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Gedicht zum Thema Liebe und Tod


von Mondsichel


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Hab Dich danieder liegen sehen,
so weiß wie Schnee Dein Angesicht.
Mit entflohenen Augen sahst Du mich an,
die niemals mehr leuchten würden.
Dein dunkles Haar küsste meine Haut,
Dein Leib verführte meine Sehnsucht.
Warst Du auch kalt wie Eis im Schlafe,
aus dem keiner Dich erwecken vermochte.

Süße Rundungen Deines nackten Fleisches,
dem ich dürstend verfallen war.
So viele Nähe im Atem des Zerfalls,
der Deinem Kuss stets entsprang.
Dein Schweigen machte Dich willig,
meinem Verlangen Folge zu leisten.
Und so vereinte sich die Leidenschaft,
im letzten Antlitz der Vergänglichkeit.

Wenn sie Dich morgen in die Erde versenken,
wirst Du niemandem mehr Deine Liebe schenken.
Denn der Tod hat sich in Dich verliebt,
und lässt Dich nie mehr gehen...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (01.02.2007)
Hallo liebe Arcy,
dein gedicht ist wunderschön und tief traurig.
du gehst da einen schmalen grad, von eis und feuer.
liebe grüsse
von Franky))
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Mondsichel meinte dazu am 17.02.2007:
Ja den bin ich absichtlich gegangen, denn auch dies sind Wege, die manche Menschen beschreiten. Ich persönlich würde mich nicht dazu zählen, aber es gibt genug jene solche. Ich kann Dein erstes Zögern verstehen, es ist kein einfaches und auch kein schönes Thema. Darum möchte ich mich bedanken, dass Du am Ende doch Worte gefunden hast...

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Farben der Dunkelheit.
Veröffentlicht am 28.01.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.02.2007). Textlänge: 124 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.801 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.08.2019.
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