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Obskur

Legende zum Thema Besessenheit


von Lala

Unter einer Decke, die mit einer Arabeske aus Stuck verziert war, inmitten eines großen Saals mit weiten Flügeln, großen Fenstern und hohen Wänden, stand nun schon seit Wochen regungslos eine Geigenspielerin. Auf dem eben abgeschliffenen und auf Hochglanz polierten Parketts spiegelte sich ihr Körper, aber der letzte Ton, den sie auf ihrer Geige gespielt hatte, war längst verklungen. Sie blickte wie erstarrt auf den gegenüberliegenden Wandschrank, in dessen Spiegeln ihr eigenes Gesicht widerschien. Die Zeitlosigkeit dieses Anblicks wurde noch dadurch betont, dass keine Bewegung ihren wohlgestalten Körper durchfuhr, kein Windhauch ihr schwarzes Haar zauste, geschweige denn, dass eine Strähne ihr ins Gesicht fiel. Nicht einmal ein Zittern ihrer Arme oder Hände, in denen sie Geige und Bogen hielt, war zu bemerken. Sie wirkte wie eine Figur aus Porzellan.
Nur ein aufmerksamer Beobachter hätte an ihrem Lidschlag festgestellt, dass es sich um eine junge Frau aus Fleisch und Blut handelt, die mit weit geöffneten Augen, wodurch die Dunkelheit ihrer Pupillen und die Tiefe ihrer Seele betont wurden, auf einen bestimmten Punkt im Spiegel starrte. Einen Punkt, der, verfolgte man die Linien ihres Blickes, nahe an ihrem Scheitel vermutet werden musste, da wo ihre Haarpracht begann, die sich streng nach hinten frisiert über ihren beachtlichen Hinterkopf verteilte. An diesem ominösen Punkt musste sie, als sie ihren letzten Ton gespielt hatte, etwas entdeckt haben, das ihre Nerven zerrüttet haben musste, so dass sie in der Zeit erstarrte.





Als der letzte Ton gespielt war, der Applaus der abendlichen Matinee verklungen und der junge Mann, der die Geigerin am Klavier begleitet hatte, sich ein letztes Mal verbeugte, begannen sich ein Raunen, ein Flüstern, Husten, Verlegenheit und schließlich bange Fragen im Saale zu verbreiten. Der Pianist, dem die Unruhe nicht verborgen geblieben war, gab dem Publikum durch Zeichen zu verstehen, dass auch er das Verhalten seiner Kollegin nicht verstünde, aber es wurde den Gästen auch deutlich, dass sein Respekt vor ihr so groß war, dass er es nicht wagen würde, sich ihr zu nähern. Erst eine Dame aus dem Publikum fasste sich ein Herz, trat zu der Musikerin und sprach leise auf sie ein. Doch als sie sanft den Arm, der die Geige hielt, berührte, geschah es: nur einen Wimpernschlag lang sauste der Geigenbogen mit lautem Knall gegen die Wange der Frau. Ein Aufschrei und laute Ausrufe allgemeinen Erschreckens folgten. Die geschlagene Frau war zu Boden gesunken und weinte bitterlich.

Sofort eilten ein paar hilfsbereite Herren zu der Dame und stießen Flüche in die Richtung der Musikerin aus. Sie versorgten die blutende Wange des Opfers, während die Spielerin ungerührt dabei stand und über die für diesen Abend herbeigeholten Stühle als auch durch die Gäste, die sich in ihr Blickfeld stellten, hindurch, so als seien diese Luft, auf ihren Punkt im Spiegel starrte.

Durch die Schreie im Saal alarmiert, stürzte der Baron, der Vater der Geigenspielerin gerade noch rechtzeitig herein, um einen der Gäste, einen aufgeblasenen Stutzer, davon abzuhalten seine Tochter, die zu diesem Konzert eingeladen hatte, zu ohrfeigen. Sodann erfragte er, was sich im Einzelnen zugetragen habe und wie es zu der Verletzung der Frau Doktor gekommen sei. Die Einzelheiten ließ er sich maßgeblich vom Pianisten mitteilen, der so jung war, dass ihm die Matura noch bevorstand und er daher immer wieder ermahnt werden musste, sich zu konzentrieren und kurz zu fassen.

