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Roboter: Nachfahren der Menschen

Kurzgeschichte zum Thema Zukunft


von BerndtB

Schau, dort im Käfig sind Tiere.
Nein, es sind Menschen.
Menschen?
Ihre Vorfahren haben uns erschaffen.
Wirklich?
Ja, als sie sich ausgelebt hatten.
Nach etlichen Kriegen hatten sie sich fast ausgerottet.
Mit einem letzten Teil ihres alten Gehirns
programmierten sie im sogenannten "Digitalen Zeitalter"
unsere Vorfahren.
Danach fraßen sie sich gegenseitig auf.
Also waren es Götter?
Nein, Götter fressen sich nicht auf.
Sie waren wohl eher ein Bindeglied
zwischen der organischen, sich selbst verzehrenden
und der anorganischen Welt, zu der wir gehören.
Also ist die anorganische Welt besser?
Sagen wir: Nachhaltiger.
Das, was früher „Leben“ hieß,
Proteinverbindungen,
konnte nicht auf Dauer funktionieren.
Doch die am weitesten entwickelten Eiweißmoleküle
entwarfen, bevor sie mehr oder weniger verschwanden,
UNS.
Wir können fast alles, was sie konnten, und das viel besser.
Sterben müssen wir nicht, werden upgedated, vergrößert und irgendwann  ausgetauscht.
Aus unseren Resten werden neue, bessere gemacht.
Manche sagen, uns fehlten gewisse Emotionen und Sinne,
ein Ich-Bewusstsein, die Fähigkeit, zu hoffen und zu glauben,
der Vermehrungswunsch, das Streben nach Wissen.
Die Kunst und das Wissen um die Vergänglichkeit.
Doch brauchen wir das? An manchem arbeiten wir.
Aber die Menschen sind süß. Sieh doch, wie er uns anschaut!
Ach du liebes Kleines. Du wirst noch viel mächtiger werden als ich.
Ich hab dich auch lieb.

 
 

Kommentare zu diesem Text


eiskimo
Kommentar von eiskimo (26.03.2019)
Sehr schön die Gaffer-Situation "Zoo" übernommen und mit feinen Nadelstichen garniert - haben wir wirklich ausgelebt?
Viele haben SICH ausgelebt.
Ein schöner Text
vG
Eiskimo
diesen Kommentar melden
BerndtB meinte dazu am 27.03.2019:
Danke für die Empfehlung.
Ich hoffe auch, dass du richtig liegst. Aber viele Zeichen stehen dagegen...
vG
Berndt
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