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Der Gewissheit wegen

Skizze


von rebell91

Er hat mich gebrochen und über die Schulter geworfen. Mit schweren Schritten über die Alpen, weiter nach Osten und mit der Transsibirischen Eisenbahn zurück nach Moskau. Ich kann mich nicht an die Reise erinnern. Versuche ich es, sehe ich nur Licht und Himmel, höre Stimmengewirr und das müßige Fluchen der Maschinen.
Mit der Gewissheit ewig allein zu sein, bleibe ich an der Hand der Riesen und lasse mich durch schneebedeckte Nadelwälder ziehen. Er gibt mir ein Glas Milch und bohrt dann, teils der Wissenschaft wegen und teils zum Spaß, Nadeln durch meinen Körper. Er gibt mit Perlen zu essen und aus einer Goldader zu trinken, die durch seine Erde fließt. Ich laufe nicht fort.
Lieber Riese, sage ich. Und er nimmt mir meine Hände.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von invoice (22) (25.03.2012)
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rebell91
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Veröffentlicht am 14.02.2012. Textlänge: 124 Wörter; dieser Text wurde bereits 844 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.01.2020.
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