Mann im Mond

Gedicht zum Thema Mond/ Sterne

von  harzgebirgler

Selig ist der Mann im Mond,
der in staub’gen Wüsten wohnt:
Nacht für Nacht strahlt sie ihn an,
holde Mondin ihren Mann.
Selene hält ihm die Stange,
ist ihm treu & dies schon lange.
Schaut nie, denkt er, rechts & links,
weil sie sicher ist: Ich brings
selbst ja auch nicht über mich
fremdzugeh’n gelegentlich -
trotz der fleckigen Visage
gibt es keinen Grund zur Klage!
Klar, wen reizen in der Ferne
nicht schon mal adrette Sterne,
locken ihn mit Flimmern, Schimmern -
doch wer mag die Brücken zimmern,
die hinüberführ’n zu ihnen,
nein, damit kann niemand dienen
außer Gott vielleicht, & Engel
nehmen mich uralten Schwengel
flugdienstgleich kaum Huckepack
für so’n Fremdgehschabernack,
wobei keiner letztlich weiß:
Ist das Sternchen wirklich heiß...!

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