sounds of freedom?

there is no answer but the canyon itself
there is only an answer you give to yourself
there is no feeling outside the canyon
but your small and unfinished ideas
of a bad colored camera picture

yes I saw the third war soldiers
the grand old majority riding mules
climbing down and up in a
demolished nature of shadows

there will be no change in a world
that never knew a constructive hand
there are changes in times
that mean destruction for a better world
with red and bright fingers
pointing to the sky

a raven sitting on a yellow rock hand
is waiting for a history
that could become that could develop
a brave new world
a history that didn’t exist but happens
in this small moment

there is nothing to show
nothing to remember
but darkness or the bright light
of a past future

Die Fotos lügen, keine Kamera kann die Wahrheit des Canyon erfassen. Die wahren Bilder aber werde ich immer unvergeßlich in meinem Ge-hirn aufblättern. Wer über den Grand Canyon reden will, muß bis zum Colorado River hinab gewandert sein, andauernd von der Vorstellung getäuscht, hinter der nächsten Felsecke tauche der Colorado endlich auf. Und er muß die sieben Meilen hinauf gekeucht haben, geschwitzt, ge-durstet, geflucht. Fata Morgana: die nächste Felszinne ist die Spitze. Du glaubst es geschafft zu haben, du betrittst Indian Gardens: aber vor dir ein neuer Canyon. Auf dem engen Pfad in zahllosen Serpentinen begeg-nen sich die Menschen mit Hi!, Halloh! oder Howdoyee! - Ich begegne einem 81 Jahre alten Mann, er ist schon den ganzen Tag unterwegs. –

Am Bright Angel Creek, in der untersten Schlucht - verfluchte Moskitos! -, komme ich zum Nachdenken und Schreiben über das, was ich in den zwei kurzen Wochen meines Trips gesehen und erlebt habe.

Ich startete in New York City: Ich schleppte meinen Rucksack zu einem der Locker des Port Authority Bus Terminals und ging den Broadway hinunter. Leicht, sich vorzustellen, wie unsicher ich mich nun fühlte, ja regelrechte Angst davor hatte, angesprochen zu werden - zum ersten Mal würde ich gezwungen sein, englisch zu sprechen ohne jede Hilfe. Allein in einer glitzernden, brennenden Steinwüste; in der Dunkelheit leuchtete links und rechts von mir Wall Street Lametta. Typen von Men-schen, wie ich sie erst jetzt, wo ich allein war, richtig beobachten und bemerken konnte.

In Amerika scheint es nur zwei stabile Gesellschaftsklassen zu geben: die Reichen und die Armen. Eine dritte Klasse hat gerade soviel Geld, daß sie ihre laufenden Schulden tilgen kann, ohne dabei zu verhungern. – Ich wurde sehr schnell angesprochen: Do you have change? Do vou have change?, Two pennies only - please!, Do you have a cigarette?, Would you pay a meal for me? – Das System dieses Landes ist das Gesetz des Dschungels.

Vieles ist schrecklich anonym, trotz aller äußerlichen Herzlichkeit. Den Europäer trifft zunächst einmal der Schlag, weil er mit der anscheinend angeborenen Freundlichkeit der liebenswürdigen Amerikaner nicht Schritt halten kann. Im Herzen regiert der Dollar den Umgang mit Men-schen - das gilt jedenfalls für den öffentlichen Bereich. Oder ist West-deutschland als kolonialer Außenposten Amerikas nur eine Variation der gleichen Probleme?
Die Menschenwürde wird oft wie auf einer Auktion für Dollars ver-kloppt. Wer die Dollars nicht hat, kann sich keine Menschenwürde kau-fen. Manchmal verteilt der Staat ein bißchen Menschenwürde, bleibt aber Eigentümer bis zur vollständigen Bezahlung, für den Preis zum Beispiel, das Recht auf Menschenwürde auch in Asien zu verteidigen.
Panem et circenses. Nur soviel panem, daß die Armen Schuldner ihrer eigenen Menschenwürde bleiben. Ich habe mit solchen armen Menschen am Union Square in San Francisco, in New York City, Chicago und in den Greyhound-Bussen gesprochen. Sie finden keine Arbeit; und wenn sie Geld vom Staat erhalten, dürfen sie vielfach nicht arbeiten, sonst kriegen sie kein Geld mehr - Spirale der Unvernunft! Aber weder staatli-ches Geld noch mickriges Einkommen reichen in vielen Fällen hin, ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten.
So viele Möglichkeiten, Bodenschätze, Intelligenz und guter Wille - und soviel Ungerechtigkeit, gottgesegnete Ungerechtigkeit. Es ist genug für alle da - aber dieser Satz klingt hier schon kommunistisch.

In San Francisco kam ein Mädchen auf mich zu: „Do you have change?“ - „Sorry.“ - „Willst du mit mir schlafen? Fünf Dollar.“
Zeitgespenster kommen und gehen. Heute verteilen wir - BIG! SALE - die freie Liebe, morgen gehen wir mit Schleier. Müssen wir bei dem im-perialistisch funktionierenden Dollarsystem bleiben, oder sollten wir uns den Luxus leisten, ein paar Gehirnzellen in Gang zu setzen? - Wall Street sorgt allerorten für das Opium, damit die Zellen nicht zu arbeiten brau-chen.
DISCOVER AMERICA steht auf jedem Greyhound-Bus. Accepted. Greyhound ist für mich eine großartige Sache, relativ bequem, schnell, laufend Anschluß. - Da wird viel Geld gemacht. Und nicht nur mit den Bussen. Ein Post Coach Inn hier, eine Cafeteris da. Ja, die Demokratie ist teuer. So teuer, daß nur eine Minderheit sie genießen kann. THANK YOU FOR GOING GREYHOUND tönt der Lautsprecher.

Der Bus fuhr nach Buffalo. Nachts. Inzwischen habe ich den Bogen raus, wie man auf zwei Sitzen liegend gut schlafen kann. - Ich ging auf die kanadische Seite, sah die Niagara Falls. - Wieder in Buffalo, lernte ich Neyris kennen, eine wallisische Studentin. Zum ersten Mal wurde mein Englisch auf eine ernsthaftere Probe gestellt, als nur zu sagen „I want to get a ticket to Buffalo.“

Abends nach Chicago – eine akzeptable Skyscraper-Architektur, und gute (d. h. teure) Geschäfte, Blumen in den Straßen, kaum pollution wie in Manhattan. Strand am Lake Michigan, direkt vor der skyline. Ich ging schwimmen und begann, Huxleys BRAVE NEW WORLD zu lesen, ein Buch, das mich in jeder Hinsicht gefesselt hat.

36 Stunden Busfahrt nach Livingston, Montana. Dort im Norden waren wenige Touristen, aber dafür wimmelt es hier oder in San Francisco nur so davon. In Livingston fuhr kein Bus in den Yellowstone Park. Nur eine Sightseeing-Tour für 80 Dollar war zu haben. Ich schloß mich einer Gruppe an: Zwei Kanadierinnen (Susanne und Anne), zwei Ungarn (Jo-seph und Julia), ein Japaner (Yugro) und ein Grieche (Pandos). Da der Grieche und die Ungarn in Westdeutschland studierten, konnten sie sich in deutscher Sprache verständlich machen. Der Übersetzer in beide Rich-tungen war ich. Ich lernte bald Umgangsenglisch, relativ viel, und jetzt bin ich in einem Stadium, wo ich mehr Vokabeln wissen will und mehr Grammatik, um bessere, schwierigere Sätze bilden zu können, um mehr zu verstehen und differenzierter zu reden. - Unsere Gruppe mietete ein Auto, und zwei Tage lang sahen wir den wirklich bewundernswerten Park und übernachteten im „Old Faithful Inn“ Endlich eine Nacht im Bett. So ein Trip mit wenig Geld ist anstrengend, weil in sehr kurzer Zeit sehr viele Eindrücke aufeinander folgen, weil ich in einem fremden Land bin, nie gut schlafen kann und nichts Rechtes zu essen habe. Die Ein-drücke in Somerset kommen ja noch obendrauf. Und immer wieder neue Menschen. Ich sehne mich nach Ruhe, nach Mozart, nach Arbeit, nach irgendeiner Aufgabe - und nach -------------- SSSCCCHHHLLLAAAFFF!

