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Von Knospen umgeben (2) - Wagnis

Beschreibung zum Thema Liebe und Sehnsucht


von Inlines

Wir liegen nebeneinander fest. Auf der Lichtung, im aufgewärmten, feuchten Moos. Abseits von den Zweigen, die zerbrechen können. Abseits von gespannten Tellereisen, neben denen ausgesetzte Hundekinder spielen.

Mit der Stirn in Falten siehst du Vögel auf den Bäumen erste Flugversuche wagen, während ich die Hand bestaune, die durch die Lücke in der weißen Bluse an die weichen Brüste kommen will. Mich zur Frage zwingt, ob du dieses Tasten dulden würdest, du dich vielleicht sogar nach ausgeruhten Fingern sehnst, die unberührte Stellen deines Körpers sanft erkunden und umspielen, um dir Seufzen oder kleine Kicherlaute zu entlocken.

Wie Menschen Blütenpollen aus den Haaren schütteln, bewegen sich die Lindenbäume. Und aus Blätterrauschen kann man Worte filtern, dass die jungen Menschen alles dürfen, wenn es auf Vertrauen fusst, wenn die Verletzungen das Überleben noch erlauben. Und ich dringend klären müßte, ob denn meine Fingerspitzen einen Frühling taugen, beschaffen können, was es nicht zu kaufen gibt. Ob sich Mädchen damit untertauchen lassen, in den Strom aus Glücksgefühl, der keine Richtungswechsel duldet. Gründliche Befriedigung ermöglichen, die aus Kontrollverlust entsteht, aus dem Instinkt der Wölfe leitet, wenn sie  Schafe in den Nacken beißen. Befriedigung, die überraschte Augen weitet und in unbeherrschten, spitzen Tönen durch die Frühlingslande hallt. Grobschlächtige Bauern erschreckt, die auf Baumstumpfsitzen rasten.

Ich weiß, dass einen Busen zu umgreifen und die Festigkeit zu prüfen, vieles ruinieren kann - vom anderen verlangt, das eigene, zerbrechliche in einer fremden groben Hand zu dulden, die womöglich früher Herzen aus der reinen Lust zerbrach. Ich weiß, dass dem vergeudeten Vertrauen, einmal aus der Hand gegeben, nicht der Weg der Rückkehr bleibt, so sehr man sich das wünschte. Und mein Einfluss eine Richtung nehmen könnte, die immerwährend deine Jugendjahre zeichnet, und das Wegstück dunkel färbt. Dein Bild von mir sich ändert. Aus dem ehemals als hell empfundenen Gemälde, etwas werden könnte, auf dem du nur noch Düsternis erkennst.

Ich weiß nicht, muss ich das vermeiden.

 
 

Kommentare zu diesem Text


LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (20.05.2018)
Jetzt weiß ich, wie furchtbar das ist, wenn man sich verklickt. Nie und nimmer wollt ich das empfehlen!
"Ich weiß, dass einen Busen zu umgreifen und die Festigkeit zu prüfen, ein mühsam aufgebautes Selbstbewußtsein ruinieren kann"
- uiuiuiuiui!
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Inlines meinte dazu am 20.05.2018:
Dann nimm se halt zurück und mach nicht so viel Wind...
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Inlines
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Veröffentlicht am 20.05.2018, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.05.2018). Textlänge: 314 Wörter; dieser Text wurde bereits 184 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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