Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.), georgtruk (12.10.), Amadeus (11.10.), Rege-Linde (07.10.), Markus_Scholl-Latour (02.10.), MYDOKUART (24.09.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 670 Autoren* und 81 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.908 Mitglieder und 430.923 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 17.11.2019:
Monolog
Der Ausdruck Monolog (v. griech.: Alleinrede) bezeichnet eine scheinbar ohne einen Zuhörer oder Gesprächspartner gehaltene... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Magnon deluxe von RainerMScholz (15.10.19)
Recht lang:  Nekrolog (1) von krähe (1395 Worte)
Wenig kommentiert:  Eigentlich von Martina (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Durchschnitt von Manzanita (nur 29 Aufrufe)
alle Monologe
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Lyrischer Lorbeer 2013
von IngeWrobel
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil (ich weiß leider noch nicht, ob ich hier willkommen bin)" (Manzanita)

Deutscher eskaliert

Manifest zum Thema Identität


von Oreste

Täglich um fünfzehn Uhr begibt es sich, dass Wahnfried Deutscher eskaliert.


....Halt! Wahnfried Deutscher? Warum nur dieser alberne Name?
Nun, Wahn und Fried schließen – vorausgesetzt, man lege es nun nicht darauf an, semantische - Pardon - Korinthen abzuseilen – einander aus. Was bleibt, ist ‚Deutscher‘. Deutscher gilt als Mann ohne Eigenschaften – dahingegen als Mensch des gepflegten Auftritts. Kurzum: Deutscher erfüllt alle Voraussetzungen, ohne Skrupel oder Freiwillige-Feuerwehr-Mitgliedschaft als Ein-Mann-Volk, sprich Bürger gewordener Öffentlich-rechtlicher Rundfunk bezeichnet zu werden. Konkret? Deutscher trägt seinen Seitenscheitel zentral. Dazu Bauch. Und eine Sehhilfe aus Feinripp. Muss ja!
....Weiter im Text.



Das eingangs statuierte Szenario spielt sich folgendermaßen ab:
....Zunächst verspürt Deutscher ein impertinentes Kribbeln in der kleinen Zehe, linksfüßig, linksbeinig, gefolgt von einem apokalyptischen Spannen in der rechten Elle. Vereint Deutscher richtet sich auf. Wackelnd stellt er sich auf die Hacken und greift nach den fernsten unter den Sternen. Gesamt Deutscher steht unter Dreiphasenwechselstrom, ein Körperteil seiner Wahl verfärbt sich mit einem durchaus sichtbaren Knall rot => Bärenmarke Schüttelshake (Erdbeer-Vanille).
....Jetzt schwillt Deutschers Brust an, was derartig rasant geschieht, dass er sich vermittels germanisch-heroischer Gebärde – wie einst Hulk Hogan dies legendäre knallgelbe Achselshirt – seine quietschbeige Anglerweste vom Leib reißt, und dabei grinsend wie ein Honigkuchenkrokodil in Wahrheit doch die Dritten fletscht. Deutschers obrigkeitshörige Brustbehaarung tut es ihm gleich, will sagen richtet sich mit einem durchaus denkbaren Schlag nun ebenfalls auf. Erinnert dabei in Optik und Haptik an ein hochwertiges Nagelbrett aus dem Traditionshaus „Nagel & Brett“.
....Deutschers Augen? Von Bier unterlaufen. Deutschers Blick? Absolut töricht. Deutschers Strümpfe? Unter die kritische Marke von viereinhalb Fingerbreit abwärts der Kniescheibe verrutscht. Zum grande finale von Deutschers kleinem, aber feinem Metamorphosentrick röhrt er noch einmal auf wie ein Hirsch in der Brunft, um unmittelbar darauf zu implodieren. Dabei fällt Deutscher in sich zusammen wie ein direktemang im Missglücken begriffenes Wurstsoufflé eines unbegabten, doch innerhalb der werberelevanten Zielgruppe populären Fernsehkochs. Pffft. Und aus.