Salt Lake City: Temple Square. Great Salt Lake, in dem ich schwamm ohne zu schwimmen! - Ich traf in SLC zwei Schweizer, verabschiedete mich von den Ungarn und den Kanadierinnen. Ich könnte Stories erzäh-len von jedem, den ich traf. Neyris reiste von Bett zu Bett und finanzierte so ihre Fahrt.

Ich traf ausnahmslos Leute, denen Deutschland sympathisch ist - mei-stens Jugendliche, welche die alten Klischees beiseite geschoben hatten, teils selbst in Deutschland waren. Immer wieder wurde ich gefragt : Wie ist die SPD? Wer ist Willy Brandt wirklich? Wie sind eure sozialen und politischen Verhältnisse? Wie studierst du? - Obwohl ich viel an West-deutschlands Verhältnissen zu kritisieren habe und grundlegende Ver-änderungen für notwendig halte - ich kam mir hier vor, als sei ich Rei-sender aus einem sozialistischen Land. Ich wurde mit Fragen bombar-diert, hörte, wie man hier studiert, was man zahlt, wie man lebt.

Nevada Desert, San Francisco, Sausalito: Dollar-System. Marke „Souve-nir“ oder „Knips knips“. Viel moderne fashion, reiche Leute, Ferienhip-pies. Schöne Häuser. - San Francisco ist eine großartige Stadt - bis auf seine Armut. Cable Car. Chinatown (dort schlug ich mir den Bauch voll). Zwei andere Schweizer getroffen. In den Städten lernst du keine Men-schen kennen, auch in den größeren Bus Terminals bist du allein. Ich dachte mir, so schön S.F. ist, aber eine Übernachtung genügt. Und was für eine Übernachtung! Für 2.50 Dollar ins „Baldwin House“ – günstiger als YMCA. Ich öffne die Tür meines Zimmers. Alles dunkel, ich konnte erst nichts sehen, taste in die Gegend, wo eine Lampe hängen müßte, erwische einen Draht, dann eine Birne, die ich reinschrauben mußte. Die Funzel erhellte kaum den Raum. Ich sah mit obszönen Bildern und Sät-zen beschmierte Wände. Schmutz, wo man nur hinsah und hintrat - die Schuhe zog ich mir erst im Bett aus. Das Fenster: Die Scheiben braungelb vor Schmutz, zersprungen. Ich drücke das Fenster hoch und sehe auf den Innenhof. Auf einem Zwischendach lag meterhoch der Abfall und stank. Dunkel alles. Das Spülbecken eine Kloake. Der Wasserhahn brach-te es lediglich zum Tropfen. Ich wollte mich auf den Bettrand setzen, bemerkte, das Bett war ungemacht. Besudelte Wäsche, seit Wochen oder Monaten nicht ausgewechselt. Eine Kommode, leere Dosen, Asche, Pa-pier, Abfall überall. Ich zog die Wäsche vom Bett, nahm meine Decke und ruhte mich aus. Ich hatte die Katze im Sack gekauft. Ich hatte we-nigstens einen guten Schlaf, nachdem ich von Fisherman’s Wharf zu-rückkam.

Am nächsten Tag lief ich stundenlang durch die Stadt. Union Square: Dort war es fast so wie am Washington Square in NYC. Drei Berkeley-Studenten spielten Flötentrios von Bach und Quantz - sie verdienten gut in kurzer Zeit, spielten ausgezeichnet. In den Straßen eine Geigerin. Ein Musikwagen mit einer eigentümlichen Orgel - von Pferden gezogen - führ über die Straßenkreuzung. - Do you have change? - Ein Veteran an der Ecke, ohne Beine, verkaufte Bleistifte. Hippies. Reiche, vornehme Damen stolzierten vor den Geschäften. - Do you have a lunch for me? - Demonstrierende Inder schlugen auf kleine Trommeln und tanzten in gelben Kutten. BLACK POWER. Gedränge in den Straßen. Ein Soldat: Do you have change? - Sorry. - But, I defend our country. - Sorry. Ge-dränge. Rush hour. Excuse me ... excuse me ... excuse me ... excuse me ...

Ich werde angesprochen. Die Church of Scientology will mich testen, umsonst. Ich machte mit: 400 Fragen in Englisch waren zu beantworten mit YES, NO oder MAY BE. Danach war ich wie gerädert. Ein junger Mann kam am Schluß mit der Auswertung meines Tests zu mir, hier der result:

1. Ich weiß nicht, warum und wofür ich lebe
2. Ich bin nicht glücklich und mein Lebensgefühl
ist dementsprechend
3. Ich BEGINNE, Dinge zu tun
4. Ich führe Dinge aus
5. Ich BEENDE die Dinge nicht
6. Ich bin zu CRITICAL
7. Ich habe gute Kontaktfähigkeit

Natürlich sollte ich wegen Ziffer l, 2 und 6 Mitglied der Church of Scien-tology werden. Ich hielt den Test für ein abgekartetes Spiel, höchst ten-denziös, denn: Bei 1 schnitt ich deswegen ‚schlecht’ ab, weil ich offen zugab, nicht zu wissen, warum ich letzten Endes lebe (weiß das die Church of Scientology?), und entsprechend antwortete ich auf ähnliche, versteckte Fragen. Ob ich mir aber selber Bestimmungen meines Lebens gebe, wurde nicht gefragt. - Bei Ziffer 2 schnitt ich ‚schlecht’ ab, weil ich auf verschiedene Fragen antwortete, daß ich nicht mit den sozialen oder politischen Verhältnissen oder mit dem, was ich bisher in meinem Leben erreichte, zufrieden bin. Bei Ziffer 3 frage ich mich, woher sie ihr Urteil nehmen. Und bei Ziffer 6 tritt die Tendenz dieser „Church“ offen zu Tage. - Auf meine Gegenvorstellungen erhielt ich stets ein liebes Lä-cheln. Soll ich lächelnd zusehen, wie die Schwarzen diskriminiert wer-den, wie die Armen noch mehr verarmen, wie die Konservativen ihren heiligen Krieg in Asien führen? Vielleicht ist dies das Ziel.
SMILING AMERICA ...?

Auf der Busfahrt nach San Diego lernte ich einen Franzosen kennen, später auch einen Tschechen - so waren meine Busfahrten aufgrund der interessanten Gespräche, nie langweilig. - San Diego ist eine abstoßende, billige, ordinäre Großstadt. Puffs. Kneipen. Go-go-girls. Bank-Paläste. - Reiche Villen, arme, lumpige Holzhäuser, direkt nebeneinander. Ein Park, eine Wüste. Ein trauriger, schmutziger (Kriegs)hafen. Viele Mexi-kaner.

