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Recht lang:  Epilog komplett, wie Druckversion, 66 Seiten von ferris (9424 Worte)
Wenig kommentiert:  und die Zauberei geht weiter weiter von ferris (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  mein weg in die dekadenz von eiskimo (nur 67 Aufrufe)
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Der Vater und der Teppich

Skizze zum Thema Familie


von blauefrau

Als Kinder hatten wir die Aufgabe, die Fransen eines Perserteppichimitats glattzukämmen. Meine Schwester Bea und ich griffen zu einem breitzinkigen Kamm und einer Babyhaarbürste, um die widerspenstigen Fransen bei ihrer Bearbeitung nicht zu zerstören und sie in die angesagte Richtung zu bringen. Auf das Ergebnis waren wir auch irgendwie stolz. Alles war geordnet; alles war so, wie die Mutter es wollte. Und dem Besuch konnte mitgeteilt werden, dass "die Mädchen" sich so anstellig benahmen und einer ihrer häuslichen Arbeiten nachgekommen waren.
Direkt nach dem ausdauernden Fransenstriegeln und - legen näherten wir uns mit Kamm und Bürste dem Sofa, auf dem der Vater lag und vor sich hinschlummerte. Die eine hob den Kamm, die andere die Bürste, und wir frisierten damit die grauen Haare, die der Vater seitlich noch hatte. Wir frisierten die  Strähnen über seine ausgeprägte Glatze. Hin und her wurden die Haare geschoben und gelegt, nicht immer konnten wir uns über die Dichte und Ausrichtung der Strähnen auf seinem Kopf einigen. Wir diskutierten dabei lachend das schwierige Schicksal von Männern mit Glatze, wollten aber gleichzeitig das Beste für seine Resthaare.  Auch hier erreichten wir einen erstaunlichen Grad an Zufriedenheit. Wenn der Vater aufwachte, lachte er und griff zur Zeitung.

Anmerkung von blauefrau:

23.05.2019 SIC


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