Als er vernommen hatte, was und wie es geschehen war, wies er den empörten Gästen mit herrischer Geste die Tür. Ganz besonders aber erregte sich der Herr Vater über die Frau Doktor! Auch als längst schon alle Gäste den Saal und seinen Palast verlassen hatten, rief er mehrmals in dieser Nacht voller Zorn und Trauer aus, was die Dame beim Hinausgehen ihm zu ihrer Entschuldigung selbst gesagt hatte, namentlich, dass sie es ja nur gut gemeint hätte. Aber was!? würde die Frau Doktor denn von seiner Tochter verstehen? Nichts, gar nichts, antwortete er sich - und das nicht nur einmal an diesem Abend und auch in der Nacht, denn an Schlaf war nicht zu denken.

Mit zwei Bediensteten, denen er einschärfte, nicht seine Tochter und erst recht nicht ihr Instrument zu berühren, räumte er den ganzen Saal aus. Alle Bilder wurden abgehängt, alle Möbel beiseite geschafft, und als der Morgen graute, ließ der Baron auch alle Kandelaber und Leuchter entfernen.

Schließlich fasste sich einer der Diener ein Herz und fragte seinen Dienstherren, warum sie das denn täten und ob sie nicht einen Nervenarzt rufen oder die Frau Tochter beherzt zu Bette bringen sollten? Resignierend und sich beständig die Augen reibend, um sich wach zu halten, antwortete er, dass dies kein Nervenleiden sei, jedenfalls keines, das ein wissenschaftlich ausgebildeter Arzt, erst recht kein Quacksalber heilen könne.
Irgendetwas, seufzte er schließlich, irgendetwas in diesem Saal missfalle seiner Tochter, störe sie, ja, bedrohe sie. Was das sei, wisse er auch nicht, aber es sei etwas, das die Balance dieses Raumes, das Seelenheil seiner Tochter und den Wohlklang ihres Spiels und eben, ja: ihres Seins, existenziell in Frage stellen würde. Daher müsse alles rausgeschafft und der Sache auf den Grund gegangen werden. Als der Diener sich erlaubte zu fragen, warum man die Tochter denn nicht fragen könne oder warum er selbst sie dazu nicht befrage, geriet der alte Herr in eine solche Wut, dergestalt dass er sich fast vergessen und einen Kandelaber nach ihnen geworfen hätte. Stattdessen aber befahl er ihnen, sich zu packen und gab ihnen barsch auf den Weg mit, dass sie dumme Narren und Tölpel seien, die nichts verstanden hätten.

Die Suche nach dem störenden Objekt oder Subjekt, welches der jungen Dame so furchtbar das Leben vergällt hatte, dass sie wie eine Uhr stehen geblieben war, verlief auch am nächsten und übernächsten Morgen ohne Ergebnis. Aus der Stadt ließ der Vater einen Herrn Professor für angewandte Ästhetik herbeirufen, der aber, als er sich nur wenige Minuten in dem Raum aufgehalten und abschätzig mal in diese oder jene Ecke geäugt hatte, bemerkte, dass der Herr Baron eigentlich den Saal, wenn nicht seinen gesamten Palast einreißen müsse, wenn denn seine Frau Tochter so überaus empfindsam auf schlechte Ästhetik reagiere, beziehungsweise: wenn sie nichts außer dem Goldenen Schnitt gelten lasse! Dann aber hätte sie unter dieser abscheulichen Stuckdecke und den nachträglich angebrachten und unpassend altertümlichen Arabesken nie auch nur einen Ton spielen dürfen. Summa sumarum sei er sich deshalb sicher, dass er der Falsche sei, um die Tochter zu kurieren, dem Herrn Vater aber wegen des Aufwandes sein volles Tageshonorar in Rechnung stellen müsse.

Fassungslos hörte der Alte die Worte des Herrn Professors und brauchte einige Zeit, um die Ungeheuerlichkeit und Unschicklichkeit des Vernommenen zu verarbeiten. Obwohl inwendig rasend, bestellte er seine zwei Lakaien zu sich und gab ihnen zu verstehen, dass der Herr, der heute mit ihm gekommen sei, einen Ausflug zu den Schweineställen unternehmen möchte. Wenn sie auch nichts von Musik oder obskurer Krankheiten junger Damen aus höherem Hause verstanden, diese Botschaft ihres Herrn war klar und sie beherzigten sie sofort. Schnurstracks packten die beiden den laut protestierenden und Verwünschungen ausstoßenden Professor für Ästhetik an Armen und Beinen, schleiften ihn hinaus und warfen ihn auf den Schweinemist.