Ich versuchte über die Grenze nach Mexico zu kommen. Ich wollte nur Tijuana sehen, denn Mexico City war mit 24 Dollar in der Tasche zu teu-er. Der mexikanische Grenzbeamte, lässig in einer Holzbude sitzend, musterte mich, als er meinen Ausweis kontrollierte. „You are German“, sagte er. - „Yes.“ Ich dachte, ich komme leicht über die Grenze. Er fluch-te: „Go back to the border! And cut your hair!“ Der eigentliche Grund der Abweisung war bestimmt der ungeheure Rauschgiftschmuggel. - Zurück in San Diego, rempelten mich Marinesoldaten an: „Hast du da drugs in deiner Tasche?“ „Nein.“ „Cut your hair!“ Lumpiger Hippie du, dir werden sie’s bei der Army schon zeigen! - Die hatte ich schon hinter mir ...
Ich ging in eine Cafeteria, wollte eine Tasse Kaffee trinken. Ich wurde nicht bedient. Ich wartete. Ich machte mich bemerkbar, ging an die The-ke, aber wieder kam die Bedienung nicht. Schließlich kam sie: He ... ? Ich wünschte Kaffee. Sie notierte - aber statt Kaffee erhielt ich etwas später nur die Rechnung. Ich ging mit der Rechnung zur Kasse, sagte, ich hätte keinen Kaffee bekommen. SMILING (Grinsen): Draußen stünde für Leu-te wie mich ein Automat. Also auf nach Flagstaff. Und von Flagstaff zum Grand Canyon.

Nach einer nicht enden wollenden Fahrt bergab, bergab, bergab - ich befürchtete schon, ich würde unten im Canyon landen - kam ich nach Grand Canyon Village. Ich stand am Rand der Schlucht und wußte: HIER BIN ICH UND HIER BLEIBE ICH. Ich treffe lauter Amerikaner, mit denen ich rede und rede und rede. Unglaublich, wie interessiert sie am alten (nun wieder neuen) Europa sind. ... Ich sitze im Schatten des knorrigen Baums am Bright Angel Creek. Von der Gruppe nebenan kommt ein Jugendlicher zu mir und erkundigt sich, warum ich noch nicht zu ihnen gekommen bin. Ich entschuldigte mich damit, daß ich von all meinen Impressionen (er sieht mich schreiben) so müde sei, so müde von all den Menschen, die ich traf, daß ich mich hier etwas ausruhen wollte. Er verstand mich sehr gut - und dann führten wir ein langes Ge-spräch über Europa und die amerikanischen Probleme. Viele suchen einen neuen Weg, sie sehen auf Europa. Ich sage, wir fangen noch ein-mal an bei JEFFERSON. We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal; that they are endowed, by their Creator, with certain unalie-nable rights; that among these are life, liberty, and the pursuit of happiness ...
Einer reicht mir eine Taschenlampe - es wird schnell dunkel im Canyon.

Gestern Abend saß ich mit sechs Amerikanern am Feuer - fast alle Ju-gendlichen, die ich treffe, sind Studenten, die mit dem Auto oder per Anhalter in der Ferienzeit durch ihr Land reisen. Meine rechte Hand zittert und mit links kann ich nicht schreiben, irgendein Insekt hat mich gestern Nacht in den Unterarm gestochen. Wir saßen am Feuer, unter-hielten uns, es war warm, gemütlich - auf einmal kreisten mehrere Ziga-retten - ich rauchte zum ersten Mal Hasch - verdammte Moskitos! – Der Joint machte einige happy, zufrieden, ruhig oder redselig. Ich denke, dieses teure Zeug macht abhängig. „Warum ist es euch wichtig?“, frage ich. „In Amerika ist es leicht, Probleme zu bekommen.“ Ich frage, ob da Hasch hilft. „Sometimes.“ Sie haschten regelmäßig, lehnten aber LSD und schärfere Drogen als physisch und psychisch zu gefährlich ab. - Wir sprachen über die freie Liebe. Sie waren gegen das Kommunen-Leben und meinten, daß Sex eine ganz persönliche, private Angelegenheit sei. Sie fragten: Was denkst du über den Vietnam-Krieg? Indochina-Krieg, sagte ich. Ist Muskie gut für uns? (Nein.) Alle geben Ted Kennedy eine Chance. Für alle war Bob die große Hoffnung, Jack war es, der die libera-le Bewegung erstmals nach dem Krieg in die Administration führte und unter der Weltjugend eine liberale Bewegung entfachte. - Wer ist Willy Brandt? – Keiner hat die Befürchtung, daß Deutschland wieder einen Krieg vom Zaune brechen würde, sie rechnen Westdeutschland zu den friedlichsten Nationen. Aber sie haben Angst, Amerika könnte entglei-sen. Ich denke an die Prophezeiung meiner Tante in New Jersey: „POI-SON IVY will take over the planete!“ Die Erde, ein ganzer, ein einziger Grand Canyon. Und am Schluß allen organischen Seins lösen sich Gott und die Idee des Menschen in Wohlgefallen auf. E = mc2 ohne homo sapiens sapiens.

Jewtuschenko schrieb 1972 sein Gedicht „Wer bist du, Grand Canyon?“ als Natur-Metapher der amerikanischen Geschichte und gesellschaftli-chen Probleme. Die letzten beiden sybillinischen Verse mahnen, Kraft und Schönheit der riesigen Schlucht politisch abzubilden im Zusammen-leben – unum e pluribus. Aber Traum und Selbsttäuschung bleiben un-überwindbar.

Grand Canyon du voller Trugbilder
wie ein Nôtre-Dame von Amerika
vollgestopft mit allem möglichen wie eine Scheune
Wie Amerika hast du keine Ordnung geschaffen
Vielschichtig
bist du Grand Canyon wie
Amerika
Wie Amerika
unkoordiniert und dissonant
aber selbst derart zersplittert
bist du ganz
Gott schuf dich mit der
Teufelsdreistigkeit
eines Frank Lloyd Wright
Wer bist du Grand Canyon
Du bist
was das Volk verdient

Ich blieb sechs Tage in der Schlucht. Ich schlief auf meiner Decke im Freien am Ufer des Bachs, der vor seiner Einmündung in den Colorado aufgestaut war. Eines Morgens sah ich in die Augen eines Maul-tierhirschs, der sich über mich beugte und in aller Ruhe davon trabte, als ich die Augen wieder schloss. Ich war noch nicht wach und erlebte die kurze Begegnung weder als Traum noch als Wirklichkeit. Zwei Nächte verbrachte ich im Zelt eines Mädchens aus Indiana. Morgens, mittags und nachmittags schwammen wir im kühlen Wasser des Bright Angel Creek. Die Jeans trockneten schnell in der heißen Luft. Nachts wander-ten wir mit anderen jungen Leuten durch die Phantom-Creek-Schlucht, der schmale Pfad schimmerte dunkelgelb im Mondlicht.
Das Mädchen wanderte am nächsten Morgen hinauf zum Rand der Schlucht. Good bye. Ich blieb in der Schlucht. Auf dem Rücken am Bach liegend suchte ich am Himmel den Kondor. Große Vögel flogen über den Felsen, aber ich erkannte sie nicht im Flimmern der heißen Luft. Oft ging ich zur Phantom Ranch, die ein paar hundert Meter bachaufwärts liegt. Dort übernachten die Touristen, die auf Eseln in die Schlucht ritten. Als ich mich der Ranch näherte, sah ich den Coca-Cola-Automaten. Es war keine Fata Morgana. Ich warf einen Vierteldollar in den Schlitz, und der Automat spuckte eine eisgekühlte Flasche aus. Was für eine grandio-se Reklame! Das Bild vom Coca-Cola-Automaten brennt sich ein ins Hirn und bleibt ein Leben lang. Ich entdeckte das Stromkabel, das sich die Felsen hinauf schlängelt. Ein paar Meter weiter gab es an einem klei-nen Kiosk Eistee.

