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KeineGedanken

Was macht dir (keine) Gedanken?


Die Kolumne des Teams "keineGedanken"



Sa., 09. Februar
Bisher 6.611x aufgerufen


No (G)Offense...

von BLACKHEART


Der Super Bowl LIII ist Geschichte und unter dem Strich bleibt festzuhalten: Nicht die New England Patriots haben den Super Bowl gewonnen, sondern die Los Angeles Rams haben ihn verloren.

Vor der Saison zogen die Rams von St. Louis nach Los Angeles um und das Ziel war von vorn herein klar: Der Super Bowl musste her. Nur so kann man sich in einer Sportstadt wie L.A. behaupten.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde vor der Saison ordentlich in die Mannschaft investiert. Getreu dem Motto "Offense wins Games, Defense wins Championships." wurden mit Ndamukong Suh (von den Miami Dolphins), Aqib Talib (von den Denver Broncos), Marcus Peters (von den Kansas City Chiefs) und Sam Shields (von den Green Bay Packers) einige bekannte Namen für die Defense verpflichtet. Im Falle von Suh und Shields sind es allerdings nur Einjahresverträge. Andere Spieler bekamen hochdotierte Verträge über mehrere Jahre, weshalb es in Sachen Salary Cap für die Rams in den kommenden Jahren nicht allzu gut aussieht. Große Investitionen sind also erstmal nicht drin.

Aber zurück zum Super Bowl. Die Defense der Rams war schon in der gesamten Saison überragend, was sich auch im Super Bowl fortsetzte. Eine Interception und einige "Three and outs" gegen die High Power Offense der Patriots sprechen eine deutliche Sprache.
Was den Rams aber das Genick brach, war Quarterback Jared Goff. Man merkte ihm die Nervosität mehr als deutlich an. Gleich mehrere Male übersah er frei stehende Receiver, die viele Yards und eventuell sogar Touchdowns hätten erzielen können.
Leider hatte man während des gesamten Spiels nicht das Gefühl, dass die Rams-Offense einen Touchdown erzielen könnte. Lediglich bei der Defense hätte man so etwas erwarten können. Aber dazu kam es nicht, da sie zu sehr damit beschäftigt war, Tom Brady und seine Waffen in Schach zu halten.
Was ihnen auch ganz gut gelang. Tight End Rob Gronkowski und Wide Receiver Chris Hogan waren über weite Strecken abgemeldet. Auch die Running Backs James White und Sony Michel (trotz Touchdown) waren nicht die Faktoren, die sie während der Regular Season waren. Lediglich Wide Receiver Julian Edelman (der auch zurecht Super Bowl MVP wurde) erreichte Normalform. Auch Quarterback Tom Brady, der seinen sechsten Super Bowl gewinnen konnte, hatte mit der Defense der Rams zu kämpfen.
Am Ende siegte die Erfahrung.

Wie geht es jetzt weiter? Ob die Rams im kommenden Jahr wieder eine so dominante Rolle in der NFC spielen werden, wird vor allem von der mentalen Verfassung von Jared Goff abhängen. Wenn er, wie Matt Ryan (Atlanta Falcons) 2017 nach der Super Bowl-Niederlage in ein Loch fällt, müssen die Rams im nächsten Jahr vielleicht sogar um die Play Offs bangen. Schafft es der junge Head Coach Sean McVay aber, den Kampfgeist in der Mannschaft wieder zu erwecken, sollte man die Rams auch im kommenden Jahr wieder auf dem Zettel haben.

Bei den Patriots wird es darauf ankommen, wie der Kader 2019 aussehen wird. Wenn Gronkowski seine Karriere beendet, fehlt dem 41-jährigen Brady (der schon angekündigt hat, noch bis 45 weiterspielen zu wollen) eins seiner wichtigsten Ziele. Immerhin wird ihm wohl sein Buddy Edelman weiterhin zur Verfügung stehen.
Aber die Patriots, insbesondere Head Coach Bill Belichick, haben ein Händchen für Rohdiamanten, die im Draft in späteren Runden oder sogar als Undrafted Free Agents zu haben sind, weshalb die Patriots auch in den kommenden Jahren weiterhin zu den Super Bowl Kandidaten gezählt werden müssen.

Eine Frage muss noch geklärt werden. Ist Tom Brady der G.O.A.T. (Greatest of all Time)? Er gewann alleine so viele Super Bowls wie die Pittsburgh Steelers insgesamt. Ganze 6 an der Zahl. Wahrscheinlich wird er noch so lange weiter spielen, bis er den 7. Ring hat und die Patriots damit zum Rekord-Champion macht. Quasi zum FC Bayern des American Football. Würde auch von den Farben her passen. Und was die Erfolgsfans angeht, ebenfalls.
Trotz alledem ist er in meinen Augen vielleicht der M.O.T.H. (Man of the Hour), aber nie im Leben der G.O.A.T., sorry. Denn zum G.O.A.T. gehören mehr als nur Championships. Auch die Art und Weise wie diese Championships gewonnen wurden, die Statistiken in den Super Bowls und das Verhalten neben dem Platz spielen da mit hinein.
Und was das angeht, kann es nur einen geben, dem der Titel G.O.A.T. gebührt: Joe Montana.

Aber das war die Vergangenheit. Wie sieht die Zukunft aus? Ich weiß es nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der aktuelle Nachfolger von Joe Montana (und ehemalige Back Up von Tom Brady) da ein gewichtiges Wort mitsprechen wird. Und das sage ich nicht nur als Fan.

In diesem Sinne:

Macht euch (keine) Gedanken.


euer BLACKHEART


 
 

Kommentare zu diesem Teamkolumnenbeitrag


drmdswrt
Kommentar von drmdswrt (11.02.2019)
Zumindest hat das Match bewiesen: Die Patriots sind nicht unschlagbar.
Es waren genau das Finale und das Ergebnis, die ich erwartet hatte (wobei ich doch auf beiden Seiten zwei Touchdowns mehr erwartet hätte). Dass die Rams der Patriots-Erfahrung unterliegen, war mir ziemlich klar. Junger Trainer, junger Quarterback – aber darin liegt die Zukunft. Von daher bin ich für die Rams ziemlich optimistisch.
Interessanterweise hatte das Spiel trotzdem einen hohen Unterhaltungswert. Im Gegensatz zum Fußball können defensiv orientierte Football-Spiele auch sehr spannend sein.

Mir persönlich ist es übrigens ganz recht, wenn mit Brady und den Patriots der Superbowl-Gewinner nach Deutschland kommt. Auch, wenn ich dann vermutlich mein Rams-Cap tragen muss.
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