In einem späteren Schreiben an den Dekan entschuldigte sich der Baron und teilte mit, dass er wisse, dass seine Handlungen nicht geeignet gewesen waren, seine Tochter aus ihrer Erstarrung zu lösen. Er würde für den entstandenen Schaden und die Kosten der Reinigung geradestehen. Den entsprechenden Betrag, den er großzügig mit dem Tagessatz des Herrn Professors ansetze, werde er anweisen lassen. Er gehe davon aus, dass diese unliebsame Angelegenheit damit erledigt sei.

Wie aus dem Brief geschlossen werden kann, muss der Zustand der Tochter unverändert geblieben sein. Aus späteren Anschreiben und Bittbriefen lässt sich erschließen, dass noch diverse andere Experten und Fachleute eingeladen und bestellt wurden, die jeder für sich Theorien aufstellten und Ratschläge gaben, die aber vor allem den Baron um viele Taler erleichterten, ohne dass sich die Erstarrung der Tochter gelöst hätte. Dies verbitterte den Baron so sehr, dass er kaum noch mit seinen Bediensteten sprach oder ihnen Anweisungen erteilte und seine Tagesgeschäfte vernachlässigte. Stattdessen harrte er jeden Tag im Spiegelsaal und hoffte, dass seine Tochter aus ihrer Starre erwachte.

Er verfiel zusehends, und sein Gut mit ihm. Sein Land, die Tiere in den Ställen und auch seine Bilder wurden verkauft, bis nur noch der Palast vom seinem einstigen Reichtum übrig geblieben war. Aber nunmehr war der zu einer Hülle geworden und nur noch dem Wort nach ein Palast, denn auch der Hausstand war fast vollständig verkauft worden.
Übrig geblieben waren dem Baron, der nur noch ein Schatten seiner selbst war, außer ein paar Habseligkeiten just jene Diener, die ihm in der unglückseligen Nacht beigestanden waren, als seine Tochter zu spielen aufgehört hatte. Seitdem schoben  sie ihn jeden Morgen auf einem Stuhl in den Saal, in dem seine Tochter noch immer regungslos stand. In der Regel mussten seine Diener den Raum dann verlassen aber sie hörten ihn trotzdem, umso besser je leerer die Räume im Palast wurden, auch durch die geschlossenen Türen des Saales, wie er jeden Tag weinte, flehte und irgendwann entkräftet einschlief.


Doch an jenem Morgen, als sie ihn wieder in den Saal zur Tochter gebracht hatten, war alles anders als sonst. Sie sollten bleiben und sich um das Parkett kümmern, denn der Baron hatte einen Käufer für seinen Palast gefunden. Es hatte keinen anderen Ausweg gegeben als den des Verkaufes. Der gebrochene Mann sprach ohne aufzublicken und kaum vernehmbar, dass die Zeit gekommen sei, Abschied zu nehmen. Infolge des Verkaufs müssten seine treuen Diener das Parkett mit einer Scherbe abziehen und für den Käufer aufpolieren. So sei es ausgemacht.

Dann wand er sich zu seiner Tochter, sah sie an und ohne dass sich seine Stimme brach, bat er sie, dass sie ihn ansehe und sich jetzt besinnen möge. So würde es nur ein Abschied von diesem Palast sein, aber keiner von ihm und keiner für immer!
Während er also so sprach, begaben sich seine Diener stumm an die ihnen anbefohlene Arbeit. Der alte Mann im Rollstuhl beobachtete sie, schwieg aber, wartete wie immer vergeblich auf ein Zeichen und schlief während der monoton verlaufenden Arbeit bald auf seinem Stuhl ein.

So kam es, als alle Arbeit, bis auf den Fleck, auf dem die Künstlerin selbst stand, erledigt war, dass die Diener nicht mehr wussten, was sie jetzt tun sollten. Unschlüssig überlegten sie, ob sie den Alten aufwecken und befragen sollten, was denn nun mit der Frau Tochter geschehen solle, denn von den Plänen des Barons, die seine Tochter angingen, wussten sie nichts. Neugierig und unbeholfen schlichen sie um die junge Dame und wagten es nicht, sie zu berühren. Doch mit der Zeit wurden sie mutiger und fingen ihrerseits an zu überlegen, was die Dame denn so fest fixiere und halte.

