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Kind des MondesInhaltsverzeichnisBrennende Verzückung

Erinnerst Du Dich noch?

Gedicht zum Thema Erkenntnis


von Mondsichel

Erinnerst Du Dich noch,
wie wir damals an den Ufern standen?
Dieser allmächtig stürmenden See,
die uns in ihren Wellen stetig trug?
Und die Sonne die uns ewig schien,
als ob es niemals einen Abend geben würde.
Wir waren so glücklich in jenen Tagen,
und hofften das es niemals enden möge.

Doch die Zeit hat uns auseinander getrieben,
wie Blätter sind wir im Wind vergangen.
Nichts ist mehr von allem zurück geblieben,
unsere Liebe hat sich am Alltag aufgehangen.
Ich suche nach dem Grund für all dies,
doch der Horizont zeigt mir nur Dunkelheit.
Und ich schreie Deinen Namen,
in meiner unendlichen Einsamkeit.

Erinnerst Du Dich noch,
wie wir damals in Träumen schwebten?
Dort am Himmel unserer Hoffnung,
die immerwährend uns erschien?
Und der Mond der uns erleuchtete,
als ob es niemals einen Stillstand gäbe.
Wir haben im Rosenblätterregen getanzt,
und hofften das diese Gefühle ewig wären.

Doch die Zeit hat uns auseinander getrieben,
wir sind verweht wie Staub in der Unendlichkeit.
Nichts ist uns mehr am Ende geblieben,
die bunte Welt wurde umhüllt von tiefer Traurigkeit.
Ich kann es immer noch nicht begreifen,
und der Weg ins Licht ist mir unendlich fern.
Ich schreie noch immer Deinen Namen,
hier auf meinem kleinen einsamen Stern.

Erinnerst Du Dich noch,
als der erste Schmerz in unsere Welten drang?
Wie wir um das kämpften was wir Liebe nannten,
in unserem kleinen Reich aus Sehnsüchten?
Wir griffen nach den klaren Sternen,
die nun für uns ihren Glanz verloren hatten.
Unsere Seelen waren verloren im Weltall,
der Dinge die wir uns nie sagen konnten.

Die Zeit hat uns auseinander getrieben,
nur Scherben sind noch vom Glück geblieben.
Keine Gefühle, keine Hoffnungen mehr,
ich kann Dich nicht mehr wie damals lieben.
Die Zeit hat uns die Augen geöffnet,
und erst jetzt kann ich das alles verstehen.
Diese Liebe war nur unendliche Leidenschaft,
doch das wollten wir beide einfach nicht sehen.

Zu groß war der Wunsch endlich gefunden zu haben,
wonach sich die Seele unendlich sehnte.
In Illusionen haben wir unsere Liebe aufgebaut,
in törichten Hoffnungen haben wir verweilt.
Doch jetzt sehe ich endlich die Realität vor mir,
und kehre diesem Leben endlich den Rücken.
Hoffend auf eine neue Liebe die mich erfüllt,
und den Schmerz den ich fühle vergessen lässt.

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Wenn Liebe einen so blind macht, das man die Wahrheit nicht erkennt. Und dann steht man am Ende der Tage, erinnert sich, blickt klar voraus und erkennt für sich selbst, das alles im Grunde nur eine Illusion war, die so schön war, weil man es wollte..


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von AliseaAvery (32) (27.11.2004)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Mondsichel meinte dazu am 27.11.2004:
*lächel* Ich habe viel darüber nachgedacht, da mir so viele Menschen schon von ihren Erfahrungen erzählt haben. Das die Liebe die man sich wünschte nur eine Illusion war. Auch mein jetziger Freund hat solche Erfahrungen gemacht, so schrieb ich dies nieder...
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Gefühlsmeere.
Veröffentlicht am 21.11.2004, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.04.2007). Textlänge: 379 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.359 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.08.2019.
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