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Von dem Knaben

Sonett zum Thema Kampf


von Lluviagata

Zwischen eismüden Bäumen und Sternblumenpfützen
verlief sich ein Wesen, so durchscheinend zart
wie ein mailindes Lüftchen. Wer mag es beschützen
vor dem launischen Klirren in Großvaters Bart?

Seine Augen sind neblig, verkrustete Narben,
Es verbarg seine Schmerzen im schneeigen Nichts.
Wo es einschlief, bedecken die gestrigen Farben
Erfrorener Vögel die Reste des Lichts.

Denn der Mond schlurft wie stets auf dem nachtblauen Bogen,
Er spottet den Menschen, erzählt seine Mär
Von dem Knaben, dem grünen mit seidigem Haar,

Dessen Vater gestorben, vom All aufgesogen,
Dem funkelnden Himmel verwoben nun wär
Und der demnach am Morgen erwache. Fürwahr.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Quoth
Kommentar von Quoth (24.02.2021)
Wessen Augen sind ... Narben, die des Großvaters? Oder des Wesens? Im letzteren Fall müsste es weitergehen mit "Es verbarg" und "Wo es einschlief". Oder bezieht sich das Er auf den>Knaben im Titel?
Schönes Bild: "Vom All aufgesogen"! Gruß Quoth
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Lluviagata meinte dazu am 25.02.2021:
Hallo Quoth,

danke für die Korrektur. So lange schon gibt es das Gedicht und immer wieder mal habe ich es umgestellt - und dabei ist es wohl passiert.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Quoth
Kommentar von Quoth (25.02.2021)
Zentrale Frage ist: Wer ist das durchscheinend zarte Wesen, der grüne Knabe mit seidigem Haar? Erinnert er nicht ein wenig an ein Marsmännchen, oder als wäre er ein entfernter Verwandter des Kinderbuchhelden "Schlupp vom grünen Stern" (Ellis Kaut)? Aber abgesehen von solchen Assoziationen: Für wen steht er? Für mich vertritt er das fehlende lyrische Ich und ist ebenso dem All lebend
entsprungen, wie sein gestorbener Vater von ihm aufgesogen wird.

In der 10. Zeile müsste es für mein Gefühl heißen "Verspottet den/die Menschen ..."
Gruß Quoth
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Lluviagata antwortete darauf am 08.03.2021:
Hallo Quoth,
danke für deinen weiteren Kommentar! Es freut mich sehr, dass dich das Gedicht beschäftigt bzw., dass du mir Fehler aufzeigst, die ich nicht mehr sehe, da ich wahrscheinlich einen Tunnelblick bekommen habe. Jetzt möchte ich deine Fragen gern beantworten:
- Das durchscheinende Wesen ist der Frühling, den ich mir einmal als Knabe und andermal auch als Mädchen vorstellen mag.
- Wessen Narben? Seine. Es geht immer noch um das Wesen.
- Ich denke, es könnte tatsächlich "er spottet den Menschen" heißen - Wen spottet er? Den Menschen. Ich weiß, manchmal formuliere ich recht altertümlich, aber ich mag das. [Brief an die Galater, Kapitel 6, ‚Vers 7 die Warnung: „Irrt Euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, was der Mensch sät, wird er ernten.“]

Bubo ist übrigens der Uhu. Ich kennen einen, der sitzt, seit dem er verletzt aufgefunden wurde, auf einem Baumstumpf, mit einer Kette gesichert, in einem Kleintierpark, 1,5 m vom Jägerzaun entfernt und schaut dir in die Augen. Ohne einmal zu blinzeln. Ich habe in seinen Augen alles gesehen.

Liebe Grüße
Llu ♥

Antwort geändert am 08.03.2021 um 07:18 Uhr
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Quoth schrieb daraufhin am 08.03.2021:
Luther gebe ich mich geschlagen! Gruß Quoth
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