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Verwirrung in der Stadt

Kurzprosa


von KayGanahl

In der Stadt ist etwas geschehen, was niemand zuvor hätte erahnen können.
Die Menschen toben, denn die totale Verwirrung herrscht. Man muss feststellen, dass alle Sphären des menschlichen Da-Seins durcheinander sind! Und die Mächte, die ordnen sollen, sind so durcheinander, dass auf unbestimmte Zeit keine Wiederherstellung der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung zu erwarten ist.
Das vernunftbetonte Handeln ist, soweit überhaupt vorhanden, wirkungslos. Politische Ziele und Wege werden erst gar nicht ersonnen und diskutiert, geschweige denn ausgekundschaftet. Die politischen Mächte, welche sich trotz allem artikulieren wollen, sehen in sich nur noch die große Leere der Perspektivlosigkeit.
Es gilt nun, die angesichts des Chaos doch ganz unerwartete Ruhe, die sich plötzlich überall in der Gesellschaft breitmacht, nicht zu akzeptieren, denn diese Ruhe festigt die Perspektiv- und Erwartungslosigkeit derer, die eigentlich positiv handelnd initiativ werden sollten: die der politisch Handelnden. 
Weil die politischen Mächte hart und unbarmherzig diesen Zustand fördern, indem sie aufgrund innerer Zersetzung in ihren Apparaten ziemlich passiv bleiben, hat der einzelne Bürger vermutlich noch lange das Chaos zu ertragen.

Und jetzt? Es ist kein Grund zum Trauern  -  : eine politische Persönlichkeit, die historisch denkt und philosophisch voraus sieht, erkennt jetzt noch etwas in einer weitausholenden historischen Bewegung – sie hat vieles wahrgenommen, sonst keiner. Das ist ein Mensch, der sich der Tragweite seines Denkens und Handelns bewusst ist. Er muss von sich hundertprozentig überzeugt sein. Vielleicht braucht er einen gewissen Hass auf die vorgefundene, eindeutig ganz umfassend im Abstieg befindliche Ordnung, welche auch ihm bislang eindeutig Schaden zugefügt hat.


Kay Ganahl
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Veröffentlicht am 25.12.2010. Textlänge: 257 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.002 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 26.01.2020.
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