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Der Donald Trump der Literatur sein

Prolog zum Thema Annäherung


von toltec-head

Literatur-Populist sein, während man in Wahrheit die ganze Zeit nur an sich selber denkt. Woran denn sonst? Auch als Literatur-Populist hat man schließlich seine Upanischaden gelesen. Die Mühe ein Buch zu schreiben von vornherein als unfein abtun. Wie Jesus oder Buddha an den Schriftgelehrten vorbei sich gleich an ein Forum wenden, dank Internet vom eigenen Bett aus und ohne seine Stimmbänder strapazieren zu müssen, was bekanntlich schlecht fürs Sperma ist. Hallo, hier bin ich!

Von dieser hohen Warte aus die gesamte Buchkultur vor einem als effiminiertes Intellektuellengewichse abtun, wobei man heimlich hofft, dass die alte Literatur schließlich einem den Neger macht (Obama) und den Kommandostab überreicht (herrliches Bild von mir und Martin Walser, Velazquez, Schlüsselübergabe von Breda). Woraufhin man - wenn dies geschehen ist, denn es wird sicherlich geschehen - jetzt aber keineswegs die Seiten wechselt und anfängt, mühselige Bücher zu schreiben, sondern in einem (kurzen) Blogbeitrag die gesamte Literatur der Vergangenheit als nachträglich doch noch rückwirkend für gerechtfertigt betrachtet und, im Vergangenheitsmodus freilich, ihre Greatness herausstreicht und von den vielen really wonderful Peoplen spricht.

Ständig die alles überragende Power der Prosa von Krankenschwestern und die himmlische  Frische der Gedichte von Kellnerinnen zelebrieren, die man nicht einmal ficken und umso weniger lesen möchte, die einen ja aber vielleicht, zahlreich wie sie sind, auf ihren Armen zum Parnass tragen, wo einen dann ein Top-Model in die Arme schließt und den Lorbeer überreicht. Bis dahin aber auch verkrachte Lehrerexistenzen und andere Schneidergesellen mit einbinden, überhaupt immer hervorstreichen, wie es einem - anders als dem diplomierten Belletristik-Pack, den subversiv Tuern aus Uni- oder Kunstsystem und dem ausschließlich an staatlichen Futtertrögen orientierten Poetengesochs - um Einbindung wirklich aller, und sei es nur in Form eines Threads unter einem seiner Texte, geht.

Die deutsche Literatur seit 45 mit den Worten zusammenfassen: Gesamt-Dämpfung des Lebensgefühls, Literatur der kleinen Freuden, Zelebration von Nächstenliebe und Herden-Organisationen wie die der EU, schändlichst vermoralisierte Sprechweise, mit der nachgerade alles Urteilen über Mensch und Ding bis zur Flüchtlingskrise hin angeschleimt wurde. Nicht daran zweifeln, wozu die gesamte BRD-Literatur (gesetzt, daß sie Dauer hat, was freilich nicht zu fürchten ist) dienen könnte: zu Brechmitteln – und das vermöge ihrer moralischen Versüßlichung und Falschheit, ihres innerlichsten Femininismus, der sich gern Idealismus nennt und jedenfalls Idealismus glaubt. Die ganzen Vertreter des 4. Stands, die Leute, die die ZEIT, SZ, FAZ und SPIEGEL machen, unsre "Guten" lügen nicht – das ist wahr; aber es gereicht ihnen nicht zur Ehre! Die eigentliche Lüge, die echte resolute "ehrliche" Lüge wäre für sie etwas bei weitem zu Strenges, zu Starkes; es würde verlangen, was man von ihnen nicht verlangen darf, dass sie die Augen gegen sich selbst aufmachten, dass sie zwischen wahr und falsch bei sich selber zu unterscheiden wüßten. Ihnen geziemt allein die unehrliche Lüge; alles, was sich heute als "guter Mensch" fühlt, ist vollkommen unfähig, zu irgendeiner Sache anders zu stehn als unehrlich-verlogen, abgründlich-verlogen, aber unschuldig-verlogen, treuherzig-verlogen, blauäugig-verlogen, tugendhaft-verlogen. Diese "guten Menschen" – sie sind allesamt jetzt in Grund und Boden vermoralisiert und in Hinsicht auf Ehrlichkeit zuschanden gemacht und verhunzt für alle Ewigkeit: wer von ihnen hielte noch eine Wahrheit "über den Menschen" aus! Oder, greiflicher gefragt: wer von ihnen hätte Silvester 2016 auf der Domplatte in Köln als erstes leises Anzeichen dessen, was noch als Menschenwahrheit kommt, zu deuten vermocht?