großes tal. rot adernde torsos. falten fiebern. lebendsteine wach-sen zum blauleeren himmel. augen wandern von rand zu rand horizonten. baumfragmente splittern im luftsog. zitterndes far-benwandern zum tiefen loch illusion. schreie gerinnen in spalten von felseneinsamkeit. wehen kühl wider. lachender hirnhall. taub ohrt das tal. schmaler lall stummer leerer ideen von todna-tur und schattenspiel. nichts wandelt welt. kein warten auf stern-schnuppenlange hoffnung. echo verlorener zukunft. ruhe sanft -


(revidiert 12.2.2013)


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


AndreasG
Kommentar von AndreasG (15.01.2010)
Hallo Uli.
Zuerst dachte ich ja: "Hey, da passt der Einstiegssatz: Na, ein wenig mehr hättest Du schon schreiben können ..." doch dann begann ich zu lesen. Und ich muss sagen, dass es mir richtig gut gefallen hat. Natürlich ist es keine "echte" Kolumne, aber da ist eine Melodie in den Zeilen, die mich bis zum Ende lesen ließ. Die eigenen Gedanken, Beobachtungen und Erlebnisse sind schön durchmischt und jeweils nicht zu lang. Wirklich eine gelungene Erzählung.
Meckern? - Klar, ein paar Kleinigkeiten gibt es ja immer. Die Worttrennung der vorherigen Formatierung etwa. Wobei ich den in Mode geratenen Running Gag nicht vermisst habe und darum auch nicht ansprechen möchte.
Liebe Grüße, Andreas
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (15.01.2010)
dichte rasante Bilderfahrt durch das Land, in dem alles viel grösser ist als bei uns, hat Erinnerungen an meine Reisen wachgerufen, eigentlich sollte dich jemand bitten, in genau dem Stil eine Reise durch das heutige Deutschland zu beschreiben.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (15.01.2010)
Müßte es im ersten Satz nicht heißen: "stehenzubleiben"?

Ansonsten stören mich die vielen überflüssigen Bindestriche doch sehr - Möööööönsch Bergmann, die 5 Minuten hättest Du Dir ruhig nehmen können!