*******Wichtige Mitteilung, wichtige Mitteilung!*******
*******Deutscher schwitzt, Deutscher schwitzt!*******
*******Bitte weitersagen, bitte weitersagen!*******


Für gewöhnlich befindet sich Deutscher zur schicksalsträchtigen Tageszeit an seinem Arbeitsplatz im Büro. In den Anfangsjahrzehnten schloss Deutscher sich immer kurz vor fünfzehn Uhr aufs Firmenklo ein, sodass keine seiner Kolleginnen und keiner seiner Kollegen vom wahnfried’schen Armageddon Notiz nahm. Unnötig zu erwähnen sind die Sanitäranlagen nicht oder nur bauverpfuscht schallgedämmt – drum röhrt Deutscher brünftig in die Schüssel. Fürwahr hat sich das halt einfach so bewährt.
....Einmal jedoch war jenes Örtchen der erstunkenen Stille besetzt, und die gesamte Etage bekam eine Performance dargeboten, welche sie bis heute zu verdrängen nicht imstande war. Freilich, ein paar Perverslinge und Brunhilden auch lediglich nicht willens. Rund zwei Drittel der an jenem Nachmittage anwesenden Belegschaft hielt dreist mit dem Smartphone drauf. Total prompt bedurfte es Blitzmerker Deutschers sämtlicher Überredungskünste bzw. finanzieller Rücklagen, um die noch jungfräulichen Filmchen nicht bereits wenige Wischbewegungen samt Touchberührungen später auf ebenso sämtlichen sozialen Plattformen gelikt, geteilt und endsgehypt zu wissen.
....Mittlerweile – muss man ehrlich sagen, doch – nimmt das gemeine Bürovolk Deutschers Eskalationen mit kollegialem Humor. Ja, Deutscher trägt unter ihnen gar den pfiffigen Spitznamen „Werfried“, andere nennen ihn „Der Hulk aus der Buchhaltung“ oder (wer‘s eilig hat) schlicht: „Das Hirsch“ – doch immer augenzwinkernd und niemals in herabwürdigender Weise! Gottlob! Welch dufter Haufen vor dem Herrn! Ja, wo findet man so etwas heutzulande noch? Hierzutage auch?


*******Wichtige Mitteilung, wichtige Mitteilung!*******
*******Deutscher stinkt, Deutscher stinkt!*******
*******Bitte weitersagen, bitte weitersagen!*******


Heute ist Deutscher krank. Aus Gründen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegt seinem Vorgesetzten – in doppelter Ausführung – vor. Deutscher sitzt daheim in seinem Fernsehsessel, liest kein gutes Buch und klopft sich – weil es halt lustig ist – abwechselnd auf die Schenkel. Weil er es will. Weil er es muss. Weil er‘s halt kann.
....Fünf vor Drei. Deutscher erhebt sich von seinem Thron. Vier vor Drei. Deutscher begibt sich gen Klo. Drei vor Drei. Deutscher klappt präventiv den Klodeckel hoch. Zwei vor Drei. Deutscher bestellt sich per Doppelklick bei Abdul eine Pizza Vier Jahreszeiten – vier mal Herbst. Korrigiere: Spätherbst. Mjammi. Eine Minute vor Drei. Es schellt an der Tür. Deutscher erwartet für heute seine Monatslieferung Anglerwesten. Einunddreißig Stück – einunddreißig Gründe, gar gute Gründe, heute blau zu machen.
....Kein Vertun, die muss Deutscher – nach zuvor (sic!) eingehender Prüfung auf mutmaßliche Mängel – entgegennehmen; muss er selbst aus vorhersehbaren, ja naheliegenden Gründen gegen die persönliche Entgegennahme (sic!!) zu exakt diesem Zeitraum (sic!!!) zugestellt bekommen. Trug er bereits seine reserve-second-skin doch nun mehr am Leib und war es doch nur mehr keine Frage weniger Augenblicke bis zur neuerlichen Häutung. Wie – außerdem – solle Deutscher bitteschön am nächsten Werktag moralisch unbeschadet die Paketstation in der Bismarckstraße erreichen? So mit neugewonnener Menschenwürde, dafür ohne quietschbeige Anglerweste. Möglicherweise ein Ding – und dieses war Deutscher ins kollektive Bewusstsein gestanzt – der Unmöglichkeit. Nein, Deutscher hat keine Wahl. Er muss zur Tür. Sie öffnen. Lächeln und nicken. Nicken und lächeln. Voraussichtlich aber der freundliche (Lüge) Paketbote (doch nicht) gleich sehr, sehr stark sein. Oder Horrorfan. Oder Pornofan. Am besten Japaner.