Großer Vorteil der Literatur gegenüber der Politik, dass man keine Brüter-Instinkte bedienen und sich nicht so lächerlich wie Volker Beck oder hässlich wie Trump machen muss. Man kann einfache Wahrheit einfach aussprechen - "Jungens sind zum Spaß, Frauen zum Kinderkriegen da" - sich in seinem Bett verkriechen, die Ironie genießen, mit der die Wahrheit am Ende auf den Islam hinausläuft und augenzwinkernd während die Blaskapelle spielt nicht auf eines sondern zwei Exemplare des Korans schwören.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Access
Kommentar von Access (22.01.2017)
Bist du Arsch oder was? Frauen sind zum Kinder kriegen da? Du musst dir nicht mal viel Mühe geben, den Trump zu mimen. Deine Denkstrukturen sind ähnlich, du merkst es bloß nicht mal, saludos, amigos.
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toltec-head meinte dazu am 22.01.2017:
Obwohl nagging hätte Trump sicherlich mehr Spaß mit dir als ich.
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AlmÖhi antwortete darauf am 23.01.2017:
"Jungens sind zum Spaß, Frauen zum Kinderkriegen da"


Definitiv ein Punkt, an dem Orient und Okzident nicht zu trennen sind, um salbungsvoll auf Goethe anzuspielen. Nicht nur die alten Griechen glaubten an diese Regel, auch in islamischen Ländern hat sie eine lange Tradition. Auch wenn der Prophet selbst sich bekanntermaßen für vorpubertäre Austern statt für Bananen begeisterte. Ein altes Beduinensprichwort lautet aber: "Frauen zum Kinderkriegen, Knaben für die Liebe, Wassermelonen für Extase". Auf den langen Karawanenzügen durch die Wüste verschaffte man sich Erleichterung, indem man ein Loch in eine Wassermelone bohrte. Ich für meinen Teil habe mich für Wassermelonen entschieden und finde, sie gehören zu Deutschland. Laß die Intoleranten nur motzen!
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Access schrieb daraufhin am 23.01.2017:
steckt eure Geschlechtsteile rein, wo immer ihr wollt, solange ich nicht für die Vermehrung dieser ohnehin schon überreichlich vorhandenen Rasse herangezogen werde und es nicht in mir landet, ist mir das schnuppe (die Gefahr besteht zumindest bei dir, tolti, ja gewiss nicht). Nee, mit mir hätte Trump keinen Spaß, bin weder blond, noch gesichts- oder busenoperiert.
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toltec-head äußerte darauf am 23.01.2017:
Vielleicht ja als Melone noch brauchbar?

Mein Lieber: Selbst mit der von dir gewählten Erweiterung ist der Satz nicht als Menü à la carte gemeint, es ist die Rosinenpickerei an der wir zugrunde gehen werden.
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Access ergänzte dazu am 23.01.2017:
...du meinst: Rosinen-fHier stand ein unkultivierter Ausdruck!rei...
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AlmÖhi meinte dazu am 23.01.2017:
@toltec-head: Ich finde arrangierte Ehen nicht so übel. Aber es würde schon helfen, wenn es wieder gesellschaftliche Foren gäbe, in denen Mann und Frau sich begegnen können - und wenn die Gesellschaft Tugenden, Talente und Leistungen eines Mannes anerkennen würde, um der Frau die Wahl leichter zu machen. Was für ein Desaster entsteht, wenn Frauen auf ihren Instink und ihr Urteilsvermögen angewiesen sind, erleben wir ja gerade.

@Access,@toltec-head: Schön, wie harmonisch wir drei uns einig geworden sind!

@Access: Du darfst uns aber trotzdem gerne weiterhin über deine Vagina auf dem laufenden halten.
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Access meinte dazu am 23.01.2017:
lass ma stecken, Almi, aber nicht in mir, wenn’s geht...
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Kommentar von Jack (33) (22.01.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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toltec-head meinte dazu am 22.01.2017:

Ich, WhitmanInhaltsverzeichnisVeggie-Prosa
toltec-head
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Foren-Träumereien eines einsamen Literatur-Touristen.
Veröffentlicht am 22.01.2017, 17 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.01.2017). Textlänge: 626 Wörter; dieser Text wurde bereits 622 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 07.11.2019.
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