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Das teure Familienmitglied

Gedicht zum Thema Beobachtungen


von niemand

nicht  nur der Mittelpunkt
des Raumes
sondern auch der ihrige
teuer fast unerschwinglich
unter seinem
honigfarbenen samtigen Anblick
schmolz sie dahin

täglich gingen ihre Finger
über seinen hohen Rücken
sanft fast zärtlich
immer in eine Richtung
als bürste sie das weiche Haar
eines Kindes

beide nahmen den Raum völlig ein
waren eine Symbiose
nur der stille Mann in der Ecke
im alten Ohren-Sessel
[neben dem neuen Sofa]
ging ihr allmählich
gegen den Strich

 
 

Kommentare zu diesem Text


Agnete
Kommentar von Agnete (23.06.2021)
das hört sich so einfach an, aber es steckt eine ganze Geschichte dahinter, liebe Irene. Eine, die traurig macht. Ich denke, es handelt sich hier um eine Katze, die mit der Frau zu einer Symbiose verschmilzt. Der Mann ist eigentlich überflüssig. Man sieht das Bild einer totgefahrenen Ehe. Macht traurig.
Gutes Wortspiel am Ende mit dem "gegen den Strich" und vorher die Katze, die fein gebürstet wird. Klasse geschrieben und sehr nachhaltig!. LG von Monika
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niemand meinte dazu am 24.06.2021:
Das mit der Katze, liebe Monika, ist eine reale und gute Interpretation. Es könnte aber auch etwas anderes sein.
Es gibt Menschen, die auch mit einem teuren Prestige-Gegenstand quasi zu einer Einheit verschmelzen können, so dass der vielleicht bescheidenere, dem Materiellen nicht so zugeneigte, Partner, überflüssig werden kann. Unsere einstige Nachbarin hatte solch ein Prestige-Spleen. Das neue, sauteure, weiche Sofa wurde gehegt und keiner durfte sich darauf breit machen. Die Kissen darauf bekamen regelmäßig einen mittigen Knick, damit alles was sie liebte auch so aussah. Der Mann blieb auf der Strecke, auf seinem alten Sessel
sitzend, hat er nie etwas zu sagen gehabt
Mit liebem Dank und lieben Grüßen zurück, Irene
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