....Stopp! Was’n jetzt schon wieder? Ich fasse mich kurz – Ehrenwort.
Wie bereits erwähnt, sucht man besondere Merkmale bei Deutscher vergebens. Allerdings – und hier wären wir auch schon beim nationalen Clou angelangt – in der Art vergebens, dass deren konsequente Abwesenheit hinwiederum als ein ebensolches gelten darf, nein als DAS Alleinstellungsmerkmal Deutschers gelten muss. Ähnlich einem Klischeeblümchen, wo es nach Beendigung des Rupfvorgangs mal auf ein: „Gibt‘s da nicht was von Stereotyp?“ hinausläuft, und ein andermal aufs: „Deutscher, mein Name – jut’n Tach, Marie!“ Was noch? Deutscher trägt seinen Bierbauch im Verstand. Dazu Gelfrisur. Und eine Vintage Blue Jeans aus Goldgräberlanden. Yee-haw!
....Weiter im Text.



Deutscher öffnet die Tür – zack! – Eskalation.
....Eine Handvoll Minuten und ein Urröhrer später blickt Deutscher – statt in zwei tüchtig aufgerissene, gut bürgerliche und latent lusterfüllte Paketbotenaugen – auf seine unlängst zugezogene Nachbarin. Eine bildhübsche Hirschkuh mit schwarzbraunen Rehaugen und grellolivem Angler-Top, unterfüttert von zwei prallen Quallen. Wahrlich! Zwei Kerle von Statur => eine Perle der Natur!
....Hirschkuh fragt Deutscher, ob er ihr ein Stück Butter (halbfett) und zwei Sack Eier (braun, Größe XL, wenn möglich Doppeldotter) ausborgen könne. Deutscher willigt ein. Steckt ihr ein fettes Stück Deutscher Markenbutter unters Röckchen. Dann besteigt er sie.


Und wenn sie nicht …
dann rammeln sie …
Darauf einen Dujardin!

Anmerkung von Oreste:

2017


 
 

Kommentare zu diesem Text


LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (07.11.2019)
Was mir als erstes auffällt, ist der Nachname, der natürlich Assoziationen auslöst. So ganz kann ich mich beim Lesen nicht davon befreien. Versuche ich es mit einem anderen Namen, bekommt der Text eine völlig andere Deutungsmöglichkeit. Du spielst hier mit Zuordnungen durch den Leser und das ist es, was mir grundsätzlich gefällt!
Clever geschrieben, durchdacht und ausgeführt!
Ich bin begeistert!

Lotta
diesen Kommentar melden
Dieter_Rotmund meinte dazu am 08.11.2019:
Ich habe keine Ahnung, um was es geht.
diese Antwort melden
Cora antwortete darauf am 08.11.2019:
mir fiel der Vorname auf, der ja gar kein Vorname ist, sondern ein Hausname, wer da so alles wohnt!
diese Antwort melden
LottaManguetti schrieb daraufhin am 08.11.2019:
@Dieter, das ist auch nicht schlimm. Schlimm wirds erst, wenn du mit Gewalt verstehen willst und anfängst dich zu ärgern, weil es dir nicht gelingt.
Kleiner Tipp: versuchs mal anders zu lesen, nicht wie ein Fibeltext.

Lotta

Antwort geändert am 08.11.2019 um 08:10 Uhr
diese Antwort melden
Dieter_Rotmund äußerte darauf am 08.11.2019:
Ich denke, da ist nicht viel (keine?) Substanz unter der Oberfläche.
Oreste wollte vielleicht einfach nur sich verbal auskotzen ...?

Die treffende Bezeichnung ist: Der Text ist bramabasierend.
diese Antwort melden
LottaManguetti ergänzte dazu am 08.11.2019:
Du meinst bramarbasierend?
(bramar=span. brüllen)
Ach, die lieben schönen fremden Wörter!

Aber wenn es dir hilft!

Antwort geändert am 08.11.2019 um 16:00 Uhr
diese Antwort melden
Oreste meinte dazu am 08.11.2019:
"Ich habe keine Ahnung, um was es geht."

