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Schweigeraum

Gedicht


von Traumreisende

Gedankenschwer legen sich müde Lider
in Täler, die unendlich weit vom Schlaf entfernt;
getrübte Blicke werfen Bilder wider,
auf das, was eben noch so hoffnungsvoll gewärmt.

Aus Zwischentönen ranken sich die Nebel
und winden, schlangengleich, sich durch ersehnte Ruh;
das Ungesagte würgt dich wie ein Knebel
und alte Schatten decken dir die Sinne zu.

Du fliehst Vertrauen, schließt die offnen Türen,
obwohl du fühlst, du sperrst dich in dein Schweigen ein,
statt aufzustehn, hüllst du dich in dein Frieren,
und bleibst mit deinen Ängsten ganz allein.


.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von kalaila (24) (19.11.2006)
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Traumreisende meinte dazu am 19.11.2006:
oh ja in der tat für mich eine ungewöhnliche zeit

wenn dann noch so eine berührung entsteht, dann danke ich dir sehr.
lg silvi
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Kommentar von Ju.Sophie (53) (19.11.2006)
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Traumreisende antwortete darauf am 19.11.2006:
nein, es ist rückentwicklung, nur durch offenen türen kann man jemanden zu sich lassen, oder wandern in die weiten, das grenzenlose...

dir alles liebe
hab dank!!
silvi
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Kommentar von seelenliebe (52) (19.11.2006)
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Traumreisende schrieb daraufhin am 19.11.2006:
oh oh, nein da soll keiner hingehen, in die stille ja, in die ruhe ja, aber nicht in dieses engende schweigen mit all seinen schattenbildern...

hoffe dich draussen zu sehen
lg silvi
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JohndeGraph
Kommentar von JohndeGraph (19.11.2006)
Manchmal ist das auch Selbstheilung, lange es nicht nur so bleibt ... schön umgesetzt und sehr harmonisch geschrieben. Es vermittelt so eine gewiße Stimmung beim Lesen, gefällt mir. Grüße J.d.G.
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Traumreisende äußerte darauf am 19.11.2006:
hmmm ich weiß nicht, die stille sicherlich, kann selbstheilung sein, aber nicht die mahlsteine der schattenfragen, oder aber man erkennt und durchstürmt die türen wieder mit neuem bewußtsein .
ich danke dir
lg silvi
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lilly-rose
Kommentar von lilly-rose (19.11.2006)
Je länger man sich ins eigene Frieren hüllt, umso mehr stirbt mit der Zeit ab, bis es unwiderruflich verloren geht...

Nachdenklich machende Zeilen!

lg
Thomas
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Traumreisende ergänzte dazu am 20.11.2006:
ja, lieber thomas, es kann zu einem fall führen, bei dem auch noch so viele hingestreckte hände nicht halten können. gut, wenn immer jemand beharrlich auf die tür weist. gut, wenn man noch willig ist, diesen blick zu sehen!

dir liebe grüße
in den tag

nase frei du, )))
silvi
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Kommentar von sterbenderschwan (48) (19.11.2006)
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Traumreisende meinte dazu am 20.11.2006:
ja, leider sind zu viele menschen dort, die weil sie sich selbst vergessen haben auch vergessen worden... es liegt mmer sehr viel an uns selbst.

dir ein danke und liebe grüße
silvi
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Raggiodisole
Kommentar von Raggiodisole (19.11.2006)
schweige betroffen ...
lass die Türen aber offen ...

sehr sympatischer Text

lg
Regina
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Traumreisende meinte dazu am 20.11.2006:
ja, die türen offen lassen ist auch eine form der toleranz, des annehmens, des loslassens.

ich danke dir sehr
mit lieben grüßen
silvi

PS danke für die übersetzung... du weißt schon
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Kommentar von Susa (52) (19.11.2006)
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Traumreisende meinte dazu am 20.11.2006:
wer kennt sie nicht, solche situationen, doch sie beschreiben zu können, ist schon das erste erkennen zu selbsthandlung.
danke du
silvi
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Kommentar von Lyrine (43) (19.11.2006)
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Traumreisende meinte dazu am 20.11.2006:
oh ja, ich verstehe dich, sehr sogar, aber sind nicht deine flügel auch durch diese tür gehuscht und ist der mensch, der mit solchen flügeln geschützt nicht mehr allein??

dir liebe grüße
manches schweigen ist auch gesund, ist ein ruhiges inneres zwiegespräch.

danke
silvi
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michelle
Kommentar von michelle (19.11.2006)
(m) - eine, unsichere träne hinterlasse ich dir hier und hülle mich in betroffenes schweigen....
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Traumreisende meinte dazu am 20.11.2006:
betroffen sollte es nicht sein, wenn man etwas sieht, das man kennt sich wiedergerkennt, dann ist man entfernt der letzten einsamkeit ...
hab dank
und dir liebe grüße
silvi
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Traumreisende
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Veröffentlicht am 19.11.2006. Textlänge: 86 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.426 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.08.2020.
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