Die politischen Exkurse finde ich eher fad, dafür den Rest sehr lebendig und auch spannend.
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (15.01.2010)
Ich schmeiß die Trennungsstriche noch alle raus. Bedenkt auch: Ich schrieb den Text vor 40 Jahren, da dachte ich noch nicht so tief wie heute.
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (15.01.2010)
Und: Der Text ist in der alten Rechtschreibung belassen.
Ich habe einige (andere) Fehler korrigiert und die falschen Trennungsstriche beseitigt.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (16.01.2010)
Danke! Viel schöner so!
Alte Rechtschreibung ist okay, bin FAZ-Leser...
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Ich sage nichts ... (29.09.17)
Challenge and response (22.09.17)
Stiller Teilhaber (15.09.17)
Vorhang zu (08.09.17)
O Fortuna (01.09.17)
Massenattraktion (25.08.17)
Salto saltato (18.08.17)
Der Koffer des Sisyphos (11.08.17)
Nach wie vor (04.08.17)
Salz und Zucker (28.07.17)
Auf der Lebenspyramide (21.07.17)
Tinnitus (14.07.17)
impressis verbis (07.07.17)
Komische Elegie (30.06.17)
Corriger la fortune (23.06.17)
Teile und herrsche! (16.06.17)
Hermetischer Zirkel (09.06.17)
Vice versa (02.06.17)
Gute Nacht, gute Nacht (26.05.17)
Verspielt (19.05.17)
100 soucis (12.05.17)
L.H.O.O.Q. (05.05.17)
In dubio pro dubio (28.04.17)
Aufgabe des Gepäcks (21.04.17)
Sunt pueri pueri ... (14.04.17)
Do ut des (07.04.17)
Alles oder nichts (31.03.17)
Bücherprostitution (24.03.17)
Schizorealphrenie (17.03.17)
Echt gefälscht (10.03.17)
Das Angebot der Nachfrage (03.03.17)
post scriptum (24.02.17)
Sophisticated (17.02.17)
Le quattro stagioni (10.02.17)
In der Galerie (03.02.17)
Schlussverkauf (27.01.17)
Selbstinventur (20.01.17)
Carpe noctem (13.01.17)
Göttliche Komödie (06.01.17)
Comédie humaine (30.12.16)
Aus Arthurs Tagebuch (23.12.16)
Der Glanz der Kloake (16.12.16)
Mein lieber junger Freund (09.12.16)
Schwarz auf Schwarz und Weiß auf Weiß (02.12.16)
Solipsismus (25.11.16)
Persona grata (18.11.16)
Wenn Gott tot ist (11.11.16)
Nachsicht (04.11.16)
Einbildung (28.10.16)
Wibeau II. und das Klausner-Schiff (21.10.16)
Sum ergo cogito sim (14.10.16)
John Bock: Spielzeit (07.10.16)
Abrechnung mit Brecht (30.09.16)
Erinnernde Verse - Marlies Schmidl. Lyrik (51) (23.09.16)
On verra (16.09.16)
Poetischer Imperativ (09.09.16)
ZAUBERPARK oder SALZBAUM? (02.09.16)
Dolli & Molli - Hommage an Tom & Jerry (26.08.16)
Das Auge der Welt - Hommage an Pratchett (19.08.16)
Diktat in der Oberstufe (12.08.16)
Seins Sinn (05.08.16)
wortmaler (29.07.16)
Zwischen Bonn und Bejing - Wolfgang Kubin. Lyrik (50) (22.07.16)
Lohengrin (von Peter Braun) (15.07.16)
Memento mori unterm chinesischen Mond (08.07.16)
Lessing und die dramatische Einheit (01.07.16)
Treibhaus unterm Himmel (Clara Viebig) (24.06.16)
Ophelia sum ergo cogito (Heiner Müller, Hamletmaschine) (17.06.16)
Kritische Pirouetten (Carl Einstein: Bebuquin) (10.06.16)
Die Kunst und das Leben (03.06.16)
Politisch Lied (27.05.16)
Elegie (20.05.16)
Hellenthal (13.05.16)
Ovid - für Lothar Schüssler (loslosch) (06.05.16)
Endlich entdeckt: unangepasste - Lyrik (49) (29.04.16)
El tango es ... (22.04.16)
... der Horizont kippt: Cantalurp (Julia Trompeter) - Lyrik (48) (15.04.16)
Tod in Venedig. Ein Beitrag zur Kunsttheorie (08.04.16)
Einschlafgeschichten (01.04.16)
Julia Trompeter (Cantalurp) (25.03.16)
Was ich nicht glaube (18.03.16)
Eine vorgestrige Lesung (11.03.16)
Was ich nicht bin (04.03.16)
Über den Konjunktiv (26.02.16)
Wo die Ballade anfängt und aufhört, ... (19.02.16)
Höhenlinien (12.02.16)
Avanti! (05.02.16)
Ecce Eco! (29.01.16)
Robert Schaus (1939-2015) (Lyrik 47) (22.01.16)
Über Schatten und Nebel - Ines Hagemeyer (Lyrik 46) (15.01.16)
Tresenkraft und Kiezkauz - ein Nekrolog? - Florian Günther (Lyrik 45) (08.01.16)
Pflotsch! - Prosa (33) (01.01.16)
Reise(e)nde - Karin Posth (Lyrik 44) (25.12.15)
Politische Cartoons in der Mao-Zeit (18.12.15)
Zu Heidegger (11.12.15)
Spieltrieb = Triebspiel ? (04.12.15)
Tempora mutantur et nos in illis mutamur (27.11.15)
Maranatha. Ein Besuch bei Peter Bares (20.11.15)
Matrizen und Matratzen der Design-Welt (13.11.15)
Der Bücherschrank in der Poppelsdorfer Allee (06.11.15)
Poetry-Polis (30.10.15)
Verteidigung des Irren (23.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (8) (16.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (7) (09.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (6) (02.10.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (5) (25.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (4) (18.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (3) (11.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (2) (04.09.15)
BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (1) (28.08.15)
Mao Zedong – Der Lange Marsch und die Lyrik (21.08.15)
vita brevis ars longa (14.08.15)
Daxue und Zhongyong – Die Große Lehre, Maß und Mitte (07.08.15)
Ich stehe voll hinter mir. Ein paar Ausreißer (31.07.15)
Modismen der Theater- und Opernregie (24.07.15)
Gib mir einen Angelpunkt außerhalb der Welt! (17.07.15)
Alexis Zorbas ad infinitum? (10.07.15)
China auf der Suche nach der optima res publica? (2/2) (03.07.15)
China auf der Suche nach der optima res publica? (1/2) (26.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (11/11) (19.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (10/11) (12.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (9/11) (05.06.15)
Qingdao – eine neue Welt (8/11) (29.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (7/11) (22.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (6/11) (15.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (5/11) (08.05.15)
Qingdao – eine neue Welt (4/11) (01.05.15)
Qingdao - eine neue Welt (3/11) (24.04.15)
Qingdao - eine neue Welt (2/11) (17.04.15)
Qingdao - eine neue Welt (1/11) (10.04.15)
Unser Los ist unser Untergang - Stamatis Polenakis. Lyrik (44) (03.04.15)
Schreibantrieb (27.03.15)
Steigen und Fallen der Bilder - Kubin. Lyrik (43) (20.03.15)
Isoliertes = freies Denken? (13.03.15)
Maskeraderie (06.03.15)
Der Zauberpark (27.02.15)
Cremaster (20.02.15)
