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Gedicht zum Thema Zwang


von Diablesse

Zersägst die hölzernen Bauklötzer deiner Welt
Hoffst, dass keiner merkt, wie sie zerfällt
In sich zusammen so wie du
Spachtelst ihre Risse zu

Merkst nicht, dass der Gips nicht reicht
Zu tief der Spalt, das Holz zu leicht
Spröde fällt noch mehr in sich
Ihr Dachstuhl begräbt dich innerlich

Span und Splitter sind dein Pein
Eitern deine Seele ein
Merkst nicht, dass du in einer Ruine haust
Und dir aus ihr 'nen hölzernen Käfig baust

 
 

Kommentare zu diesem Text


Lala
Kommentar von Lala (14.03.2013)
Hallo Diablesse,

das verstehe ich nicht:

Zersägst die hölzernen Bauklötzer deiner Welt
Hoffst, dass keiner merkt, wie sie zerfällt


Also erst aktivisch: Der du zersägt die Klötze seiner Legowelt. Hofft aber - Zeile zwei - dass keiner schnallt, wie und warum die Legoklotzwelt zerfällt?

Nein. Das haut nicht hin. Er weiß ja, dass er sägt und nichts passiv zerfällt, sondern aktiv und sogar von ihm selbst zersägt wird, oder?

Meines Erachtens wird das schizophrene Tun des du in den folgenden Zeilen komplett:

In sich zusammen so wie du
Spachtelst ihre Risse zu


Der, der eben noch seine Klotzwelt zersägt hat, spachtelt zeitgleich die Risse, die er selbst aufgesägt hat, wieder zu.


Das ist so schräg, dass es ausbaufähig wäre, aber leider sind die letzten Strophen öde zugegipst und one verve. Nur die letzte Zeile ist wieder so schräg wie die erste Strophe: da wird zersägt und zerfallen, aber auch
aus ihr 'nen hölzernen Käfig (ge)-baust
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Ascheregen (30) meinte dazu am 14.03.2013:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lala antwortete darauf am 15.03.2013:
Das ist doch prima Ascheregen, dass Dir die Bilder so zusagen und Du alles verstehst und prima verdichtet findest. Getan habe ich vieles. Zerfallen konnte ich aber nicht tun. Gefallen hier auch nicht. So ich muss jetzt nageln gehen.
Gruß
Lala
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Lala schrieb daraufhin am 15.03.2013:
Nochmal ich. Lieber Ascheregen, ich finde es ausgezeichnet, dass wir zwei Beide uns hier unterhalten. Die oder den Autori(e)n brauchts eigentlich nie, aber schön dass sie da sind. Was mir an Deiner Kritik an meiner Kritik nicht in den Kopf will, ist dass Du bezweifelst, dass mir die Bilder nicht in den Kopf wollen, dass ich sie nicht verstehe und ich sie - für mich und ich kann per se von niemanden sonst sprechen - als unbegreflich bzw. unverständlich kritisiert habe. Dabei bleibe ich auch nach wie vor. Einerseits wird aktiv ein hölzernes Gebäude zersägt, andererseits ein aus Stein gebautes Haus "zerfallen" aber auch wieder zugespachtelt. Holzruinen? Das Bild geht an mir vorbei. Bei Ruinen, da bin ich phantasielos, habe ich stets altes Gemäuer im Schädel. Kurzum: die Widersprüchlichkeiten dieser Bilder ziehen mich nicht an, sie stoßen mich immer wieder ab, sozusagen aus dem Gedicht raus und dann sehe ich kV und die Kondomtheke und dann lese ich wieder eine Zeile weiter, komme wieder näher und bon der nächsten Kurve wieder rausgeflogen. Muss das Diablesse bekümmern? Nein. Möglicherweise ist sie jetzt sogar heilfroh, dass so ein Blindvogel wie ich den Text nocht kapiere oder toll finde. Das bestätigt sie ja vielleicht darin, dass sie irgendetwas richtig gemacht hat. Und daran hat natürlich auch Deine Kritik an meiner Kritik seinen Anteil. Aber nun könntest Du mir ja vielleicht das Offensichtliche offenbaren? Aber das muß auch nicht sein. So. Jetzt gehe ich wieder nageln.
(Antwort korrigiert am 15.03.2013)
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Ascheregen (30) äußerte darauf am 15.03.2013:
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Diablesse
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Lürique.
Veröffentlicht am 14.03.2013, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.03.2013). Textlänge: 75 Wörter; dieser Text wurde bereits 698 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.07.2019.
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Bauklötzer Welt Risse Gips
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