DIE UNBELEHRBAREN EINE MENSCHLICHE UND PARTEIPOLITISCHE TIERFABEL

Gedicht zum Thema Gesellschaft/ Soziales

von  hermann8332

DIE UNBELEHRBAREN

Eine menschliche
und parteipolitische
Tierfabel


Da hauts der Maus
die Socken weg.

Der Blindschleiche
fällt ihre Brille

vor Entsetzen
in den Dreck.

Der
Brillenschlange
auch

Und im
Kuckucksnest
plusert sich auf
der Gauch

Und selbst
der Karpfen
macht sich naß

und ihm vergeht
dabei der Spaß.

" Das darf doch
einfach nicht
wahr sein. "

grunzt das wilde
schwarze Schwein,

patscht sich die Teller
(Ohren der Wildsau)
um die Plautze

und geifert sabbernd
aus der Schnauze:

" Wißt ihr schon
das Allerneuste ? "

tirilliert laut
die Haubenlerche

und versprüht
ihren Achselschweiß.

Für alle
ist das der Beweis:

Es ist recht ernst,
die Nachricht
stimmt,

wenn sich
die Lerche
so benimmt.

Der Uhu
sei jetzt
Alleskleber

der Frosch
ein Reiniger
geworden

der Gauch
ein Bankertbalg

auf
einer Bank
gezeugt

fremdgängerisch
als Kuckuckskind

Mater certa est
Pater semper
incertus

Wer ahnt ,
wer seine
Väter sind  ?

Der Salamander
ist ein Schuh,

die Maus
Computer-
zubehör ....

Die Menschheit
gäbe keine Ruh

und lange
dauert es
nicht mehr

wären sie alle
umgewidmet,

so wie der
Bär, der Dax,
der Stier

nun fungieren
als Börsentier.

Das
ganze Tierreich
sei zerrüttet,

werde
verfremdet,
liquidiert.

Wer weiß ,
wohin
das alles führt.

Dem Mensch,
der nicht bei Troste sei,
sage man
einfach frank und frei,

er habe eine Lerche

Dem pflichtet
die Meise bei :

Ja in der selben Weise
werde auch sie benutzt
und so ihr Ruf beschmutzt.

Jetzt meldete
sich der Geier
mit seiner alten Leier:

Er es halt nicht verstehe,
wenn jemand pleite gehe,

daß er herhalten müsse
mit seinem guten Namen.

Warum die Menschen
auf ihn kamen ?

Er, der nur Reste esse
und sich niemals vermesse,
so luxuriös zu tafeln
wie die Bankroteure,

zu denen er doch wohl
keinesfalls gehöre !

Und immer größer, lauter
wurde unter den Tieren
der Zorn
und das Geschrei.

Da schoß
ein Habicht
scnell herbei

Nun schwante
es der Lerche,
daß es mit ihr
zu Ende sei .

Der Fuchs
packte die Maus

und schon
wars mit ihr aus.

Alle rannten
schnell nach Haus

Doch spätestens
übermorgen
plagten sie
die gleichen
Sorgen

Dann jammerten
sie wieder,
aber nur
kurze Zeit

Denn bald
war es soweit,
daß sie
den Frust
vergaßen

und sich
erneut auffraßen .....

Warum sich
echauffieren,
daß sich
die Menschen
so aufführen ?


Bei Tieren
läuft es doch
genauso,

doch viel
brutaler
und sehr roh:

Der Mensch,
ist tierisch,

wird ver-tiert,

wird diffamiert
und degradiert :

zum blöden Hund
zum blöden Esel
zur dummen Gans
zum dummen Huhn
zum Hornochs, Rindvieh,
Sauhund, Dreckschwein
und zur Drecksau  obendrein

Zwar heißt er
Homo Sapiens
und frißt sich
nicht mehr auf,

doch haut er sich
den Schädel ein.

Was soll daran
so anders sein ?

Und wenn das
pazifistische
tierische
Lamm

und der
Menschen-
Pazifist


für den totalen,
den absoluten
Freiden ist,

dann hát es
eine Lerche

dann hat er,
eine Meise

und ist 
ein dummer Esel
ein grüner Hornochs
ein  grünes Rindvieh

so wie viele
von den Grünen,

die die Dummheit
nur bedienen:

vox viridis  populi =

= vox Rindvieh !
       
( Die Stimme
des grünen Volkes
ist die Stimme des
Rindvieh )

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Zur Zeit online:
keinVerlag.de auf Facebook keinVerlag.de auf Twitter keinVerlag.de auf Instagram