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Schein und Sein.

Innerer Monolog zum Thema Erwachen


von franky

Alle Läden der gesammelten Vergangenheit Sind aufgerissen und zu Ende gestöbert.
Zukunft lässt sich nicht vorrätig schubladisieren,
sie stillt ihre Neugier im Quell der Gegenwart
und drängt ins offene Meer der Wissbegier.

Es gibt nichts Ekelhaftes, als geläutert in stillgelegten Fundgruben zu puddeln.
Verdacht ist kalter ausgesäumter Rückschritt, er peinigt mich nur mit dem was war
Und gaukelt mit Irrlichtern einen Sonnenuntergang vor,
der am ende der Welt begraben bleibt.

Lass mich in deiner Zuversicht ertrinken,
sie ist unsterblich vollgesogen von Lebensfreude.
Schau wie nackte Engel sich erheben, Uns die Knebel aus dem Schweigen lösen.
Wir sind wie neu geboren, aus erfrischendem Schein und Sein.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Sätzer
Kommentar von Sätzer (17.01.2020)
"schubladisiert" werde ich in meinen Wortschatz übernehmen ))
LG franky und lass die Schublade nicht zu weit offenstehen.
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (17.01.2020)
Hallo franky,
dein „offenes Meer der Wissbegier“, um nur ein Beispiel aus deinem Feuerwerk von heute zu nennen, kann durchaus mit dem „Brackwasser der Beliebigkeit“ von Georg Schramm konkurrieren. Es ist nur positiver besetzt. Daumen hoch.
Herzlich grüßt dich Gil.
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