Willst du damit andeuten, du erkennst dich in dem Text nicht wieder, Dieter?
diese Antwort melden
Oreste meinte dazu am 08.11.2019:
@Lotta & Cora

Ich danke euch.
diese Antwort melden
Kommentar von Agneta (07.11.2019)
mein lieber Schwan, bissiger geh es nicht mehr. Die Ironie tropft sozusagen.gekonnt formuiert und außergewöhnlich. LG von Agneta
diesen Kommentar melden
Oreste meinte dazu am 08.11.2019:
Danke, Agneta!
diese Antwort melden
Fisch
Kommentar von Fisch (07.11.2019)
Ursprünglich, O., plante ich heute diesen frisch hingefletzen Text zu launchen, Titel:
"Ich möchte einen Text schreiben!"



Ich möchte ...

Einen … Text,
jungfräulich wie das Wasser,
noch ehe es die Quelle ins Gebirgstal speit.
So klar, so rein
wie eine Lupe ohne Glas.
Bar des trübenden Geschliers der Sinnhaftigkeit,
undurchwirkt vom gelösten
Gift der Wahrheit,
dem eklen Moral-Geschwemme und Gossenschmutz eines
sich windenden Geschehens.
Möchte,
dass der Blick ihn schier durchreist,
ohne dass Auge und
Geist sich blöd verhaken,
bunt-ölige Bilder ihn verstellen oder
gar zerschellen machen,

… einen Text schreiben!




Nun, ich unterließ es geflissentlich aus Gründen.
Deine hier, für O.sche Verhältnisse, epische Hingabe an die textliche Üppigkeit, Dein Bad in Wort und Staben sozusagen, O., dünkt mich das polare Gegenteil eines Werkes zu sein, das dem Postulat der Schwindsucht die Fahne schwingt, das dem Ideal prosaischer Reduktion ein Mahnmal in den Boden rammt.
Dein Deutscher ist im Grunde die textliche Entsprechung eines Batzens Butter, den man, ehe man ihn lustvoll in der Pranke knetet, auf die Heizung legte.
Leberkäsige Fleischwurst dabei kauend.
Die Eskalation einer gesättigten, hungertoten ('eigenschaftslosen') Superman-Fett-Situation, einer Deutschländer-Supernova.
Sachen wie Fotos von grinsenden Anglern mit
bauchschwabbelnden Althechten aus Fisch & Fang bohren sich ins Hirn wie Maschinenviren in Matrix' Nepukadnezar,
wo immer Du auch sonst noch hin wolltest oder Dein Text mit Dir..
F.
diesen Kommentar melden
Oreste meinte dazu am 12.11.2019:
(Ich suche immer noch nach dem passenden Emoji als Antwort auf deinen Kommentar.)
diese Antwort melden
Paulila
Kommentar von Paulila (08.11.2019)
Mein lieber Herr Gesangsverein, das nenne ich eine gelungene Gratwanderung!
Du jonglierst hier gekonnt mit jeglicher Overdose, derer du habhaft werden konntest. Klischees, Vorurteile, Werbejingles/filmchen (Jaha, auch ich bin werbeverseucht!) und Kalauer. Auf der ersten Ebene scheinbar eine reine Schenkelklopforgie. Und dann kommen da die anderen Ebenen zum Vorschein. Kaum erwarte ich den Schenkelklopfgau, also den größten anzunehmenden Unfall, sprich den Absturz vom Drahtseil, tarierst du deinen Schritt wieder mit deiner Balancestange aus und ich befinde mich auf Ebene Zwo! Hey, wie bin ich denn hier gelandet?

Und weiter geht’s ...
Entweder du lebst die Overdose so unverschämt direkt aus, dass mir schnell klar wird: »Dit meent der nich ernst! Das ist schwarz und böse und gut!« oder du biegst kurz davor ab und ich ahne: »Das macht der mit Absicht! So voller! So frech!«
Keine Ahnung, wie oft ich mir Deutscher schon gegönnt habe, eines kann ich bereits jetzt mit Sicherheit schreiben: Ebene Zero habe ich noch lange nicht erreicht, dazu ist der Text zu gehaltvoll. Overdosegarant eben! Cooler Stoff und ich bin high! Wahrscheinlich auch schon abhängig! Egal, her mit der nächsten Ebene! 8D
diesen Kommentar melden
Oreste meinte dazu am 12.11.2019:
Danke, P. Danke für die Deeskalation, ja mehr noch Auflösung meiner Befürchtung, ich hätte dieses streng deutsche Manifest versehentlich auf kabardinisch verfasst. Danke!

