es geht nicht

Text zum Thema Hilfe/ Hilflosigkeit

von  Feuervogel

da hat sie mich wieder
die Bedeutungslosigkeit
unsichtbar schwebe ich
zwischen den Zeilen
leise kriecht der Schmerz
hinter den Rippen
aufwärts
zieht mich abwärts
ich kann nicht mehr
gelassen meine Wege gehen
ich habe kein Vertrauen
sondern stürze ab
ich gehöre schon lange
isoliert
in Einzelhaft gegeben
abgeschirmt
hinter Wänden aus Stahl
Traumlos werden
schreit mein Herz
es pocht in unregelmäßigen Stößen
es tritt mich in den Staub
er tritt mich
unwissend oder wissentlich
unachtsam
greife ich in Scherben
es ist unerträglich
anders zu sein
deshalb bleibe ich

ALLEIN

Ela

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Kommentare zu diesem Text

SigrunAl-Badri (50)
(24.07.10)
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 Feuervogel meinte dazu am 24.07.10:
Es ist schwer, wenn man immer wieder von sich selbst nieder gestreckt wird, eben von dem was man an bitterem Leben lebte.
Danke für dein Lesen und deinen aufmunternden Komm...LG Ela

 Fuchsiberlin (24.07.10)
Liebe Ela,

ein sehr ausdrucksstarkes und sehr gefühlvolles Gedicht!

Bleibe Dir treu und schenke Dir Geduld, manches braucht manchmal seine Zeit. Verliere bitte nie die Hoffnung!

Ganz liebe Grüße
Jörg

 princess (27.07.10)
Ich wünsche mir,
du könntest einfach nur spüren, was du spürst
und die Einzelhaft-Vision zum Teufel jagen.
Übrig bliebe einfach nur ein Gefühl.
Aber...
was weiß ich schon.
Auf jeden Fall bist du eine wunderbare Beobachterin deiner selbst.
Liebe Grüße, Ira

 Feuervogel antwortete darauf am 27.07.10:
Ja, übrig bliebe nur ein Gefühl...
Das ist momentan nicht mehr so einfach.
Manchmal kann Einzelhaft auch ganz gut sein, zumindest um wieder zu Krädten zu kommen.
Danke, Ela
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