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HITPARADE

Satire zum Thema Abhängigkeit


von Dieter Wal

Du meine Krücke, du mein Licht,
du meine Hoffnung, die zerbricht.
Du bist mein Gehstock, den ich brauche,
du meine Pfeife, die ich schmauche.

Du bist der Hof, den ich grad fege,
du meine liebste Nervensäge,
Du meine Tofu, ich vegan,
mit dir hab ich die Zeit vertan.

Du bist mein Schuh, der ausgetreten,
du bist mein Gast, der ungebeten,
du drängst dich auf, du quetschst dich rein,
ich bin mit dir nie mehr allein.

Du bist das Loch in meiner Sohle,
du bist der Stich, den ich mir hole,
du meine beste Dornenkrone,
du Golgata bespeit mit Hohne.

Du bist das Drama, das mir fehlt,
du mein Sargnagel, meine Welt.
Du setzt mich sabbelnd unter Druck,
du, süßer Henker, mit dem Ruck.

Du bist mein Michael Jackson-Thriller,
du liebster Porno-Henry Miller,
Du bist mein Dick, ich bin dein Doof,
ich mache dir so gern den Hof.

Du bist mein Gips, der mich umfängt.
Du bist der Schmerz, der für mich denkt.
Du bist der Liebe herrlich Leiden,
um die uns Masochisten neiden.

Du bist mein weicher Bauchansatz,
du bist mein zweiter Ringelnatz.
Du bist kein sanftes Ruhekissen,
du bist mein schlechtestes Gewissen.

Du meine Neue Deutsche Welle,
niedlich zerknautscht ist deine Delle.
Du bist für mich Der Deutsche Hit,
schwingst du, ich groove gerne mit.

Du mein geniales Karzinom,
du bist im Berg mein Lieblingsgnom.
Du bist mein Anker, der mich zieht,
du bist mein schunkelnd Schlagerlied.

Bin deine schönste Henkersmaid
und du für mich das tiefste Leid.
Uns hat das Schicksal zart vermählt,
das Siechtum hat uns auserwählt.

Anmerkung von Dieter Wal:

17.02.2014


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