DIE BALLADE VOM UNTERGANG DER KÖNIGREICHES THULE

Gedicht zum Thema Untergang

von  hermann8332

DIE BALLADE

VOM UNTERGANG

DER KÖNIGREICHES

THULE


Es war ein König in Thule

der hatte keinen Sohn

doch dafür einen Spleen:

er saß selbst im heißen Sommer

am brennenden Kamin


Dort saß er bis ihn biß

ein Floh in den Popo


Da kratzte er sich heimlich

denn es war ihm peinlich


Dazu mußt er aufsteh´n

und sich zum Kamin dreh`n


Der Froh er schwitzte sehr

der König noch viel mehr


und sprang ihm auf den Bauch

wo er ihn biß dann auch


und biß ihn in das Glied

und als er sich dort kratzte

die Königin es sieht


Sie sah die Erektion

und steckte sie sich rein


Sie zeugten einen Sohn

und waren nun zu Drein


Es war ein König in Thule

der hatte nun einen Sohn


als Anwärter für den Thron


Und auf dem Totenbett

er dem Sohn gesteht


Dein wahrer Vater

ist ein Floh


Der Sohn fragte: wieso ?


Der König fuhr nicht fort

Es war sein letztes Wort


Der Sohn er wurde sprunghaft

bekam AHDS


und hat es nicht geschafft

das Königreich zu retten

nach einer Hungersnot


Jetzt sind sie alle tot


Der Floh er starb als Erster

am edlen Königsblut

das einem Hundefloh

nur sehr selten gut tut


Er hat ein Imperium vernichtet

denn er hat drauf nicht verzichtet

den König in das Glied zu zwicken

woraufhin beide Royals ficken


Der Sohn er wäre nie geboren

nie an die Macht gekommen . . .


Das Schicksal dieses Königreichs

hätt einen anderen Lauf genommen


Der Floh er schrieb Geschichte

soviel ist gewiß:

mit einem einzgen Biß


am falschen Ort,

zur falschen Zeit

ins falsche Körperteil


Wie wir es wissen mittlerweil


Doch wars der Spleen

des Königs

die Geilheit der Königin


- nicht nur des Flohes

Blutgier -


welche wirkten hier


Das Königreich hieß Thule

Es gibt’s schon lang nicht mehr


Es lag im hohen Norden und

Gretchens Faust liebte es sehr


und sang davon ihr Lied

das sie beim Auszieh`n singt

im stillen Kämmerlein und dort

zum Vortrag bringt


Es war ein König in Thule,
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab . . .


Goethe hats schon beschrieben

und tat es in den Faust

wo es ist verblieben


Mephisto sang es auch

aber als Flohlied in Auerbachs

Keller wo er mit Dr Faustus saß

und als dessen Famulus

trank er bereits das vierte Glas

Es war einmal ein König
Der hatt einen großen Floh . .
.

War das ein Teufelsfloh

als Satans Abgesandter

und teuflischer Verwandter ?


Sie saßen dort beim Wein

und waren ganz dacor und

kamen überein :


ein Spleen kann

teuflisch sein …



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