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Wie damals zu Kindertagen, verbirgst Du Dich zwischen den Schemen der Welt um nicht gesehen zu werden. Doch ein Spiel ist dies schon lang nicht mehr, auf der Straße Deiner gescheiterten Suche nach Entfaltung Deiner intensivsten Wünsche. Deine Lippen versteinert zu einem Lächeln geformt, doch jeglich Leuchten aus Deinem Antlitz entschwunden. Das Lachen in der Kehle verstummt, die Augen tot und voller Dunkelheit. So viele Seelenmeere regnen hernieder auf die Ketten an Deinen Händen. Und Du wagst sie nicht abzunehmen, auch wenn der Schlüssel längst der Deine ist.

Trostlos verrinnen die Tage, Du versuchst Dir selbst das Leben schön zu reden. Selbst vor der Liebe, der einst Du Dein Versprechen gabst. Und Du kannst ihr nicht mehr in die Augen blicken. Sie ist es, die Dich fesselt, immer fester an sich bindet, aus Angst Dich ziehen lassen zu müssen. Jedoch erstickt sie damit auch langsam die zarte Sehnsuchtsblüte, die irgendwo im Dunkel nach dem Lichte sucht. Nicht alles ist vergessen, nicht alles ist verloren gegangen. Aber die Liebe kann nur auf die gelben und grünen Vorhänge Deiner heimlichen Zärtlichkeiten für die Ferne blicken, wo die Täler in blühenden Freuden stehen. Auch wenn Du schon längst den Gedanken gefasst hast, diesem sinnlosen Sehnen endlich zu entsagen.

Flucht vor der Liebe, Flucht vor der Lust, da ist niemand mehr dem Du vertrauen kannst. Und Du malst Dein Selbst mit neuen Pinseln, auf das niemand Dich mehr erkennt. Ruhelos streifend durch Welten die nicht real sein können, stagnierend in der Welt die Wahrheit ist. Ein Versuch die Last zu ignorieren, denn sie abzuwerfen, das schaffst Du nicht. So zieht es Dich tiefer und tiefer in den Dreck. Wie ein Wurm zertreten, wimmernd im Staub, hast Du Würde und Widerstand verloren. Aber tief in Dir erwachen endlich die Wellen einer nie erahnten Kraft. Denn wenn alles zerstört ist, kann neues erschaffen werden.

Zitternd nimmst Du den Schlüssel und entledigst Dich der Ohnmacht nahe Deiner Ketten. Zwischen Liebe und Verlangen die Entscheidung gefällt, wird jeder Weg den Du jetzt gehst, Dir gnadenlos zeigen was Dich erwartet. Keine Zeit mehr für Träume, kein Vertrauen mehr, nur eine winzige Hoffnung, aber umso mehr Vorstellungen von einer Erfüllung. So trittst Du zurück an die Welt und stellst Dich dem Schicksal. Und Du fühlst, diesmal kannst Du nur gewinnen...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Elvarryn (36) (13.06.2009)
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Mondsichel meinte dazu am 13.06.2009:
Huhu Elvarryn

Ganz lieben Dank für die lieben Worte und den Klick ^^
Ich habe vorhin noch mal drüber gelesen und im zweiten Absatz 3 mal nen Doch am Anfangssatz gefunden. Das erschien mir dann doch ein wenig zu viel. Daher noch mal kurz abgeändert. Manchmal sieht man fehler erst Tage später *lach*

Liebe Grüßle
Arcy
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