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Ohne Titel 27 [Wenn mich heute keiner anspricht]

Kurzprosa zum Thema Freiheit/ Unfreiheit


von fritz

Wenn mich heute keiner anspricht, dann lass ich es sein. So hatte sie es sich vorgenommen.
Es war noch sehr früh am Morgen, als sie ihr Fahrrad an einer der dafür vorgesehenen Anrichtungen des Zuges platzierte, woraufhin sie gleich ein Mann ansprach. Wohin Sie fahre und, nachdem beide wussten, wohin es jeweils gehe, ob man nicht gleich die Räder entsprechend anordnen wolle. Sie bejahte verhalten und setzte sich ohne es zu bemerken auf einen anderen Platz. Dass die Sonne an diesem Tag ziemlich genau zur Startzeit des Zuges aufgehen würde, so wie es im Radio angekündigt worden war, erfüllte sich mit einer leichten Verfrühung – zu klein, um hereinplatzen, zu groß, um unbemerkt bleiben zu können. Aus ihrem Zugschlaf holte sie ein verzögertes Gewahrwerden dessen, was passiert war. Jemand hatte sie angesprochen. Fast hätte sie ihren Ausstieg verpasst, denn ob sie dieses Angesprochenwordensein überhaupt gelten lassen könne, war ihr doch fraglich und erforderte eingehende Untersuchungen. Nicht dieser Gedanke aber hatte den Ausstieg riskant gemacht, sondern die Vorstellung, mit ihm in einem Café zu sitzen und diese Frage zu diskutieren. So war ganz unverhofft die Gleichgültigkeit, die sie empfand, als sie den Knopf an der Tür drückte und durch die sich zur jeweiligen Seite hin öffnenden, grau und rot gestreiften Flügel trat, selbst wie beflügelt und überhaupt ganz anders als sonst.

Anmerkung von fritz:

eigentlich zum Thema Suizidgedanken, aber das gibt es hier - wie kann das sein?? - noch nicht.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (01.04.2017)
Eigentlich gefällt mit dieser fragementarische Beginn eine Geschichte ganz gut (müsste man noch etwas straffen), aber nachdem ich ganz zum Schluss gelesen haben, dass es um Suizid geht, muss ich mal wieder bekennen: Nix kapiert.
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fritz meinte dazu am 01.04.2017:
Der Suizidgedanke (wenn mich heute keiner anspricht, dann lass ich es sein, sprich, dann lass ich das Leben Leben gewesen sein, dann bring ich mich um) war der Impuls / die Intuition für die Geschichte. Ich habe es dann bewusst so offen formuliert und es auch bis zum Schluss offen gelassen, sodass "dann lass ich es sein" auch bedeuten kann, dann nehm ich den roten Lippenstift künftig nicht mehr.
Insofern gibt es gar nichts zu kapieren, sondern nur, je nachdem wie man es liest, zu deuten. Aber der Text soll zumindest auch als Text über Suizidgedanken lesbar sein.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 01.04.2017:
Alles klar, dann les’ ich’s ohne Suizid, denn diese Suizidgeschichten gibt’s hier bei kV wie Sand am Meer...
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 10.01.2020:
Nochmals gelesen, nochmals empfohlen.
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fritz äußerte darauf am 10.01.2020:
Besten Dank, Dieter_Rotmund. Das freut und ermutigt mich zusätzlich, neben dem wissenschaftlichen auch das literarische Schreiben wieder intensiver zu betreiben.
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