Altern (13.02.15)
An eine tief liegende Seele (06.02.15)
Falter und Fische - W-M. Lyrik (42) (30.01.15)
Kafka und die DDR (23.01.15)
Figuren (16.01.15)
Atonales Erzählen (09.01.15)
Gedanken zur Montage-Technik (02.01.15)
Bloch und das Matterhorn (26.12.14)
Lesestatistik (19.12.14)
Über-List (12.12.14)
Welt-Atems Schwellgesang - Versuch über Wagner (05.12.14)
Traum vom Sattel (28.11.14)
Zauberberg-Hörbuch (21.11.14)
Unsere Geschichte - zwei Aspekte (14.11.14)
Drachenfels (07.11.14)
Gedanken zur Reichs-Idee (31.10.14)
Die Ameisen von Boris Vian (24.10.14)
Brief an einen älteren Herrn (17.10.14)
Goetheanum (10.10.14)
Bob Dylan ctd. (03.10.14)
Satyagraha (26.09.14)
Intelligente Musik der Kälte (19.09.14)
Mein Bonn (12.09.14)
Twitterie (05.09.14)
Kirchenkram: Una sancta ... (29.08.14)
Martin Walser und Gott und die Welt (22.08.14)
Wir suchen Figuren (15.08.14)
5MM (08.08.14)
Reale Traumspielerei (01.08.14)
Ypsilon. Karlyce Schreiber - Ein kleiner Nachruf (25.07.14)
Konstambul (18.07.14)
Jesus-Deklination (11.07.14)
Nur jetzt bin ich alles (04.07.14)
Strophismen (27.06.14)
Am Abgrund (20.06.14)
Ode an die Gänse (13.06.14)
Flying into the light of hope (06.06.14)
Es ächzt im deutschen Seelenschelf (30.05.14)
Außenpolitik gestern und heute (23.05.14)
Thomas Mann, Vollender (16.05.14)
Kunstbeliebigkeit (09.05.14)
Perspektivenfrage (02.05.14)
Zwischen Kosmos und Kosmetik (25.04.14)
Schammanie (18.04.14)
Schreiben und das übrige Leben (11.04.14)
Heiße Vernichtung (04.04.14)
Die Natur ist das eigentliche Geschehen (28.03.14)
Die Grattänze der Administranten (21.03.14)
Nietzsches "Zarathustra" (14.03.14)
György Asvany (07.03.14)
Si(g)na (28.02.14)
Ästhetisierung des Schrecklichen (21.02.14)
Die andere Welt (14.02.14)
Was bedeutet mir kv? (07.02.14)
GraSS: ... und fürchte mich immer noch vor der schwarzen Köchin (31.01.14)
Holger Benkel im twilight garden (24.01.14)
Heinz Küpper, Minten und ich (17.01.14)
Generation Doof (10.01.14)
Gedanken zur Amoralität des Schönen (03.01.14)
Zu Arthur Breinlingers Prosaminiaturen (Prosa 32) (27.12.13)
Anstrengende Bewusstseinsströme (20.12.13)
Gedanken über die Kunst (13.12.13)
Ein paar Phrasen zur Kunst (06.12.13)
Statement 69 (29.11.13)
Wo alles der Einen welt zustrebt (22.11.13)
Im Dschungel der Kriterien (15.11.13)
Update meiner Bücherliste (08.11.13)
Einige meiner Lieblingsstücke moderner Musik (01.11.13)
Thesen zum Klima auf KV (25.10.13)
Dilemma (18.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Unsortiert - ein paar Aphorismen (11.10.13)
Zurück vom Ring? (04.10.13)
Vita contemplativa (27.09.13)
Lyrik im Digital (20.09.13)
Unbedeutend. Grabbe (Stücke 19) (13.09.13)
Frauen-Vordergründe und ihre Männer-Hintergründe. von Düffel (Stücke 18) (06.09.13)
Der Gott des freien Menschen. Gorki (Stücke 17) (30.08.13)
Die reichen Ratten (23.08.13)
Endlich auch. erasmus. Lyrik (41) (16.08.13)
Korrespondenz und Tagebuch (09.08.13)
Mann macht Macht, Macht macht kaputt. Lorca (Stücke 16) (02.08.13)
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Büchner (Stücke 15) (26.07.13)
Lears Leere und Lehre. Shakespeare (Stücke 14) (19.07.13)
Zur Dialektik des Opferns. Theresia Walser (Stücke 13) (12.07.13)
Parsifal - Übermensch & Erlöser? (05.07.13)
Schöne neue Welt ... Goethe (Stücke 12) (28.06.13)
An der Kasse des Schicksals. Lausund (Stücke 11) (21.06.13)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider. Wedekind (Stücke 10) (14.06.13)
Trockenkurs. Dorst (Stücke 9) (07.06.13)
Eine wunderbare Arthur-Geschichte. Purcell (Stücke 8) (31.05.13)
Vom Wasser haben wirs gelernt. Jelinek (Stücke 7) (24.05.13)
Zeitgewinn. Proust (Stücke 6) (17.05.13)
Angst und Schrecken: Tod (Woody Allen) (Stücke 5) (10.05.13)
Melancholische Lebensbejahung: Unsere kleine Stadt (Stücke 4) (03.05.13)
Zur dialogischen Natur des Aphorismus (26.04.13)
Im Dickicht der Städte II (19.04.13)
Евгений Александрович Евтушенко (12.04.13)
Bilder des inneren und äußeren Wahnsinns: „Zerbombt“ (Stücke 3) (05.04.13)
Alles im Arsch. "Maria Stuart" (Stücke 2) (29.03.13)
Zufall und Nichts als Helden: „Warten auf Godot“ (Stücke 1) (22.03.13)
die sieben briefe. Francisca Ricinski. Lyrik (40) (15.03.13)
Schnodderton (Benn) (08.03.13)
Paradise lost (Ringelnatz) (01.03.13)
Goethe Schiller Jandl Bergmann ;-) (22.02.13)
Die Faschismus-Keule (15.02.13)
Monsieur le gourmet de la littérature aux serpents (08.02.13)
Dasselbe ist nicht das Gleiche (01.02.13)
Ein kleines Wort zur Lage auf kv (25.01.13)
Im Dickicht der Städte I (18.01.13)
Consolatio theatri mundi (11.01.13)
Parerga und Paralipomena zur angewandten Ästhetik der Bockwurst (04.01.13)
Zettels Traum und Konsorten (28.12.12)
Der Schreibtisch meines Großvaters (21.12.12)
Perpetuum mobile (14.12.12)
Nocturne (07.12.12)
Das Leben - ein Märchen (30.11.12)
Verschachtelter LuJa. Lyrik (39) (23.11.12)
Kopflose Zeit (16.11.12)
Zwischen Rhein und Ruhr und Niederrhein (09.11.12)
So gehen wir unter! (02.11.12)
Goldmund an Narziss (26.10.12)
Ein Beispiel zur Kommentarkultur (19.10.12)
Das Vollkommene spiegelt sich am reinsten im Fragment (12.10.12)
Freie Schulen, freie Lehrer, freie Schüler? (05.10.12)
Brief in D-Dur (28.09.12)
natura facit saltus (von loslosch) (21.09.12)
Zur Dialektik der Politik (14.09.12)
Rede für eine Freundin (07.09.12)
Hiddensee (31.08.12)
sine tempore. Hommage an P.B. (24.08.12)
Psalm der Hyper-Hydra (17.08.12)
Nonlineare Narration (10.08.12)
Gedehnte Erweckungen (03.08.12)
dxiii (27.07.12)
Circumzision (20.07.12)
Schland (13.07.12)
Nieder mit dem Inszenierungs-Manierismus! (06.07.12)
Sisyphos auf der Tellermine (29.06.12)
Cézanne à Aix (22.06.12)
Politische Gedanken (15.06.12)
Marginalien zur Kunst unserer Tage (08.06.12)
Magna cum laude (01.06.12)
Unendliche Minimalismen (25.05.12)
Literarische Sozialisation (18.05.12)
Theater Theater! (300. Kolumne) (11.05.12)
Richard Wagner und die Ironie (04.05.12)
Ein Romankonzept (27.04.12)
Nachts toben die Worte sich aus mit den Eulen. wepunkt/mmazzurro. Lyrik (38) (20.04.12)
Noch einmal aus den Vaga-Kommentaren (13.04.12)
Toscana (06.04.12)
Aus den Vaga-Kommentaren (30.03.12)
Der Mensch im Jahr 2000 (23.03.12)
