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Wälder, limited edition

Skizze zum Thema Stadt


von DanceWith1Life

Reklamewelten flackern
auf  regennasse Strassenschluchten
durch dieses Viertel führt der Weg
an mehreren Vergangenheiten
vorbei ist da das relevante Wort
doch läuft mir  eine Maus  voraus im Slalom
bevor sie flink zum Randstein abbiegt
und dreht sich nach mir um
als sie in einer Ritze  dann verschwindet

Der Opeltransporter balanciert
den letzten Neuwagen die wackelige
aufgeklappte Laderampe entlang
kaum Spielraum und wozu auch
im Biergarten im Park gegenüber
stagniert die neue Deko

Metallgraureiher
starren eisern in den Teich
um die Wasserfontäne
gestern stand noch
ein lebender Graureiher im Wasser
seinen Metallartgenossen zugewandt
und machte komische Hälse
mitten in der Nacht

Anmerkung von DanceWith1Life:

Fahrrradfahrer und Maus hatten ungefähr ein halbe Sekunde Blickkontakt.
Sie schien sich nicht zu ängstigen.


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (15.04.2021)
hallo Dance,
ich kann diesem lebenden Graureiher nachempfinden, dass er "komische Hälse" macht.
LG
Ekki
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (15.04.2021)
Graureiher gehören zu meinen Lieblingstieren; sie sind von unnachahmlicher Eleganz - die ein "Metallgenosse" durchaus widerspiegeln kann. Außerdem macht der auch in der Liebe weniger Stress als ein lebender Artgenosse. -

Was du vielleicht (!) sagen willst: Das Lebendige verschwindet zu Gunsten kalten Metalls, die Natur zieht sich in ihre letzten Nischen zurück. Ein scheues Mäuschen nur.

Herzliche Grüße
der8.

Kommentar geändert am 15.04.2021 um 18:23 Uhr
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DanceWith1Life meinte dazu am 15.04.2021:
Sie gehören auch zu meinen Lieblingen, auch wenn sie mir einzeln lieber sind. Am Zoo gibt es einen Nistplatz einer kleineren Kolonie, wusste gar nicht dass sie solche bilden.
Wälder, limited Edition, spricht von unserer unglaublichen Anstrengung alles zu kontrollieren, sogar den Spritverbrauch und die Fahrerbezahlung von Personenkraftwagen vor dem Verkauf.
insofern bin ich sehr dankbar, dass Du diesen Gedanken auch aufgreifst. Aus meiner Raktion auf die Kolonie kannst Du auch rauslesen, dass ich nicht frei von diesem Übel bin und wie es dazu kommt. Ich habe glaube ich noch nie unberührte Natur gesehen, sogar die Wüste ums Tote Meer ist schon präpariert.
Auf dem Highway durch die Staaten, mit dem Zug durch den Norden Indiens, von Birmingham bis Neapel, Calais bis Tel Aviv oder Malaga, alles war von Menschen verändert.

Meiner Meinung nach hat ein nicht unbedeutender Prozentsatz unserer Reaktion auf Covid mit dieser Eigenschaft zu tun.
Unsere Entfremdung von der Natur, oder besser vom Wesen der uns umgebenden Natur hat Schattenseiten, die wir nicht vorhergesehen haben.
Ich halte es für möglich, dass wir, wenn wir uns dieser Natur wieder nähern, leichter Lösungen für solche Probleme finden, als ständig alles über die Errungenschaften unseres technischen Fortschritts lösen zu wollen.
Er hat uns, also eigentlich wir haben uns selbst in vielerlei Hinsicht getäuscht, hinweggetäuscht oder auch nur zugelassen, dass man uns täuscht.
Aber das ist zweischneidig, Pest und Pocken konnten wir besiegen, mit seiner Hilfe.
Es wird ein langer Weg, zurück nach Hause auf die Erde.

Antwort geändert am 15.04.2021 um 21:44 Uhr
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Kommentar von Agnete (15.04.2021)
gut beschrieben, poetisch, wie die Stadt pulsiert und doch still steht. LG von Agnete
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