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von Soshura

Die Zeit ist leer.
Innerlich ertrunken
im Nichts. Das Meer
in sich versunken.

Ist still der Wind.
Unentwegt verhalten
im Nichts. Das Kind
verspielt Gewalten.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von blauefrau (23.02.2021)
Die Zeit ist leer.
Ertrunken
im Nichts. ...

würde mir reichen

LG blauefrau
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Ralf_Renkking meinte dazu am 23.02.2021:
Zunächst irritierte mich dieser Begriff als Füllwort ebenfalls, besonders aber, weil dadurch das Metrum wechselt, aus dieser Not (wahrscheinlich um die Wiederholung des "in sich" im vierten Vers zu vermeiden) entstand offenbar die Tugend, das an gleicher Stelle der zweiten Strophe zu wiederholen, und somit als Stilmittel auf die darunterliegende Anapher zu verweisen, hinsichtlich des formalen Gesamtbildes also als Unerlässlichkeit strukturiert, denn somit sind beide Strophen parallel aufgebaut, abgesehen von Grammatik und Wortstellung, der Gedanke allerdings wirkt ein wenig abgetrieben, was allerdings nicht unbedingt auf die Form zurückzuführen sein dürfte.
Dennoch verdient dieses Gedicht Beachtung.

Ciao, Frank
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