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Das alternde Europa und die jungen Dschihadisten - Nach Lafontaines Der Tod und der Sterbende

Ballade zum Thema Gleichberechtigung


von toltec-head

Dem pensionierten Internetliteraturforen-Aphoristiker macht der Tod nicht bange;
Er sei - und eigentlich müssten es ja alle sein - stets bereit,
denn stets müsse man sich gewärtig sein der Zeit,
da's sich zu rüsten gelte - wie er sich ausdrückt -  "zum letzten Gange".
Demokratischst umfasse diese Zeit alle Frist,
die eingeteilt in Tage und Minuten ist;
Ohne einen Hauch von Diskriminierung kein Augenblick, der nicht verfallen
ihrem Verhängnis wär', denn sie gebiete allen.
Die allererste Stund', in der Jeff Bezos oder irgend eines anderen Milliardären Sohn
dem Lichte öffne seine Augenlider,
könne auch seine letzte schon
sein und schließe sie ihm auf ewig wieder.
Was hülfen Größe, Ehr und Geld,
Schönheit und Jugend, Fittness, Glaube?
Der Tod raffe alles wie bestellt
dahin, und einst werde ihm - oder der Klimakatastrophe - die ganze Welt zum Raube.
Nichts sei Managern, Politikern und anderen Karrieristen minder unbekannt,
Und nichts, obwohl's noch nimmer fehlte,
das Kapitalisten jeglicher Couleur minder gerüstet fand.

Ein Kontinent, der weit mehr als tausend Jahre zählte,
beklagte sich beim Tod, dass er mit solcher Hast
ihn zwingen wollt', ins Zivilisationen-Jenseits zu enteilen,
eh' er sein Testament für´s Universum und alle parallelen verfasst,
ohn' alle Mahnung. "Darf ich nicht verweilen
ein wenig nur, ein kleines Stündchen noch?
Die USA wollen, nur mit ihnen soll ich den Himmel schauen;
auch möcht' ich manches tun für meinen Neffen Afrika doch;
lass an mein Haus mich einen Flügel noch im Kaukasus anbauen!
Warum so eilig denn, du Gott voll Schreck und Grauen!"

Der Tod drauf: "Alter, nennst du Überraschung dies?
Zu Unrecht wagst du, mir ob meiner Hast zu fluchen.
Zählst du nicht tausend Jahr und mehr? Du sollst mir in Paris
oder Berlin zwei, die so alt wie du, zehn in Europa, ja der ganzen Erde suchen!
Du forderst Mahnung noch von mir, die hin dich wies
zur bess'ren Vorbereitung auf das nahe Ende;
war dir deine Alterspyramide Mahnung nicht genug, dir dem schon die Hände
und Füße schlottern, die Stirn
sich runzelt und Herz und Hirn
schwach ist, dem Geschmack und Sehn und Hören schwinden
dessen Sinne kaum noch irgendwas empfinden?
Vergebens strahlt sein Licht des Tags Gestirn dir her;
das Glück ist vielleicht für junge Afrikaner, für dich aber längst nicht mehr.
Ägypten, Babylon, Athen und Rom sahst du all' mit Bangen
im Tode bereits vorangegangen.
Ist all dies Mahnung nicht genug? Ich hätt's gedacht!
Drum fort jetzt, Alter, ohne Wimmern!
Die restlichen Staaten - ob Tiger oder Würmer - werden sich wenig drum kümmern,
ob du dein Testament gemacht."

Der Tod hatt' recht: Man sollt aus diesem Darkroom in nicht gar allzu hohen Jahren
gehen, wie sich's auf einer Mischung aus Viagra und Extasy gebührt,
den Samenspendern dankend, sein Poppers-Fläschlein wohl geschnürt.
Wie lange meint man denn, die Reise aufzusparen?
Du, Alter, murrst? Schau wie die arabische Jugend unverweilt
In Selbstmordattacken ihrem Tod entgegeneilt,
gemäß der Sure ruhmreich und heldenmutig,
doch oft so grauenvoll und blutig!
Ich predig' dir umsonst, nicht nur deine Erektionen sind wohl gestört:
Am mindsten gern stirbt, wer dem Tod schon angehört.

Dies ist kein Nationalstaat mehr, sondern ein Siedlungsgebiet - Merkel redet zur Hessenwahl endlich KlartextInhaltsverzeichnisGrenzenlose Neger, Feinstaub kommt mich zu durchdringen
toltec-head
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Claudia Roth in Teheran oder Willkommen im Bürgerkrieg.
Veröffentlicht am 12.01.2019, 12 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.01.2019). Textlänge: 503 Wörter; dieser Text wurde bereits 156 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.05.2019.
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