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Nicolaus von Cues: Die Notwendigkeit einer Gottesoffenbarung

Essay zum Thema Erkenntnis


von Bluebird


(von Bluebird)
Nicolaus von Cues war ein bedeutender Kirchenmann des 15. Jahrhunderts. Aber er war auch ein bedeutender Philosoph. So hat er den Menschen als einen „wissenden Nichtwissenden“ bezeichnet. Wie aber ist das zu verstehen?

Nach Cusanus ist der Mensch von Natur aus aber auch in seinem Denken der Endlichkeit unterworfen. Er kann sich weder das „größte Größte noch das „größste Kleinste“ vorstellen. Damit ist seine eingeschränkte Erkenntnisfähigkeitoffenbar. Er kann nur innerhalb eines endlichen Rahmens Wissen mehren, aber mit der Möglichkeit des Irrtums, da er das große Ganze, die Gesamtwirklichkeit, nicht kennt.
  Und da nun kommt Gott für ihn ins Spiel. ER ist für Cusanus der Urgrund alles Seins, die absolute Wahrheit, die alles durchdringende Wirklichkeit. Zu der aber der endliche Mensch trotz Vernunft und Bemühens nicht von sich aus vordringen kann. Der Weg von unten nach oben ist blockiert, alle aufgestellte Himmelsleitern waren/sind ein eher kläglicher Versuch, Gott zu beweisen oder finden zu wollen. Es ist vergebens!
    Aber an diesem Punkt tiefster Resignation und Hoffnungslosigkeit schwenkt Cusanus plötzlich um: „Wenn alle menschliche Initiative versagt kommt es einzig und alleine auf die Initiative Gottes an. Alle Möglichkeit, mit Gott in Berührung zu kommen, entspringt dessen ureigenster Offenbarung.

Die Offenbarung Gottes, und nur sie, führt nach Cusanus zur Erkenntnis der eigentlichen Wahrheit. Und die wird nicht jedem zuteil: „Gott ist verhüllt vor den Augen aller Weisen, aber er offenbart sich den Kleinen oder Demütigen, denen er Gnade schenkt!“
    Was Cusanus hier als des Menschen höchsten Sinn und Ziel beschreibt, also die empfangene Gottesoffenbarung, entspricht in etwa auch meiner persönlichen Überzeugung. Wurde mir doch 1985, nach vielem vergeblichen Herumirren, eine solche Offenbarung Gottes zuteil. Seit jener Zeit bin ich Christ.

Persönlich denke ich, den Sinn des Lebens gefunden zu haben. Die Erlebnisse der damaligen Zeit, die am Ende in jener Offenbarung Gottes und meinem Christsein mündeten, habe ich in einem Zeugnis niedergeschrieben:  hier


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (11.08.2014)
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Bluebird meinte dazu am 11.08.2014:
Du kennst dich wirklich gut aus!
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Graeculus (69) antwortete darauf am 11.08.2014:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Bluebird schrieb daraufhin am 11.08.2014:
Ja, Naturwissenschaften sind auch nicht gerade meine Stärke ... beschäftige mich höchstens "philosophisch" damit ... ja, ich hatte gestern und vorgestern über Nicolaus von Cues in Büchern gelesen, und heute morgen kam es im "Zeitzeichne" ... bei solch einem ZUFALL dachte ich: "Schreib mal einen Artikel drüber!"
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (11.08.2014)
Für mich einer der interessantesten Theologen. Hier findest du auch seine übersetzten Schriften. Es lohnt sich. http://urts99.uni-trier.de/cusanus/content/lw.php Heute ist übrigens Cusanus' 550. Todestag.
(Kommentar korrigiert am 11.08.2014)
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Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Berühmte Philosophen und die Sinn- oder Gottesfrage.
Veröffentlicht am 11.08.2014, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 26.04.2021). Textlänge: 310 Wörter; dieser Text wurde bereits 740 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.06.2021.
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