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Gedicht zum Thema Weihnachten

von  plotzn

Das Rotnasen-Rentier Heinz-Rudi
ist eigentlich weihnachtserprobt,
doch fragt es den Santa: »Wozu die
Geschenke?«, woraufhin der tobt.

Fast immer lässt Rudi sich bitten,
das endet in Disharmonie.
Dann setzt er sich selbst in den Schlitten
und ruft seinem Herrn zu: »Los, zieh!«

Bleibt dieser im Schornstein mal stecken,
halb drinnen, halb draußen der Po,
macht Rudi zu Sicherungszwecken
ein Foto für Facebook und Co.

Dort stellt er es gleich voller Stolz aus,
darunter ein Text – provokant.
Jetzt hängt in dem Weihnachtsmannholzhaus
ein Rentiergeweih an der Wand …

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Kommentare zu diesem Text


 niemand (13.12.14)
Ich wollte, ich hätte den Rudi-Ren ein so pfiffiges Bürschchen kann man doch nicht um die Ecke bringen.
Der Weihnachtsmann ist ja brutal, aber super-humorvoll
verreimt ist das Gedicht, lieber Stefan.
Mit herzlichen Grüßen, Irene

 plotzn meinte dazu am 13.12.14:
Vielen Dank, Irene!
Ja, Rudi hätte ein besseres Ende verdient als von der Wand zu glotzen.
Ich vermute, das war nicht der Weihnachtsmann, sondern sein Kollege Knecht Ruprecht.
Dieses Jahr fallen die Geschenke wohl aus - zumindest die vom Weihnachtskurier UPS (Universum Postbote Santa

Liebe Grüße, Stefan
janna (66)
(13.12.14)
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 plotzn antwortete darauf am 13.12.14:
Vielen Dank, janna!
Nicht immer ist die Welt so gut, wie wir den kleinen Kindern weismachen wollen

Liebe Grüße, Stefan

 Didi.Costaire (13.12.14)
Bis zur Schlusszeile dachte ich schon, das Rentier wäre in Wirklichkeit der Rentier Heinz-Rudi, so menschlich war sein Verhalten. Dann merkte ich aber, dass ich mit der Einschätzung völlig falsch lag.
Liebe Grüße, Dirk

 plotzn schrieb daraufhin am 14.12.14:
Der dem Alkohol nicht abgeneigte Rentner Heinz-Rudi wird von Santa vielleicht demnächst als Rentier-Ersatz eingestellt. Sonst ist das Geschrei an Weihnachten groß!

Dank Dir, Dirk, und liebe Grüße!
Stefan
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