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Kurzgedicht


von monalisa

papierseiden
fühlt sich die haut an
ihre schmale knochenhand
in der meinen

sie hebt nur kurz die lider
unstet flackert ihr blick
flimmert hinüber

ich atme mit ihr
flacher
. . . . . . . . leichter
dann ohne sie weiter

Anmerkung von monalisa:

Februar 2019


 
 

Kommentare zu diesem Text


duschka
Kommentar von duschka (11.03.2019)
sehr einfühlsam beobachtet und beschrieben
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monalisa meinte dazu am 11.03.2019:
Das freut mich, Duschka, danke
Liebe Grüße
mona
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (11.03.2019)
papierseiden
fühlt sich die haut an
ihre schmale knochenhand
in der meinen


Endstadium. Ein letztes Mal finden ihre Finger Halt in dieser Welt.

sie hebt nur kurz die lider
unstet flackert ihr blick
flimmert hinüber


Ein letzter Blick auf diese Welt.

V2 beginnt mit unstet, was den Lesefluss ein wenig ausbremst. Ich fände es schöner, wenn "ihr Blick" den Vers anführen würde, sogar ohne das "unstet", denn das "flackert" genügte mir.
Ihr Blick flackert,
flimmert hinüber


ich atme mit ihr
flacher
. . . . . . . . leichter
dann ohne sie weiter


Diese Sequenz ist sehr mitfühlend geschrieben und liest sich auch so. Still, stiller, ohne - weiter.

Lieben Gruß
Lotta
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monalisa antwortete darauf am 11.03.2019:
Danke, Lotta, für deinen Kommentar und Vorschlag. Was würdest du davon halten:

sie hebt nur kurz die lider
trübe flackert ihr blick
flimmert hinüber

Mit 'unstet' und flackern hast du wohl recht. Ich würde aber gern den Blick zwischen flackern und flimmern positionieren, im Flackern noch ein wenig aufflackerndes Erkennen, im'Hinüberflimmern ein endgültiges Abtauchen.
Ich denke, da werde ich heute noch einmal drüber schlafen.

Dankeschön und liebe Grüße
mona
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Kommentar von Trainee (71) (11.03.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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monalisa schrieb daraufhin am 11.03.2019:
Den Flackern-Vers ganz wegzulassen, wäre sicherlich ein Weg aus dem Dilemma, dann müsste ich mich aber von dem vielleicht auch nur eingebildeten Moment des Erkennens verabschieden; möchte ich nicht so gern. Wenn ich 'unstet' durch 'trübe' ersetze?
Vielen Dank, dir, für dein genaues Hinschauen und Anmerken.

Liebe Grüße
mona

Antwort geändert am 11.03.2019 um 22:13 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (11.03.2019)
Hallo Mona,
zu diesem Gedicht scheint alles gesagt zu sein. Nur die Frage, ob das "unstet" entbehrlich sei, ist noch nicht entschieden. Mir signalisiert es, dass sich die Sterbende zwischen Diesseits und Jenseits befindet. Ob man darauf ohne das Adverb kommt ? Eine Ermessensfrage.
Liebe Grüße
Ekki
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monalisa äußerte darauf am 11.03.2019:
Hallo Ekki,
ich hab jetzt ein wenig umgeschwenkt, ganz aufgeben möchte ich das Flackern nur ungern, könnte mich aber mit 'trübe flackern' ganz gut arrangieren. Wie du sehr gut erkannt hast, wollte ich dem Blick durch 'Flackern' eine eher diesseitige, durch 'Flimmern' eine jenseitige Orientierung geben.

Herzlichen Dank für deinen Kommi und deine Expertenmeinung.
Liebe Grüße
mona
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (11.03.2019)
Ein Text für mitfühlende Wesen? Ja, wer ihn denn liest, kommt so schnell nicht davon los. Die Tagesordnung ist mit ihm ausgehebelt. Sollte man ihn dennoch lesen? Unbedingt!
LG an dich mona, morgen ist auch noch ein Tag! Gil.
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monalisa ergänzte dazu am 11.03.2019:
Deine 'unbedingte' Leseempfehlung freut mich sehr, lieber Gil, das angesichts eines wenig erfreulichen Themas.

Dankeschön und liebe Grüße
mona

Antwort geändert am 11.03.2019 um 22:27 Uhr
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Cathleen
Kommentar von Cathleen (13.03.2019)
Das ist Können! Danke für den tollen Text.
LG Cathleen
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monalisa meinte dazu am 14.03.2019:
Vielen Dank, liebe Cathleen, das ist ein tolles Kompliment !
Liebe Grüße zurück
mona
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monalisa
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Veröffentlicht am 11.03.2019. Textlänge: 34 Wörter; dieser Text wurde bereits 157 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
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