Sie kamen überein, während einer am Spiegel und einer bei der Künstlerin stand, dass der Blick der Dame auf ihren eigenen Haaransatz gerichtet sei, und während die Diener, einer am Spiegel, einer an ihrem Haupt, den Fall untersuchten, entfuhr demjenigen, der nah bei der Dame stand, dass er in ihrem Haar etwas gesehen habe. Etwas Schwarzes, so schwarz wie das Haupthaar selbst. Zweifellos sei da etwas, obgleich nicht größer als ein Fingernagel. Möglicherweise ein vertrocknetes, winziges Insekt!

Da sie nichts mit ihren Händen berühren wollten, besorgten sie sich kurzerhand eine Pinzette und einen Stuhl. Mit zitternder Hand und schlotternden Knien stand der Diener auf dem Stuhl und versuchte vorsichtig, das von ihm entdeckte „Ding“ mit der Pinzette zu greifen, und als er vermeinte, es gegriffen zu haben und vernehmlich durchschnaufte, geschah es, dass Bogen und Geige scheppernd zu Boden fielen und dort wo eben noch die junge Frau stand, nichts mehr war. Nichts. Außer vielen Staubteilchen, die im Licht der Sonnenstrahlen umeinander tanzten und wirbelten.

Erstaunlich behände war der Baron, der durch den Krach aufgewacht sein musste, auf seinem Gehstock herbeigeeilt. Fasziniert und verwirrt zugleich tauchte er seine freie Hand in die dichten Staubteilchen, die in der safrangelben Sonne umeinander tanzten. Mit der anderen stützte er sich auf seinen Stock. Während er so tat, fragte er flüsternd, und er war erstaunlich gefasst im Ton, was die beiden auf dem Kopf seiner Tochter gefunden hätten. Erst da gewahrte der erschrockene Diener, dass er die Pinzette vor Schreck hatte fallen lassen. Sie lag auf dem Parkett, aber was sie einmal zwischen ihren Schenkeln gehalten hatte, fand man nicht mehr.

Auch durch ihre Beschreibungen ließ sich nicht mehr erraten, was es denn gewesen sein könnte, das möglicherweise Schuld an der Erstarrung seiner Tochter trage. Vielleicht hätte ja alles nichts miteinander zu tun! Denn so etwas rede man sich auch schnell ein, beschied der Vater die beschämten Diener und beschloss, dass es vorbei sei. In alter Entschlossenheit wies er an, den Boden dort, wo sie einstmals und gerade eben noch gestanden hätte, abzuziehen und aufzupolieren. Dann wandte er sich um, blickte ein letztes Mal zum Spiegelschrank und traute seinen Augen nicht. Seine Tochter! Da war sie, schön wie eh und je und vollständig versunken in ihr Geigenspiel. Er sah sie in den Spiegeln des Schrankes spielen. Anmutig aber tonlos.

Er räusperte sich, bat seine Lakaien ihre Arbeit zu unterbrechen und gebot ihnen zu schauen, ob die Spiegel auch wirklich blank und nicht schmutzig seien. Sie sollten genau hinsehen, befahl er. Die Diener schauten dies alles gewissenhaft und genau an und der Baron wusste nun, oder ahnte es vielleicht, dass er und nur er seine Tochter würde sehen können, denn die Diener sahen offensichtlich nichts. Als sie sich bald wieder mit dem Parkett beschäftigten, setzte er sich in seinen Stuhl direkt vor den Spiegel und verfolgte wortlos das tonlose Spiel seiner Tochter.

Es dauerte nicht allzu lang und die Diener teilten ihm mit, dass nun alles wie gewünscht gerichtet sei und sie das Haus verlassen müssten. Der Baron nickte, gab ihnen aber ein Zeichen, sie mögen kurz noch etwas warten und sich im Hintergrund halten.

Als das letzte Licht der Sonne durch die Fenster fiel und er seine Tochter nur noch schemenhaft erkennen konnte, seufzte er einmal kurz, nahm seinen Stock und zerschlug den Spiegel.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Isaban
Kommentar von Isaban (10.10.2011)
Interessante Story, Lala!
Allerdings hast du bei diesem Text ein bissl geschludert, hm?
Schau noch mal nach den Satzzusammenhängen.