O.
diese Antwort melden
Sätzer
Kommentar von Sätzer (10.11.2019)
Ein Mensch kann nicht eskalieren, nur eine Situation. Insofern ist der Titel grammatikalisch falsch.
diesen Kommentar melden
Oreste meinte dazu am 10.11.2019:
Der Titel ist eine Metapher, Uwe, und insofern metaphorisch zu verstehen.

O.
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 10.11.2019:
Sorry, ich nehms zurück, hab in den Duden geschaut. Es geht grammatikalisch doch. aber ich finde es klingt nicht als Verb.
Besser wäre für mich: Deutscher bringt etwas ... zur Eskalation. aber das ist dann wohl eher eine Geschmacksache.
Ob Methapher oder nicht spielt hierbei keine Rolle.
diese Antwort melden
Oreste meinte dazu am 10.11.2019:
Ob Metapher oder nicht spielt hierbei die einzig relevante Rolle.

Wie gefällt dir der Text, Uwe?

Antwort geändert am 10.11.2019 um 17:31 Uhr
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 10.11.2019:
Ist mir viel zu verschwurbelt. Nach einem Drittel hatte ich keine Lust mehr weiterzulesen. Ich seh das ähnlich wie Dieter_Rotmund.
Da müßtest du noch gewaltig dran arbeiten - kürzer und prägnanter, damit klare Aussagen dabei herauskommen. Einfach nur Auskotzen bringts nicht.
diese Antwort melden
Oreste meinte dazu am 10.11.2019:
Danke!

Ich glaube, wir haben einen unterschiedlichen Humor.
diese Antwort melden
LottaManguetti meinte dazu am 10.11.2019:
Gestatten, ich muss mal laut auflachen.
Schuldigung!



O., du solltest vielleicht mal darüber nachdenken, in deinen Texten wahllos über ein Weibchen herzufallen. Dann klappt das auch mit Uwi!

diese Antwort melden
Oreste meinte dazu am 11.11.2019:
Lustig, tue ich hier doch genau das. Stichwort Hirschkuh. Leider hat Sä - wie er schreibt - es bis dorthin nicht geschafft.

*seufz
diese Antwort melden
Sätzer
Kommentar von Sätzer (10.11.2019)
@ Oreste
Mit unterschiedlichem Humor kann ich gut leben. Es geht mir um das Handwerkliche. Deine Grundidee ist ja gut, nur packst du viel zu viel hinein, sodass die Stringenz leidet. Das finde ich schade. Du könntest mit einer Überarbeitung (auch Kürzung) mehr Stringenz reinbringen.
Ich denke, da es ein alter Text reloadet ist, wirst du mit bis heute Dazugelerntem sicher noch einen handwerklich besseren Text draus machen können. Das kann ein Leser auch erwarten, anstatt eine alte "Kamelle" wieder vorgesetzt zu bekommen sag ich mal etwas salopper. Claqueure aus deinem Umfeld nützen dir in Wirklichkeit wenig. So, mehr hab ich nicht zu sagen.
diesen Kommentar melden
Paulila meinte dazu am 11.11.2019:
Interessanter Ansatz.
An welchen Stellen würdest du denn kürzen? Und wo leidet die Grundidee, deiner Meinung nach, an dem Zuviel? Also so, dass die Stringenz verloren geht, kannst du da ein bisschen konkreter werden?
diese Antwort melden
Oreste meinte dazu am 11.11.2019:
Würde mich auch interessieren.
diese Antwort melden

Oreste
Zur Autorenseite
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 07.11.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.11.2019). Textlänge: 1.015 Wörter; dieser Text wurde bereits 226 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.11.2019.
Empfohlen von:
Paulila, LottaManguetti, niemand, Agneta, Fisch, Lluviagata.
Lieblingstext von:
LottaManguetti.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Oreste
Mehr von Oreste
Mail an Oreste
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Mehr zum Thema "Identität" von Oreste:
Lebenslauf
Was schreiben andere zum Thema "Identität"?
Der Krieg der Welten ist nur Chor (DanceWith1Life) Man ist wieder wer ... (Ralf_Renkking) Rezension "Henrys Wendejahre. Roman eines Werdegangs" (2019) von Kay Ganahl (KayGanahl) Amour fou (eiskimo) Mentalitätsfrage (Agneta) Gehackter Kopfsalat I. (Ralf_Renkking) Warum Narzissten immer Gammas sind (Jack) Benütze alles was du hast (elvis1951) Leben (Xenia) Im Verborgenen (GastIltis) und 130 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de