Reifeprüfung (16.03.12)
Apoll und Dionysos auf kv (09.03.12)
Nosce te ipsum! (02.03.12)
Aus der Südsee der Kommentare: Vaga (24.02.12)
Ein Wort für Wagner (17.02.12)
Aus den Kommentaren ctd. (10.02.12)
Brief an Kalliope (03.02.12)
HASTE SCHON MAL INSERIERT? - (von loslosch) (27.01.12)
Gut gestimmt (20.01.12)
Epilog im Himmel (13.01.12)
Von der Erft bis an die Elbe (06.01.12)
Eine Juristische Plauderei meines Großvaters (30.12.11)
Kautskys Nachtgesang. Materialien zur Entstehung (23.12.11)
Illuminierte Schwarzweißmalerei. Dan Brown, Illuminati (16.12.11)
Allà! - Hommage an Otto Eberhardt (09.12.11)
O felix culpa! (02.12.11)
Die Natur der Kunst und die Kunst der Natur (25.11.11)
Ignatius von Loyolas Fundament der Fundamente (18.11.11)
Kurze Rede zum langen Abschnitt oder Von Büchern und Menschen (11.11.11)
Haben wir nicht am nächsten Donnerstag Latein? (04.11.11)
Der Raucher oder Dicke Luft. Ein bürgerliches Trauerspiel (28.10.11)
Unter dem Himmel von Berlin (21.10.11)
Die Wahrheit trägt immer neue Kleider (14.10.11)
Palindrome (07.10.11)
Rossini, Rossini (30.09.11)
Ich, Übergott (23.09.11)
Kleine Wahrheit (16.09.11)
Terrorismus ist die Umsetzung des Willens mit allen Mitteln (09.09.11)
Tautologie (02.09.11)
Metaprozesse (26.08.11)
Und Pollock? Zum Form-Inhalt-Problem (19.08.11)
Seine Todesstunde zu wissen ist wie ständiges Sterben (12.08.11)
Der gefrorene Sturm (05.08.11)
Stammeln (29.07.11)
Et ego in Arcadia (22.07.11)
totenschädel (15.07.11)
Kosmischer Schnipsel (08.07.11)
FRANK WEDEKINDS LULU AUF DER BONNER BÜHNE AUSGEWEIDET (von erasmus) (01.07.11)
Brief halb an mich selbst (24.06.11)
Mein Schultheater (17.06.11)
Das deutsche Gymnasium ist viel besser als sein Ruf (10.06.11)
Sakrileg? Bemerkungen zu Dan Browns "Da Vinci Code" (03.06.11)
Ein paar Gedanken zum Lesen (27.05.11)
Vor dem Zentralabitur (20.05.11)
Januar 1967 (13.05.11)
BECKETT: GLÜCKLICHE TAGE (von erasmus) (06.05.11)
Reimnis Keimnis (aus Briefen HEL/UB 6) (29.04.11)
UND DIE LIEBE HÖRET NIMMER AUF (von erasmus) (22.04.11)
eje winter (15.04.11)
DIE REGEL DER REGEL (von loslosch) (08.04.11)
Walpurgisnacht im Zauberberg (01.04.11)
Das spielende Hirn (aus Briefen HEL/UB 5) (25.03.11)
Zwissn: Original und Kopie - mondenkind. Lyrik (37) (18.03.11)
Vulgärhedonismus (aus Briefen HEL/UB 4) (11.03.11)
Rote Fäden. Goethes Wahlverwandtschaften minimiert (04.03.11)
Babylonik (aus Briefen HEL/UB 3) (25.02.11)
Verbale Boulimie (aus Briefen HEL/UB 2) (18.02.11)
Trostlose Erkenntnisse (von loslosch) (11.02.11)
Nirgends ist Schlaf in der Welt (Fernando Pessoa) (04.02.11)
N8hall - octave. Lyrik (36) (28.01.11)
Cicero auf schwankendem Grund (von loslosch) (21.01.11)
Enigmatisches Scherzo? - tausendschön. Lyrik / Prosa (35) (14.01.11)
Zweiter Offener Brief (07.01.11)
Adorno und Celans Todesfuge (31.12.10)
Im Netz der Bürokratie. (24.12.10)
Die eine Wirklichkeit braucht die andere (17.12.10)
Über Ich (10.12.10)
Meine Musik. Eine Erinnerung (03.12.10)
Flache Gewässer (26.11.10)
SIND TRÄUME SCHÄUME? (von loslosch) (19.11.10)
Traum des Lehrers von seinen Schülern (12.11.10)
Brechts Radwechsel (05.11.10)
Alte Sonette von jungen Leuten (29.10.10)
Schreibhemmung (22.10.10)
Apocalypso (aus Briefen HEL/UB 1) (15.10.10)
Der amerikanische Traum von der Geschichte (08.10.10)
Drei Erfindungen zu Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe (01.10.10)
ÜBERLEGUNGEN ZUR STERBLICHKEIT (von loslosch) (24.09.10)
Im Taumel der Stille. Eine Lesung (17.09.10)
GRÜNBEIN IN WEIMAR (von Elias) (10.09.10)
Drastische Ermahnungen eines Großvaters (03.09.10)
ANMERKUNGEN ZUR INTELLIGENZFORSCHUNG (von loslosch) (27.08.10)
Entwurf und Endfassung (20.08.10)
UNGESICHERTES WISSEN (von loslosch) (13.08.10)
Über Analyse und Interpretation (06.08.10)
Die Verse sind dem Nichts ein schönes Kleid - Gedanken zum Sonett. Dominik Riepe. Lyrik (34) (30.07.10)
Mann im Dunkel (23.07.10)
Bergmann und der Zauberberg an der Lahn (16.07.10)
Zur Entstehung einer Erzählung (09.07.10)
Zwei innere Dialoge (02.07.10)
Ein wunderbarer Liebesbrief (25.06.10)
Eskapismus - Verwandlung der Welt (18.06.10)
Meine Wurzeln (11.06.10)
Epilog im Himmel (04.06.10)
Zorn. Zum Uranos-Mythos (28.05.10)
Kafkas Katze (21.05.10)
Borden (14.05.10)
Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne und Schwerkraft (07.05.10)
Tanzstunde vor 7 x 7 Jahren (30.04.10)
EINE REISE NACH PEKING (von AZU20) (23.04.10)
Im Kunstgebiet (16.04.10)
Sospiri (09.04.10)
Ein gescheiterter Romanbeginn (02.04.10)
Vier Blinde im zweiten Versuch. Zur Leipziger Messe 2010 (26.03.10)
DAS PHÄNOMENALE SELBSTMODELL (von AZU20) (19.03.10)
DRASTISCHE SYNÄSTHESIEN (von erasmus) (12.03.10)
Aneurismischer Wortkollaps (05.03.10)
EGO-EXPERIMENT (von AZU20) (26.02.10)
Befreite Rollen (19.02.10)
Ego sum, ergo cogito (12.02.10)
Gelungene Kommentare (05.02.10)
Le Menu: Poème éternel (29.01.10)
Vom Segen wiederholten Lesens (22.01.10)
Grand Canyon Letter (15.01.10)
Logeleien (08.01.10)
THE BEST OF BEST OF THREADS OF VERMISSTENANZEIGEN (01.01.10)
Consilium discendi causa (25.12.09)
Todessymbolik - Thomas Mann ad infinitum (18.12.09)
Immer wieder Thomas Mann (11.12.09)
Melancholische Heiterkeit - Owald. II. Lyrik (33) (04.12.09)
Enzensbergers dumme Schafe - Zwanziger zu Ende D-ENKE-N! (27.11.09)
Via Cinquelotti. Ein Brief (20.11.09)
Unter dünner Haut - Isaban. II. Lyrik (32) (13.11.09)
Kommunika(t)ze - theatralisch. Lyrik / Prosa (31) (06.11.09)
PASSIONATA (30.10.09)
ICH-ZUSTAND (23.10.09)
SPLITTERSTAUB (16.10.09)
DOPPELPHÖNIX (09.10.09)
NACH DER WAHL IST VOR DER WAHL (02.10.09)
DIE WAHL DER QUAL (25.09.09)
ÜBERGEGENSÄTZLICHES (18.09.09)
Der Tag von Manhattan (11.09.09)
Georg Büchners Philosophie (04.09.09)
GEGEN MICH (28.08.09)
USCHS TAGEBUCH (21.08.09)
Brief eines 11-Jährigen an Hölderlin (14.08.09)
MAMA LOUISE. Memoiren meiner Großmutter 1889-1969 (07.08.09)
SCHNITTERWUNDE (31.07.09)
Wirklichkeitsplagiat? Peeperkorn (24.07.09)
MEINE SONETTE (17.07.09)
LIRUM LARUM (10.07.09)
BRIEFE AN KARL SEEMANN (03.07.09)
KV, HEGELS DIALEKTIK UND SCHRÖDINGERS KATZE (26.06.09)
Die Moni-Schlange und der Nubi (19.06.09)
AXEL UND JOHANNA (12.06.09)