Keine Bewegung durchfuhr ihren wohlgestalteten Korpus, kein Windhauch fuhr durch ihr langes, schwarzes Haar, oder dass auch nur eine Strähne ihr ins Gesicht fiel, noch bemerkte man ein Zittern ihrer Arme oder Hände, in denen sie die Geige und den Bogen hielt.


Ab dem "oder dass" werden die Satzzusammenhänge arg konfus; da fehlt ein "weder" vor dem "noch" und das "oder dass" macht die Zusammenhänge vollends wirr.


Nur ein sehr aufmerksamer Betrachter hätte am Lidschlag bemerkt, dass es sich bei ihr, um eine junge Frau, aus Fleisch und Blut handelte, die mit ihren weit geöffneten Augen, welches die Dunkelheit ihrer Pupillen und die Tiefe ihrer Seele noch mehr betonte, immer auf ein und denselben Punkt im Spiegelschrank vor ihr starrte.


Hier hat die Einschiebung nicht geklappt. Mach aus dem "welches" hinter den "Augen" ein "welche" und aus dem "betonte" am Ende dieser Einschiebung ein "betonten" und schon ist die Sache geritzt. ;)

An diesem Punkt muss sie, so wurde es allgemein angenommen, als sie ihren letzten Ton gespielt hatte, etwas Entsetzliches entdeckt haben, etwas, das ihre Nerven so sehr zerrüttet haben muss, dass sie jeglichen Lebensmut verloren und erstarrt war.


Warum der Zeitensprung? Mach aus dem "muss" hinter dem "Punkt" lieber ein "musste" und setz ein "hatte" hinter das "verloren".

Sorry, das war jetzt nur der erste Abschnitt und mir wird die Zeit knapp, ich muss meine Zwerge bettwärts schaffen - aber ich glaub, den Rest schaffst du auch allein.
Die Story lohnt das Überarbeiten allemal.

Liebe Grüße,

Sabine
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Lala meinte dazu am 10.10.2011:
Hallo,

danke für die Korrekturen. Habe ich erstmal umgesetzt. Story und Ton begannen mich zu interessieren. Den ersten Absatz schrieb ich und dann setzte es sich so fort und schließlich wollte ich es auch beenden. Werde es wohl noch ein paarmal lesen undd as Parket polieren müssen

Gruß

Lala

Edith: Hast vollkomen recht. Eben nochmal im Schnelldurchlauf gelesen - uuuahh das schleudert ja arg. Also angefangen zu zurren und weniger schwurbel einzubauen - ohne dass ich den Grundton verliere. Danke nochmal für Deine schnellen Hinweise.
(Antwort korrigiert am 10.10.2011)
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Kommentar von Lila_Regenflieg (56) (16.10.2011)
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Lala antwortete darauf am 18.10.2011:
Hallo Lila_Regenflieg,

bin heute nochmal drüber gegangen. Sozusagen versucht das Parkett abzuziehen und zu polieren. Werde ich noch ein par mal müssen. Den Titel habe ich auch geändert, weil Spiegeleien sich zu sehr nach Spiegelei anhört. Obskur fande ich dunkler und geheimnisvoller. Oder ist Spiegelei doch besser? Das klingt doch nicht, auch wenn es zur Geschichte passt.

Schön das Du meinen heimlichen Favoriten den Prof "fein" fandest. Das freut mich besonders.

Danke fürs Lesen und Feedback.

Gruß

Lala
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Lila_Regenflieg (56) schrieb daraufhin am 19.10.2011:
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Lala äußerte darauf am 19.10.2011:
Obstkur? Man, da war ich froh, mit dem Ei von der Pfanne runter zu sein, fand den neuen Titel fetziger und jetzt kommst Du und sagst: Pustekuchen, Obstkur. Obstkur hmmmpf. ;)
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Lila_Regenflieg (56) ergänzte dazu am 19.10.2011:
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Kommentar von fdöobsah (54) (18.10.2011)
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Lala meinte dazu am 18.10.2011:
Hallo fdöobsah,

danke für Dein Gefallen. Der erste Absatz, so wie er jetzt ist, war eine schwere Geburt und mit letztlich viel Unterstützung und Feedback entstanden. Allerdings sollte es schwurbeln bzw. verdechselt und gedrechselt sein. Aber natürlich immer noch lesbar - aber letzteres leidet natürlich, wenn man sich seines Instruments nicht sicher ist.

