eben. bürtig.

Gedicht

von  Vaga

wir schultern Courage
entkrümmen den Rücken
die Scheibe fliegt
aus der Bahn
kommt zum Erliegen
ich hebe den Einsatz auf

Zeitlupenszenerie

du lockerst die Zunge
stehst gerade zu mir
als Verletzlichkeit zerfließt
zugunsten des Trauens
in die Verzögerung des Scheins

in Zeitteilung versunken
nähern wir uns dem hellwachen Blick
auf gleicher Höhe
zieht sich eine Kontur um uns
zeichnet uns weich
zeichnet uns aus.

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Kommentare zu diesem Text

scalidoro (58)
(21.04.07)
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 Vaga meinte dazu am 22.04.07:
Ganz herzliches Danke für deinen Kommentar - Scal. LG auch dir.
Elias† (63)
(21.04.07)
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 Vaga antwortete darauf am 22.04.07:
Danke- Elias - auf deinen Kommentar hin habe ich "Verletztendlichkeit" modifiziert in Verletzlichkeit. LG.
alois5 (30)
(21.04.07)
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 Vaga schrieb daraufhin am 22.04.07:
Danke! Vor allem für deine Beobachtung des "Ganzen". LG dir.
AugenBlick (32)
(23.04.07)
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 Vaga äußerte darauf am 23.04.07:
Danke ganz herzlich für deinen Kommentar . LG zurück an dich.

 souldeep (26.04.07)
mit mut das aufrichtige zu wagen, nicht wissend, welchen
preis oder welchen ausgang wir angehen...mit bedacht sich
öffnen, ganz bewusst und somit sich nicht verwundbar, sondern
berührbar machen...
ja, ganz ohne schein und scheinen wollen geht es wohl
nicht - aber mit wachheit sich auf verschiedenen ebenen
angleichen und nähern...ja, das zeichnet aus, ja!

fein gemacht, liebe vaga. ich staune ja immer wieder.

:) kirsten

 Vaga ergänzte dazu am 26.04.07:
Das Staunen mag ich! Danke - Kirsten - für die eingehende Betrachtung des Gedichtchens. LG dir.
n8s (49)
(22.05.07)
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 Bergmann (25.02.08)
Ich empfinde wie Elias.
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