Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
buchtstabenphysik (14.07.), bleibronze (12.07.), tenandtwo (06.07.), Kaiundich (02.07.), August (29.06.), Kreuzberch (29.06.), PowR.TocH. (28.06.), WorldWideWilli (25.06.), diegoneuberger (19.06.), Februar (19.06.), MolliHiesinger (18.06.), emus77 (14.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 683 Autoren* und 101 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.858 Mitglieder und 428.125 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 18.07.2019:
Lehrgedicht
Im Vordergrund des Lehrgedichts steht die Vermittlung von Wissen und Erkenntnis, von Erfahrung und moralischer Einsicht. Die... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Retropubertäre Spinnereien, Teil VIII : Panorama von Matthias_B (16.07.19)
Recht lang:  Epochentypische Gedichte. Aufklärung. Lessing: Der Tanzbär von EkkehartMittelberg (820 Worte)
Wenig kommentiert:  Krieg von Harmmaus (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Fauler Zauber von eiskimo (nur 32 Aufrufe)
alle Lehrgedichte
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Rabenmütter sein, das ist nicht schwer ...
von kata
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich meine eigene Meinung habe und sie weitgehend auch offen vertrete." (Heor)

Tiden

Kurzprosa


von autoralexanderschwarz

Immer wenn der Wahnsinn beginnt von unten an den Haarwurzeln zu ziehen, schaukelt er sich in Trance, wippt als Kinderkopf hin und her, bis irgendwann alles rhythmisch schwappt und das träge Gehirn mit sanften Schlägen gegen die Schädeldecke gedrückt wird. Als Kind ist er immer so gerne geschwommen, jetzt hat er Angst vor Wasser und den Gezeiten und doch wäre er am liebsten dort, tief unten im eigenen Kopf, genau an dieser Stelle zwischen Hirn und Wand, dort könnte er sich wohlfühlen, sich räkeln, schweben, ein kleines Gerinnsel nur, ein letzter Wirbel und furchtlos-friedlich-(leise)-still. Dort könnte er sich endlich auflösen.


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (20.06.2019)
Keine Ahnung, um was es hier gehen soll.
diesen Kommentar melden
Isaban meinte dazu am 20.06.2019:
Meine Interpretation: um eine Form der temporären Selbstauslöschung.
Wenn Kinder Schreckliches erleben, beamen sie sich (leider nicht körperlich) in eine andere Dimension, eine, die schmerzfrei funktioniert, eine, in der sie noch Kind sein dürfen, eine, in der dieses Unglück nicht geschieht.
Der Protagonist dieses Textes ist anscheinend erwachsen, sehnt sich aber in die Zeit zurück, als das "Wegschaukeln", wenn der Wahnsinn/das Grauenhafte das Regime übernimmt, noch so einfach war. Er sucht einen sicheren Ort, einen, der ihn aus dem Schlamassel entfernt, vielleicht sogar einen, mit dem er verschmelzen kann, ein Rückzugsort, der ihm die Schrecknisse des Lebens auf Dauer erspart.

LG Isaban
diese Antwort melden
Dieter_Rotmund antwortete darauf am 20.06.2019:
Mir scheint es eher das Innenleben eines geistig behinderten Erwachsenen zu sein, aber das ist nur vermutet.

Antwort geändert am 20.06.2019 um 15:18 Uhr
diese Antwort melden
autoralexanderschwarz schrieb daraufhin am 20.06.2019:
@Dieter_Rotmund: Eine Interpretation ist nahezu immer eine Vermutung.
@Isaban: Ja, so ähnlich ist es gedacht.
Danke für eure Kommentare.
Gruß
AlX
diese Antwort melden
AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (20.06.2019)
Es geht aus meiner Sicht nicht um temporäre, sondern um finale Selbstauflösung ("dort könnt er sich endlich auflösen).
Es geht um eine Erinnerung, die sein kindliches Dasein geprägt hat: Dieses Gefühl des Tauchens und Schwimmens, das ein Oben und Unten vergessen lässt und die Stille, die das Glück einer Trance ausmacht.
Das hospitalistische Wippen lässt auf frühkindliche Traumata schließen, auf ein allein gelassenes Kind. Ein nunmehr erwachsenes Kind, dem jetzt selbst der Trost des Nicht-Fühlens versagt bleibt. Und der Wechsel der "Gezeiten.".

Sehr gut gefällt mir der Übergang des Wasserbildes in das menschliche Hirn.

Beifällige Grüße
der8.

Kommentar geändert am 20.06.2019 um 16:51 Uhr
diesen Kommentar melden
autoralexanderschwarz äußerte darauf am 20.06.2019:
Ja, sehr schön.
Beifälligen Gruß zurück
AlX
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

autoralexanderschwarz
Zur Autorenseite
Veröffentlicht am 20.06.2019, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.06.2019). Textlänge: 103 Wörter; dieser Text wurde bereits 69 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.07.2019.
Empfohlen von:
Ralf_Renkking, AchterZwerg, Stelzie, Moja.
Lieblingstext von:
AchterZwerg.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
autoralexanderschwarz tiden
Mehr über autoralexanderschwarz
Mehr von autoralexanderschwarz
Mail an autoralexanderschwarz
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Kurzprosatexte von autoralexanderschwarz:
Kreuzung Bettlakenfalten fremd-vertraut-unangenehmer Geruch Bedürftige Wartenummer Topfrühren Pärchen Betrunkene Hundebesitzer Ohrensessel
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de