Allerdings war mir auch als erstes dieses Bild eingefallen - einer erstarrten Künstlerin in einem lichtdurchfluteten Saal. Stilistisch wollte ich altertümlich sein und hatte ein vermessenes Vorbild im Kopf - vermessen weil die eigene "Schreibkunst" bzw. "Spielkunst eher furchtbare Stilblüten trieb und vermutlich immer noch treibt. Aber dafür ziehe ich ja das Parkett immer wieder ab Beruhigend zu lesen, dass der Text langsam aber besser bzw. stilsicherer in Deinen Augen wurde.
Auslöser war ein Märchen, welches ich eigentlich ganz gefälliig erzählt fand, aber in seiner Figurenzeichnung und Ideenreichtum nicht sehr inspiriert. Man mag einwenden, dass Märchen eh nur gut und böse kennen. Aber trotzdem reizte es mich, dieses Spiel anders aufzuziehen und daher freue ich mich besonders, dass Du die Geschichte auch ohne die "Spielereien und Spiegeleien" (Zitate etc) als eigenständige Geschichte lesen konntest. Ansonsten fände ich es auch albern.

Na dann werde ich die Tage wieder mein Parkett abziehen.

Gruß

Lala
(Antwort korrigiert am 18.10.2011)
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Kommentar von ues (34) (18.10.2011)
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Lala meinte dazu am 18.10.2011:
Vielen Dank für ein so großes Lob. Mehr kann sich ein Text nicht wünschen.

Gruß

Lala
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Kommentar von iseabail (46) (19.10.2011)
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Lala meinte dazu am 19.10.2011:
Hallo isebail,

danke für Deine Rückmeldung. Erst gerstern habe ich mich mit einer kVlerin kurz darüber unterhalten, wie detailliert oder frei man erzählen sollte. Die detailliertere, vermutlich aber langweiligere, bevorzugte ich. Wenn ich jetzt lese, dass der Text noch viele Freiräume lässt, dann freut mich das umso mehr. Danke.

Gruß

Lala
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iseabail (46) meinte dazu am 19.10.2011:
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Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (19.10.2011)
Ein bisschen hie und ein bisschen da müsste noch ä wengerl gerichtet werden, aber ansonsten ist dies eine spannende Geschichte, die einen in ihren Bann zieht und über das Geschehen an sich noch lange spekulieren lässt.
Mir gefällt, dass du sprachlich reifer geworden bist, alte Wörter und Bezeichnungen verwendest, die so einer Geschichte ein wenig Patina auflegen, so dass sie hunderte von Jahren alt sein könnte.

Und so fühle ich mich ein klein wenig an E.T.A. Hoffmann erinnnert ...

Merke: Der Korpus gebührt nur deiner Geige, niemals einem lebendigen Körper ... ;)
(Kommentar korrigiert am 19.10.2011)
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Lala meinte dazu am 19.10.2011:
Hallo Lluviagata,

Du bist schuld Nein, im Ernst ich habe mich soeben vom Korpus getrennt und schwankte durch einen Hinweis zwischen Äußeres und Körper. Körper war meine Idee, die habe ich eingesetzt. Kann sein, dass es die schlechtere Wahl ist. Aber da hadere ich eben noch mit dem Korpus, der mir abhanden kam. Und Du bist schuld, weil eine stille Hilfe - so will ich diesen Liebesdienst am Text mal nennen - den gesamten Text nochmal abklopfte und auf groben Murks und auf orthografische Fehler untersuchte zum selben Ergebnis gekommen war wie Du. Der Korpus solle weg, empfahl er mir. Nun den Korpus wählte ich wegen der Geige aber der Jesus Bezug - obwohl ? - nein, der ist zu fett. Nun ist es der Körper geworden.

Vielen Dank für Dein Lob. Das Wenige, was noch zu richten war, war alles andere als wenig und ich hoffe ich habe die Änderungen, Korrekturen mit meinem Erkältungskaseglockenkopf korrekt eingebaut.

Das Du Dich an E.T.A. Hoffmann erinnert fühltest, das las ich sehr gerne und auch das die Patina nicht albern wirkt. Puh. Die sprachliche Reife aber, die, das ist das Schöne durch jedes Feedback kann man hier auch peu a peu errreichen.

Danke für das Feedback und das Lob.