NACHTASYL HEUTE (05.06.09)
DIE KLEINEN BIESTER (29.05.09)
ÜBER DAS RAUCHEN (22.05.09)
ARCHE INTERNET (15.05.09)
SCHULÜBUNG (08.05.09)
FRÜHE STILÜBUNGEN (01.05.09)
GENERATION ROLLKOFFER (24.04.09)
DIE UNRUHE DER JUGEND (17.04.09)
ZERLÖSCHT (10.04.09)
THOMAS MANNS FAUST (03.04.09)
SCHREIBE BARBARISCH! (27.03.09)
SCHREIB WIE DU WILLST, ABER... (20.03.09)
DER THEATERMACHER (13.03.09)
GEWONNENE ZEIT (06.03.09)
NORA (27.02.09)
ALLES IM ARSCH (20.02.09)
WIR LEBEN NUR, ZU STERBEN (13.02.09)
HIDDENSEE (06.02.09)
HABE MUT DICH ZU ERZÄHLEN! (30.01.09)
THESEN ZUR LITERATUR UND ZUR KRITIK DER LITERATUR (23.01.09)
DISZIPLIN UND KREATIVITÄT (16.01.09)
Liebe Genieleser! (09.01.09)
DE RATIONIBUS ARTIUM GRAMMATICARUM ET MATHEMATICARUM EXSTANTIBUS (02.01.09)
AUF DER SUCHE NACH DER ANDERSWELT - Holger Benkel. II. Lyrik (30) (26.12.08)
ÄSTHETISCHE BRÜCHE (19.12.08)
Zur Poesie der Leerzeile (12.12.08)
Literarische Parodien (05.12.08)
Seichtgebiete (28.11.08)
BRIEF AN EINE JUNGE LYRIKERIN (21.11.08)
Schwachdeutsch (14.11.08)
Ma! Dame (07.11.08)
Dr. Benn - Original und Parodie (31.10.08)
Der Künstler zieht das Publikum herab! (24.10.08)
Charonade - I. Prosa. Anonymus (8) (17.10.08)
http://www.garteninfos.de/wildobst/Dipl2-5.html (10.10.08)
Neptuns Tintenfass - André Schinkel. II. Lyrik (29) (03.10.08)
66 Thesen zur akuten Kunst (26.09.08)
Qualitätssicherung auf KV (19.09.08)
Lyriker aller Länder, vereinigt euch! - shagreen II. Lyrik (28) (12.09.08)
Hermetische Literatur. Eine Diskussion (05.09.08)
Erwachen - zum Problem des Romanbeginns (29.08.08)
Voilà! Eine Traumdeutung (22.08.08)
TOTALE FRAGMENTE - Jovan Jovanovic. Lyrik (27) (15.08.08)
ZYKLISCH: Bergmann. Lyrik (26) (08.08.08)
Multiples Erzählen - I. Prosa. Dominic Angeloch (7) (01.08.08)
Rotalgen und Nesselwunden - Muninn. II. Lyrik (25) (25.07.08)
Der schwarze Rohrstock (18.07.08)
DON MOMBASA IN MEMORIAM (11.07.08)
die worte zerbrechen schon am mund - Katrin Stange. II. Lyrik (24) (04.07.08)
Aztekisch? - I. Prosa. Mitternachtslöwe (6) (27.06.08)
Zweikörpertheorie - Holger Benkel. II. Lyrik (23) (20.06.08)
pistaziengrün - I. Prosa. plastique (5) (13.06.08)
Traumperlen - I. Prosa. KeinB (4) (06.06.08)
Im Namen des Sturms - beneelim. II. Lyrik (22) (30.05.08)
Buntgemalte Schulterblätter - mondenkind. II. Lyrik (21) (23.05.08)
hier und hier und hier - ReneKain. II. Lyrik (20) (16.05.08)
Zwei Himmel - locido. II. Lyrik (19) (09.05.08)
VOM RABEN WAS - I. Prosa. Arthur Breinlinger (3) (02.05.08)
Erste Gedichte (25.04.08)
argotmente - Aus den Kommentaren II (18.04.08)
Vagas Schlange - Aus den Kommentaren I (11.04.08)
Mutterherz-Verse (04.04.08)
Latium. Fünf Elegien im alten Stil (28.03.08)
Ich kann euch nur die Tür zeigen, durchgehen müsst ihr selber… (21.03.08)
Kaiserplatz (14.03.08)
Woytyla (07.03.08)
(29.02.08)
FALLEN... (22.02.08)
Meine Seele eine blaue Schrift - II. Lyrik (18) (15.02.08)
Als ob die Welt ein Fallen ist - Elias. Lyrik (17) (08.02.08)
Toll verkirscht - scalidoro. II. Lyrik (16) (01.02.08)
Durchgezogene Grüße - II. Lyrik (15) (25.01.08)
Zur Kritik der reinen Literatur (18.01.08)
Frostmund - conejo. II. Lyrik (14) (11.01.08)
ÜBER DIE WAHRHEIT DES ERZÄHLENS (04.01.08)
BEKENNTNIS (28.12.07)
Theo Breuer (21.12.07)
ÜBER NIETZSCHE (14.12.07)
WAS IST (SCHREIB)KUNST? (07.12.07)
ZUR KOMMENTAR-KULTUR (30.11.07)
HYMNE VOM ENDE DER LEI(S)TUNG (23.11.07)
12 Thesen zu KV (16.11.07)
Ausschreibung (09.11.07)
ALS OB... INDIKATIV ODER KONJUNKTIV? (02.11.07)
VON HARTZ IV zu MATRIX IV (26.10.07)
ICH HABE VON DIR GETRÄUMT (19.10.07)
VERSUCH EIN GEDICHT ZU VERSTEHEN (12.10.07)
DICHTUNGSRING (05.10.07)
OTHELLO.THERAPIE (28.09.07)
MEINE LIEBLINGSBÜCHER (21.09.07)
ÜBERSETZUNGEN (14.09.07)
d IIIII IIIII II (07.09.07)
DIE SCHÖNHEIT DER PERFEKTION (31.08.07)
Wir sind die Kinder Shakespeares, Ionescos und Thomas Manns (24.08.07)
AM ANFANG STAND EIN FRAGEZEICHEN (17.08.07)
No sports! (10.08.07)
Mein Ich - wie es in mir schreibt (03.08.07)
Arthur Breinlinger (27.07.07)
SOMMERLOCH (20.07.07)
WORTSCHERBEN (06.07.07)
ZWISCHEN ZWANG UND ZWISCHENFALL (29.06.07)
DAS GEHEIMNIS DES MINIMALISMUS (22.06.07)
AUS EINEM TOTENLEBEN - I. Prosa. Barbara Mundt (2) (15.06.07)
KLITARTOZISMUS (08.06.07)
TIRA MI SU ! (01.06.07)
Eine einfache Interpretation (25.05.07)
Selbstkritik (18.05.07)
BERNSTEIN (11.05.07)
ARTHURISMUS (04.05.07)
IM ANTLITZ DER NACHT (27.04.07)
Zentrale Lyrik (20.04.07)
Die Ordnung des Absurden - Lyrine. II. Lyrik (13) (13.04.07)
Die Farben der Melancholie - Janet Klemm. II. Lyrik (12) (06.04.07)
Suche mit Worten nach Worten - Andrea Miesenböck. II. Lyrik (11) (30.03.07)
An der Schmerzgrenze - seelenliebe. II. Lyrik (10) (23.03.07)
au’äumst’s au’äumte – Bergmann. II. Lyrik (9) (16.03.07)
Laszive Irrungen - mondenkind. Dressedinblack. II. Lyrik (8) (09.03.07)
"MEIN TITEL BIN I!" Eskapistische Sprachspiele - Jovanovic. Lyriker (7) (02.03.07)
herzkomatös – LunAe (Malinia). Marla. II. Lyrik (6) (23.02.07)
ZEREBRALE SINNLICHKEIT – Vaga. II. Lyrik (5) (16.02.07)
ALPHABETISMUS - Alpha. alois5 (beneelim). AlmaMarieSchneider. II. Lyrik (4) (09.02.07)
TAGSCHLÄFERIN - Ravna. II. Lyrik (3) (02.02.07)
EDELPLASTE - darkjoghurt. II. Lyrik (2) (26.01.07)
DIAMANTENSCHAUM - jaccolo (Carmina). II. Lyrik (1) (19.01.07)
GIGANTISCHE MINIATUREN - I. Prosa (1) (12.01.07)
Zauberbergmann (05.01.07)
KOMMENTARKULT (29.12.06)
LOB DER FREIHEIT. Ein kurzer Jahresrückblick (22.12.06)
IN THE GUTTER (15.12.06)
STARKULT AUF KV (08.12.06)
KEIN GESPENST GEHT UM IN KV (01.12.06)
LANGE SCHATTEN. ANNA ROMAS - LETZTE BRIEFE (24.11.06)
EMOTIONAL CONTRA RATIONAL - RATIONAL CONTRA EMOTIONAL (17.11.06)
Bergmanns Nachtgesang (10.11.06)
Brigitte *G* - madama intercommunicationistica (03.11.06)
KV, c'est moi! (27.10.06)
OKTOBERGEDANKEN (20.10.06)
TRENDY & NEO (13.10.06)
DER UNENDLICHE LESER UND DAS ENDLICHE LEBEN (06.10.06)
KLEINE VISIONEN (29.09.06)
Zuviel Ich auf KV (22.09.06)
WIIO (08.09.06)
SELF IMAGE (01.09.06)
Selbstbeschreibung (25.08.06)
AM ARSCH DER WELT (18.08.06)
SOMMERLOCH (11.08.06)
ÜBER MUT ZUR UNFREUNDLICHKEIT (04.08.06)
Die neue Freiheit (14.07.06)
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