Lala
(Antwort korrigiert am 19.10.2011)
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Lluviagata meinte dazu am 25.10.2011:
Gut! ;) ♥
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Lala meinte dazu am 25.10.2011:
Hallo Lluviagata,

Gut, sagst Du? Aber ich bin eben erst fertig geworden ;) Per PN hatte ich ja schon mal fallengelassen, dass man irgendwann auch mal keinen Bock mehr hat, einen Text zu redigieren, korrigieren, umzustellen. Jetzt bin ich soweit. Aber Dein Lektoriat war mir so wertvoll, dass ich es bis zum Schluss umsetzen wollte bzw. mich damit auseinandersetzen wollte. Aber - außer einfacher Kommata- oder Rechtschreibschwuntifehler, bin ich jetzt satt. Aber es spricht für Dein Lektoriat und den Text dass ich dran geblieben bin.


Auf ein Neues.

Lala
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Lluviagata meinte dazu am 25.10.2011:
Wesentliche Sachen hattest du schon übernommen. ;)))
Lass es so. Es ist wirklich gut.
Deine waswärewenn Zeitformen- das war das, was mir einige graue Haare brachte brächte gebrungen gebracht hat ... chchchch ...

Eine schöne Geschichte! ♥
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Lala meinte dazu am 26.10.2011:
Hallo Lluviagata,

Deine waswärewenn Zeitformen

Darf ich das patentieren? Es fällt mir schwer einen Film, der in meinem Kopf ist, in Worte zu fassen, zumal wenn der die Ebenen wechselt. Aber nun ist es gut und darauf lass uns einen trinken! ;)

Gruß
Lala
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Kommentar von fragilfluegelig (49) (26.10.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lala meinte dazu am 26.10.2011:
Hallo fragilfluegelig,

Dein Gefallen freut mich für den Text. Natürlich mich auch. Aber wenn ein Text funzt, oder zu funktionieren scheint, dann ist das schön.
Danke Dir aber besonders für den Hinweis in Deinem Komm, dass Du den Werdegang des Textes verfolgt hast - bzw. mitbekommen hast, dass der Text sich mehrmals gehäutet hat. Die Bearbeitung machte mir - bis jetzt, denn vorerst habe ich genug davon - mindestens so viel Spaß wie die Erfindung. Daher verstehe ich auch nicht die, die sich an einem kleinen, schwarzen Ding, Pingeligkeiten, Kritiken oder Flecken stören: denn eine Schlange bleibt eine Schlange, selbst dann, wenn sie sich häutet.

Gruß

Lala
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fragilfluegelig (49) meinte dazu am 26.10.2011:
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Kommentar von Rechtschreibprüfung (30) (17.11.2011)
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Lala meinte dazu am 19.11.2011:
Hallo Rechtschreibprüfung,

es freut mich ungemein, dass Du Interesse an der Geschichte entwickeln konntest und sie gelesen hast. Im Kopf schwebten mir recht undeutlich die klassischen Gruselgeschichten aus der Romantik und dergestalte Satzungeheuer vor.
Die indirekte Rede schien mir dafür aus dem Bauch heraus passender, als die Direkte. Insofern empfinde ich die Klischees nicht als finstere Kritik, sondern als Bestätigung, dass der Plan aufgegangen ist.

Lass Dir ruhig Zeit Dich genauer mit der Geschichte zu beschäftigen, denn - und das wird Dir beweisen, dass Deine Annahme, dass es formal noch hapert- ich habe diese Geschichte auch mit und dank intensiver, freundlicher und ausdauernder Hilfe(n) - mittlerweile wohl an die vierzig mal überarbeitet. Aber es würde mich natürlich sehr interessieren was Du noch diagnostizieren und sezieren kannst. Aber sei gewarnt: ich lerne langsam.

Dein Hinweis mit dem Arm, der die Geige hält, ist schlagend. Stimmt. Mit dem Arm werde ich keine Geige - oder nur schlecht, unsachgemäß - halten können. Das muss ich auf jeden Fall noch mal überarbeiten.

Vielen Dank für Deinen Kommentar und die Beschäftigung mit der Geschichte.

Beste Grüße

Lala
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Veröffentlicht am 10.10.2011, 40 mal überarbeitet (letzte Änderung am 26.10.2011). Textlänge: 2.323 Wörter; dieser Text wurde bereits 7.539 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 02.08.2020.
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